DE540737C - Lenkstangendrehgriff fuer Motorraeder - Google Patents
Lenkstangendrehgriff fuer MotorraederInfo
- Publication number
- DE540737C DE540737C DEE38980D DEE0038980D DE540737C DE 540737 C DE540737 C DE 540737C DE E38980 D DEE38980 D DE E38980D DE E0038980 D DEE0038980 D DE E0038980D DE 540737 C DE540737 C DE 540737C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- handlebar
- twist grip
- motorcycles
- handle
- worm wheel
- Prior art date
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- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L3/00—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
- B62L3/02—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
- B62L3/026—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever actuation by a turning handle or handlebar
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
Zur Betätigung der Bremse, des Vergasers und des Zündapparates finden bei Motorrädern
vielfach Drehgriffe Verwendung, die auf Bowdenzüge einwirken, welche zu den obigen Elementen
führen. Die Verstellung des Bowdenzuges erfolgt bei den bekannten Griffen zuweilen
schon in der Weise, daß ein mit einem Drahtseil verbundener, geradlinig verstellbarer, stabförmiger
Körper durch einen sich um die Achse des Lenkstangenrohres drehenden Schneckentrieb
mit Innenverzahnung bewegt wird. Werden zur Betätigung mehrerer Bowdenzüge mehrere
Schneckentriebe verwendet, so müssen diese stufenweise übereinander angeordnet werden.
Die Erfindung ist nun ein Lenkstangendrehgriff für !Motorräder, der ebenfalls mehrere
Schneckenantriebe zur geradlinigen Bewegung der Bowdenzüge besitzt, bei dem jedoch die
Zahnradsegmente mit steilgängiger Außenverzahnung nebeneinander angeordnet und je für
sich mit einem drehbar auf die Lenkstange geschobenen, einen Teil des Handgriffes tragenden
Rohr starr verbunden sind. Die Segmente ruhen drehbar in einem zum Festklemmen
des Griffes auf dem Lenkstangenrohr dienenden Gehäuse und stehen je mit einer
an den Bowdenzug angeschlossenen, axial vmschiebbaren
Zahnstange in Eingriff. Der Handgriff selbst ist entsprechend der Zahl der Schneckenradsegmente unterteilt, und jeder
Abschnitt des Handgriffes steht durch eines der erwähnten Rohre mit einem Segment in Verbindung.
Man kann also dann von einem einzigen Handgriff aus durch Drehung dor in
Frage kommenden Abschnitte ein oder mehrere Schneckenradsegmente gleichzeitig verstellen.
In der Zeichnung ist ein derartiger Lenkstangendrehgriff beispielsweise dargestellt. Die
Abb. ι und 2 sind Längsschnitte bei verschiedenen
Stellungen der Zahnstange eines Drehgriffes für nur einen Bowdenzug.
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht zu Abb. 1. In -
Abb. 4 ist die Befestigung des Drahtseiles in größerem Maßstabe dargestellt.
Abb. 5 ist ein Querschnitt durch den Drehgriff nach Abb. 1.
Abb. 6 und 7 veranschaulichen einen erfindungsgemäßen
Drehgriff für mehrere Bowdenzüge im Längsschnitt und in Vorderansicht.
Das Drahtseil a. eines Bowdenzuges ist durch
die zur Hubverstellung dienende Schraube b hindurchgeführt und steht in weiter unten
beschriebener Art mit der Zahnstange c in Verbindung, die in einer Hülse d gleitet und durch
einen Führungsstift c gegen Drehung gesichert ist. Mit der Hülse d besteht ein einen Bund f
besitzendes Gehäuse g aus einem Stück, das zur Aufnahme des an der Zahnstange c angreifenden
Schneckenrades h dient und das zusammen mit dem durch Schrauben ■/ anpreß- *
baren Oberteil k das Lenkstangenrohr 7 umgreift.
Letzteres ragt in ein zweites, mit dem Schneckenrad Λ starr verbundenes Rohr m hinein,
dient diesem also zur Führung, und auf das Rohr m ist der z. B. aus Gummi bestehende
Handgriff η aufgesetzt. Da die Zahnstange, c
parallel zur Drehachse des Schneckenrades //
liegt, so ist letzteres trotz steilgängiger Ausbildung
der Verzahnung selbsthemmend.
Ist die ganze Einrichtung auf ein beliebiges Lenkstangenrohr, dessen Außendürchmesser
naturgemäß dem Innendurchmesser des Rohres m angepaßt sein muß, aufgesetzt und sind die
Schrauben i kräftig angezogen, so kann durch Drehen des Handgriff es η im einen oder anderen
Sinne mittels des Schneckenrades h die Zahnstange
c vor und zurück bewegt werden. Dabei ist das Drahtseil α genau geradlinig geführt
und wegen der verhältnismäßig großen Übersetzung zwischen Schneckenrad und Zahnstange
genügt ein ganz geringer Kraftaufwand zur Bewegung des Seiles, ohne daß jedoch wegen
der Selbsthemmung des Schneckenrades eine selbsttätige Drehung des Handgriffes möglich ist.
