DE3751027T2 - Elektrophotographisches Photoelement. - Google Patents

Elektrophotographisches Photoelement.

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG (1) Gebiet der Erfindung:
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches Photoelement und mehr im besonderen auf ein elektrophotographisches Photoelement, das mit einer photoempfindlichen Schicht versehen ist, die eine spezifische Azoverbindung, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist, als Ladungsträger erzeugendes Material enthält.
  • (2) Beschreibung des Standes der Technik:
  • In den letzten Jahren war der Einsatz der Elektrophotographie nicht auf das Gebiet der Kopierer beschränkt, sondern sie dehnte sich auf verschiedene andere Gebiete aus, bei denen konventionelle photographische Techniken benutzt wurden, wie Druckplatten, Rollfilme und Mikrofilme. Es sind auch Untersuchungen im Gang, um die Elektrophotographie für Hochgeschwindigkeits-Drucker zu benutzen, die einen Laser oder eine Kathodenstrahlröhre als Lichtquelle benutzen. Es ist somit eine weite Vielfalt von elektrophotographischen Photoelementen höherer Qualität erforderlich. Als Photoelemente für die Elektrophotographie wurden bisher in erster Linie solche benutzt, die eine aus einem anorganischen, photoleitenden Material, wie amorphem Selen, Cadmiumsulfid oder Zinkoxid als Hauptkomponente zusammengesetzte photoempfindliche Schicht aufweisen. Obwohl aus diesen anorganischen Materialien gebildete Photoelemente brauchbar sind, haben sie doch verschiedene Nachteile.
  • Um Verbesserungen hinsichtlich dieser Nachteile vorzunehmen, wurden elektrophotographische Photoelemente vorgeschlagen, die verschiedene organische Materialien als photoleitende Materialien benutzen, und es wurde in den vergangenen Jahren begonnen, eine praktische Brauchbarkeit zu finden. Ein elektrophotographisches Photoelement muß sowohl eine Träger erzeugende Funktion als auch eine Träger transportierende Funktion ausüben. Als organische Verbindungen für Träger erzeugende Materialien wurden zahlreiche Pigmente vorgeschlagen, wie Phthalocyanin-Pigmente, polycyclische Chinolin-Pigmente, Indigo-Pigemente, Dioxazin-Pigmente, Chinacridon-Pigemente und Azo-Pigmente (siehe DE-A-32 11 299). Es wurden jedoch sehr wenige Pigmente praktisch eingesetzt. Da eine Träger transportierende Substanz nur aus einem beschränkten Bereich ausgewähit werden kann, wurde bisher keine Träger transportierende Substanz gefunden, die befriedigend die verschiedenen Anforderungen für das elektrophotographische Verfahren zu erfüllen in der Lage ist.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegenden Erfinder haben eine intensive Untersuchung ausgeführt, um Verbesserungen an organischen elektrophotographischen Photoelementen vorzunehmen. Als Ergebnis wurde festgestellt, daß ein elektrophotographisches Photoelement, das mit einer photoempfindlichen Schicht versehen ist, die eine spezifische Azoverbindung enthält, hervorragende elektrophotographische Eigenschaften aufweist, was zu der vorliegenden Erfindung führte.
  • In einem Aspekt dieser Erfindung wird somit ein elektrophotographisches Photoelement mit einer photoempfindlichen Schicht geschaffen, die eine Azoverbindung enthält, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie die folgende allgemeine Formel (I) aufweist:
  • worin X einen Rest bedeutet, der mit einem Benzolring unter Bildung eines substituierten oder unsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffringes oder eines substituierten oder unsubstituierten aromatischen heterocyclischen Ringes kondensieren kann, Y ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe repräsentiert, n für eine ganze Zahl von 0 bis 3 steht, und Ar den folgenden zweiwertigen aromatischen Ring (A) oder (B) bedeutet
  • worin Z ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, Alkoxygruppe, Nitrogruppe oder ein Halogenatom bedeutet und m für eine ganze Zahl von 0 bis 4 steht.
