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Absatzaufnagelmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine
zum Eintreiben von Nagelgruppen, insbesondere zum Aufnageln von Absätzen, bei welcher
die Nägel den Treiberführungen durch eine schwingbare Ladevorrichtung zugeführt
«erden. Bei den gewöhnlichen Einrichtungen dieser Art wird dieser Laderahmen durch
einen Hilfsarbeiter mit Nägeln beschickt. Man hat zwar schon Vorrichtungen zum selbsttätigen
Füllen des Nagelladerahmens, welche aber ziemlich kompliziert sind.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die selbsttätige Beschickung
des Nagelladerahmens, wenn dieser in die Nägelaufnahmestellung gelangt, mittels
eines Füllblockes bewirkt, der in an sich bekannter Weise mit Reihen von Nägeln
beschickt ist und bei schrittweiser Vorwärtsbewegung jedesmal eine Nagelreihe abgibt.
Gemäß der Erfindung wird die Vorrichtung zum Vorrücken des Füllblockes durch die
Schwingungen des Nagelladerahmens betätigt, so daß j edesmal, wenn der letztere
in die N agelaufnahmestellung gelangt, der Füllblock um einen Schritt vorwärts bewegt
wird und den Laderahmen beschickt.
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Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer
Absat7,nagelmaschine veranschaulicht.
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Abb. i ist eine Vorderansicht einer Absatznagelmaschine.
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Abb. 2 und 3 sind Schaubilder der Anordnung des Nagelblockes.
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Abb.:1 ist ein Schaubild des Absatz- und Lauffleckhalters und gewisser
Sperrvorrichtungen.
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Abb. g ist eine Einzelansicht der Führung des Nagelblockes.
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Abb. 6 und 7 sind Einzelansichten.
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Abb. 8 ist ein Schnitt gewisserTeile der Abb. 6. Das Maschinengestell
2 (Abb. i) trägt ein ortsfestes, mit Treiberführungen (_@bb. q) versehenes Stempelwiderlager
q.. Unter dem Stempelwiderlager befindet sich ein Schuhträger 6, auf den der aufgezwickte
Schuh in Vorbereitung des Arbeitsganges der Maschine aufgebracht wird. Der zu befestigende
Absatz wird durch Klemmarme 7 gegen die untere Seite des Stempelwiderlagers gehalten.
An einem von Seitenstangen 12 getragenen Kreuzkopf io ist eine Treibergruppe 8 angebracht.
Die Seitenstangen 12 bewegen sich in dem Maschinengestell auf und ab. An den unteren
Enden der Seitenstangen i2 ist ein zweiter Kreuzkopf befestigt, der durch Vermittlung
eines Exzenterbügels 16 von der Hauptwelle 18 bewegt wird.
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An dem vorderen Teil des Maschinengestelles 2 befindet sich ein ortsfester
Block 2o, auf dem die Stütze 22 des Wagens 24. des Schuhträgers 6 angeordnet ist.
Die Stütze 22 kann sich im begrenzten Maße in einer senkrechten Führung auf und
ab bewegen, die teilweise an dem Maschinengestell und teilweise an mit dem letzteren
verbolzten Leisten ausgebildet ist. Die Stütze 22 und die von ihr getragenen Teile
einschließlich des Schuhträgers werden, nachdem der Anfangsdruck auf den Schuh durch
den Trethebel 7o ausgeübt ist, in senkrechter Richtung durch den Kraftantrieb der
Maschine bewegt, und zwar wird diese Bewegung durch exzentrische Kurvenstücke herbeigeführt,
von denen eines an dem Block 2o und das andere an der Stütze 22 angeordnet ist.
Diese Kurvenstücke werden während des ersten Teiles der Abwärtsbewegung des Kreuzkopfes
durch Verbindungen mit den Seitenstangen i2 geschwungen.
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Oberhalb der Stütze 22 und in den Führungen der letzteren wagerecht
verschiebbar
befindet sich der Wagen 24 des Schuhträgers. Die senkrechte
Lage des Wagens wird durch eine verhältnismäßig starke große Schraube 26 bestimmt,
deren oberes Ende sich in den Wagen hineinschraubt. Der untere Kopf der Schraube
26 liegt auf der Stütze 22 auf. An der Seite der Schraube 26 ist eine Verzahnung
ausgebildet, in die eine wagerecht bewegbare Zahnstange 28 eingreift. Durch Bewegung
dieser Zahnstange wird in bekannter Weise der Anfangsdruck ausgeübt.
