DE3729318A1 - Hubvorrichtung - Google Patents
HubvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Hubvorrichtung nach
der Gattung des Hauptanspruchs.
In der Industrie und im Handwerk werden oft zähflüssige
oder pastöse Materialien, beispielsweise Kitte, Bitumen,
Kleber und Fette oder Teige und Konfitüren, in größeren
Mengen verarbeitet. Diese Materialien werden meist in
Kanistern oder Fässern geliefert. Zum Auftragen dieser
Materialien sind Spritzvorrichtungen, insbesondere
Spritzpistolen, im Einsatz. Die Spritzvorrichtungen
werden manuell betätigt oder automatisch gesteuert. Die
Materialentnahme aus den Gebinden, also beispielsweise
den Fässern, erfolgt über ein Tauchrohr mit Hilfe
einer Pumpe. Am freien Ende des Tauchrohrs ist eine
Materialfolgeplatte mit einem Abstreifgummi angebracht.
Im Tauchrohr befindet sich ein einstufiges oder ein
zweistufiges Ventil. Die Hubvorrichtung drückt die
Pumpe mit dem Tauchrohr und der Materialfolgeplatte in
das Faß. Mit einer solchen Anordnung kann das Material
blasenfrei unterhalb der Materialfolgeplatte angesaugt
werden. Entsprechend ihrer Übersetzung "verdichtet"
die Pumpe das Material, sie erhöht also den Druck in
der Leitung, die zu der zugehörigen Spritzvorrichtung
führt, auf einen vorgegebenen Wert.
Sobald das Faß entleert ist, wird es ausgetauscht. Die
Hubvorrichtung fährt die Pumpe mit dem Tauchrohr und
der Materialfolgeplatte nach oben. Das leere Faß muß
dabei festgehalten werden, damit die Materialfolgeplatte
einschließlich des Abstreifgummis vom Boden gelöst und
aus dem Faß herausgezogen werden kann.
Dieses Festhalten des Materialbehälters, also des
Kanisters oder Fasses, stellt bisher ein großes Problem
dar. Von Hand kann der Behälter, der im allgemeinen
200 Liter oder 60 Liter faßt, kaum festgehalten werden.
Die Benützer von Hubvorrichtungen behalfen sich auf
vielfältige Weise. Üblich war das Festhalten mit
allerlei Arten von Spann-, Klemm- und Schlagvorrichtungen.
Der Nachteil aller dieser Verfahren war, daß beim Lösen
des Materialgefäßes aus der Hubvorrichtung oft die
Materialfolgeplatte, das Tauchrohr und sogar die
Hubzylinder der Hubvorrichtung beschädigt wurden.
Die erfindungsgemäße Hubvorrichtung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat
demgegenüber den Vorteil, daß zusätzliche Hilfsmittel
oder Werkzeuge zum Festhalten des leergefahrenen
Materialbehälters nicht mehr benötigt werden. Als
weiterer Vorteil ist anzusehen, daß zum Festhalten
keine zusätzlichen Energiequellen gebraucht werden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Hauptanspruch angegebenen Hubvorrichtung möglich.
Besonders vorteilhaft ist, daß bestehende Vorrichtungen
mit der erfindungsgemäßen Festhalteeinrichtung
nachgerüstet werden können.
In vorteilhafter Weise benötigt die Festhalteeinrichtung
außer einem unauffälligen Steuergerät kein zusätzliches
Bauvolumen.
Die erfindungsgemäße Festhalteeinrichtung wird mit der
Druckluft, die für Hubzylinder und für die Förderpumpe
ohnedies vorhanden ist, betrieben.
