DE368380C - Blattwender - Google Patents

Blattwender

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DE368380C
DE368380C DEB95727D DEB0095727D DE368380C DE 368380 C DE368380 C DE 368380C DE B95727 D DEB95727 D DE B95727D DE B0095727 D DEB0095727 D DE B0095727D DE 368380 C DE368380 C DE 368380C
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DE
Germany
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turning
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arms
spring
turner according
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Expired
Application number
DEB95727D
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English (en)
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JOHANN VAN BEEK
Original Assignee
JOHANN VAN BEEK
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Blattwender. Es sind Blattwender bekannt geworden, bei welchen zum Umwenden der Blätter eine Reihe von Wendearmen vorgesehen ist, die von einem unter mechanischem Antrieb stehenden Gesperre nacheinander freigegeben werden. Jedoch sind diese Notenblattwender ausschließlich dazu bestimmt und geeignet, an Notenpulten oder anderen festen Unterlagen angebracht zu werden. Sie sind infolgedessen durchweg von- umfangreicher, umständlicher und platzraubender Ausbildung, einer Ausbildung, die außerdem natürlich äußerst kostspielig ist.
  • Der neue Notenblattwender dagegen ist dazu bestimmt und geeignet, nicht an einem Notenpult, sondern vielmehr an einem Bucheinband, Lesonders zur lösbaren Vereinigung von Heftlagen angewendet zu werden. Selbstverständlich sind die Anordnungsbedingungen hier vollkommen andere als bei den üblichen Blattwendern, denn es steht für den N otenblattwender nur ein äußerst beschränkter Raum zur Verfügung, in welchem die notwendigen Getriebeteile, also die Wendearme, das Gesperre und die Haltevorrichtung untergebracht werden müssen. Es soll also nach der Erfindung der neue Blattwender mit den zu wendenden Heftlagen in einen gemeinsamen Bucheinband untergebracht werden, der, wenn man ihn zuklappt, wie ein gewöhnliches Buch transportiert werden kann. Um diesen Zweck zu erreichen, muß besonders die Haltevorrichtung eine geeignete Ausbildung erhalten. Sie besteht demgemäß aus zwei in Richtung des Vorderschnitts und vor diesem verlaufenden Stangen, die in der Anfangsstellung quer auf den Enden der Wendearme liegen und schrittweise so gegeneinander verschoben werden können, daß sie ein Armpaar nach dem anderen freigeben. Je zwei obere und untere Wendearme sind in hekannter Weise durch Stege verbunden, auf welchen das Blatt liegt. Nach der Erfindung sollen die weiter außen liegenden Querstege mehr und mehr aufgeknöpft sein, um ihr übereinanderschieben zu ermöglichen.
  • Außerdem kann auch bei wechselnden Blattgrößen jeder Steg an eine Stelle verschoben werden, wo er das Blatt außerhalb des Drucktextes überquert.
  • Eine weitere Einrichtung besteht gemäß der Erfindung in einer zusätzlichen Auslösung, welche die Haltevorrichtung in die Anfangslage zurückführt. Hierzu dient unter Benutzung eines Zahnstangengesperres zur Auslösung der Wendearme die Anordnung, daß durch das Drehen eines an sich bekannten Schaltrades eine Feder gespannt wird, die durch Ausschwenken einer Sperrklinke gegen Federdruck entspannt werden kann.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt: es zeigen Abb. i die Gesamtanordnung der neuen Vorrichtung von oben, wobei das Gehäuse des Gesperres geschnitten ist, Abb. 2 einen Schnitt nach II-11 durch das Gesperre, Abb.3 in schematischer Darstellung die Aufkröpfung der Stege. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine besondere Form - der Vorrichtung gewählt, die vorzugsweise in Verbindung mit einer besonderen Heftvorrichtung verwendet werden soll. Es ist hierbei zu beachten, daß die Spannrahmen oben und unten über den aufgebördelten Heftrücken hinausstehen, so daß die Buchdecke entsprechend vergrößert werden muß.
