DE3751102T2 - Steuerverfahren für einen Festkörperbildgeber. - Google Patents

Steuerverfahren für einen Festkörperbildgeber.

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  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
  • Solid State Image Pick-Up Elements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Betreiben eines Festkörperbildgebers, und sie ist spezieller auf ein Verfahren zum Betreiben eines Festkörperbildgebers mit Zwischenzeilenübertragung gerichtet, der über einen Lichtempfangsabschnitt verfügt, der als MOS-Struktur mit vergrabenem Kanal ausgebildet ist. Ein Festkörperbildgeber weist im allgemeinen ein Halbleiter-Bauelement und eine Spannungsversorgungseinrichtung auf.
  • In einem Festkörperbildgeber mit MOS-Struktur mit vergrabenem Kanal ist es erwünscht, Dunkelströme, die eine Quelle für Störsignale sein können, soweit wie möglich zu verringern.
  • Ein herkömmlicher Festkörperbildgeber, der Dunkelströme verringern kann, ist z.B. in einer Sammlung von Vorträgen offenbart, wie sie bei der '84 National Conference of the Institute of Television Engineers of Japan vorgetragen wurden, auf den Seiten 41 - 42 offenbart. Ein derartiger bekannter Festkörperbildgeber weist einen Lichtempfangsabschnitt auf, der aus einer MOS-Struktur mit vergrabenem Kanal ausgebildet ist. Genauer gesagt, ist das Bauelement so aufgebaut, daß ein n-Ladungsspeicherbereich auf der Oberfläche eines p- Siliziumsubstrats ausgebildet ist und eine Durchlaßelektrode über eine Isolierschicht auf dem Ladungsspeicherbereich ausgebildet ist, so daß es bei solchen Bedingungen betrieben werden kann, bei denen eine Lochspeicherschicht an der Grenze zwischen dem n-Ladungsspeicherbereich und der Isolierschicht erzeugt wird. In diesem Festkörperbildgeber wird die Durchlaßelektrode mit einer vorgegebenen Gleichspannung versorgt, um im Ladungsspeicherbereich aus zuvor an der
  • Oberfläche des n-Ladungsspeicherbereichs abgespeicherten Löchern einen Kanal auszubilden. So werden die Löcher in einem sogenannten gepinnten Zustand gehalten, um die Erzeugung von Elektron-Loch-Paaren zu unterdrücken, dike die Hauptkomponente für den Dunkelstrom von der Oberfläche sind. Ein Festkörperbildgeber der vorstehend beschriebenen Art kann Dunkelströme in vorteilhafter Weise verringern.
  • Wie vorstehend beschrieben, weist dieser bekannte Festkörperbildgeber folgendes auf:
  • - ein Halbleitersubstrat von erstem Leitungstyp;
  • - einen Ladungsspeicherbereich von zweitem Leitungstyp, der unter einer Fläche des Substrats ausgebildet ist;
  • - eine isolierende, lichtdurchlässige Schicht, die auf der Oberfläche des Substrats ausgebildet ist;
  • - eine Durchlaßelektrode, die auf der isolierenden Schicht ausgebildet ist und sich über die Ladungsspeicherfläche erstreckt und aus einem leitenden, lichtdurchlässigen Material besteht; und
  • - eine Spannungsversorgungseinrichtung zum Versorgen der Durchlaßelektrode mit einer ersten Spannung zum Ansammeln von Ladungen entsprechend dem ersten Leitungstyp an der Grenze zwischen dem Ladungsspeicherbereich und der isolierenden Schicht.
  • Jedoch weist ein solcher herkömmlicher Festkörperbildgeber Nachteile dahingehend auf, daß, da die Durchlaßelektrode immer mit Gleichspannung versorgt wird, um Löcher an der Grenze zwischen dem n-Ladungsspeicherbereich und der isolierenden Schicht abzuspeichern, versorgt wird, die Verarmungsschicht unter dem Ladungsspeicherbereich nicht ausgedehnt wird, was es unmöglich macht, Störungen in aufgenommenen Bildern zu unterdrücken, die durch Signalladungen hervorgerufen werden, die vom Inneren des Substrats in den Ladungsübertragungsabschnitt fließen und die als "Verschmierung" bezeichnet werden.
  • Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben eines Festkörperbildgebers zu schaffen, das sowohl Dunkelströme als auch Verschmierung wirkungsvoll unterdrücken kann.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, verwendet das erfindungsgemäße Verfahren einen Festkörperbildgeber mit den oben aufgelisteten Merkmalen einer bekannten Vorrichtung und es ist dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßelektrode abwechselnd während einer ersten Zeitspanne T1 mit der ersten Spannung und während einer zweiten Zeitspanne T2 mit einer zweiten Spannung versehen wird, um die Verarmungsschicht auszudehnen, die unter dem Ladungsspeicherbereich entsteht, wobei ein zeitliches Tastverhältnis T2/T1 von 0 < T2/T1 &le; 4 verwendet wird.
  • Beim bekannten Verfahren liefert die Spannungsversorgungseinrichtung nie die zweite Spannung und daher hat das zeitliche Tastverhältnis T2/T1 den Wert null. Wie es nachfolgend erörtert wird, nimmt der Wert des Verschmierungspegels schnell ab, wenn die zweite Spannung an die Durchlaßelektrode geliefert wird.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlich, in denen gleiche Bezugszahlen durchgehend gleiche Elemente und Teile kennzeichnen.
  • Fig. 1 ist ein Diagramm, das einen Querschnitt durch den Hauptbereich eines Festkörperbildgebers zeigt, der durch ein erfindungsgemäßes Verfahren betrieben wird;
  • Fig. 2A und 2B sind Zeitsteuerdiagramme, die den Signalverlauf eines Impulssignals &Phi;v bzw. eines Dunkelssignals zeigen;
  • Fig. 3 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; des Impulssignals &Phi;v und dem Verschmierungspegel sowie die Beziehung zwischen dem Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; und dem ausgegebenen Dunkelsignal zeigt; und
  • Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Signalverlauf eines Impulssignals &Phi;v' zeigt.
  • Fig. 1 zeigt ein p-Siliziumsubstrat 1, in das ein p-Fremdstoff mit relativ niedriger Konzentration eindiffundiert ist. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß ein Lichtempfangsabschnitt 5, ein Vertikalregisterabschnitt 6, ein Horizontalregisterabschnitt (nicht dargestellt) und ein Ausgangsschaltungsabschnitt (nicht dargestellt) insgesamt auf dem p-Siliziumsubstrat 1 ausgebildet sind. In der Struktur sind mehrere Lichtempfangsabschnitte 5 vorhanden, die in horizontaler und vertikaler Richtung angeordnet sind. Der Vertikalregisterabschnitt 6 ist so angeordnet, daß er parallel zu jedem der vertikal ausgerichteten Lichtempfangsabschnitte 5 liegt, und der Horizontalregisterabschnitt 6 ist so angeordnet, daß er parallel zur horizontalen Richtung liegt, um einen Festkörperbildgeber mit Zwischenzeilenübertragung zu bilden.
  • Der Lichtempfangsabschnitt 5 weist einen n-Ladungsspeicherbereich 2 auf der Oberfläche des p-Siliziumsubstrats 1 auf. Eine Durchlaßelektrode 4 ist aus lichtdurchlässigem Polysilizium hergestellt, das über einer Isolierschicht 3 aus SiO&sub2; über dem Ladungsspeicherbereich 2 abgeschieden ist, so daß der Lichtempfangsabschnitt 5 durch eine MOS-Struktur mit vergrabenem Kanal gebildet wird.
