DE377380C - Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb - Google Patents

Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb

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DE377380C
DE377380C DEM63705D DEM0063705D DE377380C DE 377380 C DE377380 C DE 377380C DE M63705 D DEM63705 D DE M63705D DE M0063705 D DEM0063705 D DE M0063705D DE 377380 C DE377380 C DE 377380C
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typewriter
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totalizer
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DEM63705D
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WAFFEN WERKE
Mercedes Buromaschinen Werke AG
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WAFFEN WERKE
Mercedes Buromaschinen Werke AG
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Description

  • Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb. Die Erfindung betrifft eine Schreibrechenmaschine mit mehreren Ernzelrechenwerken und einem von diesen gesteuerten Gesamtrechenwerk oder Totalisator. Zweck der Erfindung ist, den Totalisator, der selbsttätig durch die Maschine veranlaßt wird dem Wagen, vermöge einer besonderen von der Papierwagenfeder unabhängigen Federwirkung in gewissen Arbeitsspalten zu folgen, durch eine selbsttätig einsetzende Kraftquelle wieder in seine Urprun,-slage zu bringen.
  • Es ist bekannt, daß der Totalisator bzw. dessen Antriebsmittel derart vom Schreibmaschinenwagen gesteuert wird, daß der Totalisator selbst, oder was dasselbe ist, dessen Antriebsrad unmittelbar von dein Papierwagen mitgenommen und von einer Feder wieder zurückgeholt wird. Die zeitweise Mitführung des Totalisatorgehäuses durch den Wagen, entgegen einem Federzug führt, aber zu Nachteilen, die namentlich darin bestehen, daß, wenn der Totalisator zurückschnellt und vom Wagen erneut mitgenommen wird, letzterer in seinem Weg gehindert wird, wodurch die ordnungsgemäße Aufeinanderfolge der Ziffern beeinträchtigt wird und Rechenfehler entstehen können.
  • Das Wesen vorliegender Erfindung besteht darin, den Gang des Totalisators durch den Papierwagen so zu regeln, daß ersterer, veranlaßt durch eine von der Papierwagerrfeder unabhängige Feder, dem Gang des Wagens folgt und, nachdem er seine letzte Stelle. die Einerstelle, erreicht hat, durch eine selbsttätig einsetzende Kraftquelle wieder in seine Ursprungslage gebracht wird.
  • In den Zeichnungen stellen Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Draufsicht, Abb. .I Einzelteile dar, während Abb. 5 die Vorderansicht einer anderen Ausführungsform zeigt.
  • Die in bekannter Weise auf-der vorderen Wagenschiene beliebig anzubringenden Rechenwerke 4 tragen je eine drehbare Klappe 5 von der Breite einer darunterliegenden Hebelgruppe. Ein Arm 6 der Klappe 5 stützt sich auf einen im Rechenwerkgehäuse befestigten Stift 7, wodurch die Klappe zu einem einseitig wirkenden Klinkgesperre wird. Unterhalb der Klappe sind um die Achse 8 drehbar so viele zweiarmige Hebel 9 angeordnet, wie der Totalisator Stellen hat. An dem linken Ende tragen die Hebel 9 abgeschrägte Vorsprünge io, die durch entsprechende Wahl der Länge der Hebelarme Abstände bilden, die den Spatien des Wagens, also auch den Stellenabständen der Rechenwerke 4 sowohl w:e des "Totalisators ii entsprechen. In demselben Abstand tragen auch die rechten Hebelenden Vorsprünge; diese liegen wie die links angeordneten in einer Geraden, hervorgerufen durch Federn 12, die die Hebel gegen den Anschlagstift 13 ziehen. Das Gehäuse des Totalisators ii ist auf dem Schlitten 14 angebracht, der mittels Kugeln in dem mit dem Maschinengestell verbundenen Träger 15 gleitet. Der Schlitten wird durch Feder 17 in der Richtung des Pfeiles 16 bewegt, bis er mit dem Aufhalter 18 an dem Vorsprung ioa eines Hebels 9 Widerstand findet. In dieser Lage ist die höchste Stelle des Totalisators dem Übermittlungsrade ig gegenübergetreten, in welchem Falle der Zeiger 2o auf den ersten Strich der Teilung des Totalisators zeigt. Weist nun ein mit dem Schreibmaschinenwagen verbundenes Rechenwerk q. nicht so viele Stellen wie der Totalisator auf, so ist um die Differenz der Stellen der Wagen weiter zu bewegen, wobei die Klappe 5 den Hebelarm io,T und darauf den folgenden niederdrückt, wobei die entsprechenden recht liegenden Arme, zuerst io@', den Aufhalter 18 freigeben, so da.ß der Totalisator sich vermöge der Feder 17 um zwei Schritte nach links begibt, worauf die Zeiger 20 und 2o' auf gleichwertige Teilstriche zeigen, d. h. beide Werke, 4 und ii, haben denselben Stellenwert. Beim nunmehr erfolgenden Schreiben und Addieren gleitet die Klappe 5 der Reihe nach über die Hebelarme 1o, dadurch die entsprechend gegenüberliegenden auslösend, wodurch der Totalisator an dem ruckweisen Fortschreiten des Schreibmaschinenwagens teilnimmt. Damit beim Zurückziehen des Wagens nach rechts die Vorsprünge io bis io-' kein Hindernis bieten, geben die Klappen 5 einseitig nach.