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Der Anlaßhebel 66 ist durch eine Stange 72 mit einem Trethebel
70 verbunden, durch dessen Herabdrücken der Anfangsdruck hervorgebracht wird.
Der Hebel 66 ist auch mit der Hauptkuppelung der Maschine verbunden; so daß nach
dem Zusammenpressen des Werkstückes durch fortgesetztes Herabdrücken des Trethebels
der Kraftantrieb der Maschine eingerückt wird.
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Die Lage des Schuhes auf dem Schuhträger wird durch eine Lehre 8o
bestimmt, die unter dem Stempelwiderlager verstellbar an dem Maschinengestell angebracht
ist. Die Lehre 8o wird von einer wagerechten Schraube getragen, an der ein Kegelrad
82 befestigt ist. Das Kegelrad 82 greift in ein auf einer Welle 86 sitzendes Kegelrad
84 ein. An -der in einem Bund 88 der rechten Seitenstange 12 gelagerten Welle 86
ist ein geriffelter Kopf angebracht.
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An der Rückseite des Stempelwiderlagers q. ist ein schwingbarer Absatz-
und Lauffleckhalter vorgesehen, der den Absatz und den Lauffleck aufeinanderfolgend
unter die Treiberführungen des Stempelwiderlagers bringt.. Dieser Halter besteht
aus einem den Lauffleck festklemmenden Backenpaar go (Abb. q.) und aus zwei den
Absatz erfassenden Armen 7. Oberhalb der den Lauffleck haltenden Backen go befindet
sich eine den Lauffleck auf die hervorstehenden Absatznägel aufpressende Platte
gi, die während des Aufpressens des Lauffleckes zwischen den letzteren und die untere
Fläche des Stempelwiderlagers gebracht wird. Die Arme 7 des seine Ausgangsstellung
einnehmenden Absatzhalters befinden sich unter dem Stempelwiderlager, wobei die
Backen go gegen die rechte Seite der Maschine weisen. Ein Arm 92 (Abb. q) des Absatzhalters
trägt eine herabhängende Stange 9q:, deren unteres Ende mit einer wagerechten Stange
96 verbunden ist. Das rückwärtige Ende der Stange 96 ist drehbar mit
dem rückwärtigen Ende eines bei ioo an einer Konsole io2 des Bundes 88 drehbaren
Hebels 98 verbunden. Der Zapfen zoo ist von einer Drehungsfeder 104 umgeben,
die das rückwärtige Ende des Hebels 98 nach rechts zu schwingen sucht, um
die Arme go unter das Stempelwiderlager q. zu bringen. Diese Einwirkung der - Feder
104 wird jedoch während eines Teiles des Kreislaufes der Maschine durch einen bei'
io8 an dem MaschinengestelI drehbaren Klinkenhebel io6 verhindert. Ein wagerechter
Arm des Hebels io6 trifft mit der flachen Seite eines in den Handgriff des Hebels
98 eingesetzten Stiftes iio zusammen. Der Hebel 98 besteht aus zwei
Stücken, die mit Bezug aufeinander begrenzte Bewegungen in wagerechter Richtung
ausführen können. An dem vorderen Ende des Hebels 98 ist eine Kapselfeder
iz?- angebracht, die das Handgriffende des Hebels einwärts zu schwingen sucht.
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Der Klinkenhebel io6 wird während der Aufwärtsbewegung der Seitenstangen
12 am Ende des Nageleintreibvorganges selbsttätig angehoben. An dem herabweisenden
Arm des Klinkenhebels io6 ist ein Kurvenstück 114 angebracht, das mit einem Stift
116 zusammen wirkt. Der Stift 116 ist in einem an einer der Seitenstangen 12 befestigten
Bund 118 eingesetzt. Das Kurvenstück 114 ist derart ausgebildet, daß es während
der Abwärtsbewegung des Stiftes 116 mit der Seitenstange 12 ohne Beeinflussung der
Lage des Hebels io6 einwärts geschoben wird. Während der Aufwärtsbewegung der Seitenstange
trifft der Stift 116 mit der anderen Fläche des Kurvenstückes 114 zusammen und bewirkt
eine Schwingbewegung des Hebels io6 in dem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Sinne,
wobei der wagerechte Arm des Hebels angehoben wird und den Stift iio mit Bezug auf
den Hebel 98 frei gibt. Diese Bewegung des Hebels io6 findet gegen eine Feder
i2o statt.
