DE367489C - Giessform mit Kern- und Verschlussschieber - Google Patents

Giessform mit Kern- und Verschlussschieber

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DE367489C
DE367489C DEU7555D DEU0007555D DE367489C DE 367489 C DE367489 C DE 367489C DE U7555 D DEU7555 D DE U7555D DE U0007555 D DEU0007555 D DE U0007555D DE 367489 C DE367489 C DE 367489C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Gießform mit Kern- und Verschlußschieber. Den Gegenstand der Erfindung bilden Gießformen, wie sie bei Letterngieß- oder Letterngieß- und Setzmaschinen verwendet werden, und zwar besonders solche Formen, die mit einem aus Kern- und Verschlußschieber bestehenden, einstellbaren Schieber oder sonstigen die Letternweite und -höhe bestimmenden Einrichtungen versehen sind--, so daß man nach Belieben gewöhnliche, d. h. Typen von voller Höhe oder niedrige Gevierte oder Spatien gießen kann. Die Erfindung betrifft besonders das Getriebe für den Antrieb der Schieberteile, die die Gießformäbmessungen regeln.
  • Bei den bekannten im Handel befindlichen Maschinen werden die Bewegungen der Schieber aufeinander zu oder des einen zum anderen von einem Getriebe geregelt, .das zwangläufig mit dem die Mater erfassenden Getriebe verbunden ist. Die gegenseitigen, Bewegungen der Schieber zur Herstellung kurzer Lettern oder Spatien werden dabei durch die Stellung von besonders geformten Matern, welche eine Änderung in dem die Mater erfassenden Getriebe hervorrufen, über der Gießform ausgeführt. In Fällen, wo die Kern- und Verschlußschieber nicht miteinander verbunden sind, sondern von getrennten Teilen bewegt werden, ist der Druck, der die Kern- und Verschlußschieber zurückhält, um die Gießform für hohe oder gewöhnlche Lettern einzustellen, verschieden von detn, d er auf den Kernschieber wirkt, wenn er allein für die Abgrenzung der Gießform zurückgeführt wird, während der @'erschlußschieber für die Herstellung niederer Gevierte und Spatien sich in seiner Vorderstellung befindet.
  • Wenn hohe Lettern gegossen werden sollen, werden beide Schieber zur Abgrenzung der Gießform durch ihre Getriebe zurückbewegt. Da in dieser Stellung das hintere Ende des Verschlußschiebers gegen einen Ansatz des Kernschiebers stößt, ist die Kraft, die die Schieber in der geöffneten Gießformstellung hält, zusammengesetzt aus den von beiden Getrieben ausgeübten Kräften.
  • Will man niedere Gevierte oder Spatien gießen, so wird der Verschlußschieberdurch das Getriebe nach vorn gehalten und der Kernschieber zurückgedrängt, es ist also die auf den Kernschieber wirkende Kraft nur die des eigenen Getriebes.
  • Unter -diesen Umständen wird die Gießform dazu neigen, bei Einstellung zum Gießen von Gevierten oder Spatien sich in ihren Abtnessungen etwas unterhalb der gewöhnlichen Letternbreite einzustellen. Dieser Unterschied in der seitlichen Bemessung der Spanen führt zu einer ungleichen Zeilenbemessung und wirkt störend auf die richtige Ausschließung ein.
  • Die Erfindung soll nun hauptsächlich diesen Fehler beseitigen und ein Ausgleichgetriebe schaffen, das auf die Blätter so einwirken kann, -daß der Druck bei der Herstellung von Gevierten und Spatien derselbe ist wie bei der Herstellung von Lettern in voller Höhe.
