DE373313C - Regelvorrichtung fuer Dampfheizungen - Google Patents

Regelvorrichtung fuer Dampfheizungen

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DE373313C
DE373313C DEB102892D DEB0102892D DE373313C DE 373313 C DE373313 C DE 373313C DE B102892 D DEB102892 D DE B102892D DE B0102892 D DEB0102892 D DE B0102892D DE 373313 C DE373313 C DE 373313C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1003Arrangement or mounting of control or safety devices for steam heating systems

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Description

  • Regelvorrichtung für Dampfheizungen. Die bisherigen Vorschläge für zentrale Regelung vonDampfheizungen durch periodische Dampfzufuhr bei vollem Dampfdruck hatten den Nachteil, daß eine umlaufende Steuervorrichtung vorgesehen war, deren mechanischer Antrieb den Ansprüchen an Einfachheit und geringe Herstellungskosten nicht genügte.
  • Die Erfindung sieht als Antrieb für die-Steuervorrichtung der Dampfleitung ein Kippgefäß mit Wasserbetrieb vor. Hierfür reichen wegen der nur pendelnden und langsamen Bewegung aller beweglichen Teile einfache Lagerungen ohne Schmierung aus, und die Ausführung kann ziemlich roh sein, wodurch sich die Herstellungskosten verbilligen. Solche Kippgefäße sind an sich I,-ekannt. Ihrer Anwendung als Steuerung für Dampfheizungen stand aber der Umstand entgegen, daß die Einstellung auf verschiedene Perioden nicht möglich war.
  • Das Neue der Erfindung l:esteht in der Art, wie die Zeitabschnitte eingestellt «-erden können, in denen entsprechend dein Wärmebedarf der zu heizenden Räume das Kippgefäß periodisch arbeiten soll. Zu diesem Zwecke ist die eine Hälfte des zweiteiligen Kippgefäßes am Boden mit einer einstellbaren Öffnung versehen, durch die ein Teil der zufließenden Wassermenge abfließt, so daß die Füllzeit dieser Hälfte mit der Größe der Offnung verändert werden kann.
  • Die von dem Kippgefäß gesteuerte Abschlußvorrichtung in der Dampfleitung kann in der Stellung des Kippgefäßes, bei welcher sich die mit Loch versehene Hälfte mit Wasser füllt, länger verharren als in der entgegengesetzten Stellung des Kippgefäßes, bei welcher unten kein Wasser ausfließen kann.
  • Es ist mit dieser Einrichtung möglich, bei konstanten Perioden der Dampfzuströmung die Perioden der Dampfabsperrung oder umgekehrt bei konstanten Perioden der Dampfabsperrung die Perioden der Dampfzuströmung beliebig zu verändern. Begnügt man sich damit, die Regelung so abzustimmen, daß bei ganz niedrigen Außentemperaturen die volle Dampfmenge des Heizkessels in die Heizkörper strömt, bei mittleren Außentemperaturen nur zwei Drittel davon und bei wärmerer Außenluft nur ein Drittel, so erhalten zweckmäßig beide Hälften des zweiteiligen Kippgefäßes gleich große Öffnungen im Boden, die wechselseitig geöffnet oder geschlossen werden und die so abgestimmt sind, daß die Füllzeit bei geöffnetem Loche doppelt so groß ist als hei geschlossenem Loche. Auch kann man unter Fortfall der Löcher im Boden des Kippgefäßes dessen eine Hälfte doppelt so groß machen wie die andere und gleichzeitig in den Antrieb zwischen Kippgefäß und Steuervorrichtung der Dampfleitung eine Kulisse zur Umkehrung der Bewegungsrichtung einschalten, wodurch ebenfalls die Dampfeinströmungszeiten auf zwei Drittel und ein Drittel der vollen eingestellt werden können. Sowohl bei Anordnung der wechselseitig zu öffnenden Löcher im Boden des Kippgefäßes als bei dessen unsymmetrischer Ausführung in Verbindung mit =symmetrischer ist für die Umstellung außer der Anstellung des Betriebswassers nur ein Handgriff nötig, wodurch eine bei ungeübtemPersonal erwünschte Einfachheit der Bedienung erreicht wird. Um die Füllperioden des Kippgefäßes unabhängig von dem Druck in der Wasserleitung zu machen, kann ein Gefäß mit einem durch Schwimmerventil konstant gehaltenen Wasserspiegel über dem Kippgefäß angebracht werden, aus dem eine zeitlich konstante Wassermenge dem Kippgefäße zufließt. Für volle Heizleistung ist das Kippgefäß in die Lage zu bringen, welche dem ganz geöffneten Absperrorgan in der Dampfleitung entspricht und den Wasserzufluß vollständig abzusperren vermag.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Das Wasserleitungswasser fließt abwechselnd den Kammern a und b des Kippgefäßes zu. Die Kippbewegung überträgt sich auf die finit der Drehachse verbundene Kulisse c, die ihrerseits das Dampfventil bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Regelvorrichtung für Dampfheizungen, bei welcher eine Absperrvorrichtung in der Hauptdampfleitung periodisch geöffnet und geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen der Absperrvorrichtung ein zweiteiliges Wasserkippgefäß dient, bei welchem bei konstantem Wasserzufluß aus der Wasserleitung das Verhältnis der Füllzeiten der beiden Hälften (a, b) regelbar ist. a. Regelvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Füllzeiten Abflußlöcher im Boden des Kippgefäßes angeordnet sind, deren Gröle veränderbar ist. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Hälfte des Kippgefäßes j e ein Abflußloch von unveränderlicher Größe angeordnet ist, von denen jeweilig eins geöffnet und . eins geschlossen ist. d.. Regelvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften (a, b) des Kippgefäßes verschieden groß sind und daß in den Antrieb der Dampfabsperrvorrichtung eine Umsteuerung (c) eingeschaltet ist.
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