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Wenn der Arm des Klinkenhebels io6 angehoben worden ist, so bewegt
sich das vordere Ende des Hebels 98 einwärts und bringt den Stift iio in
eine Lage, in der der Hebel 98
frei gegeben wird, so daß er nach außen gedreht
werden kann. Hierbei wird der Absatz- und Lauffleckhalter so gedreht, daß die den
Lauffleck festklemmenden Backen unter das Stempelwiderlager gelangen. Die Bewegung
des Absatz- und Lauffleckhalters wird durch eine geeignete Puffervorrichtung 122,
12q., 126 gedämpft.
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Die Absatznägel werden dem Stempelwiderlager durch einen Ladeblock
130 zugeführt, der an einem um die rechte Seitenstange 12 schwingbaren Arm 132 (Abb.
i, 2 und - 3) angeordnet ist. Der Arm 132 erstreckt sich über den Block 13o hinaus
und ist mit einem Handgriff 134 versehen, mittels dessen der Arbeiter den mit Nägeln
beschickten Block 130 aus der in den Abb. 2 und 3 dargestellten Lage in die Nagelablieferungsstellung
schwingen kann. Eine an der unteren Seite des Ladeblockes 130 angebrachte
Bodenplatte 131 verhindert das Herausfallen der Nägel während der Bewegung des Blockes
130 in die Nagelablieferungsstellung.
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An dem Arm 132 ist ein Block 136 angeordnet, dessen obere Fläche eine
Kerbe aufweist.
Diese Kerbe befindet sich nach erfolgter Bewegung
des Armes 132 in die Nagelaufnahmestellung unter einem Sperrstift 138, der in Lagern
einer ortsfesten Konsole 140 senkrecht bewegbar ist. Bei in die Kerbe des Blockes
136 eingefallener Lage des Sperrstiftes 138 wird der Arm 132 zwangläufig von Bewegungen
aus der Nagelaufnahmestellung abgehalten. Der Sperrstift 138 ist mit einem in einem
biegsamen Rohr 142 untergebrachten Draht verbunden (Abb. 4 und 7), der sich bis
zu einer Konsole 144 erstreckt. In der Konsole 144 lagert eine senkrecht bewegbare
Stange 146 (Abb. 7), die mit einem Arm eines Winkelhebels 148 verbunden ist. Der
herabhängende Arm des an der Konsole 144 drehbaren Winkelhebels 148 trägt ein Auslöseglied
15o, welches während seiner Bewegung in einer Richtung (aufwärts) nachgeben kann
und während der Bewegung in entgegengesetzter Richtung mit einem Anschlagstift des
Hebels 148 zusammentrifft und eine Schwingbewegung des letzteren herbeiführt.
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Auf das Auslöseglied 15o wirkt eine an der Rückseite des Absatz- und
Lauffleckhalters befestigte Platte 152 ein. Eine die Stange 146 unterhalb des Armes
des Hebels 148 umgebende Feder sucht die Stange 146 für gewöhnlich anzuheben und
den Sperrstift 138 herabzudrücken, unter der Voraussetzung, daß das Stempelwiderlager
schon mit einer Nagelgruppe beschickt worden ist. Der Arm 132 kann daher nur bei
angehobener Lage des Sperrstiftes 138 bewegt werden. Das Anheben des Sperrstiftes
wird durch den beschriebenen Mechanismus während der Bewegung des Absatz- und Lauffleckhalters
in die wirksame Lage herbeigeführt. Die Platte 152 gelangt zunächst hinter das Auslöseglied
15o und trifft während ihrer Bewegung in entgegengesetzter Richtung mit dem letzteren
zusammen. Hierbei wird der wagerechte Arm des Hebels 148 herabgeschwungen und der
Sperrstift 138 angehoben. Unmittelbar hierauf wird der Arm 132 verschoben, so daß
der Block 136 von dem Stift 1,38 hinweg bewegt wird. Dies wird durch einen federbelasteten
Kolben 154 bewirkt, der an dem unteren Ende eines Schalthebels 156 angebracht ist.
Die beschriebene Anordnung verhindert eine Wiederholung der Bewegung des Armes 132
in die Ladestellung, nachdem Nägel in die Treiberführungen des Stempelwiderlagers
eingeführt worden sind und ehe die Nägel eingesetzt worden sind. .
