DE372073C - Wassergaserzeuger - Google Patents

Wassergaserzeuger

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DE372073C
DE372073C DEA35930D DEA0035930D DE372073C DE 372073 C DE372073 C DE 372073C DE A35930 D DEA35930 D DE A35930D DE A0035930 D DEA0035930 D DE A0035930D DE 372073 C DE372073 C DE 372073C
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water gas
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Wassergaserzeuger. Gegenstand der Erfindung ist ein Wassergaserzeuger mit Wechselbetrieb, bei dem während des Gasens Wasser in den Schacht eingespritzt wird, um hierdurch den zum Gasen erforderlichen Wasserdampf zu erzeugen. Bei dem bekannten Gaserzeuger wird das Wasser in den Oberteil des Schachtes eingeführt und entweder auf Wärmeträger oder aber auf den frisch aufgegebenen Koks gespritzt, so daß es infolge seines Eigengewichts nach unten in die heißen Zonen gelangt. Das erzeugte Gas wird alsdann an den Schachtunterteil abgeführt, und zwar vorteilhaft durch Saugzug, indem der erzeugte Wasserdampf durch die heiße Brennstoffsäule hindurchgeführt wird.
  • Gaserzeuger dieser Art haben sich indessen nur als sehr beschränkt brauchbar erwiesen. Infolge der porigen Beschaffenheit des Koks saugt er das Wasser auf und läßt es nur langsam in die unteren Schichten gelangen, so daß die Vergasung eine sehr träge und unvollkommene ist. Ferner ist der zurückbleibende Wasserballast für das nachfolgende Heißblasen hinderlich und schädlich.
  • Gemäß der Erfindung wird das Wasser zwischen der noch nicht oder nur schwach glühenden und der heißen Brennstoffsäule in den Schacht eingeführt, und zwar ist dort eine Abdeckplatte an sich bekannter Art vorgesehen, unterhalb deren die Wasserzuleitung in den daselbst sich bildenden brennstofffreien Raum mündet. Es wird dabei eine Befeuchtung des frisch aufgegebenen Brennstoffs vermieden und ein wirkungsvolles Eintreten der Vergasung unmittelbar nach Einführung des Wassers sichergestellt.
  • Der Rücken der Abdeckplatte dient dabei, wie bekannt, als Verteilungsvorrichtung für den frisch aufgegebenen Brennstoff. Das Wasser kann sowohl unmittelbar nach unten zum Ausströmen gebracht als auch zunächst gegen die Abdeckplatte gelenkt und dort verteilt werden. Bei sehr großem Schachtquerschnitt können auch mehrere derartige Räume und Wasserzuführungen vorgesehen sein.
  • Der Gaserzeuger kann mit kaltem Wasser betrieben werden, falls nicht dessen Vorwärmung mit Hilfe der Abwärme der Anlage zweckmäßig erscheint. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
  • a ist der Gaserzeugerschacht, der ohne Rost gedacht ist. Durch seinen Hals h wird der Brennstoff c eingeführt. d ist der Samtnelraum des Fertiggases, aus dem es in bekannter Weise abgeführt wird. i ist eine Schamotthaube oder Abdeckplatte, unterhalb deren sich ein brennstoffreier Raum e bildet. In diesen Raum ragt das Wasserzuführungsrohr f hinein, das mit den Abschlußhähnen g und h versehen ist. Das Ende des Rohres f ist durchbrochen, so daß das Wasser nach oben oder unten oder gleichzeitig nach beiden Seiten austreten kann. Die Haube i ist derart angebracht, daß unter ihr der heißgeblasene Brennstoff liegt, über ihr aber nur schwach blühender oder noch völlig schwarzer Brennstoff.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Nachdem die unterhalb der Haube i liegend e Brennstoffsäule heiß geblasen ist, wobei die Heißblasegase in dieser Höhe abgeführt werden können, wird durch das Rohr f Wasser in den freien Raum e eingespritzt. Die Regelung des Zuflusses muß genau der gewünschten Leistung entsprechend stattfinden, zu welchem Zweck die Hahnanordnung g, h., gegebenenfalls auch ein Druckbehälter mit Svphon. vorgesehen sein kann. Das Wasser strömt alsdann unmittelbar auf die heißen Brennstoffmassen, wird in Dampf verwandelt und in dieser Form nach unten durch die heiße Brennstoffsäule hindurchgesaugt oder infolge des eigenen Drucks hindurchgetrieben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCn: Wassergaserzeuger, dem .der zum Gasen erforderliche Wasserdampf durch zeitweiliges Einspritzen von Wasser in den Schacht zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Schacht innerhalb der Brennstoffsäule eine Abdeckplatte (i.) vorgesehen ist, unterhalb deren die Wasserzuleitung (f) in .den daselbst sich bildenden brennstoffreien Raum (e) mündet.
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