DE373323C - Oberleitung fuer elektrisch angetriebene Maschinen - Google Patents

Oberleitung fuer elektrisch angetriebene Maschinen

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DE373323C
DE373323C DER52004D DER0052004D DE373323C DE 373323 C DE373323 C DE 373323C DE R52004 D DER52004 D DE R52004D DE R0052004 D DER0052004 D DE R0052004D DE 373323 C DE373323 C DE 373323C
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lines
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DER52004D
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PIETRO ROULPH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/02Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using take-up reel or drum

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  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

Pietro Roulph in Parma, Ital.
Oberleitung für elektrisch angetriebene Maschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Oberleitung für elektrisch angetriebene Maschinen, insbesondere selbstfahrende landwirtschaftliche Maschinen, wie etwa Pflüge oder Zugwagen für die landwirtschaftliche Bestellung o. dgl. Bei solchen wird vorzugsweise ein selbstfahrender Stromabnehmerwagen benutzt, der auf einer fliegend angeordneten Oberleitung läuft und den Strom von dieser dem Zugwagen o. dgl. durch ein biegsames Kabel zuführt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die die Oberleitung bildenden Leitungen an ihren Enden mittels Ausgleichshebel aufgehängt sind, welche eine Übereinstimmung der Spannung und Parallelität der Leiter herbeiführen, so daß diese stets in· der gleichen gekrümmten Fläche liegen, die durch die entsprechende Kettenlinie und die hierauf senkrecht stehenden Geraden gegeben ist. Der Ausgleich wird bei einem Dreileitersystem derart ausgeführt, daß die erste und zweite Leitung am einen Ende und die zweite und dritte Leitung am anderen Ende an je einem Hebel angreifen, während dessen Mitte sowie das zugehörige freie Ende der übrigbleibenden Leitung je an einen zweiten Hebel angeschlossen ist, der seinerseits sowohl an dem gemeinschaftlichen Angriffspunkt als auch an dem: Angriffspunkt der Resultierenden aller Spannkräfte mittels Zugorgan an einstellbaren fliegenden Masten aufgehängt ist. Die Leitungen können außerdem etwa in ihrer Mitte an einem Querträger aufgehängt sein, der mittels Rollen von einem in seiner Höhe einstellbaren Querseil getragen wird, wodurch er sich jederzeit selbsttätig in die Gleichgewichtslage einstellt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Anlage in schematischer Darstellung, bei welchem als Stromart Dreiphasenstrom angenommen worden ist. Abb. 1 ist eine Seitenansicht, Abb. 2 ein Grundriß.
Das zur Stromzufuhr dienende elektrische Netz (Abb. 2) wird von zwei oder mehr Leitern I, II, III gebildet, die an Hebeln derart angeschlossen sind, daß ein Ausgleich der Spannungen erfolgt.
Im Zeichnungsbeispiel sind die Leitungen I, II an den beiden Enden eines Hebels 1 befestigt, der in seiner Mitte schwingbar gehalten ist. Das andere Ende der Leitung II und das entsprechende Ende der Leitung III sind ihrerseits an einem ähnlichen Hebel 2 ebenso befestigt. Dagegen ist das andere Ende der Leitung I sowie der Mittelpunkt des Hebels 2 von einem Hebel 3 gehalten, der seinerseits mittels zweier Zugorgane 4, 5 aufgehängt ist. λ'οη diesen greift das erstere an der gleichen Stelle an wie das Befestigungsorgan des Hebels 2, während das andere im Angriffspunkt der Resultierenden der auf die Enden des Hebels 3 wirkenden Zugkräfte — die Spannungen in den drei Leitern I, II, III einander gleich vorausgesetzt — angeschlossen ist. Eine entsprechende Anordnung ist auf der anderen Seite vorgesehen, bei welcher der Hebel 1 und das andere Ende des Leiters III die Zugspannungen auf einen von den beiden Zugorganen 4', 5' gehaltenen Hebel 3' übertragen. Wenn also zufälligerweise die Spannungen in den drei Leitern nicht einander gleich sind, so werden sich die Hebel schief stellen, und die von den Leitern gebildeten Kettenlinien werden dieselbe Form annehmen, sobald die Spannungen gleiche Größe erreicht haben.
Es folgt daraus, daß die drei Leitungen in einer gekrümmten Fläche zu liegen korn-

Claims (3)

