DE375993C - Einspannvorrichtung zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen als Schneidwerkzeuge - Google Patents

Einspannvorrichtung zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen als Schneidwerkzeuge

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DE375993C
DE375993C DEV17560D DEV0017560D DE375993C DE 375993 C DE375993 C DE 375993C DE V17560 D DEV17560 D DE V17560D DE V0017560 D DEV0017560 D DE V0017560D DE 375993 C DE375993 C DE 375993C
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DE
Germany
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plate
hook
counter
handle
clamping device
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Expired
Application number
DEV17560D
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STEPHAN VADASZ
Original Assignee
STEPHAN VADASZ
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B5/00Hand knives with one or more detachable blades
    • B26B5/006Hand knives with one or more detachable blades specially adapted for using razor blades as blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Einspannvorrichtung zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen als Schneidwerkzeuge.
    Zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen
    hat man schon Einspannvorrichtungen vorge-
    schlagen, welche aus einer mit Griff versehenen
    Unterlagsplatte für die Rasierklinge bestehen
    1111.d einer Gegenplatte, «-elche mit -der Unter-
    lagsplatte so verbunden wird, daß die zwischen-
    gelegte Rasierklinge an drei Kanten verdeckt
    liegt u11:1 nur d:e "*,cliiieidkante frei ist, um
    gebrauchte Rasierklingen als Schneidwerk-
    zeuge auf den verschiedensten technischen Ge-
    bieten, z. B. für Bureauzwecke, für Schuster.
    Schneider t1.. (1g1., zu verwenden.
    Bei den bekannten Einspannvorrichtungen
    besteht der -Nachteil, daß zum Festhalten und
    Einspannen tler Klinge in. der Schaeidlage,
    derart, daß die freiliegende Schnei.dkante auch
    genügenden Sclmeidwiderstand bietet, trotz
    ,ler Dünnheit der Klinge an sich. von bolzen-
    artigen Gliedern Gebrauch gemacht wird,
    «-elche durch die Löcher der Rasierklinge hin-
    @-lurchtreten, wobei die Festspannung von
    Unterlagsplatte 11.11,:I Gegenplatte meist durch
    Verschraubung erfolgt. Charakteristisch für
    diese l ekannten I?inspannvorrichttnigen. sind
    also drei Elemente, die zum Zwecke der Ein-
    spannung derKlinge zusammenwirken müssen,
    nämlich i. die mit Griff versehene Unterlags-
    platte, 2. die Gegenplatte, 3. ein oder mehrere
    Schraubenbolzen zur Verbindung von: Gegen-
    platte mit Unterlagsplatte. Zur Lösung und
    Auswechslung der Klinge muß daher zu-
    nächst eine '\-erscliraubung gelöst wenden,
    worauf dann. erst Unterlagsplatte und Gegen-
    platte durch Abheben voneinander getrennt
    «-erden können. Eine derartige Einspannvor-
    richtung ist umständlich in der Handhabung
    und teuer in der Herstellung.
    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
    eine neue Einspannvorrichtung, «-elche nur
    zwei getrennte Glieder aufweist, nämlich die
    mit Griff versehene oder als Griff ausgebildete
    1r nterlagsplatte und die Gegenplatte, wobei die
    Befestigung dieser Platten unter Zwischen-
    schaltung fler als Schneid'werkzeug Bieneniden
    Klinge zueinander zwangläufig in der Weise
    stattfindet, daß an der Gegenplatte zwei in
    Richtung der Schneidkante angeordnete Haken
    oder hakenförmige Ansätze vorgesehen sind,
    welche durch die Löcher der aufzulegenden
    Rasierklinge hindurchtreten, und die in it zwei
    hakenförmigen Ausschnitten der Unterla-gs-
    platte so zusammenwirken, daß beim Einsetzen
    des einen Hakens der Gegenplatte in das eine
    Offene Hakenmaul des hakenförmigen Aus-
    schnittes.der Unterlagsplatte,der zweite Haken
    Jer Gegenplatte in das zweite offene Haken-
    irnatil der Unterlagsplatte eingeschwenkt wer-
    den. kann. wobei in der Schn.eidlage die bei-
    den Haken. der Gegenplatte fest an den Füh-
    rungskanten der hakenförirnigen Mäuler der
    Unterlagsplatte anliegen. Dadurch erfolgt die
    feste Einspannung .der Rasierklinge zwischen
    den beiden Halteplatten. Selbstverständlich
    sind dabei .die Ha.ltepl,atten so ausgebildet, daß
    die scharfen Kanten der Rasierklinge bis auf
    die eigentliche Schneidkante verdeckt liegen,
    tun Verletzungen ;der Hand bei der Hand-
    habung des Werkzeuges auszuschließen.
    Das Lösen der Klinge zwecks Nus-
    wechslung erfolgt in der Weise, daß die Ge-
    genplatte von der C nterlagsplatte abge-
    schwenkt wird, indem ihr einer Haken in dem
    einen offenen Hakenmaul der Unterlägsplatte
    als Drehpunkt dient, während der Gegenhaken
    längs der Führungskante des zweiten offenen
    Hakenin.aules herausgeschwenkt wird.
    In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-
    stand 1 eispielsweise dargestellt, und zwar
    -zeigen .ebb. i eine Ansicht der Einspannvor-
    richtun.g mit eingespannter Klinge und Abb. 2
    einen Schnitt nach der Linie X-X der Abb. z,