  • Zur Anlenkung der Spannrahmen dient eine Rückenplatte i, welche bei der Verwendung mit dem Heftrücken zusammen unter diesen Heftrücken zu liegen kommt und mit diesem zusammen an dem Buchrücken angenietet wird. Der Heftrücken hat hierbei nur die Höhe x und erstreckt sich demgemäß nur bis zu den punktierten Linien in der Zeichnung. An der Platte i sind oben und unten in Reihen übereinander gleich lange Stangen 2a 2b ..-. 2e und 3a ... 3e angeordnet, welche unter sich und zum oberen und unteren Buchschnitt parallel verlaufen. Jede der Stangen hat einen senkrecht abgebogenen Schenkel -Ia ... 4e oder 5" ... 5e. Die senkrecht abgebogenen Schenkel sind mit je einer Feder 6 so umwenden, daß sie das Bestreben haben, aus ihrer Anfangslage auf dein rechten Buchdeckel nach dem linken Buchdeckel herüberzuschwenken. Je zwei Stangen 2 und 3 bilden ein Paar, welches durch einen Verbindungssteg 7a ... 7e zu einem Rahmen vereinigt ist. Die Querstege sind auf dem Stangenpaar in der Längsrichtung verschiebbar. Jeder Quersteg hat eine Gummistrippe 8, welche am unteren Ende an dem Steg befestigt wird und am oberen Ende einen Haken g trägt, der bei gespannter Strippe am oberen Ende und bei entspannter Strippe in der Mitte des Steges eingehakt werden kann. Zur Verwendung der Vorrichtung werden die Stege am Ende des Blattes der Rahmenstangen übereinandergeschoben. Um dies zu ermöglichen, sind die Stege (vgl. Abb.3) so ausgebildet, daß der kürzeste Steg 7e gerade, die nächsthöheren immer ein wenig mehr höher aufgeknöpft sind. Es wird hierdurch erreicht, daß die Stangen trotz übereinandergeschobener Stege in der gleichen wagerechten Ebene liegen. Auf jeden der Querstege 7 legt man eines der umzuwendenden Blätter und befestigt es durch Darüberziehen und Einhaken der Gummistrippe 8 am Ende des Steges. Zur Auslösung der Spannrahmen dienen zwei in Richtung des Vorderschnitts verlaufende Stangen io und ii, die in der Anfangsstellung quer über die Enden der Rahmenstangen 2 und 3 gelegt sind. Die inneren Enden der Stangen io und ii sind in ein Gehäuse i2 eingeführt: Sie tragen hier Zahnungen ioa und ija, welche sich oberhalb und unterhalb eines Zahnrades 13 erstrecken. Auf derselben Achse mit dem Zahnrad 13 ist ein Schaltrad 14 befestigt, welches so viel Zähne hat, wie Spannrahmen vorhanden sind. Sobald das Schaltrad 14 um einen Zahn weitergeschaltet wird, gehen die Stangen i o, i i einen Spannrahmen frei. Zur Weiterschaltung des Schaltrades i4° dient eine Schaltklinke 15, die durch eine Blattfeder 16 außer Eingriff mit dem Schaltrad gehalten wird. Ein Druckknopf 17 kann mittels eines Nokkens 18 gegen die Wirkung einer Feder i9 die Schaltklinke vorwärts treiben. Nach der Schaltung kehrt der Druckknopf unter der Wirkung der Feder i9 die Schaltklinke 16 unter der Wirkung der Feder 16 in die Anfangsstellung zurück. In entgegengesetzter Richtung wirkt eine Sperrklinke 2o, welche unter der Wirkung der Feder 21 nach jeder Schaltung einen Zahn des Schaltrades 14 erfaßt und festhält. Um die Vorrichtung nach dem Umblättern in die Anfangslage zurückführen zu können, wird der Druckknopf= angetrieben, welcher, auf das Schwanzende der Sperrklinke 2o wirkend, diese aus dem Eingriff mit dem Schaltrad herauszieht und dieses freigibt. Um die Rückkehr des Getriebes zu ermöglichen, ist eine Spiralfeder 23 mit dem äußeren Ende am Gehäuse 12, mit dem anderen Ende an der gemeinsamen Welle 25 befestigt.