  • Durch die Erfindung wird also der oben erwähnte- Fehler in der Bemessung beseitigt, indem das Getriebe derart ausgebildet ist, daß, wenn der Verschlußschieber für das Abschließen des oberen Gießformteils eingestellt worden ist, die von seinem Getriebe ausgeübte Kraft zu der hinzugefügt wird, die den Kernschieber zurückhält, so .daß beim Gießen hoher Lettern die Kräfte, die auf den. Kernschieber für die Abmessung der Gießform wirken, die gleichen sind wie beim Gießen von niederen Gevierten oder Spatien.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel -dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht derjenigen Teile einer Einzelletterngießmaschine, die für das Wesen ;ler Erfindung in Betracht kommen, in welche ler Erfindungsgegenstand eingebaut ist; der Schieberantrieb ist zur besseren Veranschaulichung abgenommen worden, Abb. 2 einen Grundriß der Gießform nach ler Linie a-2 der Abb. i mit angesetztem Schieberantrieb, Abb. 3 eine Seitenansicht zu Abb. i, wobei ,die Teile so eingestellt sind, .daß sie die Form für den Guß von Gevierten oder Spatien abgrenzen, Abb. 4 einen Teil des Getriebes nach Abb. 3, @vot;ei die Teile so eingestellt sind, @daß sie lie Form für den Guß hoher Lettern bemessen, und Abb.5 und 6 sind Grundrisse von Getrieben nach der Erfindung in abgeänderter Ausführung, wie sie sich z. B. zum Anbau an Lereits vorhandene Maschinen älterer Bauart eignen.
  • A ist die Gießform, B der Maternrahmen, C das Querhaupt, mit dem der Maternrahmen und dessen Führungsrahmen verbunden sind. D ist der Hebel, welcher den Maternrahmen anhebt und senkt, E der Einstellstift für die Matern, F ist der Antriebshebel, der durch eine Gelenkstange Fl mit dem Hebel D verbunden ist; der Hebel F steht weiter mit dem Kopf Ei, einer FederE2 und dem Einstellstift E in Verbindung. G ist die Schieberantriebsstange, die den Kernschieber H gegen einen veränderlichen Anschlag hin und her bewegen soll.
  • K ist der Hetel für die Bewegung des Verschlußschiebers Hl, der in Abb. i durch den rückwärtigen Ansatz des Kernschiebers H verdeckt wird. Der Hebel K ist an seinem rechten Ende mit dem Hebel F drehbar verbunden und wird von diesem durch Vermittlung der Federkupplung L niedergedrückt. v1 ist ein Zwischenstück, -das vom Hebel K getragen und von einem Vorsprung N, der sich an einem vom Einstellstift E getragenen Kopf N'- befindet, eingestellt wird, um einen oder den anderen Hebel 0, Ol zu bewegen, -lie auf den Hebel P des Verschlußschiebers Hl wirken.
  • Die Matern für hohe Lettern haben in, bekannter Weise an ihren oberen Enden Ausbohrungen zur Aufnahmedes Einstellstiftes E. `Nenn eine solche Mater unter den Einstell-:>tift gelegt wird, tritt dieser vollkommen in die Ausbohrung der Mater ein. Der' Vor-3prung N wirkt ,dann. nicht auf das Zwischen-5tück 117, so daß dieses über -dem Hebel 0 (Abb.4) liegenbleibt. Bewegt sich nun der Hebel K abwärts, so wird auf den Hebel 0 durch das Barüberliegende Zwischenstück M ein Druck ausgeübt und -der Hebel P verschoben, der den Verschlußschieber Hl aus der Form zurückzieht, bis sein hinteres Ende an einen Vorsprung .des Kernschiebers H anstößt, der von dem von einer Hubscheibe verstellten Hebel G1, der auf -die Antriehsstange G durch :die Feder G2 wirkt, zurückgezogen worden ist. Wenn beide Schieber auf diese Weise zurückgezogen sind, sind die Kräfte, -die sie während des Gusses einer hohen Letter zurückhalten, gleich der Kraft, die von der Stange G und dem Hebel .P ausgeübt wird.
  • Die Matern für Gevierte und Spatien haben dagegen keine Bohrungen für das Eintreten des Einstellstiftes. Wenn eine solche Mater unter dem Stift E liegt, wird dessen Abwärtsbewegung gehemmt. Der Vorsprung N wirkt dann auf ,das Zwischenstück JU und verschiebt es über -den Hebel 01, so.daß,, wenn nun der Hebel F niedergeht, der Hebel 01- auf den Hebel P wirkt, der den Verschlußschieber Hl vorwärts bewegt und in der erdgültigen Stellung festhält. Der Kernschieber H wird, wie beim Gießen hoher Lettern, zurückgezogen, aber in dieser Stellung nur von; der durch die Stange G ausgeübten Kraft zurückgehalten.
