DE368338C - Vorrichtung an Ventilatoren fuer Gasluftgemisch - Google Patents

Vorrichtung an Ventilatoren fuer Gasluftgemisch

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DE368338C
DE368338C DEG55677D DEG0055677D DE368338C DE 368338 C DE368338 C DE 368338C DE G55677 D DEG55677 D DE G55677D DE G0055677 D DEG0055677 D DE G0055677D DE 368338 C DE368338 C DE 368338C
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    • GPHYSICS
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 368338 -KLASSE 4 c GRUPPE 45
(G 55677
Oscar Galaup in Paris.
Vorrichtung an Ventilatoren für Gasluftgemisch. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1922 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich, vom 14. April 1921 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Ventilatoren für Gasluftgemische.
Der Erfindung gemäß ist ein Ausgleichventil angeordnet. Dieses Ausgleichventil regelt, entsprechend dem jeweiligen Gange des
Ventilators, die Gemischeinströmung. Beim Halten des Ventilators wird es unmittelbar auf seinen Sitz zurückgeführt, um die Gaszuströmung zu unterbrechen. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein inniges Ge-
misch aus Gas und Luft herzustellen und die Zufuhr dieses Gemisches, entsprechend dem Gange der Maschine, zu regeln.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise die Teile gezeigt, die den Gegenstand der Vervollkommnungen darstellen.
Abb. ι zeigt eine Ansicht des Sicherheitsventiles,
Abb. 2 einen Längsschnitt gemäß Abb. i, ίο Abb. 3 einen Schnitt durch die Regelvorrichtung und die Gaszufijhrung zu dem Ventilator.
Gemäß Abb. ι und 2 wird das durch Rippen verstärkte Sicherheitsventil 6 auf der öffnung 14 der Seitenwand 1 des Ventilators befestigt. Dieses Ventil ist mit zwei Aussparungeng versehen, in welche zwei Stangen 7 eingreifen, die mit Regelmuttern versehen sind. Beim Rückschlag der Flamme ao wird dieses Ventil geöffnet, so daß jede Explosionsgefahr beseitigt ist. Die Maschine wird mit zwei an jeder Seite der Seitenflanschen angeordneten Ventilen versehen.
Die in Abb. 3 dargestellte Gaszuführungsvorrichtung besteht aus einem Rohr 23 mit Befestigungsbrücke, welche seinen Anbau auf der Mittelöffnung des Ventilators 1 gestattet. Dieses Rohr ist im Innern mit einem Arm 24 versehen, der zur Führung der Stange 19 des Ventiles 18 dient, das auf seinem Sitz aufruht. Dieses Ventil 18 wird ständig mittels einer Feder gegen seinen Sitz gepreßt. Am Ende der Stange 19 ist ein zweites Ventil 20 befestigt, das die öffnung des Rohres 23 vollkommen abdeckt. Das andere Ende dieser Stange ist mit einem biegsamen Ventil aus Leder oder Kautschuk 17 versehen. Eine Haube 16 verschließt das Ende des Rohres 23. Die innere Kammer befindet sich zwischen dem biegsamen \rentil 17 und dem Boden der Haube und steht durch das Rohr 15 mit dem Druckrohr 3 des Ventilators für das Gasluftgemisch in \rerbindung. Das Ende 15' des Rohres 15 weist eine längliche, pfeifenartig eingeschnittene öffnung auf, welche der unter Druck stehenden Luft- und Gasmischung den Eintritt in das Rohr 15 gestattet, so daß diese Mischung hinter das biegsame Ventil oder die Membran 17 gelangen kann. Die Membran 17 hat den Zweck, beim Anhalten des Ventilators das Ventil 18 durch den Druck des Gases auf seinem Sitz zu halten. Dieser Druck unterstützt denjenigen der Schließfeder, um einen vollkommenen Abschluß zu erzielen und zu vermeiden, daß infolge von Druckdifferenzen des Gases das Ventil 18 sich Lei Erschütterungen öffnet. Das Rohr 23 ist außerdem mit einer konkaven Seitenwand versehen, welche öffnungen 25 besitzt. Schließlich ist dieses Rohr mit Lufteinlaßöffnungen 21 versehen, die mittels eines Ringes 22 abgedeckt werden können. Letzterer besitzt gleichfalls öffnungen von gleichem Querschnitt. Das Gas strömt in das Rohr 23 durch die öffnung 2 ein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn die Maschine stillsteht, befindet sich das Ventil 18 in der in Abb. 3 dargestellten Lage. Der Gaseintritt ist also gesperrt. Wird die Maschine in Gang gesetzt, tritt die Druckluft durch die öffnung 15' in das Rohr 15. Die Membran 17 wird dadurch gewölbt und legt sich gegen den konkaven Boden des Rohres 23. Zugleich wird durch Saugwirkung die Platte des Ventiles 20 derart angezogen, daß sie das Ventil 18 von seinem Sitz abhebt. Das Gas tritt also gemischt mit der durch die öffnungen 21 zuströmenden Luft in den Ventilator ein. Dabei wird der Lufteintritt durch den Ring 22 geregelt.
Das Gasluftgemisch tritt durch das Druckrohr 3 aus und gelangt zu dem Gebläse der Feuerung usw. Sobald die Maschine angehalten ist, wird das Ventil 18 durch die Feder auf seinen Sitz gedrückt. Das Ventil 18 ist also während des Ganges ausgeglichen, und die Einströmregelung des Gases erfolgt unter den besten Bedingungen. Wenn ein Rückschlag der Flamme erfolgt, treten die Sicherheitsventile 6 in Wirkung, um nachher wieder in ihre Schließlage überzugehen.
Die Membran 17 könnte auch durch einen Elektromagneten gesteuert werden, der in Serie mit dem Motor geschaltet ist und dessen magnetisches Feld derart geregelt wird, daß es das Ventil 18 mehr oder weniger, entsprechend der Geschwindigkeit des Motors, geöffnet hält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung an Ventilatoren für Gasluftgemisch, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Ausgleichventiles, das, dem jeweiligen Gange des Ventilators entsprechend, die Gemischeinströmung regelt und das beim Halten des Ventilators unmittelbar auf seinen Sitz zurückgeführt wird, um die Gaseinströmung zu unterbrechen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG55677D 1921-04-14 1922-01-20 Vorrichtung an Ventilatoren fuer Gasluftgemisch Expired DE368338C (de)

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