  • Das Gehäuse 12 umhüllt das. gesamte Gesperre und dient zur Führung der Druckknöpfe i7 und 22 sowie zur Lagerung der Welle 25. Es kann durch Niete o. dgl. auf der Innenseite des unteren Buchdeckels so befestigt sein, daß die Druckknöpfe bei flach aufgeschlagenem Buch senkrecht nach oben stehen.
  • Da das Buch unter der Wirkung der abgefederten Rahmenstangen die Neigung hat, sich aufzuschlagen, versieht man es am Vorderschnitt zweckmäßig mit einer einhakbaren Spange o. dgl.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ergibt sich aus dem oben Gesagten von selbst. Nachdem die Buchblätter auf den Stegen 7 mittels der Gummistrippe 8 befestigt sind, werden die Spannrahmen von den Stangen io, i i entgegen ihrem Bestreben, sich nach der anderen Seite umzulegen, festgehalten. Soll eine Seite umgeblättert werden, so wird der Druckknopf 17 niedergedrückt. Hierdurch schiebt der Nocken 18 die Schaltklinke IS nach vorn und schaltet das Schaltrad 14 um einen Zahn weiter. Die Sperrklinke 2o sperrt das Schaltrad in der neuen Stellung. Während des Weiterscbaltens des Schaltrades 14 hat das Zahnrad 13 die mit ihm in Eingriff stehenden Zahnungen ioa und iia um ein Stück gegeneinander bewegt. Hierdurch sind die Spitzen der Stangen i o, ii von dem äußersten Stangenrahmen abgeglitten und haben diesen freigegeben. Dieser hat unter der Wirkung seiner Federn 6 das erste Blatt selbsttätig umgelegt.
  • Nachdem der letzte Spannrä.hmenfreigegeben ist, schlägt man die umgeschlagenen Seiten wieder in die Anfangslage zurück und treibt hierauf den Druckknopf 22 an. Dieser veranlaßt die Schaltklinke 2o, das Schaltrad 14 freizugeben, wodurch die Spiralfeder 23 das Gesperre in die Anfangslage zurückführen kann. Selbstverständlich kann die Vorrichtung auch durch Anbringung eines Trethebels für Fußbetrieb eingerichtet werden.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRÜcHR: i. Blattwender mit durch ein Gesperre nacheinander freigegebenen, durch Querstege verbundenen Wendearmen, dadurch gekennzeichnet, daß er innerhalb eines mit Mitteln zur lösbaren Vereinigung von Heftlagen versenen Bucheinbandes angeordnet ist. z. Blattwender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus zwei in Richtung des Vorderschnitts und vor diesem verlaufenden Stangen (io, ii) besteht, die in der Anfangsstellung quer auf den Enden der Wendearme (2, 3) liegen und schrittweise so gegeneinander verschoben werden können, daß sie ein Armpaar nach dem anderen freigeben. 3. Blattwender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die weiter außen liegenden Querstege (7) mehr und mehr aufgekröpft sind, um ihr Übereinanderschieben zu ermöglichen. 4. Blattwender nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Auslösung, welche die Haltevorrichtung in die Anfangslage zurückführt. 5. Ausführungsform des Blattwenders nach Anspruch i mit einem Zahnstangengesperre zur Auslösung der Wendearme, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Drehen des Schaltrades (i4) eine Feder (23) gespannt wird, die durch Ausschwenken einer Sperrklinke (2o) gegen Federdruck entspannt werden kann.
DEB95727D 1920-08-29 1920-08-29 Blattwender Expired DE368380C (de)

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