DE371284C - Fahrtrichtungsanzeiger, der durch einen vom Fuehrersitz aus gesteuerten Elektromotor bewegt wird - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger, der durch einen vom Fuehrersitz aus gesteuerten Elektromotor bewegt wird

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DE371284C
DE371284C DEST32399D DEST032399D DE371284C DE 371284 C DE371284 C DE 371284C DE ST32399 D DEST32399 D DE ST32399D DE ST032399 D DEST032399 D DE ST032399D DE 371284 C DE371284 C DE 371284C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/38Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using immovably-mounted light sources, e.g. fixed flashing lamps
    • B60Q1/387Mechanical temporisation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger, der durch einen vom Führersitz aus gesteuerten Elektromotor bewegt wird. Man hat bereits elektrisch betätigte optische Fahrtrichtungsanzeiger vorgeschlagen, bei welchen das Ausschwenken eines Zeigengebers durch einen Elektromagneten erzielt wird. Die vorgeschlagene Anordnung bietet schalttechnische Schwierigkeiten, besonders hinsichtlich der Endausschaltung, die zwecks Vermeidung von Unglücksfällen bzw. irreführender Anzeigen sogleich selbsttätig erfolgen muß, sobald eine Änderung in der Richtung des Fahrzeuges nicht mehr eintritt. ,Außerdem wurde die Einführung elektrisch betätigter Fahrtrichtungsanzeiger dadurch erschwert, daß der Betrieb der Elektromagnete wegen ihrer hohen Selbstinduktion und ihres großen Stromverbrauchs an sich ungünstig war.
  • Die erwähnten Nachteile werden nun bei bekannten Anordnungen dadurch vermieden, daß der zum Anzeigen der Richtung dienende Weiserpfeil o. dgl. durch einen kleinen Motor in Drehung versetzt wird. Als Verbindungsgetriebe zwischen Motorwelle und Zeigerwelle wird vorzugsweise ein Schneckengetriebe mit hoher Übersetzung ins Langsame verwendet. Gemäß der Erfindung wird nun ein die Ausschaltvorrichtung betätigender Nocken o. dgl. an dein auf der Zeigerwelle angebrachten Schneckenrad vorgesehen., der ,das Ausschalten des Elektromotors sowohl in den beiden Zeigerendstellungen als auch in der Mittelstellung des Zeigers herbeiführt.
  • Auf der Zeichnung ist die Anzeigevorrichtung in Abb. r in Oberansicht mit schematisch angedeuteter Schaltvorrichtung dargestellt.
  • Abb. :2 zeigt ein mit der Anzeigevorrichtung beiderseits ausgerüstetes Automobil in Vorderansicht, Abb.3 dessen Vorderteil in Seitenansicht. Auf dein Kotflügel 1 des Automobils ist die Grundplatte 2 der Anzeigevorrichtung befestigt, die auf einer senkrecht stehenden Achse 3 einen beispielsweise pfeilartigen Zeigerarm .1 trägt, der zweckmäßig durch auffällige Farbe und Form leicht sichtbar gemacht ist und sich mit der Achse in wagerechter Ebene drehen läßt.
  • Auf der Drehachse 3 ist ein Schneckenzallnrad 5 befestigt, mit welcher eine Schnecke 6 in Eingriff steht, die auf der Welle eines Elektromotors 9 sitzt. Die Klemmen des :Motors sind in l;ekannter Weise mit zwei Leitern 1o, 11 derart verbunden, daß ihnen der Betriebsstrom mittels eines Pol"venders 13, 1.M durch diese Leiter in wechselnder Richtung zugeführt werden kann, wodurch der Motor in beiden Drehungsrichtungen in Bewegung gesetzt wird.
