DE372298C - Rollfilmkamera - Google Patents

Rollfilmkamera

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DE372298C
DE372298C DET25842D DET0025842D DE372298C DE 372298 C DE372298 C DE 372298C DE T25842 D DET25842 D DE T25842D DE T0025842 D DET0025842 D DE T0025842D DE 372298 C DE372298 C DE 372298C
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DE
Germany
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lever
film
roll film
film camera
shutter
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Expired
Application number
DET25842D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIUSEPPE GIOVANNI BATTISTA TAR
Original Assignee
GIUSEPPE GIOVANNI BATTISTA TAR
Publication date
Priority to DET25842D priority Critical patent/DE372298C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE372298C publication Critical patent/DE372298C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Rollfilmkameras, bei welchen die doppelte Belichtung ein und desselben Teiles des Filmstreifens hintereinander dadurch verhindert wird, daß durch die Beeinflussung des Verschlusses auch ein Wechsel der lichtempfindlichen Fläche bewirkt wird. Bei bekannten Kameras dieser Art ist die Fortschaltvorrichtung des Filmstreifens mit der Steuerung des Verschlusses derart verbunden, daß dieser nicht beeinflußt werden kann, ohne vorher den Filmstreifen vorgezogen zu haben. Diese Einrichtungen verlangen die Beeinflussung von zwei Steueroder Antriebsorganen.
Anderseits ist die Beeinflussung solcher Einrichtungen vermittels eines einzigen Steuerorgans bekannt, doch steht in diesem Fall die Schalteinrichtung für den Filmstreifen unter dem Einfluß einer Feder. Um diese zu vermeiden, erfolgt gemäß der Erfindung die Fortschaltung des Films unmittelbar durch ein den. Verschluß beeinflussendes Organ.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel zur Veranschaulichung gebracht.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht der Kamera. Abb. 2 ist eine Ansicht der Kamera, von der Seite des Steuerorgans aus gesehen. Abb. 3 ist eine der Abb. 1 entsprechende Innenansicht ohne die das Objektiv tragende Zwischenwand,
Abb. 4 ein Schnitt nach X-X der Abb. 3, gesehen im Sinne des Pfeiles a. Abb. 5 ist ein Schnitt X-X der Abb. 3, im Sinne des Pfeiles h.
Abb. 6 ist eine Oberansicht nommenem Schutzkasten,
AbIi. 7 eine Innenansicht der das Objektiv tragenden Zwischenwand.
Abb. 8 ist ein Querschnitt Z-Z der Abb. 3. Die Rollfilmkamera besteht wie üblich aus einem Gehäuse, dessen eine Wand 1 das Objektiv 2 trägt. Im Innern dieses Gehäuses ist eine Kammer 3 ('Abb. 6) ausgebildet, die sich auf der Achse des Objektivs befindet und von diesem durch einen selbsttätigen Verschluß 4 beliebiger Bauart (in Abb. 3 angedeutet durch einen· äußeren Ring) getrennt und mit seinem Steuerhebel 5 ausgestattet ist.
Auf beiden Seiten der Kamera 3 sind die
bei abge-Filmrollen 6 (Abb. 6) untergebracht, von denen der Film ab- oder aufrollt und durch die Kammer 3 hindurchgeht. Ein von einer Feder 8 beeinflußter Führungs- und Anpreßrahmen 7 bewirkt die Führung.
Die Filmrollen 6 sitzen auf Achsen 9, 9'. die an einer Zwischenwand 10 des· Gehäuses befestigt sind. Die Achse 9' ist unbeweglich, während die andere Achse 9 drehbar eingerichtet ist und einen Zapfen 11 trägt, um die Rollen 6 zu befestigen.
In dem Raum zwischen der Wand 10 und der nächsten Wand des Gehäuses ist eine Vorrichtung für die Fortschaltung des Films angebracht.
Diese Vorrichtung besitzt ein Zahnrad 12. las auf der Achse 9 aufgekeilt ist und vermittels der Zahnräder 13 und 14 mit einem großen Zahnrad 15 in Eingriff steht, welches mit einem Sperrad 16 ein Stück bildet. Mit diesem Sperrad 16 steht jedoch nur in einem Drehungssinne die eine federbelastete Klinke 17 in Verbindung, welche von einem losen, auf der Achse der Räder 15 und 16 gelagerten Arm getragen ist. Der Arm 18 bildet ein Stück mit der Zahnradverzahnung 19, die mit einer Zahnstange 20 in Eingriff steht. Diese Zahnstange wird parallel zur Wand 10 bewegt, und zwar mit Hilfe von Anschlägen'21, die in Schlitzen 22 der Zahnstange selbst liegen. Die Zahnstange wird ferner durch eine Feder 23 beeinflußt, welche diese in eine ihrer äußersten Stellungen zu ziehen sucht, und hat einen rechtwinklig abgebogenen Arm 24. In der Ebene dieses Armes 24 ist ein weiterer Arm 25 vorgesehen, der mit einem Gleitstück 26 ein Stück bildet. Dieses Gleitstück ist in Führungen 27 befestigt, auf der Innenseite der Gehäusewand geführt und mit einem Steuerhebel 28 ausgestattet, der durch die Gehäusewand hindurch ins Freie ragt.
Die Zahnstange 20 und das Gleitstück 26 befinden sich in Ruhelage durch Einwirkung einer Feder 29 in einer gewissen Entfernung voneinander (Abb. 5).
Das Gleitstück 26 trägt außerdem einen Zahn oder Anschlag 30 an einer solchen Stelle, daß es sich bei der Ruhestellung nur in geringer Entfernung vom Steuerhebel 5 des Ver-Schlusses befindet. Ferner trägt dieses Gleitstück einen Anschlag 31, der im Ruhezustand