  • Wenn der Festkörperbildgeber des vorliegenden Ausführungsbeispiels betrieben wird, um ein Bild aufzunehmen, wird die Durchlaßelektrode 4 über einen Abschluß B mit einem Impulssignal &Phi;v, wie in Fig. 2A dargestellt, versorgt. Wenn die Durchlaßelektrode 4 mit einer Spannung V&sub1; niedrigen Pegels, z.B. -12 V, versorgt wird, bildet sich an der Grenze zwischen dem Ladungsspeicherbereich 2 und der Isolierschicht 3 eine Speicherschicht aus Löchern, und wenn eine Spannung hohen Pegels, z.B. 2 V, zugeführt wird, erweitert sich die Verarmungsschicht unter dem Ladungsspeicher 2 in Dickenrichtung des Substrats 1. Es ist zu beachten, daß das Impulssignal &Phi;v so ausgewählt ist, daß seine ansteigende Flanke und seine fallende Flanke innerhalb der Horizontalaustastlücke liegen, so daß das Bildsignal nicht vom Impulssignal &Phi;v beeinflußt wird.
  • Auch ist angrenzend an den Ladungsspeicherbereich 2 über einen p-Überlaufsteuerbereich 8 ein Überlaufabziehbereich 7 mit relativ hoher Konzentration vom n-Typ ausgebildet, um sogenanntes Überstrahlen zu vermeiden, bei dem ein aufgenommenes Bild durch überschüssige Signalladungen undeutlich wird, wie sie erzeugt werden, wenn besonders starkes Licht auf den Bildgeber fällt und die in andere Ladungsspeicherbereiche fließen. Ein p-Kanalstopperbereich 9 ist angrenzend an den Überlaufabziehbereich 7 wie auch in Bereichen zwischen jeweiligen Ladungsspeicherbereichen angeordnet, die vertikal aneinander angrenzen.
  • Der Vertikalregisterabschnitt 6 besteht aus einem n-Ladungsübertragungsbereich 11, der auf einem p-Wannenbereich 10 ausgebildet ist, der selektiv auf dem p-Siliziumsubstrat 1 ausgebildet ist, und eine Übertragungselektrode 12 aus Polysilizium ist durch die Isolierschicht 3 über dem Ladungsübertragungsbereich 11 ausgebildet. So ist der Vertikalregisterabschnitt 6 als ladungsgekoppeltes Bauelement mit sogenannter Volumenstruktur (BCCD = bulk charge coupled device) ausgebildet. Fig. 1 zeigt nur eine Übertragungselektrode 12. Jedoch ist, wie es im Stand der Technik wohlbekannt ist, eine erforderliche Anzahl von Übertragungselektroden 12 vorhanden, so daß der Vertikalregisterabschnitt 6 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel auf eine Weise mit vier Phasen betrieben wird.
  • Auf der Isolierschicht 3 ist zwischen dem Lichtempfangsabschnitt 5 und dem Vertikalregisterabschnitt 6 eine Gateelektrode 13 zum Steuern der Übertragung von Signalladungen, die sich im Ladungsspeicherbereich 2 ausbilden, zum Ladungsübertragungsbereich 11 so ausgebildet, daß sie einstückig mit einem Teil der Übertragungselektrode 12 ist, wodurch ein Gateabschnitt 14 gebildet wird. Die Signalladungen werden während der vertikalen Rücklaufperiode unter Verwendung einer Spannung V&sub1; von niedrigem Pegel, die der Durchlaßelektrode 4 zugeführt wird, vom Ladungsspeicherbereich 2 zum Ladungsübertragungsbereich 11 übertragen.
  • Auf der Oberfläche der Durchlaßelektrode 4 ist mit Ausnahme über dem Lichtempfangsabschnitt 5 eine Lichtabschirmschicht 15 aus z.B. Al ausgebildet. Auch ist über der gesamten Durchlaßelektrode 4 eine Schutzschicht 16 aus SiO&sub2; abgeschieden.
  • Andere Abschnitte, wie sie für einen Festkörperbildgeber mit Zwischenzeilenübertragung erforderlich sind, wie der Horizontalregisterabschnitt und der Ausgangsschaltungsabschnitt sind auf dieselbe Weise wie bei einem herkömmlich bekannten Bauelement ausgebildet und sie sind in Fig. 1 nicht dargestellt.
