DE367609C - Salzlaugenkuehler - Google Patents

Salzlaugenkuehler

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DE367609C
DE367609C DET25620D DET0025620D DE367609C DE 367609 C DE367609 C DE 367609C DE T25620 D DET25620 D DE T25620D DE T0025620 D DET0025620 D DE T0025620D DE 367609 C DE367609 C DE 367609C
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trickle
rods
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partition
scraper
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Expired
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DET25620D
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English (en)
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ABTEILUNG MASCHINENFABRIK
Thyssen and Co AG
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ABTEILUNG MASCHINENFABRIK
Thyssen and Co AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0004Crystallisation cooling by heat exchange
    • B01D9/0009Crystallisation cooling by heat exchange by direct heat exchange with added cooling fluid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Salzlaugenkühler.
  • Die fortgesetzte und sichere Beseitigung der Salzablagerungen an den Rieseleinhauten von Salzlaugenkühlern nach Art der Kaminkühler erfordert immer noch einen erheblichen Aufwand an Handarbeit, gleichwohl sind die Vorrichtungen dafür teilweise noch recht vielteilig und unhandlich.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Kühler, der Ibiei größter Einfachheit und bei Bedarf an nur wenigen und einfach bewegten Mechanismen eine selbsttätige Reinigung des iRieseleinbaues wie auch des Rieselraummantels gewährleistet.
  • Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung in Seinem Ausführungsbeispiel dar.
  • Die Rieselstäbe d (Abb. 1 und 2) werden ähnlich wie die Zweige leines Tannenbaumes von einer drehbaren Mittelsäule a, in die sie eingeschoben sind, getragen. Die Säule a ruht auf einem Drehgestell b und stützt sich oben gegen Führungen c. Am äußeren Ende laufen die Stäbe gegebenenfalls mittels kleiner Rollen auf den Tropfblechen e des Kühlermantels, der mit diesen Tropfblechen in einzelnen, aneinander anschließenden, türenartig ausgebildeten Teilen ausschwenkbar sein kann. Beim Drehen der Säule a wandern nach dem Ausführungsbeispiel die Rieselstäbe d nacheinander in den durch eine Zwischenwand abgetrennten Arbeitsraum f, d, nicht berieselt wird. Hier laufen sie auf Führungsbahnen g (Abb. 4), in welche verstellbare Hubbahnen h eingeschaltet sind, die aber auch an beliebigen Stellen im Innern des Rieselraummantels angebracht sein können.
  • Dabei biegen die Stäbe sich infolge ihrer Elastizität nach oben durch. Nach erlaufen der Hubbahnen schnellen sie zurück und schlagen auf die Anschläge 1 auf, wodurch die an den Stäben haften den Salze in an sich bereits bekannter Weise abgeschleudert werden.
  • Die an den Tropfblechen des Mantels sich absetzenden Salze werden von Schabern, die an einzelnen der Rieselstäbe vorgesehen sind, abgeschabt. Sie könen auch dadurch abgelöst werden, daß mit den türen artigen Teilen des Mantels die diesen entsprechen, unterteilten Tropfbleche herausgedreht und heftig wieder eingeschwenkt werden. Dabei schlagen die Rieselstabenden, die bei Freihang etwas nach unten durchgefedert haben, wie Hämmer auf die Tropfbleche auf und lösen die Salze ab.
  • IVon den Tropfbleche der Mittelsäule a werden die Salze durch --die schaherartig iausgebildeten Enden m der zwischen die Riesel--stäbe d sich einschiebenden Mantelzungen k der Zwischenwand (Abb. 2) abgeschabt.
  • Um die Elastizität der Stäbe d zu erhöhen und feine unerwünschte Zunahme des Stababstandes nach außen hin zu vermeiden, können die Stäbe, wie z. B. Abb. 3 zeigt, gekrümmt sein.
  • Bei etwaigen Unregelmäßigkeiten in der Salzablösung an den Stäben kann, da die Stäbe zeitweilig freiliegen, jederzeit von Hand nachgeholfen werden. Auch können die nur lose eingeschobenen Stäbe herausgezogen werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Salzlaugenkühler mit Rieseleinbau, bei dem die Rieselstäbe um eine senkrechte Achse, drehbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieselstäbe (d) derart ausgebildet sind, daß sie bei ihrer Drehung durch Schlagvorrichtungen in Erschütterung versetzt und hierdurch in an sich bekannter Weise von den an ihnen haftenden Salzen befreit werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Einleitung der Schlagbewegungen der Rieselstäbe in einem besonderen, vom eigentlichen Rieselraum durch eine eingebaute Zwischenwand getrennten Arbeitsraum (f) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß rdie Rieselstäbe gekrümmt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die schaberartige Ausbildung einzelner Rieselstabenden zwecks Reinigung der Manteltropfbleche (e).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (m) der Mantelzungen (k) der Zwischenwand schaberartig ausgebildet sind.
DET25620D Salzlaugenkuehler Expired DE367609C (de)

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