Irgendwelche Änderungen oder Umstellungen in der
bisherigen Vorgehensweise beim Entleeren eines Material
gefäßes sind mit der erfindungsgemäßen Hubvorrichtung
nicht nötig. Wie bisher wird beispielsweise ein volles
Faß auf die Grundplatte der Hubvorrichtung gestellt,
die Materialfolgeplatte eingefahren und entlüftet und
die Förderpumpe eingeschaltet. Wenn das Faß leer ist,
wird die Pumpe nach oben geführt und das Tauchrohr mit
der Materialfolgeplatte aus dem Faß gezogen. Das leere
Faß wird herausgenommen und gegen ein volles Faß
ausgetauscht. Der einzige Unterschied ist jetzt, daß
während des Herausziehens der Materialfolgeplatte das
Faß auf der Grundplatte festgehalten wird.
Das Festhalten wird gemäß der Erfindung mit
verhältnismäßig sehr einfachen und billigen Mitteln,
nämlich einer Bohrung in der Grundplatte und einem
Injektionsventil oder Venturirohr, erreicht.
Bei einer Hubvorrichtung, die mit Druckluft betrieben
wird, und bei einer Pumpe, die mit einem Luftmotor
ausgerüstet ist, wird auch die Injektionsdüse einfach
mit Druckluft betrieben.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Festhalte
vorrichtung ist äußerst einfach aufgebaut und
betriebssicher. Es wird lediglich zwischen dem Boden
des Materialbehälters und der Grundplatte Luft
abgesaugt und damit ein druckverminderter Raum erzeugt.
Der Materialbehälter sitzt damit auf der Grundplatte
fest und das Tauchrohr mit der Materialfolgeplatte kann
ohne Schwierigkeiten aus dem Behälter gezogen werden.
Auch die Bedienung der erfindungsgemäßen Festhalte
vorrichtung ist denkbar bequem. Wenn der Material
behälter leergefahren ist, muß der Benützer lediglich
ein Impulsventil kurz betätigen, und schon läßt sich
der Materialbehälter von der Grundplatte nicht mehr
abheben. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
kann die Festhalteeinrichtung automatisch dann
eingeschaltet werden, wenn mit Hilfe der Hubzylinder
die Förderpumpe, das Tauchrohr und die Materialfolgeplatte
mit Hilfe beispielsweise der Druckluft aus dem Material
behälter gezogen werden.
Zur Überwachung der Funktion der Festhalteeinrichtung
kann ein Manometer zum Überwachen der Druckluftführung
zum Impulsventil vorgesehen werden. Auch eine Überwachung
der Druckminderung im Raum zwischen dem Gefäßboden und
der Bodenplatte ist vorteilhaft.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele im
Zusammenhang mit der Zeichnung, in der Ausführungs
beispiele schematisch dargestellt sind. Die Merkmale
können einzeln oder in beliebiger Kombination
verwirklicht und/oder erfindungswesentlich sein. Die
Erfindung soll nicht auf die Ausführungsbeispiele
beschränkt sein, sie soll sich vielmehr auf alle
Abänderungen und Ausgestaltungen, die durch die
Ansprüche und die offenbarten Merkmale abgedeckt sind,
erstrecken.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Übersicht über eine Hubvorrichtung,
in die Teile der Erfindung eingefügt werden. Fig. 2 ist
eine Einzelheit aus Fig. 1, nämlich eine Bodenplatte mit
einer Dichtung und einer außen angebauten Injektionsdüse.
Fig. 3 zeigt eine Bodenplatte, in die eine Injektions
düse eingebaut ist. Fig. 4 zeigt ein Ausführungs
beispiel, das der Fig. 3 ähnlich ist, jedoch mit einem
Anschluß für ein Überwachungsmanometer. Fig. 5 stellt
schematisch den Aufbau einer Steuerungsvorrichtung für
die Injektionsdüse der Fig. 2 bis 4 vor.