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An der Konsole rot sind zwei senkrechte Stangen 16o angebracht, deren
obere Enden einen ortsfesten, eine wagerechte Führung bildenden Rahmen 162 tragen
(Abb. 5). Auf zwei gleichlaufenden Flanschen 166 des Rahmens 162 gleitet ein Wagen
168, der mit einem Handgriff 170 versehen ist (Abb. 2). Der Wagen 168 ist so gestaltet,
daß er einen mit Nägeln beschickten Block 172 aufnehmen kann. .Der Block
172
wird durch federbelastete Stifte 174 und durch eine federnde Klinke 176
in dem Wagen gehalten.
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Der Block i72 ist mit einer Anzahl gleichlaufender Reihen von Nagellöchern
versehen, und zwar enthält jede Reihe die zum Befestigen eines Absatzes erforderliche
Anzahl von Nägeln. Nägel beliebiger oder verschiedener Länge können in jede Reihe
eingeführt werden. Die Nägel werden in den Nagellöchern des Blockes 172 durch eine
an der unteren Seite des letzteren vorgesehene Platte 1,78 gehalten, die in Nuten
der Kanten des Blockes verschiebbar ist.
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Der mit Nägeln beschickte Nagelblock 172 wird mit einer Bodenplatte
178 in den Wagen 168 eingeführt, wenn sich der letztere in dem vorderen Ende der
Führung des Rahmens 162 befindet. Nachdem der Block 172 in den 'Wagen 168 eingeführt
worden ist, wird der letztere gegen seine rückwärtige Bewegungsgrenze geschoben
(Abb. 2). Hierbei trifft die Rückkante der Deckplatte 178 mit einem ortsfesten Stift
18o (Abb. 5) des Rahmens 162 zusammen und kommt in einer Lage zum Stillstand, in
der ihre rückwärtige Kante gerade die in die Nagelröhren 184 mündenden Öffnungen
18z verdeckt. Die Öffnungen 182 sind an einem Teil des Bodens der Führung des Wagens
168 vorgesehen. Wenn der Block 172 diese Lage einnimmt, so ruhen die unteren Enden
der in dem Block 172 befindlichen Nägel auf einer Platte 186 auf, die einen Teil
des Bodens der Führung bildet.
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Die Platte 186 ist biegsam, so daß ihre vordere Kante im Bedarfsfalle
angehoben werden kann. In Lagern der unteren Seite des Rahmens 162 ist eine Welle
188 untergebracht, die zwei Kurvenstücke igo trägt. Diese Kurvenstücke ragen durch
Schlitze des Bodens des Rahmens 162 hindurch und wirken auf die untere Seite der
Platte 186 ein. An der Welle 188 ist ein Kurbelarm 192 befestigt, der drehbar mit
einer Gleitstange 194 verbunden ist. Ein Lenkstück 196 verbindet die Gleitstange
194 mit einem bei Zoo an dem vorderen Ende des Rahmens 162 drehbaren Handhebel 198
(Abb. 2). Durch auf den Handhebel 198 ausgeübten Zug wird die @@ elle 188 mit den
Kurvenstücken igo gedreht und die vordere Kante der Platte 186 angehoben.
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Durch Anheben der Platte 186 werden die nicht bereits abgelieferten
Nägel angehoben und über die Deckplatte 178 gebracht, im Falle der Block 172 aus
der Maschine herausgenommen wird, ehe der ganze Nagelvorrat aufgebraucht ist. Die
angehobene Kante der Platte 186 bildet auch einen Anschlag, der während der Bewegung
des Wagens 168 in die Ausgangsstellung eine Rückbewegung der Deckplatte 178 verhindert.
Mittels
des Handhebels 198 kann die Deckplatte 178 auch so weit zurückgeschoben werden,
daß sie die Öffnungen 182 verdeckt, und hierdurch wird das Abliefern von Nägeln
in die Nagelleitröhren verhindert, wenn der Wagen 162 und der Block 172 in Vorbereitung
des Herausnehmens des letzteren von Hand aus vorgerückt werden.