    während Abb. 3. in Draufsicht die Unterlags-
    platte für sich ,allein .und Abb. 4 in Draufsicht
    ,die Gegenplatte allein veranschaulichen.
    Wie aus,der Zeichnung ersichtlich ist, ist i
    eine Unterlagsplatte, die mit Griff 2 versehen
    ist oder gleich als Griff 2 ausgebildet sein
    kann. Sie hat zwei hakenförmige Aus-
    schnitte oder Mäuler 3 und 4, und zwar derart,
    daß das hakenförmige Maul 3 sich nach der
    Griffseite zu spitzwinklig verengt, während
    .das hakenförmige Maul 4 an :der Unterkante
    nach einem Radius gekrümmt ist, der von .der
    tiefsten Stelle .des hakenförmigen Maules 3 als
    Mittelpunkt ausgeht. Den beiden haken-
    förmigen Mäulern 3 und 4 der Unterlags-
    platte i entsprechen :an der Gegenplatte 5 zwei
    Haken 6 und. 7, deren Öffnungen voneinander
    abgewendet liegen, und deren lichter Abstand
    dem lichten Abstand der inneren Führungs-
    kanten der hakenförmigen Mäuler 3 und 4 ent-
    spricht.
    Um die Klinge 8 ,einzuspannen, wird sie zu-
    nächst mit ihren üblichen Befestigungslöchern
    für den, Rasierhobel über die Haken 6 und 7
    der Gegenplatte 5 geschoben, hierauf wird die
    Gegenplatte 5 mit der Unterlagsplatte i in der ,
    Weise vereinigt, .daß- zunächst -der Haken 6 in
    das offene Hakenmaul 3 -der Unterlagsplatte- i
    eingesetzt wird, während der Haken 7 noch
    seitlich v erschwenkt zum offenen Hakenmaul 4
    liegt. Alsdann erfolgt das Einschwenken des
    Hakens 7 in das offene Hakenmaul 4, wobei
    infolge der Radiuskrümmung der Unterkante
    des Hakenmaules4 eine zwangläufige Führung
    ,der Gegenplatte 5 beim Einschwenken erfolgt
    und damit eine Festklemmung und Sicherung
    der einzuspannenden Rasierklinge in der
    Schneidlage, so daß die dünne Rasierklinge
    trotzdem genügenden Schneidwiderstand
    bietet, weil sie beiderseits in: ider Nähe.ider
    Schneidhante zwangläufig geführt und ein-
    gespannt liegt. Selbstverständlich sind Gegen- I
    platte und Unterlagsplatte so ausgebildet, daß
    sie, abgesehen von der Schneidkante, die
    Rasierklinge an .den übrigen Kanten ver-
    decken, um eine Verletzung des das Werk-
    zeug Handhabenden auszuschließen.
    Die Gegenplatte kann zum leichten Ein- und,
    Ausschwenken zwecks Verbindung mit der
    Unterlagsplatte noch mit besonderen Vor- j
    sprüngen., Ansätzen u.dgl. an der Stirn- oder
    Hinterkante versehen sein, die als Hand-
    habungsgriff zum Ein- und Ausschwenken der
    Gegenplatte dienen. Es geht ferner aus der
    Zeichnung hervor, .daß die Gegenplatte so aus-'l
    gebildet ist und die Haken auf der Gegenplatte
    unsymmetrisch zur Mittellinie so angeordnet
    sind, daß bei umgekehrtem Einsetzen der
    Gegenplatte in die Unterlagsplatte (also nach Schwenkung um i8o° um die Längsachse) auch die bisherige Schneidkante der Rasierklinge bedeckt liegt, so daß die Einspannvorrichtung gefahrlos auch in der Tasche ,getragen werden kann, da sämtliche scharfen Kanten der Rasierklinge bei dieser Art der Verbindun- von Gegenplatte mit Unterlagsplatte durch beide vollständig abgedeckt sind:.
  • Die Griffausgestaltung der Unterlagsplatte kann in verschiedenster Weise .erfolgen; beispielsweise kann der Griff ähnlich wie bei einem Taschenmesser mit Hohlraum ausgebildet sein, zur teilweisen Versenkung der die Klinge haltenden Platten, um auch wie ein Taschenmesser benutzt zu werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Einspannvorrichtung zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen als Schneidwerkzeuge, gekennzeichnet durch eine mit-Griff (2) versehene oder als Griff ausgebildete Unterlagsplatte (i), die zwei hakenförmige Ausschnitte (3, 4) aufweist, deren oberer (4) nach einem Radius, -der vom tiefsten Punkt -des unteren hakenförmigen Ausschnittes (3) ausgeht, gekrümmt ist, in Verbindung mit einer Gegenplatte (5) mit zwei Haken (6, 7) mit Hakenmäulern, deren lichter Abstand dem lichten Abstande der tiefsten Punkte .der hakenförmigen Ausschnitte (3, 4) der Unterlagsplatte (i) entspricht, zu dem Zwecke, Unterlagsplatte (i) und. Gegenplatte (5) durch Einsetzen. des einen Hakens (6) in den unteren hakenförmigen Ausschnitt (3) der-Unterl'agsplatte (i) und Einschwenken des zweiten Hakens (7) in den oberen Ausschnitt (4) der Unterlagsplatte (i) miteinander zu verbinden.
  2. 2. Einspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (6, 7) an der Gegenplatte (5) so unsymmetrisch zur Mittellinie angeordnet sind, daß beim Einsetzen der Gegenplatte (5) in zur Schneidstellung umgekehrter Lage sämtliche Schneidkanten der zwischen Gegenplatte (5) und- Unterlagsplatte (i) eingesetzten Rasierklinge (8) verdeckt liegen.
  3. 3. Einspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte (5) mit einem. vorspringenden Ansatz o. dgl. an der Stirn- oder Rückenkaste versehen ist, um als Handgriff beim Ein- und Ausschwenken. der Gegenplatte (5) zu dienen.
DEV17560D Einspannvorrichtung zur Verwendung gebrauchter Rasierklingen als Schneidwerkzeuge Expired DE375993C (de)

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