Die Abb. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, bei der von einer Lenkstangenseite aus
mehrere Bowdenzüge betätigt werden sollen. In dem Gehäuse g sitzen hier zwei Schnecken^
radsegmente Λ1 und h-, die mit zwei in den
Hülsen d1 und d- verschiebbaren Zahnstangen c1
und c2 zusammenarbeiten. Die segmentartige
Ausbildung der Schneckenräder ist notwendig, um auch bei gleich großen Rädern die Zahnstangen
unterbringen zu können. Das Schneckenrad h1 sitzt auf dem Rohr tu1, welches mit dem
Handgriffteil n1 fest verbunden ist, während
das Schneckenrad Λ2 durch das Rohr in'1 mit dem
Handgriffteil n- in fester Verbindung steht. Man hat also hier die Möglichkeit, je nach Bedarf
entweder die beiden Bowdenteile a1 und a2
gemeinsam oder getrennt zu verstellen. ·
■35 Um das Anlöten des Drahtseilendes an der Zahnstange zu vermeiden, ist eine an sich bekannte Klemmeinrichtung vorgesehen. Die Zahnstange c ist an ihrem dem Drahtseil zugekehrten Ende der Länge nach aufgeschnitten, und der Teil e1 ist abnehmbar angebracht, läßt -40 sich aber durch die Schraube 0 mit dem anderen Teil fest verbinden. Diese beiden zusammenstoßenden Flächen besitzen je eine Auskehlung von halbkreisförmigem Querschnitt, in die sich das Drahtseilende in der aus den Abb. 1 und 2 ersichtlichen Weise hineinlegen- läßt. Hierbei unischlingt das Drahtseil die Schraube 0. Wird nun letztere kräftig angezogen, so hält sie das Drahtseilende in seiner Lage fest und sichert es einwandfrei gegen jede Verschiebung.
■35 Um das Anlöten des Drahtseilendes an der Zahnstange zu vermeiden, ist eine an sich bekannte Klemmeinrichtung vorgesehen. Die Zahnstange c ist an ihrem dem Drahtseil zugekehrten Ende der Länge nach aufgeschnitten, und der Teil e1 ist abnehmbar angebracht, läßt -40 sich aber durch die Schraube 0 mit dem anderen Teil fest verbinden. Diese beiden zusammenstoßenden Flächen besitzen je eine Auskehlung von halbkreisförmigem Querschnitt, in die sich das Drahtseilende in der aus den Abb. 1 und 2 ersichtlichen Weise hineinlegen- läßt. Hierbei unischlingt das Drahtseil die Schraube 0. Wird nun letztere kräftig angezogen, so hält sie das Drahtseilende in seiner Lage fest und sichert es einwandfrei gegen jede Verschiebung.
Claims (2)
1. Lenkstangendrehgriff für Motorräder
mit mehreren Schneckenantrieben zur geradlinigen Bewegung der Bowdenzüge, dadurch
gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Schneckenradsegmente (h1, Ji-) mit
steilgängiger Außenverzahnung je für sich " mit einem drehbar auf die Lenkstange
geschobenen, einen Teil des Handgriffes tragenden Rohr starr verbunden sind.
2. Lenkstangendrehgriff nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mit den Schneckenradsegmenten (h1, h-) in Eingriff
stehende Zahnstangen (c1, c-) in einem aus
Ober- und Unterteil bestehenden, auf der Lenkstange (I) festgeklemmten, die
Schneckenradsegmente (Λ1, h") umhüllenden
Gehäuse (g, k) geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38980D DE540737C (de) | 1929-03-16 | 1929-03-16 | Lenkstangendrehgriff fuer Motorraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38980D DE540737C (de) | 1929-03-16 | 1929-03-16 | Lenkstangendrehgriff fuer Motorraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE540737C true DE540737C (de) | 1931-12-30 |
Family
ID=7078500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE38980D Expired DE540737C (de) | 1929-03-16 | 1929-03-16 | Lenkstangendrehgriff fuer Motorraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE540737C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2669001A1 (fr) * | 1990-11-09 | 1992-05-15 | Simplex Sa | Dispositif de freinage pour bicyclettes ou vehicules similaires. |
| US5315891A (en) * | 1991-02-13 | 1994-05-31 | Maeda Industries, Ltd. | Bicycle speed change operation assembly |
| US5390565A (en) * | 1991-11-11 | 1995-02-21 | Maeda Industries, Ltd. | Bicycle speed change system, bicycle speed change method and bicycle speed change operation assembly |
| DE4420273A1 (de) * | 1994-06-10 | 1995-12-14 | Helmig Hans Gmbh | Drehgriff zur Betätigung von Fahrradgangschaltungen |
-
1929
- 1929-03-16 DE DEE38980D patent/DE540737C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2669001A1 (fr) * | 1990-11-09 | 1992-05-15 | Simplex Sa | Dispositif de freinage pour bicyclettes ou vehicules similaires. |
| US5315891A (en) * | 1991-02-13 | 1994-05-31 | Maeda Industries, Ltd. | Bicycle speed change operation assembly |
| US5390565A (en) * | 1991-11-11 | 1995-02-21 | Maeda Industries, Ltd. | Bicycle speed change system, bicycle speed change method and bicycle speed change operation assembly |
| DE4420273A1 (de) * | 1994-06-10 | 1995-12-14 | Helmig Hans Gmbh | Drehgriff zur Betätigung von Fahrradgangschaltungen |
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