DE367771C - Staubring fuer Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen - Google Patents
Staubring fuer Achslager an Eisenbahn- und anderen FahrzeugenInfo
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- DE367771C DE367771C DESCH59105D DESC059105D DE367771C DE 367771 C DE367771 C DE 367771C DE SCH59105 D DESCH59105 D DE SCH59105D DE SC059105 D DESC059105 D DE SC059105D DE 367771 C DE367771 C DE 367771C
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- Germany
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- dust ring
- ring
- vehicles
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Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 title claims description 14
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/20—Details
- B61F15/22—Sealing means preventing entrance of dust or leakage of oil
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 26. JANUAR 1923
AM 26. JANUAR 1923
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
■ (Sch 59105IIJ2O d)
· & C. A. Schneider in Frankfurt a. M.
Staubring für Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1920 ab.
Man hat schon vorgeschlagen, die gewöhnlich aus Filz bestehenden Staubringe am
Achslagergehäuse von Eisenbahnwagen und
anderen Fahreeugen durch eine Klemmvorrichtung uto den Achsschenkel herutnzupressen,
die durch Fingerdruck geöffnet wenden kann, wenn die Achse in das Lager eingeführt
wird. Das ist aber umständlich;, denn man muß die Klemmvorrichtung so lange von
Hand ofen hallten, !bis die Einführung erfolgt
867771
ist, so 'daß ein besonderer Arbeiter dafür notwendig
ist. Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Staubring vermeidet
diesen Übelstand1 dadurch, daß 'die S Enden desselben mit einem kniehdbelartigen ,
Getriebe versehen sind, das eine Aufsiprei- ;
zung ermöglicht, aber in dieser gespreizten j Stellung von selbst stehenbleibt, bis die Einführung
des Achszapfens /erfolgt ist. Dabei
ίο ist gleichzeitig Vorsorge getroffen, diaß das
Getriebe und damit der Staubring von selbst wieder geschlossen wird, wenn der Deckel des
Gehäuses aufgesetzt wird, damit für den Fall man das Schließen des Ringes versäumt, dieses
selbsttätig erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ©ine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen
Einrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen Schnitt durch· das lAchslagergehäuse
mlit geschlossenem Staubring. Abb. 2 zeigt den Staubring für sich von oben gesehen
und Albb. 3 eine Ansicht entsprechend der Abb. 1, jedoch in geöffneter Stellung des
Ringes.
Der den Achsschenkel α umgebende Staub- I
ring b aus Filz o. dgl. ist auf seinem äußeren i Umfang und· auf seiner einen Seite mit einem j
im Querschnitt winkelförmigen* Blechringc j
versehen., der aus drei Teilen: besteht, die ; durch die Blattfedern d umd e miteinander
verbunden sind. Diese Federn haben das Bestreben, den Ring stets um 'den Acbsschen- ;
kel dicht anpressend herumizulegen. :
Unten wird der Ring durch einen auf den ι
Boden des Gehäuses/ sich aufstützenden j
Bodk g gehalten: t
Die Enden das Ringes sind mit zwei Lap- '
pen h versehen, die an den Bilechrinigteilen be- I
festigt sind. An diese Lappen greift ein :
Kniehebelgetriebe i an, das nadh Anlegen des !
Ringes an den Achsschenkel unter dem Druck der Federni d und e, wie im AbIb. 1 dargestellt,
zusammengelegt ist. Will man den Achsschenkel in den Ring einführen foziw. aus ihm
herausziehen, so wird der Kniehebel gespreizt, wie aus Albb. 3 ersichtlich ist, unter
Spannung d*r Federn e und; d und bleibt
dann, da ein kleiner Ansdhlag vorgesehen ist, in dieser Lage stehen. Durch Druck auf den
Ansatz k des einen .Schenkels des Getriebes i
kann .dann das Getriebe wieder zusammengelegt wenden in die Stellung nach· Abb. 1.
Wird etwa dieses Zusammenlegen übersehen", so erfolgt es selbsttätig beim Auflegen
des Deckels I auf das Achslagergehäuse, der dann gegen .den Ansatz k stößt und das Getriebe
auslöst.
An Stelle der Blattfedern e und d kann
man auch federnde Scharniere benutzen, ebenso wie das Knliehebelgetriebe durch ein 6n
anderes etwa nadh Art eines Kunbelgesperres wirkendes Getriebe ersetzt werden kann.
Man kann aiucb die Federung in dieses Getriebe selbst hineinlegen.
Die Drei- older Mehrteilung des Staubringes hat gegenüber den bisher bekannten
Staubringen noch den wesentlichen Vorteil, daß beim Öffnen des Ringes dieser sich
gleichmäßiger nach allen Seiten erweitert, also annähernd bei der Erweiterung seine
Kreisform behält, !wodurch das Ein- und Ausführen des Zapfens wesentlich erleichtert
wind.
Claims (4)
1. Staubring für Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden des Ringes in ihrer Spreizlage festgestellt werden
können, um den Achsschenkel bequem ein- und auszuführen.
2. Ausführungsform des Staubringes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden des Ringes mit einem kniehelbelartigen Getriebe versehen sind, das in der Spreizstellung unter Federwirkung
stehenbleibt.
3. Ausführiungsform des Staubringes nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kniehebelgetriebe in der Spreizstellung mit einem
Ansatz über die Öffnung des Achslager gehäuses vorsteht, so daß es bei Auflegen des Deckels des Gehäuses zusammengelegt
wird.
4. Ausführungsforim des Staubringes
nach den vorhergehenden .Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Staubring
mit einem aus mehreren Teilen bestehenden Blechring umgeben ist, dessen Teile durch Blattfedern, federnde Scharniere
o. dgl. verbunden sind und unten mit einem Bock auf dem Boden des Aohslagergehäuses
aufruhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59105D DE367771C (de) | 1920-08-17 | 1920-08-17 | Staubring fuer Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH59105D DE367771C (de) | 1920-08-17 | 1920-08-17 | Staubring fuer Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367771C true DE367771C (de) | 1923-01-26 |
Family
ID=7437089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH59105D Expired DE367771C (de) | 1920-08-17 | 1920-08-17 | Staubring fuer Achslager an Eisenbahn- und anderen Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367771C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663583A (en) * | 1950-11-17 | 1953-12-22 | Journal Box Servicing Corp | Axle stop for journal boxes |
| US2746778A (en) * | 1953-04-17 | 1956-05-22 | Harold F Hurlburt | Journal box grease seal |
-
1920
- 1920-08-17 DE DESCH59105D patent/DE367771C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2663583A (en) * | 1950-11-17 | 1953-12-22 | Journal Box Servicing Corp | Axle stop for journal boxes |
| US2746778A (en) * | 1953-04-17 | 1956-05-22 | Harold F Hurlburt | Journal box grease seal |
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