DE370487C - Kolbenring - Google Patents

Kolbenring

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DE370487C
DE370487C DEC29959D DEC0029959D DE370487C DE 370487 C DE370487 C DE 370487C DE C29959 D DEC29959 D DE C29959D DE C0029959 D DEC0029959 D DE C0029959D DE 370487 C DE370487 C DE 370487C
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Germany
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ring
piston
gas pressure
groove
piston body
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DEC29959D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/08Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction with expansion obtained by pressure of the medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

DEUTSCHiS REICH
AUSGEGEBEN AM 3. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47f GRUPPE 19
(C 29959 XIIl 47 f)
Philip Challis in Kingswood, Engl.
Kolbenring. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertxage vom 2. Juni ig 11 die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 15. Oktober 1917 beansprucht.
Gegenstand der Eorfindunig· "ist ein Kolbenring, 'der aus zwei aufeinanderliegenden Ringen von keilförmigem Querschnitt gebildet ist. Der Kolbenkörper ist auf einer Seite etwas eingedreht, so daß der Kolbenring hier über den Kolbenkörper hinausragt und. vom Gasdruck getroffen' wind. Die beiden Flächen, mit denen der Ring in der Nut des Kolbenkörpers Hegt, sind zueinander parallele Kegeflnädhen, deren Neigung dier
S70487
Richtung des Gasdrucks entgegengesetzt ist, d. h. die Kegelfläche liegt so, daß der Gasdruck von ihrer Spitze nach der Grundfläche gerichtet ist. Der über den Kolbenkörper vorspringende Ringteil hat eine weitere Kegelfläche, die seiner der Nut anliegenden Kegelfläche entgegengesetzt gerichtet ist. Der Gasdruck drängt die äußere Kegelfläche nach außen und drückt den Ring mit einem Druck ίο gegen die Zylinderwand, der dem Gasdruck proportional ist, aber niemals größer werden kann als dieser, da er nur eine Komponente des Gasdrucks ist. Die Abnutzung der Ringe sowohl an der Schleiffläche wie an den Flächen, die der Nut des Kolbenkörpers anliegen, wird durch die Auswärtsbewegung des Doppel'kegelrings selbsttätig ausgeglichen. Der Ring wird in dem Maße, wie er sich an der Zylinderwand abnutzt, vom Gasdruck nach außen geschoben. Diese Auswärts-■ bewegung gleicht auch die Abnutzung an den der Nut anliegenden Flächen des Rings selbsttätig aus. Infolgedessen liegt der ganze Ring mit seinen.'beiden Kegelflächen dicht an der Nut dies Kolbenkörpers an, und das Gas kann nicht hinter die Ringe eindringen und sie mit vollem Druck gegen die Zylinderwand pressen. Es ist bekannt, Kolbenringe aus zwei aufeinanderliegenden Teilen von keilförmigem Querschnitt zusammenzusetzen, derart, daß die Teilfuge eine zur Zylinderachse geneigte Kegelfläche bildet, während die beiden in der Nut des Kolbenkörpers liegenden Flächen eben sind und senkrecht zur Zylinderachse stehen. Hier wirkt nicht wie beim Erfindungsgegenstand eine Komponente des Gasdrucks radial nach außen, sondern der Gasdruck drückt die Ringe in achsialer Richtung zusammen und ermöglicht ein Eindringen von Gas hinter sie, das dann die Ringe mit vollem Druck nach außen gegen die Zylinderwand1 anpreßt. Beim Erfinidungsgegenstand wirkt dagegen, wie gezeigt, nur eine Komponente des Gasdirctcks radial nach außen, so daß der Ring zwar entsprechend dem Gasdruck mehr oder weniger fest, aber niemals zu fest an die Zylinderwand angedrückt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfübrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandtes dargestellt. 5"
Abb. ι und' 2 sind Schnitte zweier mit dem Erfindiungsgegenstand ausgerüsteter Kolben verschiedener Bauart.
Abb. 3 ist ein Querschnitt des Kolbenringes nach der Erfindung in größerem Maßstab.
Der Kolben α nach Abb. 1 hat die bekannte Form des »Le Rhonee-Motors. In dem' KoI-ben'körper ist eine schräge Nut b ausgebildet, in die der aus zwei Teilen d und1 e zusammengesetzte Ring eingelegt ist. Der Kolbenboden ist bei c etwas eingedreht.
Der Kolben α nach Abb. 2 ist etwas anders gebaut als der Kolben nach Abb. 1 und hat unten einen Abstreifer g. Auch er ist bei c eingedreht.
Abb. 3 zeigt den Querschnitt des Ringes in größerem Maßstab. Die Fläche/, nach der die beiden Ringe geteilt sind, bat vorzugsweise eine andere Neigung als die beiden Kegelflächen d' und e, mit denen der Ring in der Nut des Kolbenkörpers liegt. Diese beiden Kegelflächen sind parallel und so angeordnet, daß die Spitze des von ihnen, gebildeten Kegels gegen den Gasdruck gerichtet ist.
Der Teil d", der über den bei c eingedrehten Kolbenkörper vorspringt, ist entgegengesetzt zu der Fläche d' geneigt. Auf diesen Teil d" wirkt der Gasdruck ein undi drängt ihn gegen die Zylinderwand.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus zwei aufeinanderliegenden Ringen von keilförmigem Querschnitt gebildeter Kolbenring, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (d', e') des Ringes, die in der Nut des 'Kolbenkörpers liegen, als parallele Kegelflächen ausgebildet sind, deren Neigung der Richtung des Gasdrucks entgegengesetzt ist, und einer der Teile des Ringes eine über den Kolbenkörper vorspringende, der der Nut anliegenden Kegelfläche (d') entgegengesetzt gerichtete Kegelfläche {d") hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC29959D 1917-10-15 1920-12-16 Kolbenring Expired DE370487C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB370487X 1917-10-15

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DE370487C true DE370487C (de) 1923-03-03

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ID=10393324

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DEC29959D Expired DE370487C (de) 1917-10-15 1920-12-16 Kolbenring

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