DE370653C - Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften - Google Patents
Verfahren zum Anspitzen von DrahtstiftenInfo
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- DE370653C DE370653C DEB87131D DEB0087131D DE370653C DE 370653 C DE370653 C DE 370653C DE B87131 D DEB87131 D DE B87131D DE B0087131 D DEB0087131 D DE B0087131D DE 370653 C DE370653 C DE 370653C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/16—Pointing; with or without cutting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
- Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften. Bei dem bis heute gebräuchlichen Verfahren zur Herstellung von Drahtstiften durch Abschneiden der Spitzen entsteht l:ekanntlich ein wesentlicher Materialabfall. Diesen Abfall zu vermeiden oder doch auf ein Mindestmaß zu beschränken, soll der Zweck der nachstehend beschriebenen Erfindung sein.
- Man hat versucht, den Draht schräg zu spalten und mit dem gleichen Werkzeug die beiden entstehenden Spitzen zentrisch zu formen, was indessen nicht gelungen ist. Ferner hat man mit einfachen Stiftmessern ohne Abschneidefläche die Spitze aus dem Draht herausgeschnitten und die stehenbleibenden Bärte zusammengedrückt und in den Kopf des Nagels hineingeschlagen, was indessen unganze Köpfe der Nägel zur Folge hatte. Gleichfalls ist versucht worden, mit sogenannten Vierbackenpressen oder ähnlichen Apparaten die Spitze aus dem Vollen des Drahtes einfach auszupressen, welcher Vorgang aber nur bei weichen Drähten und bei langsamer Arbeitsweise möglich gewesen ist. Bei den üblichen Stiftdrähten ist die Haltbarkeit des Werkzeuges nur von kurzer Dauer, und bei schnellem Gang der Maschine werden die Spitzen nicht genügend ausgepreßt, sondern brechen vorher ab.
- Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zum Herstellen von Nägeln, das besonders dadurch sich kennzeichnet, daß die Spitzen genau zentrisch und unter Bildung eines sehr geringen Abfalles hergestellt werden. Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß der Draht vorgeformt wird, so daß er in entsprechenden Abständen Einschnürungen besitzt. Diese Einschnürungen werden durch Pressen erzeugt, so daß ein Abfall vermieden wird. Hierauf werden die äußersten Spitzen für die Stifte in die Einschnürungen eingeschnitten, was einen sehr geringen Abfall zur Folge hat.
- Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. r die Herstellung einer runden Spitze an einem runden Draht in der oberen Hälfte nach bekannten, in der unteren Hälfte nach dem neuen Verfahren. Abb. 2 zeigt die Spitzenherstellung an einem mit vierkantig gepreßtem Schaft versehenen Schuhnagel in der oberen Hälfte nach bekannten, in der unteren Hälfte nach dem neuen Verfahren.
- Bei runden Drahtstiften wurde bisher die Spitze durch Wegschneiden der Bärte u hergestellt, die entweder Abfall waren oder zu einem unganzen Kopf am folgenden Nagel geschlagen wurden. In gleicher Weise wurde die Spitze t an dem gepreßten konischen Schaft s bei Schuhnägeln durch Wegschneiden der Teile v erzeugt, die Abfall wurden.
- Demgegenüber arbeitet das neue Verfahren nun derart, daß die Einschnürungen a in den Draht durch Pressen mittels eines Vierbackenstückes oder einer geeigneten anderen Vorrichtung ohne Abfall hergestellt werden, worauf der Draht zwischen den gewöhnlichen Stiftenmessern unter Bildung des geringen Abfalles b mit der Spitze versehen wird.
- Durch das neue Verfahren lassen sich selbst die härtesten Drähte verarbeiten; denn das Schneiden der Spitze mittels gewöhnlichen Messers ist ohne weiteres möglich, wohingegen das Pressen einer Spitze mit einem Vierbackenstück sich nicht dauernd durchführen läßt, weil die Stähle in dem Vierbackenstück in dem Teil, der die scharfe Spitze erzeugen soll, wegen der entstehenden überaus großen Drucke sehr schnell sich abnutzen.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften durch Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht durch ein Vierbackenstück o. dgl. ohne Abfall unter Bildung von Einschnürungen (a) an der Spitze vorgepreßt und die äußersten Spitzen der Drahtstifte in den vorher gebildeten Einschnürungen mittels bekannten Messers eingeschnitten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB87131D DE370653C (de) | Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB87131D DE370653C (de) | Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370653C true DE370653C (de) | 1923-03-05 |
Family
ID=6983668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB87131D Expired DE370653C (de) | Verfahren zum Anspitzen von Drahtstiften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370653C (de) |
-
0
- DE DEB87131D patent/DE370653C/de not_active Expired
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