In Fig. 1 ist eine pneumatische Hubvorrichtung üblicher
Bauart dargestellt. Auf einer Grundplatte 11 sind zwei
Hubzylinder 12 befestigt; an ihrem oberen Ende sind
die Hubzylinder über einen Verbindungssteg 13
miteinander verbunden. An den Hubzylindern 12 sind
Verbindungsstangen 14 angeklemmt, die ein Förderpumpen
system 15 tragen. Das Förderpumpensystem 15 besteht in
der Übersichtsdarstellung der Fig. 1 aus einem
Luftmotor 16, einem Tauchrohr 17 und einer Material
folgeplatte 18. Um die Materialfolgeplatte 18 herum
ist eine Abstreifmanschette 19 gelegt. In die Material
platte 18 eingefügt ist ein Rohr 21 zur Platten
entlüftung. Auf die Grundplatte 11 ist ein hier leerer
Materialbehälter, nämlich ein Faß 22 mit einem Boden 23
und einem Rand 24, gestellt. An einem der Druckzylinder
12 ist ein Steuergerät 25 mit einem Steuerhebel 26
befestigt. Der Übersichtlichkeit wegen sind in Fig. 1
keine Steuerleitungen eingezeichnet. Aus dem gleichen
Grund wurde auf weitere Einzelheiten verzichtet. Es
sind schematisch nur die zum Verständnis der Erfindung
wesentlichen Teile einer Hubvorrichtung gezeigt.
Wenn das Faß 22 leer ist, wird das Förderpumpensystem 15,
das über die Verbindungsstangen 14 der Pumpenaufnahme
mit den Hubzylindern 12 fest verbunden ist, nach oben
gezogen. Dieser Vorgang wird durch eine Betätigung des
Steuerhebels 26 am Steuergerät 25 eingeleitet. Dabei
wird die Materialfolgeplatte 18 über den Rand des
Fasses 22 hinaus angehoben. Das Faß 22 muß während
dieser Zeit festgehalten, also am besten auf die
Grundplatte 11 gedrückt werden. Wenn die Materialfolge
platte 18 dann über den Rand des Fasses 22 hinaus
angehoben ist, kann das leere Faß 22 weggenommen und
ein volles neues Faß auf die Grundplatte 11 gestellt
werden. Das Pumpensystem kann dann mit Hilfe der
Hubzylinder 12 wieder abgesenkt und auf das sich im
Faß 22 befindende Material aufgesetzt werden. Über
die Plattenentlüftung 21 wird dafür gesorgt, daß sich
am Pumpeneinlaß des Tauchrohrs 17 keine Luft befindet.
Luftblasen oder Gasblasen im geförderten Material würden
sowohl in der Pumpe als auch in den Spritzeinrichtungen
zu Betriebsstörungen oder Beschädigungen führen.
In den Fig. 2 bis 5 sind für gleiche Bauteile wie in
Fig. 1 gleiche Bezugszeichen verwendet.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Grundplatte 11
mit einer - vorzugsweise zentrischen - Ausnehmung 27
versehen. Auf die Grundplatte 11 ist ein Dichtungs
element 28 aufgelegt. Bei einem erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel besteht das Dichtungselement aus
einem gummielastischem Material, vorzugsweise aus einem
Schaumstoff mit geschlossenen Poren. Beim Ausführungs
beispiel nach Fig. 2 ist das Dichtungselement 28
ringförmig ausgebildet und gleicht einer Platte mit
einer vorzugsweise zentrisch angeordneten Ausnehmung 29.
Auf diese Weise wird zwischen dem Boden 23 des Fasses 22
und der Grundplatte 11 mit dem Dichtungselement 28 ein
umschlossener Raum 31 gebildet. Unterhalb der Grundplatte 11
ist eine Injektionsdüseneinheit 32 mit einer Injektions
düse 33, auch Venturidüse genannt, angeordnet. Der Saug
anschluß 34 der Injektionsdüseneinheit 32 ist so über die
bodenseitige Öffnung der Ausnehmung 27 der Grundplatte 11
gelegt, daß ein voller Durchgang besteht. Die Injektions
düse 33 steht damit also über den Sauganschluß 34 der
Injektionsdüseneinheit 32, die Ausnehmung 27 der Grund
platte 11 und die Ausnehmung 29 des Dichtungselements 28
in Verbindung mit dem umschlossenen Raum 31 unterhalb des
Bodens 23 des Fasses 22. Der Auslauf 35 der Injektions
düseneinheit 32 führt ins Freie, der Einlauf 36 der
Injektionsdüseneinheit 32 ist im Ausführungsbeispiel an
ein Druckluftsystem angeschlossen. Abstandsstücke 37
schaffen unter der Grundplatte 11 Raum für die
Injektionsdüseneinheit 32.