  • Beim erfindungsgemäßen Festkörperbildgeber, der wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist, wird die Durchlaßelektrode 4 mit dem Impulssignal &Phi;v versorgt, wie in Fig. 2A dargestellt. Wenn die Durchlaßelektrode 4 mit der Spannung V&sub1; niedrigen Pegels versorgt wird, sammeln sich Löcher an der Oberfläche des Ladungsspeicherbereichs 2 und die Löcher werden im gepinnten Zustand gehalten, um Loch-Elektron-Paarbildung an der Oberfläche zu unterdrücken. Wenn die Vorwärtselektrode 4 mit einer Spannung V&sub2; hohen Pegels versorgt wird, werden die Löcher, die sich an der Oberfläche des Ladungsspeicherbereichs 2 angesammelt haben, freigegeben. Jedoch wird, wenn sich Löcher einmal an der Oberfläche des Ladungsspeicherbereichs 2 ansammeln, Loch-Elektron-Paarbildung für eine vorgegebene Zeit unterdrückt, während die Löcher freigegeben werden. Daher wird, wenn das in Fig. 2A dargestellte Impulssignal &Phi;v an die Durchlaßelektrode 4 angelegt wird, ein Dunkelsignal, wie es in Fig. 2B dargestellt ist, im Ladungsspeicherbereich 2 erzeugt. Wenn das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; der lmpulsspannung &Phi;v von T&sub2;/T&sub1; = 0 bis zu T&sub2;/T&sub1; = 10 geändert wird, nimmt der ausgegebene Dunkelstrom so an, wie es durch die durchgezogener Linie dargestellte Kurve X in Fig. 3 angezeigt wird. Genauer gesagt, ist der ausgegebene Dunkelstrom gering, wenn das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; klein ist und der ausgegebene Dunkelstrom steigt an, wenn das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; größer wird.
  • Wenn die Spannung V&sub1; niedrigen Pegels an die Durchlaßelektrode 4 geliefert wird, wird die unter dem Ladungsspeicherbereich 2 ausgebildete Verarmungsschicht flach, was es ermöglicht, daß es leicht zu Verschmierung kommt. Wenn dagegen die Spannung V&sub2; hohen Pegels an die Durchlaßelektrode 4 geliefert wird, wird die unter dem Ladungsspeicherbereich 2 ausgebildete Verarmungsschicht dicker, was die Erzeugung von Verschmierung unterdrückt. Die mit durchgezogener Linie dargestellte Kurve Y in Fig. 3 zeigt, wie sich das Verschmierungsniveau ändert, wenn das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; der Impulsspannung &Phi;v von T&sub2;/T&sub1; = 0 auf T&sub2;/T&sub1; = 10 geändert wird. In Fig. 3 ist der Wert des Verschmierungsniveaus für das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; = 0 als 1 definiert und die Kurve veranschaulicht Änderungen des Werts des Verschmierungsniveaus, wenn dieses Verhältnis geändert wird.
  • Wie es aus einer Betrachtung von Fig. 3 ersichtlich ist, ist es möglich, den Dunkelstrom wie auch das Verschmierungsniveau dadurch zu verringern, daß das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; des Impulssignals &Phi;v so ausgewählt wird, daß es in den Bereich T&sub2;/T&sub1; = 2 bis T&sub2;/T&sub1; = 5 fällt.
  • Wie vorstehend beschrieben, hat das vorliegende Ausführungsbeispiel Vorteile gegenüber dem Stand der Technik dahingehend, daß der Dunkelstrom und das Verschmierungsniveau wirkungsvoll dadurch verringert werden können, daß ein einfacher Aufbau in solcher Weise verwendet wird, daß die Durchlaßelektrode 4 abwechselnd mit einem Impulssignal &Phi;v versorgt wird, das aus einer Spannung V&sub1; niedrigen Pegels, z.B. -12 V, zum Ansammeln von Löchern an der Oberfläche des Ladungsspeicherbereichs 2, und einer Spannung V2 hohen Pegels, z.B. 2 V, besteht, um die Verarmungsschicht unter dem Ladungsspeicherbereich 2 auszudehnen, wobei ein geeignetes Tastverhältnis im Bereich 2 - 5 verwendet wird.
  • Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist es, daß der Dunkelstrom von der Oberfläche 8 nicht vollständig unterdrückt wird, sondern mit solchem Ausmaß erzeugt wird, daß die Qualität des Bilds nicht durch den Dunkelstrom beeinflußt wird, was es erschwert, winzige örtliche Dunkelsignale (Weißdefekte) auszumachen, wie sie von Kristallfehlern und dergleichen und anderen Faktoren als der Oberfläche erzeugt werden und die in einem Bild erscheinen, wenn der Dunkelstrom vollständig unterdrückt wird.
  • Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel gilt für einen Fall, bei dem die Periode T&sub1; der Spannung niedrigen Pegels als eine Horizontalperiode festgelegt ist und das Impulssignal &Phi;v innerhalb der Horizontalaustastperiode ansteigt und abfällt. Alternativ kann an die Durchlaßelektrode ein Impulssignal &Phi;v' angelegt werden, dessen Spannung niedrigen Pegels in der horizontalen Austastperiode liegt, wie in Fig. 4 dargestellt. In diesem Fall kann das Tastverhältnis T&sub2;/T&sub1; so eingestellt werden, daß es einen ausreichend großen Wert dafür aufweist, daß Verschmierung zufriedenstellend unterdrückt werden kann und daß die Oberfläche nicht kontinuierlich für mehr als eine Horizontalperiode Verarmung erfährt, so daß auch Dunkelströme ausreichend unterdrückt werden können.
  • Das vorliegend beschriebene Ausführungsbeispiel gilt für den Fall, bei dem die Signalladungen Elektronen sind. Jedoch kann die Erfindung auf einen Fall angewandt werden, bei dem die Signalladungen Löcher sind. In diesem Fall werden die Leitungstypen der jeweiligen Abschnitte so ausgewählt, daß sie umgekehrt zu den in Fig. 1 dargestellten sind. In diesem Fall können dieselben Wirkungen wie vorstehend beschrieben erhalten werden.

Claims (2)

1. Verfahren zum Betreiben eines Festkörperbildgebers, der folgendes aufweist:
- ein Halbleitersubstrat (1) von erstem Leitungstyp;
- einen Ladungsspeicherbereich (2) von zweitem Leitungstyp, der unter einer Fläche des Substrats (1) ausgebildet ist;
- eine isolierende, lichtdurchlässige Schicht (3) , die auf der genannten Fläche des Substrats (1) ausgebildet ist;
- eine Durchlaßelektrode (4) , die auf der isolierenden Schicht (3) ausgebildet ist und sich über dem Ladungsspeicherbereich (2) erstreckt und aus einem leitenden, lichtdurchlässigen Material besteht; und
- eine Spannungsversorgungseinrichtung zum Versorgen der Durchlaßelektrode (4) mit einer Spannung; gekennzeichnet durch das Versorgen der Durchlaßelektrode (4) abwechselnd mit einer ersten Spannung (V&sub1;) während einer ersten Zeitspanne T1, um Ladungen entsprechend dem ersten Leitungstyp an der Grenze zwischen dem Ladungsspeicherbereich (2) und der Isolierschicht (3) anzusammeln, und einer zweiten Spannung (V&sub2;) während einer zweiten Zeitspanne T2 zum Ausdehnen der unter dem Ladungsspeicherbereich ausgebildeten Verarmungsschicht, wobei ein zeitliches Tastverhältnis T2/T1 von 0 < T2/T1 &le; 5 verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Versorgen der Durchlaßelektrode (4) mit der ersten Spannung (V&sub1;) innerhalb einer horizontalen Austastperiode.
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