  • Das elektrophotographische Photoelement dieser Erfindung hat ausgezeichnete Ladungs- bzw. Elektrisierungs-Eigenschaften, Empfindlichkeitseigenschaften und eine ausgezeichnete bildformende Eigenschaft sowie eine gute Empfindlichkeit. Zusätzlich zu seinen Empfindlichkeits- und Elektrisierungs-Eigenschaften unterliegt es bei wiederholtem Gebrauch weniger Änderungen. Es unterliegt auch einer geringen lichtinduzierten Ermüdung. Es hat eine gute Wetterbestandigkeit.
  • Die obigen Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen deutlich.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG UND BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die in der vorliegenden Erfindung brauchbaren Azoverbindungen sind Bisazoverbindungen, die durch die folgende allgemeine Formel (I) repräsentiert sind:
  • worin Ar, X, Y und n die oben genannte Bedeutung haben.
  • Aufgrund des Einsatzes der Azoverbindung der allgemeinen Formel (I) mit der ausgezeichneten Träger erzeugenden Funktion als einem Träger in einem sogenannten laminierten oder dispergierten elektrophotographischen Photoelement, hat das elektrophotographische Photoelement dieser Erfindung ausgezeichnete elektrophotographische Eigenschaften, wie Elektrisierungseigenschaften, die Fähigkeit die Ladung beizubehalten, Empfindlichkeit und Restpotential, und darüber hinaus hat ein Überzugsfilm gute physikalische Eigenschaften. Selbst bei wiederholtem Einsatz wird er weniger beeinträchtigt, und seine verschiedenen Eigenschaften variieren nicht beträchtlich unter Wärme, Feuchtigkeit und/oder Licht. Es zeigt daher eine stabile Leistungsfähigkeit.
  • Als nächstes werden beispielhaft gewisse spezifische Azoverbindungen mit der durch die allgemeine Formel (I) repräsentierten Struktur angegeben. Verbindung 1: Verbindung 2: Bezugsverbindung: Verbindung 3: Verbindung 4: Verbindung 5:
  • In den obigen Formeln bedeutet "ph" eine p-Phenylengruppe, A und B sind identisch Ar in der allgemeinen Formel (I), C bedeutet den Kuppler und "py" steht für eine Pyrimidinylgruppe.
  • Die obigen Verbindungen können nach einem bekannten Verfahren synthetisiert werden. Eine Ausgangsverbindung, d.h. ein Amin der allgemeinen Formel Ar(NH&sub2;)&sub2;, worin Ar die oben genannte Bedeutung hat, wird zuerst nach einem im Stand der Technik an sich bekannten Verfahren diazotiert und das resultierende Diazoniumsalz mit einem Kupplerrest C in Gegenwart eines Alkalis gekuppelt.
  • Im folgenden wird ein Synthesebeispiel beschrieben. Andere Azoverbindungen, die die Struktur der allgemeinen Formel (I) aufweisen, können auch gemäß dem folgenden Synthesebeispiel synthetisiert werden, bei dem alle Angaben von "Teil" bzw. "Teile" und "%" sich auf das Gewicht beziehen.
  • Synthesebeispiel: (Verbindung 1)
  • 3,3'-Dichlorbenzidin (10,1 Teile) wurden in einer Mischung von 200 Teilen Wasser und 33 Teilen einer 35%-igen konzentrierten Schwefelsäure dispergiert. Während man die resultierende Dispersion bei 0 bis 5ºC hielt, wurden 61 Teile einer 10%-igen wässerigen Lösung von Natriumnitrit tropfenweise über 10 Minuten unter kräftigem Rühren hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Reaktionsmischung weitere 15 Minuten gerührt, um eine Lösung eines Diazoniumsalzes zu erhalten.
  • Dann wurden 23,3 Teile eines Kupplers der obigen Formel (III) in 700 Teilen einer 2 %igen wässerigen Lösung von Natriumhydroxid gelöst, gefolgt vom Kühlen. Während die Lösung bei 0 bis 5ºC gehalten wurde, gab man die obige Lösung des Diazoniumsalzes tropfenweise über 15 Minuten hinzu. Nach Abschluß der tropfenweisen Zugabe wurde die Reaktionsmischung weitere 2 Stunden gerührt und die resultierende Azoverbindung durch Filtration gesammelt und dann gründlich gewaschen, wobei 30,1 Teile der Verbindung 1 in einer rohen Form erhalten wurde. Sie wurde nacheinander mit DMF, Methanol und Wasser gewaschen und dann getrocknet, um ein gereinigtes Produkt zu erhalten.