  • Gemäß .der Erfindung ist nun der Hebel P (Abb. z) im Zapfen p .drehbar an einem Hebel Q gelagert, der seinerseits im Zapfen q (Abb. a) in einer Aussparung des Gießformkörpers drehbar gelagert ist. Das eine Ende des Hebels P wird von den unteren Endender Hebel 0 und 01- umfaßt, während .das andere in eine Öffnung des Verschlußschiebers eintritt. Der Hebel P hat eine Aussparung p1, in welche der Zapfen q des Hebels Q so eintritt, daß .der Hebel in seiner ihm möglichen Bewegung nicht vorn Zapfen q beeinträchtigt wird. Das freie Ende Q1 des Hebels Q liegt in der Bewegungsbahn der Antriebsstange G des Kernschiebers H. Die Stange G ist mit dem Kernsch.ieher H durch einen Stift j verbunden. Wenn sich .die Schieber vorwärts bewegen, um eine Letter aus .der Gießform auszuwerfen, liegt das vordere Ende g der Stange G von dein freien Ende des Hebels Q entfernt.
  • Wenn eine hohe Letter oder Type zu gießen ist, legt der Einstellstift seinen ganzen Weg zurück. Das Zwischenstück 1V1 befindet sich über -dem Hebel 0 (Abb. 4). Wenn der Antriebshebel F niedergeht, wind der Hebel K mit dem Zwischenstück M niedergedrückt. Dieses zwingt den Hebel- 0, sich um seinen Zapfen o zu .drehen und wirkt dabei auf den Hebel P. In diesem; Fall dreht sich der Hebel P um seinen. Zapfen p (Abb. z), bis. sich die Kante der Öffnung p1 gegen den Zapfen q des Hebels Q legt. Darauf drehen sich beide Hebel P :und 0. um den Zapfen q, wobei der Hebel P den Verschlußschieber Hl zur Abschließung der Form rückwärts bewegt. Mittlerweile ist der :Kernschieber H gegen seinen Anschlag von der Stange G zurückbewegt worden, so daß der auf den Hebel P und durch ihn auf den. Schieber Hl ausgeübte Druck zu dem der Stange G hinzuwird.
  • Ist ein Geviert oder eine Spatie zu gießen, so wird das Zwischenstück 11i1, wie bereits erwähnt, über den Hebel 01 verschoben (Abb. 3). Geht jetzt der Hebel F nieder, so wind der Hebel 01- um seinen Zapfen o1 gedreht. Der Hebel P dreht sich zunächst nur an dem Eh-de, welches am Schieber angreift und v eranlaßt so den Hebel Q sich um seinen Zapfen q zudrehen, wobei das freie Ende Q1 des Hebels Q gegen das vordere Ende g .der Stange G gedrückt wind. Dadurch wird der Druck, der auf den Hebel P ausgeübt wird; zu dem, der Stange G hinzugefügt, um den Kernschieber zurückzuhalten. Durch diese Anordnung ist' also die Kraft, die den Kernschieber H zurückhält, sowohl beim Gießen von Gevierten als auch bei dem von hohen Lettern dieselbe.
  • Bei der Anordnung nach-,den Abb. z bis q. werden die Hebel P und Q in den Körper der Gießform selbst eingepaßt. Wenn die neue Anordnung an vorhandene .Gießformen angepaßt werden soll, setzt man am besten -die Hebel gelenkig auf eine Konsole R, die an dem Gießformkörper irgendwie befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcH.E: -z. Gießform mit Kern- und Verschlußschieber und .getrennten Getrieben für .diese Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb (G) des Kernschiebers (H) und dem Antrieb (P) des Verschlußschiebers (Hl) ein Ausgleichgetriebe (Q) vorgesehen ist, welches den Druck, der auf den Kernschieber bei Bemessung der Gießform ausgeübt wird, für den Guß hoher Lettern und für den Guß von Gevierten und Spatien gleich gestaltet. z. Gießform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß der Antriebshebel (P) für den Verschlußschieber (Hl) drehbar an einem Zwischenhebel (Q) gelagert ist, dessen eines Ende um einen Zapfen (q) d .es Gießformkörpers (A) ausschwinge. kann, während das freie Ende (Ql) des Hebels (Q) in die Bahn eines Ansatzes (g) der Antriebsstange (G) liegt.
DEU7555D 1921-03-03 1921-07-17 Giessform mit Kern- und Verschlussschieber Expired DE367489C (de)

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