DE368285C - Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen - Google Patents

Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen

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DE368285C
DE368285C DEW60099D DEW0060099D DE368285C DE 368285 C DE368285 C DE 368285C DE W60099 D DEW60099 D DE W60099D DE W0060099 D DEW0060099 D DE W0060099D DE 368285 C DE368285 C DE 368285C
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Expired
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DEW60099D
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HEINRICH WESTERMEIER JUN
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HEINRICH WESTERMEIER JUN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/048Controlling pressure brakes of railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Führerbremsventil für Druckluftbremsen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Führerbremsventil für Druckluftbremsen, wöbei am Ventilgehäuse ein Zylinder mit darin beweglichem Kolben zur selbsttätigen Rückführung des Ventils: in seine untätige S'tell'ung (Fahrstellung) vorgesehen ist.
  • Es ist eine Einrichtung dieser Art bekannt, bei welcher Hilfszylinder mit dem Kolben den Zweck hat, die selbsttätige Rückführung des Ventils in seine untätige Stellung nach jedesmaliger Betätigung der Bremse herbeizuführen. Dieses bekannte Ventil wirkt nach einer jedesmaligen Bremsung selbsttätig. Das hat viele Übelstände, wie vorzeitiges Lösen der Bremsen oder die Gefahr des Reißens der Kupplung.
  • Gemäß der Erfindung, handelt es sich darum, das Überladen des Bremsapparates zu verhindern. Die Erfindung dient also als Sicherung gegen Überladen der Bremsen und ist von den Handbabungen des Führerbremsventils seitens des Lokomotivführers unabhängig. Die Vorrichtung nach der Erfindung tritt nicht wie die bekannte nach einer Bremsung in Tätigkeit, sondern nur nach überladen der Bremsleitung. Wie oft daher die Vorrichtung nach der Erfindung in Tätigkeit zu treten hat, hängt ganz von der Gewissenhaftigkeit des Lokomotivführers ab. Verhindert dieser ein Überladen der Bremsleitung überhaupt, so tritt die Vorrichtung nicht in Wirkung.
  • Während ferner bei der bekannten Vorrichtung eine Feder für die Betätigung vorgesehen ist, was eine gewisse Unsicherheit .zur Folge hat, erfolgt gemäß der Erfindung die Betätigung der Vorrichtung lediglich durch Druckluft aus der Hauptleitung.
  • Ein kleiner Zylinder c mit Kolben a ist am oberen Teil des Führerbremsventils angebracht und durch Rohranschlüsse mit der Hauptleitung verbrunden. Die Kolbenstange e liegt mit ihrem Ende gegen eine Kurvenfläche f an, die an dem Hebel g des F'ührerbremsventils vorgesehen ist.
  • Die Abmessungen des Zylinders und Kolbens sind so gehalten, d,aß beim Ansteigen des Leitungsdruckes über 5 Atm:. der kleine Kolben a in Tätigkeit tritt und den Hebel" g des Bremsventil selbsttätig in die Fahrstellung zurückdrückt, also aus Stellung I in Stellung II, wo der federnde Vorsprung h in die Aussparung i einfaßt, so daß ein Überladen somit verhindert wird.
  • Um stets einen senkrechten Angriff der Kolbenstange auf dem, Bremshebel zu erzielen, ist die Druckstelle am Hebel segmentartig ausgebildet (Kurvenstück f).
  • Der beim Auffüllen zu überwindende geringe Gegendruck des kleinen Kolbens macht sich kaum bemerkbar.
  • Durch diese Vorrichtung wird eine unbeabsichti.gte Erhöhung des Leitungsdruckes über etwa 3 bis 5 Atm. sicher verhindert, doch kann ein beliebiges Erhöhen des Leitungsdruckes durch Festhalten des Bremshebels in der Füllstellung jederzeit erfolgen.
  • Das Anbringen der Vorrichtung ist nur mit geringen Kosten an allen Führerbremsventilen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Führerbrernsventil für Druckluftbremsen, wobei am Ventilgehäuse ein Zylinder mit darin beweglichem: Kolben zur selbsttätigen Rückführung des Ventils; in seine untätige Stellung (Fahrstellung) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (a) zur Verhütung des Überladens dient, indenv er beim Ansteigen des Leitungsdruckes auf etwa 3 bis 5 Atm. durch den Leitungsüberdruck in Tätigkeit gesetzt wird.
DEW60099D Fuehrerbremsventil fuer Druckluftbremsen Expired DE368285C (de)

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