  • Die physikalische Konstruktion des elektrophotographischen Photoelementes dieser Erfindung kann irgendeine der bekannten Formen annehmen. Auf einem leitenden Substrat können schichtförmig eine Träger erzeugende Schicht, die hauptsächlich aus der obigen Azoverbindung als einer Träger erzeugenden Substanz zusammengesetzt ist und eine Träger trasportierende Schicht, die hauptsächlich aus einer Träger transportierenden Substanz zusammengesetzt ist, aufgebracht werden. Alternativ kann eine photempfindliche Schicht, gebildet durch Dispergieren einer Träger erzeugenden Substanz und einer Träger transportierenden Substanz in einem Binder auf einem solchen leitenden Substrat geschaffen werden. Diese Schichten können mit einer dazwischen angeordneten Zwischenschicht versehen sein. Es sind daher beispielsweise die folgenden Muster möglich.
  • I) Leitendes Substrat/Träger erzeugende Schicht/Träger transportierende Schicht.
  • II) Leitendes Substrat/Träger transportierende Schicht/Träger erzeugende Schicht.
  • III) Leitendes Substrat/Träger transportierende Schicht, die eine Träger erzeugende Substanz enthält.
  • IV) Leitendes Substrat/Zwischenschicht/Träger erzeugende Schicht/Träger transportierende Schicht.
  • V) Leitendes Substrat/Zwischenschicht/Träger transportierende Schicht/Träger erzeugende Schicht.
  • VI) Leitendes Substrat/Zwischenschicht/Träger transportierende Schicht, die eine Träger erzeugende Substanz enthält.
  • Der Begriff "Zwischenschicht", wie er hier benutzt wird, bedeutet eine Sperrschicht oder eine Bindeschicht. Für den Zweck des Oberflächenschutzes oder ähnlichem, kann auf dem elektrophotographischen Photoelement irgendeines der oben genannten Konstrnktionsmuster eine dünne Schicht vorgesehen sein.
  • Träger transportierende Substanzen schließen solche ein, die Elektronen transportieren und solche, die Löcher transportieren. Beide Arten von Träger transportierenden Substanzen können für die Bildung des elektrophotographischen Photoelementes gemäß dieser Erfindung eingesetzt werden.
  • Die elektrophotographischen Photoelemente gemäß dieser Erfindung können nach einem üblichen Verfahren gemäß Techniken hergestellt werden, die für die Herstellung von elektrophotographischen Photoelementen bekannt sind und Gebrauch von einer organischen, photoleitenden Substanz machen. Zum Beispiel kann eine Träger erzeugende Schicht, die eine photoempfindliche Schicht einer Doppelschichtstruktur bildet, durch Zerkleinern irgendeiner der obigen Azoverbindungen in einem geeigneten Medium zu feinen Teilchen, Hinzugeben eines Binders, wie erforderlich, Aufbringen der resultierenden Überzugsformulierung auf ein leitendes Substrat, entweder direkt oder mit einer dazwischengefügten Zwischenschicht oder Aufbringen der Überzugsformulierung auf eine Träger transportierende Schicht, die vorher gebildet wurde, und Trocknen der so aufgebrachten Überzugsformulierung, gebildet werden.
  • Es ist erforderlich, die Azoverbindung zu feinen Teilchen von 5 um oder weniger, vorzugsweise 3 um, am bevorzugtesten 1 um zu zerkleinern, so daß die feinen Teilchen gleichmäßig im Medium dispergiert sind. Wird ein Binder eingesetzt, dann gibt es keine besondere Einschränkung. Es ist jedoch bevorzugt, als Binder eine filmbildende hochmolekulare Verbindung einzusetzen, die hydrophob und elektrisch isolierend ist und eine hohe dielektrische Konstante aufweist. Es können geeigneterweise verschiedene Arten von thermoplastischen und wärmehärtenden synthetischen Harzen benutzt werden. Wie leicht verständlich, ist es geeignet, wenn das obige Medium die Fähigkeit zum Aullösen des Binders aufweist. Der Binder kann in einer Menge eingesetzt werden, ausgewählt aus einem Bereich vom 0,1- bis 5-fachen des Gewichtes der oben beschriebenen Träger erzeugenden Substanz.