Selbstverständlich ist es möglich, die Injektionsdüsen
einheit 32 beispielsweise seitlich an der Grundplatte 11
oder gar oberhalb der Grundplatte 11 anzuordnen. Der
Verlauf der Ausnehmung 27, die im Ausführungsbeispiel
eine einfache Bohrung ist, muß dann eben geändert werden.
Zum Inbetriebnehmen der erfindungsgemäßen Festhalte
einrichtung wird über den Einlauf 36 Druckluft in die
Injektionsdüse 33 geblasen. Dadurch entsteht am
Sauganschluß 34 ein Unterdruck. Über die Ausnehmungen 27
und 29 baut sich auch im Raum 31 unter dem Boden 23 des
Fasses 22 ein Unterdruck auf. Durch diesen Unterdruck
wird das Faß 22 durch den gleichbleibenden Umgebungsdruck
auf das Dichtungselement 28 und damit auf die Grundplatte 11
gepreßt. Damit ist es möglich, das Faß 22 auf der Grund
platte 11 der Hubvorrichtung festzuhalten, wenn die
Materialfolgeplatte 18 aus dem Faß 22 gezogen wird.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist vor allem dann
vorteilhaft, wenn eine schon bestehende Anlage mit einer
Hubvorrichtung mit der erfindungsgemäßen Festhalte
vorrichtung nachgerüstet werden soll.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das gegenüber
dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 leicht abgewandelt
ist und sich vor allem zur Anwendung bei einer
Erstausrüstung vorteilhaft eignet. Das ringförmige
Dichtungselement 28 ist versenkt in einer Einsenkung 48
der Grundplatte 11 angeordnet. Die Injektionsdüseneinheit
ist - beispielsweise von unten her - versenkt in die
Grundplatte 11 integriert. Der Auslauf 35 führt durch
die Grundplatte 11 ins Freie. Der Einlauf 36 ist an eine
Druckluft-Zuleitung 38 angeschlossen. Die Leitungen 35,
36 und 38 verlaufen mindestens teilweise in der Grund
platte 11.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Gegenüber dem Ausführungsbeispiel von Fig. 3 fällt vor
allem eine weitere Ausnehmung 39 in der Grundplatte 11
auf. Die Ausnehmung 39 steht mit einer weiteren
Verbindungsleitung 41 in Verbindung. Die Verbindungs
leitung 41 führt zu einem Druckmesser 42, der in Fig. 5
angedeutet ist. Die Verbindungsleitung 41 steht über die
weitere Ausnehmung 39 der Grundplatte 11 und die
Ausnehmung 29 des Dichtungselements 28 mit dem Raum 31
unter dem Boden 23 des Fasses 22 in Verbindung. Mit dem
Druckmesser 42 kann geprüft werden, ob sich im Raum 31
ein Unterdruck aufgebaut hat und wie hoch der Restdruck
ist.
Fig. 5 zeigt schematisch ein Steuergerät 43, das ein
Impulsventil 44 mit einem Steuerhebel 45 enthält. Der
Eingang des Impulsventils 44 ist an eine Druckleitung 46,
sein Ausgang an die Zuführungsleitung 38 angeschlossen.
Am Eingang des Impulsventils 44 liegt außerdem noch ein
Druckmesser 47. Das Steuergerät 43 ist beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel an einem Hubzylinder 12 angebracht.