37S323 men, deren Leitlinie eine Kettenlinie ist und deren Erzeugende wagerechte und zu den Leitern senkrecht stehende Geraden sind. Die" Zugorgane 4, 5 bzw. 4', 5' sind an fliegenden Masten befestigt, die je von zwei miteinander gekuppelten Masten 6, 7 und 6', 7' gebildet werden und in ihrer nahezu senkrechten Lage durch Zugorgane mit Spannvorrichtungen 8, die an ihren Enden J mittels über Rollen laufender Kabeln 9, 10 j befestigt sind, gehalten werden. Eine mittlere Unterstützung der Speiseleitungen kann mittels eines Querträgers 11 gebildet sein, an welchem .die elektrischen Leitungen nach Art der Drahtseile von Luftseilbahnen aufgehängt sind. Der Querträger 11 ruht mittels Rollen 12, 12' auf einem quergespannten Tragseil 13, dessen Höhe mittels der an den Enden befindlichen Spannvorrichtungen 14, 14' einstellbar ist. Auf dem Tragseil 13 kann sich der Querträger selbsttätig verschieben, um auf diese Weise stets die Gleichgewichtsstellunig einzunehmen, in welcher ihre Mitte mit der Achse der Stromleitungslinie zusammenfällt. Der Stromabnehmerwagen 15 empfängt den Strom von : den Zuleitungen mittels der Laufrollen 16, ι ιό', 16"; von dem Wagen geht er mittels der ein 'biegsames Kabel 17 bildenden Leitungen , zum Motor des Zugwagens. Der Stromabnehmerwagen wirkt wie ein automotorisches Fahrzeug, denn er wird' von einem kleinen Motor angetrieben, der die Stromabnehmerrollen in Umdrehung versetzt und der auf , dem Wagen selbst angeordnet ist; die Ge- j schwindigkeit und die Umlaufrichtung' dieses j Motors können mit Hilfe von gleichfalls in j dem biegsamen Kabel 17 untergebrachten j Übertragungsleitungen von einem auf dem ! Zugwagen angeordneten Kontroller 18 ge- ; steuert werden. \ Das erwähnte Kabel ist auf einer auf dem Zugwagen befindlichen Trommel 19 aufge- , rollt, die unter der Wirkung von Federn oder eines Gegengewichtes oder irgendeines son- , stigen mechanischen Getriebes das Kabel 17 > aufgewickelt zu halten bestrebt ist, derart, j daß dessen Spannung und Länge stets die ge- ; wünschte Größe haben. Zu diesem Zweck : ist die Trommel zweckmäßig mit wagerecht · gelagerter Achse auf einer drehbaren Platt- ' form angebracht, so daß sie stets senkrecht 1 zur Richtung des Kabels bleibt, gleichgültig, welchen Winkel die letztere mit der Richtung des Zugwagens während dessen Arbeitsbewe- , gung jeweils bildet. ! Der Strom wird den Motoren mittels eines ! Systems von Schleifringen und Bürsten zu- j geführt. Letzteres enthält Schleifringe 20, die mit der Trommel umlaufen, ferner dop- fio pelt angeordnete Schleifbürsten 21, die sich mit der Plattform drehen und einerseits mit den Ringen 20, anderseits mit Ringen 22 Kontakt bilden, die fest auf dem Rahmen der Plattform angebracht sind. Jeder der Ringe ist mit einer der zum Kontroller 18 führenden Kabelleitungen, durch welche der Strom für den Motor 24 des Stromabnehmerwagens fließt, und jeder der Ringe 22 mit einer der zum Kontroller 18' führenden Leitungeil·," mittels welcher der Zugwagenmotor an das Netz angeschlossen ist, verbunden. Die Bewegung des Zugwagens kann durch einen oder zwei solcher Motore 23 über irgendwelche mechanische Übertragungen erfolgen, die mittels des in geeigneter Weise auf dem Zugwagen angebrachten Kontrollers 18' geregelt werden können. Bei Verwendung von Gleichstrom oder einphasigem Wechselstrom kann die Anlage in ganz ähnlicher Weise ausgebildet sein. PATENT-AlSrSPIUiCHE :
1. Oberleitung für elektrisch angetriebene Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Oberleitung bildenden Leitungen an ihren Enden mittels Ausgleichshebel aufgehängt sind, welche' die Spannung und Parallelität der Leiter derart regeln, daß diese stets in der gleichen gekrümmten Fläche liegen.
2. Oberleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Dreileitersystem die erste und zweite Leitung an ihrem einen Ende und die zweite und dritte Leitung an ihrem anderen Ende an je einem Hebel (1,2) angreift, während dessen Mitte sowie das zugehörige freie Ende der übrigen Leitung je an einem zweiten Hebel (3, 3') angeschlossen ist, der seinerseits sowohl an .dem gemeinschaftlichen Angriffspunkt des Leitungvspaares als auch an dem Angriffspunkt der Resultierenden aller Spannkräfte mittels Zugorganen (4, 5, bzw. 4', 5') an einstellbaren fliegenden Masten aufgehängt ist.
3. Oberleitimg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen an einer mittleren Stelle mittels eines no Querträgers (11) aufgehängt sind, die mittels. Rollen (12, 12') von einem in seiner Höhe einstellbaren Querseil (13) getragen wird, derart, daß er sich jederzeit selbsttätig in die Gleichgewichtslage einstellen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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