  • Die Dicke der Träger erzeugenden Schicht kann derart kontrolliert werden, daß sie in einem Bereich von 0,01 bis 20 um liegt, wobei 0,05 bis 5 um bevorzugt sind. Die Träger transportierende Schicht kann entweder durch Dispergieren oder Lösen einer Träger transportierenden Substanz in einem geeigneten Medium, Aufbringen der resultierenden Dispersion oder Lösung und Trocknen derselben gebildet werden. Es ist bevorzugt einen Binder einzusetzen, ausgenommen, wo die Träger transportierende Substanz selbst auch als ein Binder dienen kann, wie Poly-N-vinylcarbazol oder Polyglycidylcarbazol. Der Binder kann von der gleichen Art sein, wie sie für die Bildung der Träger erzeugenden Schicht eingesetzt wurde. Es ist geeignet, den Binder in einer Menge von 0,2- bis 5-fachen des Gewichtes der Träger transportierenden Substanz zu benutzen. Die Dicke der Träger transportierenden Substanz kann innerhalb eines Bereiches von 1 bis 100 um liegen, wobei 5 bis 50 um bevorzugt sind.
  • Um eine Träger erzeugende Schicht - Träger transportierende Schicht der Dispersionsart zu bilden, ist es lediglich erforderlich, die Träger transportierende Substanz in der oben beschriebenen Dispersion zur Bildung der Träger erzeugenden Schicht aufzulösen und dann die resultierende Überzugsformulierung auf ein leitendes Substrat aufzubringen. Obwohl irgendeine Träger transportierende Substanz ausgewählt werden kann, wie erwünscht, ist es allgemein bevorzugt, einen Binder hinzuzugeben, außer, wenn eine Träger transportierende Substanz benutzt wird, die auch als ein Binder brauchbar ist. Wird eine Zwischenschicht zwischen dem leitenden Substrat und der laminierten oder dispergierten, photoempfindlichen Schicht angeordnet, dann ist die Zwischenschicht aus einer oder mehreren Träger erzeugenden Substanz(en), Träger transportierenden Substanz(en), Binder, Zusätzen usw. zusammengesetzt. Es sind Materialien, die üblicherweise im Stande der Technik benutzt werden, und sie werden in Mengen eingesetzt, die die Funktion als Zwischenschicht nicht beeinträchtigt. Die Filmdicke beträgt 10 um oder weniger, vorzugsweise 1um oder weniger.
  • Andere bekannte Techniken können auch auf das elektrophotographische Photoelement der vorliegenden Erfindung angewendet werden. So kann die photoempfindliche Schicht einen Sensibilisator enthalten. Als geeignete Sensibilisatoren können Lewissäuren erwähnt werden, die zur Bildung von Ladungs-Übertragungs- bzw. Charge-Transfer-Komplexen mit organischen photoleitenden Substanzen in der Lage sind, weiter Farbstoffe, Pigmente usw. Es ist auch möglich, Zusätze, wie Weichmacher, UV-absorbierende Mittel, Oxidationsinhibitoren, Schmiermittel, Bindungsbeschleuniger und Dispersionsmittel einzuarbeiten, um die filmbildende Eigenschaft, Flexibilität, mechanische Festigkeit usw. der photoempfindlichen Schicht zu verbessern. Innerhalb von Bereichen, die die Eigenschaften des elektrophotographischen Photoelementes, die in der vorliegenden Erfindung beabsichtigt sind, nicht beeinträchtigen, kann auch eine Träger erzeugende Substanz und eine Träger transportierende Substanz hlnzugegeben werden.
  • Als ein Verfahren zum Bilden der Träger erzeugenden Schicht und der Träger transportierenden Schicht sowie der Zwischenschicht und der Oberflächenschicht, kann ein übliches Überzugsverfahren in der vorliegenden Erfindung benutzt werden.
  • Wie aus den im folgenden zu beschreibenden Beispielen deutlich wird, hat das elektrophotographische Photoelement ausgezeichnete Elektrisierungs-, Empfindlichkeits- und bildformende Eigenschaften sowie eine gute Empfindlichkeit. Zusätzlich unterliegen seine Empfindlichkeits- und Elektrisierungs-Eigenschaften, selbst bei wiederholtem Gebrauch, weniger Änderungen. Es unterliegt auch nur einer geringen lichtinduzierten Ermüdung. Es hat eine ausgezeichnete Wetterbestandigkeit.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun spezifischer durch Beispiele beschrieben, in denen sich alle Angaben von "Teil" bzw. "Teile" auf das Gewicht beziehen.