Um im Raum 31 unter dem Boden 23 des Fasses 22 Unterdruck
zu erzeugen, wird der Steuerhebel 45 des Impulsventils 44
betätigt. Der Unterdruck im Raum 31 bleibt so lange bestehen,
wie der Steuerhebel 45 betätigt ist.
Der Benutzer kann am Druckmesser 47 ablesen, ob über
die Zuleitung 38 Druckluft zum Impulsventil 44 gelangt.
Er kann davon ausgehen, daß dann beim Betätigen des
Steuerhebels 45 des Impulsventils 44 im Raum 31 ein
Unterdruck erzeugt wird.
Anschließend kann der Benutzer mit dem Füllen der Hubzylinder
12 beginnen. Das Faß 22 wird auf der Grundplatte 11
festgehalten und die Materialfolgeplatte 18 wird aus dem
Faß 22 problemlos herausgezogen.
Danach kann der Benutzer den Steuerhebel 45 des
Impulsventils 44 loslassen und das Faß 22 aus der
Hubvorrichtung entnehmen.
Der weitere Druckmesser 42 steht über die Leitung 41 und
die Ausnehmung 39 unmittelbar mit dem Raum 31 unter dem
Boden 23 des Fasses in Verbindung. Mit diesem weiteren
Manometer 42 kann der Benutzer feststellen, ob sich der
Druck im Raum 31 gegenüber dem Umgebungsdruck vermindert.
Er kann somit kontrollieren, ob die Injektionsdüsen
einheit 32 ordnungsgemäß arbeitet oder ob die Ausnehmung
27 und vielleicht auch die Ausnehmung 34 verstopft sind.
Mit dem zusätzlichen Druckmesser 42 wird es auch leicht
erkennbar, ob das Faß vollständig auf dem Dichtungs
element 28 aufliegt oder ob etwa das Dichtungselement 28
beschädigt oder verschmutzt ist.
Die Steuerschaltung kann - wie in Fig. 5 gezeigt -
komplett an einem Hubzylinder 12 angeklemmt sein. Es ist
aber ohne weiteres möglich, das Impulsventil 44 stattdessen
in einem Fußschalter unterzubringen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, die im
einzelnen in der Zeichnung nicht dargestellt ist, sind
der Steuerhebel 26 und der Steuerhebel 45 miteinander
identisch. Dieser kombinierte Steuerhebel 26, 45
betätigt ein doppelt wirkendes Ventil. In der Art einer
Folgeschaltung wird mit einem solchen Ventil zunächst
Druck auf die Injektionsdüseneinheit 32 gegeben und
damit das Faß 22 auf der Grundplatte 11 angesaugt. Dann
wird der Weg zu den Hubzylindern 12 freigegeben und das
Förderpumpensystem 15 nach oben gefahren. Mit einer
solchen Anordnung ist es möglich, durch die Betätigung
eines einzigen Hebels 26, 45 sowohl das Faß 22 auf der
Grundplatte 11 festzuhalten als auch das Förderpumpen
system 15 nach oben zu fahren. Der Betrieb der
Hubvorrichtung wird somit erleichtert.
Claims (22)
1. Hubvorrichtung, insbesondere pneumatische
Hubvorrichtung zur Entnahme von zähflüssigen Materialien
aus Gefäßen wie Fässern, vorzugsweise in Verbindung mit
einer Förderpumpe, mit einer Grundplatte, mit auf der
Grundplatte befestigten Hubzylindern, mit einem Tauchrohr
zur Materialförderung und mit einer am Tauchrohr
befestigten Materialfolgeplatte zum Abdecken des zu
fördernden Materials, wobei zu einer Materialentnahme ein
Gefäß, aus dem Material zu entnehmen ist, auf die
Grundplatte gestellt und das Tauchrohr mit der Material
folgeplatte in das Gefäß eingeführt und nach Beendigung
der Materialentnahme das Gefäß festgehalten und das Tauch
rohr mit der Materialfolgeplatte wieder aus dem Gefäß
gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung
eine Einrichtung (32, 39) zum Festhalten des Gefäßes
(22) umfaßt.
2. Hubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Festhalteeinrichtung (32, 39) mit der Grundplatte (11) in
Verbindung steht.
3. Hubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Festhalteeinrichtung (32, 39)
von unten auf den Boden (23) des Gefäßes (22) einwirkt.
4. Hubvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalteeinrichtung
(32, 39) eine Injektionsdüse (32) umfaßt.
5. Hubvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß mit Hilfe der Injektionsdüse (32) zwischem dem Boden
(23) des Gefäßes (22) und der Grundplatte (11) ein Raum
verminderten Drucks (31) erzeugbar ist.
6. Hubvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die
Grundplatte (11) und den Boden (23) des Gefäßes (22)
ein Dichtungselement (28) einfügbar ist.
7. Hubvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (28) als gummielastische Platte
ausgebildet ist.
8. Hubvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungselement (28) ringförmig ausgebildet ist
und mindestens den äußeren Rand des Bodens (23) des
Gefäßes (22) überdeckt.
9. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (11) eine
Ausnehmung (27) aufweist und diese Ausnehmung (27) als
Verbindung zwischen dem Raum (31) zwischen der Grund
platte (11) und dem Boden (23) des Gefäßes (22) und dem
Sauganschluß (34) der Injektionsdüse (33) dient.
10. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsdüse (33)
unterhalb/außerhalb der Grundplatte (11) angeordnet ist.
11. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsdüse (33) in
die Grundplatte (11) eingesetzt ist.
12. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11 mit
pneumatischer Betätigung und/oder mit einer pneumatisch
betriebenen Förderpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß
die Injektionsdüse (33) mit dem gleichen Fluidum
betreibbar ist wie die Hubvorrichtung (12) oder die
Förderpumpe (15).
13. Hubvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Zuleitung (38) zur Injektionsdüse (33) ein
Impulsventil (44) eingesetzt ist.
14. Hubvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Impulsventil (44) ein Druck
messer (47) vorgeschaltet ist.
15. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (31) zwischen dem
Boden (23) des Gefäßes (22) und der Grundplatte (11)
über eine weitere Ausnehmung (39) mit dem Eingang
eines weiteren Druckmessers (42) in Verbindung steht.
16. Hubvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckmesser (42) etwa in
Augenhöhe eines Benutzers angebracht ist.
17. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Impulsventil (44) etwa
in Augenhöhe eines Benutzers angebracht ist.
18. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Impulsventil (44) als
Fußschalter ausgebildet ist.
19. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß ein fernsteuerbares
Impulsventil (Magnetventil) (44) verwendet ist.
20. Hubvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß der/die Druckmesser (42, 47) und/
oder das Impulsventil (44), gegebenenfalls in einem
gemeinsamen Gehäuse (43, 25), an einem Druckzylinder
(12) befestigt sind.
21. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (28)
in der Grundplatte (11) versenkt (48) angeordnet ist.
22. Hubvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsdüse (32),
gegebenenfalls über ein Impulsventil (44), automatisch
gleichzeitig mit, aber kurz vor, dem Aufwärtsfahren
der Materialfolgeplatte (18) betätigt wird.
Priority Applications (1)
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| DE3729318A DE3729318C2 (de) | 1987-09-02 | 1987-09-02 | Hubvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3729318A DE3729318C2 (de) | 1987-09-02 | 1987-09-02 | Hubvorrichtung |
Publications (2)
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| DE3729318A1 true DE3729318A1 (de) | 1989-03-16 |
| DE3729318C2 DE3729318C2 (de) | 1994-08-11 |
Family
ID=6335065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3729318A Expired - Fee Related DE3729318C2 (de) | 1987-09-02 | 1987-09-02 | Hubvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3729318C2 (de) |
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