  • Wenn der letzte Hebel 1o nach erfolgter Aufnahme der Einerwerte von Rechen- und Totalisatorwerk ausgelöst wird, trifft die mit dem Schlitten 14 in Zusammenhang stehende Rolle 21 auf den Boden 22 der Aussparung einer Trommel 23, die mit ihrer Nabe frei drehbar auf einer vom Motor aus ausgetriebenen Achse 24 sitzt, auf welcher sie in der Längsrichtung um einen geringen Betrag verschiebbar ist, durch eine Feder 25 aber stets nach rechts gedrückt wird, und schaltet den mit der Trommel 23 in Verbindung stehenden Kupplungsring in die fest auf der Achse 24 sitzende Kuppelung-scheibe 26. Nachdem, wie Abb. 4 zeigt, die Kupplung geschlossen ist, beginnt die Trommel 23 an den Drehungen der Achse 24 teilzunehmen, was zur Folge hat, daß der keilartig ausgebildete Trommelmantel die Rolle 21 und damit den Schlitten 14 entgegen der Wirkung der Feder 17 so weit zurückschiebt, bis der letzte Hebelvorsprung ioa sich hinter den Rufhalter 18 legt, wodurch die Ursprungslage des Totalisators gesichert ist. Sobald die Rolle 21 auf den Boden 22 trifft, und solange sie entlang dem Trommelrand rollt, ist die Kupplung geschlossen, da durch Vermittlung der Feder i7 ein Zusammendrücken der Feder 25 erfolgt. Die Entkupplung tritt erst dann ein, wenn die Rolle 21 an der Stelle 28 die Trommelwandung verläßt. Erst dann kann die Feder 25 die Kupplungshälften 26 und 27 wieder trennen.
  • Eine andere Ausführungsform stellt Abb. 5 dar.
  • An Stelle der breiten Klappen 5 treten hier die Winkelhebel 3o, die an ihrem unteren längeren Arm je eine Rolle 31 tragen. Die Winkelhebel bilden ebenfalls ein einseitig wirkendes Klinkgesperre. Beim Durchlaufen einer Arbeitsspalte rollt eine Rolle 31 über den abgeschrägten Kopf 32 einer lotrecht beweglichen Schiene 33 hinweg und drückt sie entsprechend dem Fortschreiten des ' Papierwagens nach unten, wobei die Zahnstange 34 das Zahnrad 35 und damit die Achse 36 und den Zylinder 37 dreht: Auf dem Zylinder 37 sind so viele Stifte 38 spiralartig angeordnet, wie das Gesamtrechenwerk Stellen aufweist. Diese Stifte sind in bezug auf Drehrichtung so gruppiert, . daß dem mit dem .Schlitten i4 verbundenen Rufhalter 39 stets dann ein anderer Stift gegenübertritt, wenn ein Rechenwerk 4 sich in eine andere Wertstelle begeben hat, und in bezug auf Längsrichtung derart, daß der Abstand gleich dem Stellenabstand eines Rechenwerkes ist. Da auch bei dieser Ausführungsform der Schlitten 14 und damit das Gesamtrechenwerk i1 dem Zuge einer Feder nach links folgt, springt der Rufhalter 39 von Stift 38 zu Stift 38, wenn ein Rechenwerk 4 nach und nach `die Schiene 33 nach unten drückt.
  • Nachdem der letzte links liegende Stift 38 verlassen ist, tritt die Rückzugsvorrichtung der vorbeschriebenen Ausführungsform in Kraft, wobei gleichzeitig die Feder 4o die Schiene 33 nach oben zieht, bis sich der Anschlag 41 gegen einen festen Teil des Maschinengestells legt, wodurch der Zylinder 37 seine Ursprungslage einnimmt.
  • Wenn der einem Rechenwerk 4 übermittelte Wert von dem Gesamtrechenwerk nicht aufgenommen werden soll, so ist die zugehörige Klappe 5 bzw. Winkelhebel 30 umzulegen, so daß er außer Wirkung kommt und demnach das Gesamtrechenwerk an den Bewegungen nicht teilnimmt.
  • Unter Beibehaltung der vorstehend beschriebenen Mittel kann die Vorrichtung sinngemäß so geändert werden, daß das Gesamtrechenwerk ii feststeht und das Antriebsrad ig in vorbeschriebener Weise bewegt wird.
  • Der Vorteil dieser Vorrichtung gegenüber den bekannten besteht darin, daß dem Papierwagen geringere Widerstände entgegengesetzt werden, und daß das Gesamtrechenwerk nicht nach jedesmaliger Auslösung durch Austritt eines Rechenwerkes aus der Arbeitsspalte durch Federkraft zurückschnellt, sondern zwangläufig mit mäßiger Geschwindigkeit zurückgeführt wird, wodurch Geräusch und Abnutzung ausgeschlossen sind.

Claims (2)

  1. PATrNT-ANsPRÜCHE: i. Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamtrechenwerk (ir), durch eine besondere, von der Papierwagenfeder unabhängige Federwirkung in der Richtung des fortschreitenden Papierwagens bewegt, durch auf Einstellglieder (9, 33, 38) einwirkende Rechenwerke (4) gesteuert und, wenn ein Rechenwerk (4) aus der Arbeitsspalte tritt, entgegen der Federwirkung von einer selbsttätig einsetzenden Kraftquelle zurückgezogen wird.
  2. 2. Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn ein Rechenwerk (4) aus einer Arbeitsspalte getreten ist, zwecks Rückführung des Gesamtrechenwerkes eine Kuppelung zwischen einer stets bereiten Kraft und einem Antriebsglied (23) geschlossen und selbsttätig wieder unterbrochen wird, wenn das Gesamtrcchenwerk (ii) seine Ursprungslage einnimmt.
DEM63705D Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb Expired DE377380C (de)

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