  • Beispiel 1:
  • Ein Teil der oben beschriebenen Verbindung 1 und ein Teil eines Polyesterharzes ["Vyron 200" (Handelsname); Produkt der Toyobo Co., Ltd.] wurden gründlich in 50 Teilen Tetrahydrofuran mittels einer Kugelmühle dispergiert. Die so erhaltene Dispersion wurde mittels einer einen Draht benutzenden Überzugsvorrichtung auf eine Aluminiumfolie bzw. ein Aluminiumblech aufgebracht und dann 30 Minuten lang mit heißer Luft von 120ºC getrocknet, um eine Träger erzeugende Schicht von 0,3 um Dicke zu schaffen.
  • Auf die Träger erzeugende Schicht wurde eine Lösung aufgebracht, die erhalten worden war durch Auflösen von 5 Teilen von p-Diethylaminobenzaldehyd-N-phenyl-N-benzylhydrazon und 5 Teilen eines Polycarbonatharzes ["Panlite L-I 250", Handelsname; Produkt der Teijin Chemicals Ltd.] in 70 Teilen 1,2-Dichlorethan. Die Lösung wurde 3 Stunden lang mit warmer Luft von 60ºC getrocknet, wobei eine Träger transportierende Schicht von 14 um Dicke gebildet wurde.
  • Das so hergestellte Photoelement wurde in einer Atmosphäre von 25ºC und 55% relativer Feuchte zur Einstellung seiner Feuchtigkeit belassen. Unter Benutzung einer statischen Papier-Testvorrichtung ("SP-428", Handelsname; hergestellt durch Kawaguchi Denki Seisakusho K.K.) wurde es bei einer Spannung von -6 kV nach dem statischen Verfahren mittels Corona aufgeladen. Nachdem man es 10 Sekunden lang an einem dunklen Ort gehalten hatte, wurde es Licht von einer Wolframlampe als einer Lichtquelle in einer solchen Weise ausgesetzt, daß die Beleuchtung 5,0 lx auf der Probenoberfiäche betrug, wodurch die elektrophotographischen Eigenschaften bewertet wurden. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten.
  • V&sub0;: -670V
  • VD10 (Prozent des Potentials, das 10 Sekunden an einem dunklen Ort beibehalten wurde): 89,0%
  • E1/2 (Halbwerts-Belichtung): 2,0 Ix.s.
  • Beispiel 2:
  • Ein Photoelement wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, ausgenommen, daß Verbindung 2 eingesetzt wurde. Seine Eigenschaften wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten.
  • V&sub0;: -730V
  • VD10: 85,8%
  • E1/2: 1,8 Ix.s.
  • Bezugsbeispiel 3:
  • Die Bezugsverbindung (1,5 Teile) und 1 Teil eines Polyesterharzes ["Vyron 200" (Handelsname); Produkt der Toyobo Co., Ltd.] wurden gründlich in 250 Teilen von 1,2-Dichlorethan mittels einer Kugelmühle dispergiert. Die so erhaltene Dispersion wurde auf einen aluminiumkaschierten Polyesterfilm aufgebracht und dann 30 Minuten lang mit heißer Luft von 120ºC getrocknet, um eine Träger erzeugende Schicht von 0,5 um Dicke herzustellen.
  • Auf die Träger erzeugende Schicht wurde eine Lösung aufgebracht, die erhalten worden war durch Auflösen von 10 Teilen von 9-Ethylcarbazol-3-carbaldehyd-N,N-diphenylhydrazon und 100 Teilen eines Polyesterharzes (des oben beschriebenen "Vylon 200") in 100 Teilen von 1,2-Dichlorethan. Die Lösung wurde 3 Stunden mit warmer Luft von 60ºC getrocknet, wobei eine Träger transportierende Schicht von 15 um Dicke gebildet wurde.
  • Die Eigenschaften des elektrophotographischen Photoelementes wurden gemessen. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten.
  • V&sub0;: -850V
  • VD10: 91,0%
  • E1/2: 3,0 Ix.s.