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Während des Arbeitsganges der Maschine wird der `Vagen 168 mit dem
Block 172 absetzend vorgeschoben, um aufeinanderfolgend die in den einzelnen Reihen
befindlichen Nagelgruppen in die durch Zurückbewegung der Platte 178 freigelegten
Öffnungen 182 einzuführen. An der unteren Fläche des Wagens 168 ist eine Zahnstange
2o2 ausgebildet (Abb. 2), deren Verzahnung sich über die untere Fläche der Führung
166 hinaus erstreckt. Der bereits erwähnte Schalthebel 156 ist an einer Konsole
204 drehbar (Abb. 4), die an einer der Stangen 16o befestigt ist. Eine an dem oberen
Ende des Schalthebels angebrachte Klaue 2o6 wirkt mit der Zahnstange 2o2 zusammen
(Abb. 3). An einem Fortsatz der Konsole 2o4 ist ein Gehäuse 2o8 eines federbelasteten
Stiftes angebracht (Abb.3), der das untere Ende des Schalthebels 156 vorzudrücken
sucht. An dem unteren Ende des Schalthebels 156 ist der federbelastete Stift 154
angebracht, der sich gegen die Rückseite des Endes des Armes 132 stützt. Wenn sich
der Arm 132 in die Nagelaufnahmestellung bewegt,, so trifft er mit dem unteren Ende
des Schalthebels 156 zusammen und schwingt den letzteren zurück, wobei der `Vagen
168 durch die Zahnstange 2o2 vorgerückt wird. Der Abstand zwischen den Zähnen der
Stange 2o2 entspricht dem Abstand zwischen den Lochreihen des Blockes 172, so daß
durch jede Vorwärtsbewegung des Wagens 168 eine neue Lochreihe über die Öffnungen
182 gelangt. Der an seiner Bewegungsgrenze gelangte Arm 132 wird in beschriebener
Weise durch den Sperrstift 138 in seiner Lage verriegelt.
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An der unteren Seite des Wagens 168 ist ein hohler Ständer 21o vorgesehen,
in dem ein Reibungsblock angeordnet ist. Das untere Ende des Reibungsblockes ist
mit einem Kurvenstück 212 verbunden. Das Kurvenstück 212 ist drehbar an dem Ständer
21o angebracht und mit einem seitlichen Stift 214 versehen, mittels dessen das Kurvenstück
212 geschwungen werden kann, um den Reibungsblock gegen die Führungsstange 166 anzuheben
oder von der letzteren zu entfernen. Diese Bewegung wird selbsttätig durch ein an
der Stange 16o befestigtes Anschlagstück 216 und durch ein Anschlagstück 218 (Abb.
1 und 2) des Rahmens 162 herbeigeführt. Wenn der Wagen 168 in seine Ausgangslage
zurückkehrt, so trifft der Stift 214 mit dem Anschlagstift 216 zusammen, wobei das
Kurvenstück 212 vorwärts geschwungen wird und den Reibungsblock an die Führungsstange
166 anpreßt. Wenn der Wagen mit dem entleerten Nagelblock z72 die Grenze seiner
Vorwärtsbewegung erreicht, so trifft der Stift 214 mit dem Anschlag 218 zusammen
und hebt die Reibung auf, so daß der Wagen ungehindert bewegt werden kann.
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Bewegungen des Schalthebels 156 zwecks Vorrückens des Blockes 172
können erst dann stattfinden, nachdem der Nagelfüller die Nägel tatsächlich an das
Stempelwiderlager 4 abgeliefert hat. An dem Arm 132 ist ein Kurvenstück 220 (Abb.
4) ausgebildet, welches mit einem in eine Gleitstange 224 eingesetzten Stift 222
zusammentrifft, um wagerechte Hin- und Herbewegungen der Gleitstange herbeizuführen.
An der Rückseite der Gleitstange 224 ist ein Stift 226 angebracht, der mit einem
an der Konsole 144 drehbaren @,#'inkelhebel 228 zusammentrifft. Der Winkelhebel
22-8 entspricht ungefähr dem beschriebenen Hebel 148 (Abb. 7) und ist durch
einen Draht in einem biegsamen Rohr 230 mit einem Sperrstift 232 verbunden.
Der Sperrstift 232 gleitet in der Konsole 204 und findet in einer seitlichen Büchse
des Schalthebels 156 Aufnahme. Der Sperrstift 232 wird nur dann aus der Büchse herausgezogen,
wenn die Gleitstange 224 durch den Arm 132 so weit nach links (Abb. 2) bewegt worden
ist, daß die von dem Ladeblock getragenen Nägel dem Stempelwiderlager abgeliefert
werden.
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Die Nagelleitröhren 184 sind an einem annehmbaren Rahmen 24o angeordnet,
an dessen oberem Ende ein Führungsstück ausgebildet ist. Dieses Führungsstück paßt
in eine an der unteren Seite des Rahmens 162 vorgesehene Schwalbenschwanzführung
(Abb.3 und 5) hinein. An der vorderen Kante des Rahmens 240 ist ein Auge 242 (Abb.
