DE369720C - Elektrischer Nieterwaermer - Google Patents

Elektrischer Nieterwaermer

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DE369720C
DE369720C DEA36538D DEA0036538D DE369720C DE 369720 C DE369720 C DE 369720C DE A36538 D DEA36538 D DE A36538D DE A0036538 D DEA0036538 D DE A0036538D DE 369720 C DE369720 C DE 369720C
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heating
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rivets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures
    • B21J15/08Riveting by applying heat, e.g. to the end parts of the rivets to enable heads to be formed
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Den Gegenstand' der Erfindung bildet ein " elektrischer Nieterwärmer, !bei welchem die Erwärmung durdh den Induktionsstxom eines Wechselstrorntransformators erfolgt. Erfindungsgemäß wind hier der Sekundärstromkreis des Transformators durch eine oder mehrere Heizmuffeln aus -elektrisch gut leitendem Material, beispielsweise aus Graphit, Kohle o. dgl., gebildet. In diese Heizmuffeln, welche vorteilhaft nach, außen,hin von einem isolierenden Mantel !umschlossen sind, sind Öffnungen zur Aufnahme der Nieten oder Bolzen vorgesehen. Durch diese Öffnungen einerseits und gegebenenfalls noch· durch besondere Einziehungen der die Heizmuffel begrenzenden Außenfläche anderseits wenden Querschnittsverringerungen hervorgerufen, welche ein leichteres bizw. schnelleres Erhitzen der HeiKrouffeln durch den Induktionsstrom des Transformators herbeiführen. Zweckmäßig ,wird nur der Teil des Sekundärstromkreises, welcher zur Aufnahme der Nieten, Bolzen usw. dient, als Graphit- oder Kohlehejzmuffeln ausgebildet, während die dazwischenliegenden Teile des Sekundär-Stromkreises aus elektrisch sehr gut leitendem und nach außen hin mit einem isolierenden Wärmeschutz umgebenen Material hergestellt werden. Auch kann man die Graphitoder Kohleheizmüffeln zwischen elektrisch gut leitenden Teilen des Sekundärstromkreises einschließen und1 erstere auswechselbar anordnen. Bei Anschluß des Transformators an ein Drehstrotnnetz erhalten die beiden Sekundärstromkreise zweckmäßig eine gemeinsame Rückleitung in einem zwischen den Graphit- oder Kohleheiizmufreln angeordneten Mittelleiter aus elektrisch gut leitendem Ma-
terial, ζ. B. Kupfer, während die Primärstromkreise in 'bekannter Weise zur Skottschen I Schaltung vereinigt sind.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele in Ansicht und Schnitt dargestellt. '
Abb. ι zeigt in Seitenansicht und Abb. 2 im Querschnitt einen Wechselstromtransformator, bei dem das Transformatoreisen α von dem Sek'undärstromkreis b umschlossen ist. Letzterer ist im vorliegenden Falle als Heizanuffel ausgebildet, welche mit Öffnungen c zur Auf- ! nähme der zu erwärmenden Nieten, Bolzen o. dgl. versehen ist. Der Teil der Heizmuffel b, welcher diese Öffnungen c zur Aufnähme der Nieten besitzt, wird vorteilhaft aus Graphit oder Kohle hergestellt, während die Teile d zwischen dem Transformatoreisen α aus gut leitendem Material, Kupfer 0. dgl. bestehen. Die eigentlichen Heizmuf- : ■10 fein aus Graphit usw. erhalten einerseits durch j die darin angeordneten Öffnungen c und an- | derseits durch Einziehungen e der die Muffel begrenzenden Außenflächen Querschnittsverringerungen, welche ein schnelleres Erhit- \ zen der eigentlichen Heizmuffeln b hervor- ' rufen. Die Heizmuffeln b und das Nieder- . voltleiterstüdk d sind im vorliegenden Falle ! von beiden Seiten von einem die Wärme zusammenhaltenden Mantel / umgeben. ! Abb. 3 und 4 zeigen, wiederum in Seitenansicht und Querschnitt, ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Während bei der Ausführung nach Abb. 1 und 2 die als Sekundärwicklung ausgebildeten Heiizmufreln kreisförmig angeordnet sind, sind bei den Ausführungsbeispielen nach Albb. 3 bis 6 die ; Sekundärwicklungen als Rechteck dargestellt, j und die eigentlichen Heizmuffeln b' liegen in den beiden Längsseiten der Sekundärwicklung. Die Schmalseiten d des Rechtecks werden hier aus gut leitendem Material, Kupfer o. dgl. gebildet. Die eigentlichen Heizmuffeln b, welche die Öffnungen c für die Nieten, Bolzen o. dgl. !besitzen, werden von den gut leitenden Kupferbacken d eingeschlossen und können leicht auswechselbar angeordnet werden. Auch bei diesem Beispiel sind die eigentlichen Heizmuffeln b sowie auch die Verbindungsleitungen von isolierenden Wänden / umschlossen.
Abb. 5 und 6 der Zeichnung zeigen eine j ähnliche Anordnung wie Abb. 3 und 4, nur ist ; hier ein Drehstromtransformator verwendet. [ Die beiden Sekundärstromkreise, welche aus ' den zwischen den gut leitenden Metallhacken d eingeschlossenen Heizmuffeln b gebildet werden, haben eine gemeinsame Rückleitung in einem ebenfalls aus gut leitendem Material bestehenden Mittelkiter dlt während die Primärstromkreise g zu Skottscher Schaltung in bekannter Weise vereinigt sind.

Claims (6)

P atent-An Sprüche:
1. Elektrischer Nieter wärmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Sekundärstromkreis eines Transformators durch eine Heizmuffel aus elektrisch gut leitendem Material gebildet wird, in welche an 'bestimmten Teilen Löcher zur Aufnahme der zu erwärmenden Nieten, Bolzen 0. dgl. vorgesehen sind.
2. Elektrischer Nieterwärmer nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die als Sekundärstrom-kreis ausgebildete Heizmuffel an den die Nieten, Bolzen usw. aufnehmenden Teilen Querschnittsverringerung, einerseits durch die zur Aufnahme der Nieten usw. vorgesehenen Löcher, anderseits durch Einziehungen der die Heizmuffel begrenzenden Außenflächen, erhält, wodurch diese Teile vom Induktionsstrom leichter zum Glühen gebracht werden.
3. Elektrischer Nieterwärmer nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Heizmuffel, welche gleichzeitig den Sekundärstromkreis des Transformators bildet und zur Aufnahme der Nieten usw. dient, als Graphit- oder Kohlemuffel ausgebildet ist, während die zwischen den eigentlichen Heizmuffeln liegenden Teile des Sekundärstromkreises aus gut leitendem Material, wie Kupfer, ausgeführt sind.
4. Elektrischer Nieterwärmer nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentlichen Graphit- oder Kohleheizmuffeln auswechselbar angeordnet sind.
5. Elektrischer Nieterwärmer nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Graphit- oder Kohl'eheizmuffeln zwischen Teilen des Sekundärstromkreises aus elektrisch gut leitendem Material gehalten werden.
6. Elektrischer Nieterwärmer nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschluß des Transformators an ein Drehstromnetz die beiden Sekundärstromkreise eine gemeinsame Rüdkleitung in einem zwischen den Graphit- oder Kohleheizmuffeln angeordneten Mittelleiter aus elektrisch gut leitendem Material besitzen, während die Primärstromkreise in an sich bekannter Weise zur Skottschen Schaltung vereinigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA36538D 1921-11-05 1921-11-05 Elektrischer Nieterwaermer Expired DE369720C (de)

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