  • Beispiele 4 - 5:
  • Photoelemente wurden separat in der gleichen Weise wie in Bezugsbeispiel 3 hergestellt, ausgenommen, daß anstelle der Bezugsverbindung die folgenden Verbindungen eingesetzt wurden. Die Eigenschaften waren die folgenden. Beisp. Verbindung Nr.
  • Beispiel 6:
  • Das in Beispiel 1 hergestellte, elektrophotographische Photoelement wurde wiederholt 1.000 Mal einem Lade-Entlade-Zyklus unterworfen, sodaß Variationen in seinen Eigenschaften untersucht werden konnten. Wie sich aus den folgenden Ergebnissen ohne weiteres erkennen läßt, hatte das elektrophotographische Photoelement eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit. 100. Zyklus
  • Beispiel 7:
  • Eine Zwischenschicht, hergestellt aus einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymer ("S-LEC MF-10", Handelsname; Produkt der Sekisui Chemical Co., Ltd.) mit einer Dicke von 0,02 um, wurde auf einem mit Aluminium laminierten Polyesterfilm (Dicke der Aluminiu:nfolie: 10 um) hergestellt. Eine Dispersion, die mittels einer Vorrichtung zum Verreiben erhalten worden war durch Dispergieren von einem Teil der Verbindung 2 in 50 Teilen von 1,4-Dioxan, wurde auf die Zwischenschicht aufgebracht und dann 30 Minuten lang mit trockener Luft von 120ºC getrocknet, wobei eine Träger erzeugende Schicht von 0,2 um Dicke erhalten wurde.
  • Eine Lösung, die hergestellt worden war durch Auflösen von 6 Teilen 2,5-Bis(4-N,N- diethylaminophenyl)-1,3,4-oxadiazol und 10 Teilen eines Polycarbonatharzes ("Iupilon S-100", Handelsname; Produkt der Mitsubishi Gas Chemical Company, Inc.) in 100 Teilen 1,2-Dichlorethan, wurde auf die Träger erzeugende Schicht aufgebracht, gefolgt vom Trocknen für 3 Stunden mit warmer Luft von 60ºC, um eine Träger transportierende Schicht von 10 um Dicke zu bilden.
  • Die E1/2 des so erhaltenen elektrophotographischen Photoelementes wurden gemessen. sie wurde zu 1,7 Ix.s bestimmt. Das elektrophotographische Photoelement wurde mittels Corona-Entladung bei -7 kV an einem dunklen Ort elektrisiert. Nach dem Aussetzen gegenüber Licht einer maximalen Intensität von 30 Ix.s zur Bildung eines latenten Bildes wurde das latente Bild mit dem Maguetbürsten-Entwicklungsverfahren entwickelt, gefolgt vom Übertragen des so entwickelten Bildes. Als Ergebnis wurde kräftige Markierungen mit genügendem Kontrast und guter Abstufung erhalten.
  • Selbst nach 2.000-fachem Wiederholen des Kopiertests blieben die resultierenden Markierungen gut, und es wurden keine Änderungen darauf beobachtet.

Claims (2)

1. Elektrophotographisches Photoelement mit einer photoempfindlichen Schicht, die eine Azoverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Azoverbindung die folgende allgemeine Formel (T) hat:
worin X einen Rest bedeutet, der mit einem Benzolring unter Bildung eines substituierten äder unsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffringes oder eines substituierten oder unsubstituierten aromatischen heterocyclischen Ringes kondensieren kann, Y ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe repräsentiert, n für eine ganze Zahl von 0 bis 3 steht, und Ar den folgenden zweiwertigen aromatischen Ring (A) oder (B) bedeutet
worin Z ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, Alkoxygruppe, Nitrogruppe oder ein Halogenatom repräsentiert und m für eine ganze Zahl von 0 bis 4 steht.
2. Photoelement nach Anspruch 1, worin die photoempfindiiche Schicht ein Ladungsträger erzeugendes Material und ein Ladungsträger transportierendes Material enthält, wobei das Ladungsträger erzeugende Material die Azoverbindung ist.
DE3751027T 1986-12-01 1987-11-27 Elektrophotographisches Photoelement. Expired - Lifetime DE3751027T2 (de)

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EP0270034A3 (en) 1989-11-29
US4931349A (en) 1990-06-05
JPS63264761A (ja) 1988-11-01
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