7) ausgebildet, das zwischen ein Augenpaar 244 des Rahmens 162 hineinpaßt. Ein annehmbarer,
durch die Augen 242, 244 hindurchgehender Stift 246 hält den Rahmen 2,40 in seiner
Lage.
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Die unteren Enden der seitlichen Teile des Rahmens 2,40 sind geflanscht
und nehmen eine annehmbare Platte 252 (Abb. 6) auf, die durch federbelastete, Stifte
250 in ihrer Lage gehalten wird. Die Platte 252 ist durch Bolzen mit einem
Rahmengerippe 248 verbunden. Die unteren Enden der Nagelleitröhren 184 münden in
Löcher der Platte 252. Der Rahmen 24o kann mit den Nagelleitröhren abgenommen und
durch eine andere Gruppe von Nagelleitröhren ersetzt werden. Desgleichen kann die
Platte 252 entsprechend der Größe oder der Beschaffenheit der zu befestigenden Absätze
durch Platten mit anderer Lochanordnung ersetzt werden.
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Der Arbeitsgang der Maschine spielt sich folgendermaßen ab. Wenn die
Maschine zum Stillstand kommt, so nehmen die Teile die in
der Abb.
i dargestellte Lage ein, ausgenommen, daß die den Lauffleck haltenden Backen go
sich unter dem Stempelwiderlager befinden und daß der Hebel 98 einwärts weist.
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Der Arbeiter führt zunächst einen Lauffleck zwischen die Backen go
ein und schwingt dann den Hebel 98 heraus, wobei die Absatzlialtearme 7 unter
das Stempelwiderlager gelangen und der Hebel 98 durch den Hebel roh nach
dem Einführen des Absatzes in der dargestellten Lage verriegelt wird. Durch diese
Bewegung des Absatz- und Lauff?eckhalters wird der Sperrstift 13,9 ausgelöst, so
daß der Arbeiter den Nagelladearm 132 in die Ablieferungsstellung über das Stempelwiderlager
schwingen kann. Durch diese Bewegung des Armes 132 wird der Sperrstift 232 zwecks
Freigehens des Schalthel,els 156 zurückgezogen. Während der Pf: wegung in entgegengesetzter
Richtung trifft der Arm 132 mit dem unteren Ende des Hebels 156 zusammen, und der
Wagen 168 wird um eine Teilung vorgerückt. Hierbei werden die in einer Lochreihe
des Blockes 172 befindlichen Nägel in die Öffnungen 182 eingeführt, um schließlich
in den Ladearm 132 zu gelangen.
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Der Schult wird dann auf den Schuhträger 6 aufgebracht und vom Arbeiter
in die Nagelstellung bewegt. Der Arbeiter drückt dann den Trethebel 7o herab, wobei
das Werkstück zusammengedrückt und dann die Hauptkuppelung der Maschine eingerückt
wird. Die Treiber bewirken das Eintreiben einer Nagelgruppe, worauf der die Treiber
tragende Kreuzkopf To in seine Ausgangslage angehoben wird. Während dieser Bewegung
wird die Stange 54 wieder angehoben, und der Hebel 1o6 wird zwecks Freigehens des
Hebels 98 geschwungen. Der Absatz-und Lauffleckhalter kann über dem befestigten
Absatz gedreht werden. Die Sperrstifte 232 und 138 verhindern zu dieser Zeit Bewegungen
des Armes 132. Der Trethebel 70 wird dann wieder herabgedrückt, wobei der
Lauffleck auf die hervorstehenden Absatznägel aufgepreßt wird. Der Schuh wird dann
entfernt, und die Maschine befindet sich in einer zur Wiederholung ihres Arbeitsganges
bereiten Lage.
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Der mit Löchern versehene Block 172 kann von Hand aus oder selbsttätig
mit Nägeln beschickt werden. Es braucht natürlich nur die zur Befestigung eines
Absatzes erforderliche Anzahl von Nägeln in jede Lochreihe eingeführt zu werden.
Zweckmäßig weist aber jede Lochreihe zumindest die zur Befestigung des größten Absatzes
notwendige Anzahl von Nagellöchern auf. Das Beschicken der einzelnen Nagelblöcke
kann durch geeignete Maschinen selbsttätig be- i wirkt werden, und in diesem Falle
kann eine einzige Maschine das Beschicken der für eine Mehrzahl von Nagelmaschinen
bestimmten Blöcke besorgen.