DE371193C - Schleppnetz fuer Hochseefischerei - Google Patents

Schleppnetz fuer Hochseefischerei

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DE371193C
DE371193C DET23036D DET0023036D DE371193C DE 371193 C DE371193 C DE 371193C DE T23036 D DET23036 D DE T23036D DE T0023036 D DET0023036 D DE T0023036D DE 371193 C DE371193 C DE 371193C
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DET23036D
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WILHELM TANNEN
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WILHELM TANNEN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 371193 ~ KLASSE 45h-GRUPPE 20
(T 23036 ΙΠΙ&Ιι1).
Wilhelm Tannen in Wilhelmshaven.
Schleppnetz für Hochseefischerei. Patentiert im Deutschen Reiche Vom 19. August 1919 ab.
Die Erfindtag ibaziehit sich auf Schleppnetze für Hochiseefi'sdheneii derjiendg-eox Art, bei denen zur Herstelillunig einer großen Fangöff-■niung die olbere Fläche des- Netzes ülber dien Raum zwischen den Scfeerbrctterti hinaus verlängert ist. Bei diesen bekannten· Netzen wird die Öberleine dterch awei· Trossen unmiitteJibar an die SoHieppiiedme angiaschlossen, währeinu 'die ScheTibirieit>ter von der Oberteine unibeainflußt bleiben. Dies hat den Nachteil, daß durch die direkte Verbindung der Oberleine mit der Schleppleine der größte Teil der

Claims (2)

  1. Zugkraft unter Umgehung der Saherbretter η π mittelbar auf das Ober netz übertragen wird, mit der Wirkung·, daß ,insbesondere bei Füllung· des hinteren Netzbeutels infolge .des Straffens aller Seile ein. Schwellen des Netzes ausgeschlossen ist, daß ferner die Scher wirkung ungünstig !beeinflußt und die öffnungsweite wesentlich herabgemindert wird, namentlich da, wo kurz vor den Schenbrettern ίο die Leine, 'ihrem Eigengewicht folgend, sich nach unten ausbuchtet. Diese Nachteile machen die Anwendung der bisherigen Schleppnetze als Scbwebescbleppnetze iinmögtlich.
    iDie vorliegende Erfindung vermeidet die erwähnten Nachteile da lurch, daß zur Aufrecht erhal tu ng einer möglichst großen Fangöffnungund zur günstigen Übertragung der Scbleppkraft auf das Gesamtnetz die Ober- j leine gegenüber der Unterleine nach rück- ■ iwärts verlegt ist und sich auf eine ballon- I artige Haube aufsetzt, deren Seitenleinen mit j veränderlichen Angriffspunkten an den Ober- ; kanten der Schenbretter angreifen. Die Zeichnung veranschaulicht .in Abb. 1 in einer Gesamtansicht 'die Anwendung deis Hochseeschleppnetizes gemäß der Erfindung. ' Abb. 2 ist eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Draufsicht des Netzes. Albb. 4 und 5 sind I Einzeldarstellungen der Verbindungen des j Grund- und Obernetzes mit den Scherbrettarn bzw. .der Schleppleine mit der Trosse des Ober netzes. \
    Wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, ist das Grundnetz i in löblicher Weise ausgebildet, es ι wird mittels zweier Schleppseile1 α, α vom > Fahrzeuge gezogen. Die Ober! eine cf des j Grundnetzes i ist entgegen- den bisherigen Ausführungen von. größerer Länge als die Grundileine c. An dlie Oherleine d des Grundnetzes i schließt sich nach oben hin das Obernetz e an, das beim Schleppen infolge des Wasserdruckes eine nach oben gewölbte Form annimmt und mit seiner \rorderkante / (Aifob. 1 und 3) mittels Trossen durch ausiösibare Haken-Verbindung g mit den 1 Schleppleinen a verbunden ist. Die Seitenteile des Obernetzes e sind mittels Schäkels in einer Lodhreihe η an den Oberkanten der Scherbretter h (Abb. 4) verstellbar !befestigt, welch letztere nach hinten mit der Grunidileine c und. der Obenleine d des Grundnetzes i, nach vorn in bekannter Weise mit den innen angreifenden Schleppleinen α verbunden sind. An den hinteren gewölbten Teil des Obernetzes e schließt sich oberhalb der Qberleine d des Grundnetzes der Durchlbrudii / von im wesentlichen kegal-I förmiger Gestaltung an, der als Fortsatz des i Obernetzes e in den sackartigen Teil des Giumdoetzesi i einmündet.
    Die Befestigung der Seitenteile des Obernetzes in verstellbarer Weise an der Oberkante der Scherbretter ruft eine zwangläufige Bewegung der 'Scherbretter während des Schleppens hervor, so daß ein Kippen oder Überschlagen der Saherbretter mit Erfolg verhindert ist. Ist der Seitenteil des Obernetzes genau in der Mitte der Brettoberkante ■eingesahäkelt, so schert das Brett in wagerechter Richtung· seitwärts, beim Einschäkeln der Seitenteile am hinteren Teil der Oberkante wird der hintere Teil der Bretter hochgehoben, so daß die Bretter seitwärts nach unten scheren und umgekehrt nach oben, wenn die Seitenteile des Obernetzes e am hinteren Teil der Brettoberkanten angreifen. Hieridbrch wird' in allen Fällen eine zuverlässige iScherwirkung der Bretter, insbesondere beim Schleppen des Netzes, frei vom Meeresgründe erzielt.
    Zwischen, der ,ballonarHigen Haube und! dem Netizbeutel / befindet ,sich in dem Obernetz e hinter der Oberleine d eine von einem sich wölbenden Netzteil überdeckte Öffnung, ein sog. Durchibruch, der dlie Verbindung ziwisehen der balfanartigen Haube urrfi idiem Netzbeutel herstellt.
    Die Anordnung des Durchbrudhs hat hierbei die Wirkung, das zwischen dem gewölbten Teil des Obernetzes nach dem Sack des go Grundnetzes, dem Staart, über dlie Oberieine hinweg-, ,stets ein freier Zugang vorhanden ist, um ein Anstauen der Fische über der Oberleine zu verhindern.
    Pa t.e ν τ -An Sprüche:
    i. Schleppnetz für Hochseefischerei .mit einer über den Raum zwischen den Soherbrettern hinaus verlängerten oberen Netzfläche, dadurch gekennzeichnet, daß vor der gegenüber der Unterleine zurück verlegten Oberieine eine ballonartige Haube aufgesetzt ist, deren Seitenleinen in .ver-> ändieriichen Angriffspunkten an den Oberkanten der Schenbretter eingreifen.
  2. 2. Schleppnetz nach Anspruch 1, -dadurch gakennzeiebnet, diaß zwischen ballonartiger Haube und Netzbeutel in dem Obernetz hinter der Oberleine eine -von einem sich wölbenden Netzteil überdeckte Öffnung sich befindet, die die Verbindung zwischen der baläonartigen Haube und dem Netzbeutel herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET23036D 1919-08-19 1919-08-19 Schleppnetz fuer Hochseefischerei Expired DE371193C (de)

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DE (1) DE371193C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113113B (de) * 1959-06-27 1961-08-24 Fritz Jakobsen Vorrichtung an Schleppnetzen, insbesondere Grundschleppnetzen

Cited By (1)

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