DE37575C - Pantelegraph - Google Patents
PantelegraphInfo
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- DE37575C DE37575C DENDAT37575D DE37575DA DE37575C DE 37575 C DE37575 C DE 37575C DE NDAT37575 D DENDAT37575 D DE NDAT37575D DE 37575D A DE37575D A DE 37575DA DE 37575 C DE37575 C DE 37575C
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- wheel
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Links
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims 7
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C21/00—Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
L HÖPFNER in BERLIN. Pantelegraph.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1886 ab.
Dieser Pantelegraph löst die Aufgabe, eine beliebig gekrümmte Linie a-v, Flg. i, während
sie auf einer Station durch einen Stift S ge-.zeichnet wird, gleichzeitig auf einer zweiten
Station durch einen ähnlichen Stift nachzuzeichnen.
Man denke sich die Linie a-v durch die Punkte β γ d . . . (Fig. 2) in eine gröfsere Anzahl
kleiner Theile getheilt. Diese Theile können dann annähernd als gerade Linien aufgefafst
werden, und zwar als Diagonalen von Parallelogrammen, Fig. 3. Diese Parallelogramme
α ρ β σ-, β τ γ υ u. s. W. sind sämmtlich so construirt,
dafs die Seiten α ρ, β τ u. s. w., hinreichend
verlängert, sich im Punkte O schneiden würden, während die Seiten α er, β υ u. s. w.
Sehnen von Kreisen sind, welche O zum Mittelpunkte haben. Wenn dann der Stift 51 längs
der Geraden α β hingeführt wird, so kann man sich vorstellen, dafs diese seine Bewegung die
Resultante ist von den zwei gleichzeitigen Bewegungen längs der Parallelogrammseiten α ρ
und α σ; ebenso sei seine Bewegung längs β γ
die Resultante der gleichzeitigen Bewegungen längs β τ und β ν u. s. w. Sind die Diagonalen
αβ, βγ, yd u. s. w. sehr klein, so sind
auch die Parallelogrammseiten α σ-, β ν u. s. w.
sehr klein. Diese Seiten, welche Sehnen von Kreisen um O waren, können dann als mit den
ihnen zugehörigen Bogen der Kreise identisch aufgefafst werden.
Der Pantelegraph besteht nun aus zwei Theilen, dem Geber und dem Empfänger. Die
Aufgabe des Gebers ist, die Bewegung des Stiftes S längs der beliebig kleinen Geraden
aß, β γ u. s. w. thatsächlich in die gleichzeitigen
Componenten längs α ρ und α σ, β τ und β υ u. s. w. zu zerlegen. Die Aufgabe des
Empfängers ist, diese Componenten am Stifte -S1
wieder zu einer Resultante zu vereinigen.
Der Geber, Fig. 4, trägt den Stift S an der Schraubenmutter M in der Weise, dafs bei
Verschiebung des Stiftes S zwischen den beiden parallelen Metallstäben α b und c d eine'Drehung
der Mutter ausgeschlossen ist, ihr vielmehr nur eine Bewegung in der Längsrichtung gestattet ist.
Die Schraubenspindel g h dagegen ist bei g und h drehbar befestigt, ohne in der Längsrichtung
verschoben werden zu können. Die Schraubengänge sind schräg genug gearbeitet, so dafs
die Spindel durch eine Bewegung der Mutter leicht in Drehung versetzt wird. Das leicht
gearbeitete Zahnrad H nimmt, mit der Spindel fest verbunden, an deren Drehung Theil.
Ferner ist der ganze Apparat mit der Achse A bei O und P drehbar. Mit dieser Achse dreht
sich das Zahnrad J.
Die Spitze des Stiftes S hat also zwei fortschreitende Bewegungen, eine geradlinige, deren
Richtung stets den Punkt O durchschneidet, und eine kreisförmige um O als Mittelpunkt,
und diese fortschreitenden Bewegungen des Stiftes werden in Rotationen von Zahnrädern
umgesetzt.
Es stehe der Stift anfangs auf a. Man führe ihn längs des kleinen Kreisbogens a a-, Fig. 3,
dabei drehe sich das Rad J um χ Zähne. Dann führe man den Stift längs σ β. Die
Drehung des Rades H betrage y Zähne. Bringt man den Stift nun wieder nach α und
führt ihn von hier aus auf der Linie a-ß direct nach β über, so ist klar, dafs am Ende dieser
Claims (2)
1. die Zerlegung der Bewegung in die Componenten (sowie auch ihre Zusammensetzung
zur Resultante) dadurch geschieht, dafs der Stift zweier fortschreitenden Bewegungen
fähig ist, einer eigenen (geradlinigen, in einer stets durch die Achse des Apparates gehenden Richtung) und ferner
einer zweiten (kreisförmigen), die er vermöge der Drehung des ganzen Apparates um dessen Achse erhält;
2. das Umsetzen der fortschreitenden Bewegungscomponenten inRotationen von Rädern
(und umgekehrt) bei dem einen Räderpaar direct durch die Drehung der Apparatachse,
bei dem anderen vermittelst einer Schraubenspindel erfolgt, die durch eine in Längsrichtung
bewegliche Schraubenmutter in Drehung versetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37575C true DE37575C (de) |
Family
ID=313318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37575D Expired - Lifetime DE37575C (de) | Pantelegraph |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37575C (de) |
-
0
- DE DENDAT37575D patent/DE37575C/de not_active Expired - Lifetime
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