  • LTin im Gebrauch eine in den richtigen Eirdstellungen notwendige Bewegungsgrenze zti sichern, ist eine Einrichtung vorgesehen, die unabhängig von der Aufmerksamkeit des Fahrers den Atitriebsnlotor 9 in der erreichten Endstellung ausschaltet. Diese Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem auf dein Schneckenrad 5 angebrachten Anschlagnocken 16 und aus zwei Kontakthebeln 17 bzw. 18. Die letzteren sind doppelarmige Hebel, «-elche mit je einem Ende einer Leitung 19 bzw.2o verbunden sind und deren einer Hebelaren eine Brücke zu je einem Kontakt bildet, in dein eine Leitung 21 bzw. 22 endigt. Diese Kontaktverbindung wird durch rlie'M@'irkung einer am Hebel entsprechen(] angebrachten Feder geschlossen gehalten, sie wird jedoch geöffnet, wenn der Anschlag 16 an der Grenze der Zeigerbewegung gegen den freien Arm des Kontakthebels 17 oder 18 anläuft und denselben in die punktiert gezeichnete Lage bringt, also den Stromübergang unterbricht.
  • Die Betätigung (ler Signalvorrichtung erfolgt in der Weise, rdaß der Fahrer die Schalthebel 13, 1.1 des Polwenders aus ihrer mittleren Ruhestellung z. B. nach links umlegt. Die Stromquelle 15 wird dadurch mit -I- über 13 und 1o mit der 'fotorkleintne a verbunden, während - über 1.1, 19, 17, 21 und 11 zur Klenline b geführt wird. Der Motor g treibt 'In" den Weiserpfeil .] linksdrehend an, bis der auf lern ebenfalls linksdrehenden Schneckenrad 5 befindliche Anschlag 16 den Kontakthebel 17 ausschaltet und die Stromzuführung unterbricht, die Bewegung also beendet wirr'. Der Weiserpfeil d. bleibt nun so lange in dieser Endstellung, bis der Fahrer des Wagens durch Zurückschalten der Schalthebel 13, 14 den Stromlauf -f- über 14. tinrl 11 nach b und -über 13, -20, 18, 22 und 1o nach a herstellt und dadurch den Motor mit entgegengesetzter Drehrichtung anlaufen läßt, wobei wieder in der rechten Endstellung die Stromunterbrechung durch den Kontakthebel 18 stattfindet.
  • Damit auch bei erreichter :Mittelstellung des Weiserpfeiles d. der Motor 9 selbst ausschaltet, kann, wie in der Zeichnung in Abb. 1 angedeutet, der Polwender 13, 14 in bekannter Weise automatisch ausschaltend eingerichtet sein.
  • Ein in der Bewegungshahn des Nockens 16 liegender Kontakt 2.1 schließt zu obigem Zwecke den Stromkreis eines Elektromagneten 26 mit der Batterie 15 über die Leitungsteile a3, 24, 25, wodurch der 'Magnet 26 eine die Schalthebelenden des Polwenders 13, 14 festhaltende Raste 27 gegen den Rückzug einer Feder anzieht. Unterbricht der locken 16 in der Mittelstellung den Kontaktschluß bei 2.1, so wird die Raste 27 den Polwenderhebel 13 bzw. 14 freigeben, und dieser wird durch Federdruckwirkung in die Ausschaltstellung gebracht.
  • Die doppelte Anordnung der Anzeigevorrichtung auf beiden Kotflügeln hat den Zweck, daß sie nicht nur von vorn, als auch seitlich von hinten, insbesondere auch von nachfolgenden Fuhrwerken, bequem von beiden Seiten gesehen werden können. Die zwei Anschlußleitungen werden vorzugsweise in Parallelschaltung verzweigt, jedoch können die 'Motoren 9 auch in Hintereinanrlerschaltung angeordnet sein.
  • An Stelle des Elektromotors kann auch eine andere geeignete Bewegungsvorrichtung, z. B. ein Solenoid, zur Hervorbringung der nötigen Schwenkbewegungen des Zeigerarmes .f dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUCH: Fahrtrichtungsanzeiger, der durch einen vorn Führersitz aus gesteuerten Elektromotor bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, rlaß der die Fahrtrichtung anzeigende Pfeil (4.) sowohl in clen Endstellungen als auch in der Mittelstellung selbsttätig den Strom des Elektromagneten (26) durch einen Nocken (16) ausschaltet, der an einem auf der Zeigerwelle (3) sitzenden Scllneckenra,1 angebracht ist.
DEST32399D 1919-09-18 1919-09-18 Fahrtrichtungsanzeiger, der durch einen vom Fuehrersitz aus gesteuerten Elektromotor bewegt wird Expired DE371284C (de)

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