DE377941C - Zusammendrueckbarer Dauerkern zur Herstellung von Kokillen - Google Patents

Zusammendrueckbarer Dauerkern zur Herstellung von Kokillen

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DE377941C
DE377941C DEW62448D DEW0062448D DE377941C DE 377941 C DE377941 C DE 377941C DE W62448 D DEW62448 D DE W62448D DE W0062448 D DEW0062448 D DE W0062448D DE 377941 C DE377941 C DE 377941C
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compressible
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JOHANN WIECZOREK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/101Permanent cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. JUNI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 377941 KLASSE 31c GRUPPE 9
(W 62448 VI\3ic)
Johann Wieczorek in Düsseldorf. Zusammendriickbarer Dauerkern zur Herstellung von Kokillen.
Zusatz zum Patent 351495.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1922 ab. Längste Dauer: 8. Januar 1936.
Das Patent 351495 betrifft einen zusammen-
drückbaren Dauerkern zur Herstellung von Kokillen, dessen Wesen darin besteht, daß die Seitenwände des Kernes aus einzelnen P>ogenstücken zusammengesetzt sind, während die
Ecken des Kernes aus besonderen Winkelstücken gebildet werden, welche auch die Bogenstücke hinten abfangen und ihrerseits selbst sich mittels abgefederter Arme gegen eine Mittelsäule abstützen, so daß bei Druck auf
diesen Kern infolge Schwund des Stahles he'in Erkalten sowohl <lie Bogen- wie auch die Winkelstücke zur Mitte mittels der erwähnten federnden Abstützung der Winkelstüokarme zurückweichen können. Während nun der erwähnte Dauerkern nur zur Herstellung von Kokillen einer bestimmten Form geeignet ist, kann der Dauerkern gemäß dieser Zusatzerfindung für die verschiedensten Kokillenformen eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist zunächst das oben erwähnte Winkelstück verstellbar eingerichtet, und zwar in der Art, daß die beiden leicht auseinandernehmbaren Schenkel des Winkelstückes um eine gelenkartige Verbindung auf Winkelweite eingestellt werden können, wobei dann auch der zugehörige Winkelstückann der entsprechende.! Winkeischenkelverstellung angepaßt werden kann. Da außerdem nur \rier derartige verstellbare Winkelstücke mit Winkelarmen vorgesehen sind, werden bei Kokillen mit mehr als vier Ecken die Zwischenecken einfach· dadurch gebildet, daß die alten, aus einem Stück bestehenden Bogenstücke nach dem Hauptpatent diesen Zwischenecken angepaßt werden oder, noch besser, ebenfalls aus einzelnen Teilen bestehen, die sich leicht, entsprechend der Anzahl der Zwischeneckeni sowie der sonst gewünschten Form des Kernes, anpassen lassen. Die Bekleidung der Bogenstücke durch Einschieben von hohlen Rippen usw. ist die gleiche wie bei dem Kern nach dem Hauptpatent geblieben.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Kernes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch ein Stück des neuen Kernes,
Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Darstellung nach Abb. 1.
ι und 2 sind die beiden Schenkel eines der Winkelstücke, welche mit den inneren Enden, leicht auseinandernehmbar, kammartig ineinandergesteckt sowie um die runden Zapfen 3 drehbar sind. Diese Winkelstücke werden durch die auf Länge verstellbaren, zweiteiligen Arme abgestützt. Diese bestehen aus ! einem klauenartigen Teil 4 und einem Kerbstück 5, die ineinandergesteckt sind und mittels Bolzen 6 in jeder Längenstellung leicht festgehalten werden können. Diese Bolzen 6 dienen gleichzeitig zum Festhalten der seitlichen Hilfsstreben 7, welche sich in Kerben an den äußeren Enden der Schenkel 1 und 2 einsetzen, um auch diese Enden abzustützen. Im übrigen wird der Arm gegen die Mittelsäule 8 durch die Feder 9 abgefangen. 10 und 11 bedeuten zwei Teile eines zwischen den Winkelschenkeln vorgesehenen Bogenstückes. Diese werden unter sich auf mehr oder weniger große Entfernung, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines entsprechenden Keiles 12, mittels einer verschraubten. Lasche 13 festgehalten. Bei dem vordrückenden Kern drücken nun die Winkelschenkel 1 und 2 nicht unmittelbar auf die Bogenstücke, sondern, es sind noch Sättel 14 und 15 zvvischengeschaltet, die auf Entfernung einstellbar an den Winkelschenkeln ι und 2 befestigt sind bzw. an die durchgeteilten hohlen Rippen anschließen. Zweckmäßig werden bei Kernen, die mehr als vier Ecken haben oder rund sind, zwischen den Sätteln 14 und 15 oder den Bogenstücken 10 und 11 in die Ecken noch besondere, die Ecken gut ausfüllende und luftdurchlässige, mehrteilige Profilleisten 16 eingesetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zusammendrückbarer Dauerkern zur Herstellung von Kokillen (1. Zusatz zum Patent 351495), dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Schenkel (1,2) der Winkelstücke zweiteilig sowie auf Winkehveite beliebig einstellbar sind, ais auch die Stützarme der jeweiligen Schenkeleinstellung angepaßt werden können.
2. Zusammendrückbarer Dauerkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von. Kernen mit mehr als vier Ecken die Zwischenecken durch entsprechende ITnterteilung und Anpassung der Bogenstücke an diese Zusatzecken gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW62448D 1922-11-08 1922-11-08 Zusammendrueckbarer Dauerkern zur Herstellung von Kokillen Expired DE377941C (de)

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