DE378467C - Elektrisch geheizter Dampferzeuger - Google Patents

Elektrisch geheizter Dampferzeuger

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DE378467C
DE378467C DEB101135D DEB0101135D DE378467C DE 378467 C DE378467 C DE 378467C DE B101135 D DEB101135 D DE B101135D DE B0101135 D DEB0101135 D DE B0101135D DE 378467 C DE378467 C DE 378467C
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steam
boiler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30Electrode boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Elektrisch geheizter Dampferzeuger. Die Erfindung betrifft eine besondere Anordnung eines elektrisch geheizten Dampfkessels zum Zwecke der Verbesserung des Betriebes.
  • Es ist bekannt, bei derartigen Kesseln den Elektrodenraum, - in dem die Dampfbildung stattfindet, von dem Hauptkessel zu trennen, derart, daß der letztere nur als Wasserbehälter und Dampfspeicher dient. Erfindungsgemäß soll der Verdampfer tiefer gestellt werden als der Hauptkessel und derart durch je ein mit Drosselorganen ausgerüstetes Wasser- und Dampfrohr mit ihm verbunden werden, daß ,las Dampfrohr unterhalb des Wasserspiegels des Hauptbehälters mündet. Dadurch soll erreicht werden, daß die von den Elektroden verbrauchte Energie selbsttätig gleichbleibend gehalten werden kann und unabhängig bleibt von etwaigen Änderungen der Netzspannung, des M'asserwiderstandes, des Wasserstandes im llauptkessel und des Dampfbedarfs.
  • In der Abbildung ist ein schematisch gezeichnetes Ausführungsbeispiel dargestellt. c ist der Ilauptkessel, a der diz Elektroden/, enthaltende Verdampfer.
  • Das Dampfrohr e ist mit einem im Innern des Wasserbehälters vorzugsweiße nahe an <lesen Boden angeordneten und mit Löchern versehenen Rohr k verbunden, durch welches der im Kessel ca erzeugte Dampf in den Behälter c eingeleitet wird.
  • Zur Erleichterung der Inbetriebsetzung ist ein Hahn l vorgesehen, mittels dessen ein Teil oder aller im Kessel a erzeugter Dampf unmittelbar in den Dampfraum des Behälters r eingeleitet werden kann. Auf diese Weise l#önnen Kessel und Behälter in kurzer Zeit unter Druck gesetzt werden.
  • H bezeichnet den Unterschied des Wassertands zwischen dem Behälter c und dem I:essel a, Hl die Höhe des Wasserstands im Behälter c über dem Dampfatistrittsrohr k und lr die Höhe dieses Austrittsrohrs über dem Wasserstand des Kessels ca. Ist nun P der Dampfdruck im Behälter bei geöffneten f lähnen g und f, so ist der Dampfdruck im Kessel gleich demjenigen im Behälter zuzüglich der Wassersäule H, somit p -j- H. Der aus dem Kessel kommende und aus dem durchlöcherten Rohr k austretende Dampf hat den Dampfdruck im Behälter zuzüglich der Wassersäule Hl zu überwinden, also P '-, Hl. Der 1 )impf besitzt somit einen Überdruck (@ -1- H) - (@ HI) - lt, um vom Dampferzeuger in den Kessel einzuströmen; dieser Überdruck wird durch die Druckverluste in den Rohren e und k ausgeglichen.
  • Solange der Druckabfall in den Rohren e und k unverändert bleibt, ist die im Kessel erzeugte Dampfmenge einzig von der Höhe h abhängig, ohne Rücksicht auf den Wasserstand noch auf den Dampfdruck im Behälter e. Je größer diese Höhe lt, desto größer kann die Leistung des Dampferzeugers sein, doch kann diese Höhe nur dann vergrößert werden, wenn die Eintauchtiefe der Elektroden f) im Dampferzeuger a verringert wird. `fit deren Verkleinerung verringert sich aber auch der Stromdurchgang und damit die Dampferzeugung. Es genügt infolgedessen, die Druckverluste in den Rehren e und k unverändert zu lassen, um auch den Kraftbedarf der Elektroden, also des Dampferzeugers, gleichbleibend zti erhalten, unabhängig von den Ver-:inderungen der Stromspannung, des Leitimg>-vermögens des Wassers, des Dampfdruck-3 und des Wasserstands im Behälter.
  • Durch Verstellen des Hahns g kann danach die Leistung und damit die vom Kessel verbrauchte Kraft nach Belieben verändert werden.
  • Die «'irkiingsweis- dieser Vorrichtung ist folgende Vor der Inbetriebsetzung des Kessels «erden die Hähne f und g geschlossen und der Kessel mittels des Hahns ;i teilweise entleert. Hierauf wird der Hahn f langsam geöffnet, und zwar so, daß der Kraftverbrauch des Kessels #:in gegebenes Maß nicht übersteigt. Sobald der Dampfdruck im Kessel genügend ist, kann zunächst der Hahn f völlig und sodann der Hahn g langsam so weit geöffnet werden, bis die Stromstärke den gewünschten Grad erreicht. Soll der Kraftverbrauch erhöht oder verringert werden, so ist der Hahn g entsprechend zu öffnen oder zu schließen.
  • Bei einer Anlage von mehreren Wasserbehältern c (Wärmespeichern oder Dampfkesseln) kann es unter Umständen genügen, für die ganze Anlage zusammen einen einzigen Dampferzeuger a vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch geheizter Dampferzeuger mit getrennter Anordnung von Wasserbehälter und Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eine Wasserleitung (d) und eine unter den Wasserspiegel des Wasserbehälters (c) führende Dampfleitung (e) mit dem Wasserbehälter in Verbindung stehende Verdampfer (a) tiefer gestellt ist als der Wasserbehälter (c), und die Verbindungsleitungen je mit einem von Hand oder selbsttätig einstellbaren Drosselorgan (f, a) ausgerüstet sind.
DEB101135D 1920-11-30 1921-08-20 Elektrisch geheizter Dampferzeuger Expired DE378467C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR378467X 1920-11-30

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