der Vorrichtung die in Abb. 7 gezeigte Stellung einnimmt.
Dieser Anschlag oder Zahn 31 dient zur Einwirkung auf den Endanschlag 32 eines Hebels 33, der an der Rückseite der Wand 1 (Abb. 7) drehbar befestigt ist und an seinem entgegengesetzten Ende an einem Zahn 34 endigt, der mit dem Ende eines Zahnes 35 in Eingriff steht.
Der Zahn 35 wird von einem Hebel 36 getragen, welcher an einer querliegenden' Fläche der Kamera angeordnet ist und nahe den Rändern des Gestelles 7 vorbeigeht (Abb. 3). Der Hebel 36 ist an einem Gleitstück 37 (Abb. 8) drehbar angeschlossen, das in Führungsbacken 38 gleütet und in einem Querstück 39 endigt, dessen Zähne, in Lochungen des Films eingreifen. Das Gleitstück 37 wird durch eine Feder 40 in die vorderste Stellung gezogen.
.Anderseits kann das Gleitstück so weit zurückgeschoben werden, daß seine Endzähne nicht mehr mit dem Filmstreifen in Verbindung stehen, welche Bewegung vermittels einer Zunge 41 (Abb. 3, 6, 8) durchgeführt wird, gegen deren äußeres Ende sich das Ende des Hebels 36 anlegen kann.
In der Ruhestellung nimmt die Vorrichtung die in den Abbildungen dargestellten Stellungen ein. In dieser hat der Hebel 36 die in Abb. 8 angedeutete Stellung, und die Zähne des Querstückes 39 stehen daher mit den Lochungen des Filmstreifens in Eingriff. Hat der Filmstreifen keine Lochungen für diesen Zweck, so werden die Zähne, des Querstückes •39 zurückgedrückt, und zwar in ihre wirkungslose Stellung, wobei das Ende des Hebels 36 hinter die Zunge 41 greift. Zur Herstellung einer photographischen Aufnahme wird der Hebel 28 durch Zurückdrücken im Sinne des Pfeiles in Abb. 1 bewegt. Hierdurch wird das Gleitstück 26 verschoben, dessen Anschlag 30 sofort auf den Hebel 5 des Verschlusses einwirkt, der dadurch: ausgelöst wird. Die weitere Verschiebung des Gleitstückes 26 bringt den Anschlag 31 mit dem Zahn 32 des Hebels 33 derart in Verbindung, daß der Hebel 36 (falls er nicht durch Eingreifen mit der Zunge 41 festgestellt ist) schwingt und hierbei die Zähne zeitweilig veranlaßt, aus den Lochungen des Filmstreifens herauszutreten. Hierbei trifft sofort der Arm 25 des Gleitstückes 26 auf den Arm 24 der Zahnstange 20 auf und nimmt diese mit, so daß der die Klinke 17 tragende Arm 18 gedreht wird, wobei das Sperrad 16 mitgenommen wird. Diese Drehung wird durch die Zahnräder 15, 14 und 13 auf das Zahn-' rad 12 übertragen, das die Achse 9 und somit die Rolle 6 'dreht, auf welcher sich daher ein Teil des Filmstreifens aufrollt. Die Größe dieser Bewegung* wird so gewählt, daß unterhalb des Rahmens: 7 ein neuer Teil des FiIm- Streifens in Stellung gebracht wird und, wenn '■ eine solche Verschiebung stattgefunden hat,.
die Zähne des Querstückes. 39 wieder in andere ι Lochungen eingreifen, in welche sie durch die Feder 40 hineingedrückt werden.
! Sobald der Hebel 28 freigegeben ist, bringt : die Feder 23 die Zahnstange 22 in ihre An- ; f angsstellung, während die Klinke 17 sich verstellt, ohne auf das Sperrad 16 einzuwirken, so daß die Feder 23 das Gleitstück 26 in seine ; Anfangsstellung zurückdrängen kann.
Hierdurch ist die doppelte Belichtung be-, reits belichteten Filmteiles verhindert.
' Der Verschluß kann, wie üblich, für jede beliebige Belichtungsdauer eingestellt werden. , Es genügt für Moment- oder kurze Aufnahmen, den Hebel 28 zurückzubewegen, um j mit einer Bewegung den Antrieb des Verschlusses und den Wechsel der empfindlichen ; Fläche durchführen zu können. Im Fall von längeren Belichtungen, wobei der Hebel 5 des Verschlusses zweimal zu bewegen ist, drückt man zuerst auf den Hebel 28, läßt ihn alsdann zurückgehen, und schließlich wird man ihn ganz zurückstoßen.

Claims (3)

P ATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rollfilmkamera, bei welcher durch Be-' einflussung des Verschlusses auch ein Wechsel der lichtempfindlichen Fläche erfolgt, dadurch! gekennzeichnet, daß ein den Verschluß beeinflussendes, bewegliches Organ (26) unmittelbar die Spule (9) mitnimmt, auf der sich der Filmstreifen aufrollt.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (9) mit einem Sperrad (16) gekuppelt ist, dessen Sperrklinke (17) von einem schwingenden, mit einem Zahnrad (19) ein Stück bildenden- Arm (18) getragen wird, das mit einer von dem· beweglichen Steuerorgan (26) beeinflußten Zahnetange (20) in Eingriff steht.
3. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Querstück (39), welches Haken für den Eingriff mit den Randlöchern des Films hat und mit einem , Hebel (35, 36) gekuppelt ist, welcher derart von einem Zahn (31) des Steueror.gans (26) beeinflußt wird, daß die Haken den Filmstreifen freigeben, bevor dieser verstellt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DET25842D Rollfilmkamera Expired DE372298C (de)

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