DE367350C - Kadmiumelektrode fuer alkalische Sammler - Google Patents

Kadmiumelektrode fuer alkalische Sammler

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Kadmiumelektrode für alkalische Sammler. Kadmiumelektroden für alkalische Primär-und Sekundärelemente werden bislang in der Weise hergestellt, daß ein Metallschwamm auf chemischem oder elektrolytischem. Wege bereitet und mit oder ohne Zusätze in geeignete Taschen untergebracht werden. Derartige Elektroden haben den Nachteil, daß sie bei späterer Entladung infolge Übergangs des Metallschwamms in Metalloxyd bzw. Oxydhydrat und der hierbei auftretenden Volumenvergrößerung mehr oder weniger stark aufschwellen. Diese Übelstände werden vermieden, wenn man an Stelle des Metallschwamms von vornherein ein schwer lösliches Salz des aktiven Metalls verwendet, das bei der Formation zu schwammigem, Metall sich reduzieren läßt. Man hat zu diesem Zweck bereits Kadmdumsauerstoffverbindungen angewandt, allein oder mit den entsprechenden Metallen gemischt. Derartige Kadmiumoxydelektroden lassen sich jedoch nur schwer und unvollkommen reduzieren, so daß die spezifische Leistung derartiger Elektroden verhältnismäßig gering ist.
  • Der Erfinder hat nun gefunden, daß sich ein geeignetes Ausgangsmaterial in der Weise gewinnen läßt, daß man ein Kadmiumsalz in eine komplexe lösliche Ammoniakverbindung überführt und aus dieser eine unlösliche bzw. schwer lösliche Kadmiumverbmdung fällt. Das Verfahren wird beispielsweise in folgender Weise ausgeführt: Kadmiumkarbonat, das in bekannter Weise auf chemischem oder elektrolytischem. Wege hergestellt ist, wird mit Ammoniakwasser extrahiert. Die so gewonnene Lösung wird zur Trockne eingedampft und das hierbei gewonnene Produkt ohne weitere Behandlung in die Elektrodentaschen untergebracht. Bei der Formation läßt sich das auf diese Weise gewonnene Material vollständig zu Kadmiumschwamm reduzieren, und zwar zu einem Kadmiumschwamm. von außerordentlicher Feinheit, so daß die Elektrode eine spezifisch verhältnismäßig hohe Leistung ergibt. Es ist bekannt, daß es vorteilhaft ist, Metallschwammelektroden Zusätze zu geben, die den Zweck haben, das Sintern des Metallschwammes zu verhindern und die Kapazität der Elektroden auf die Dauer zu erhalten. Für derartige Zusätze sind Eisen, Kupfer, Quecksilber u. a. vorgeschlagen, die entweder zugleich mit dem Metall elektrolytisch ausgefällt oder dem auf andere Weise hergestellten Kadmiumpulver nachträglich beigemischt werden. Der Erfinder hat nun gefunden, daß besonders vorteilhafte Ergebnisse erzielt werden, wenn man der oben beschriebenen komplexen Kadmiumlösung komplexe Verbindungen der Zusatzmetalle, vorzugsweise Nickel oder Kupfer, hinzufügt und aus der Lösung, die das aktive Metall und die Zusatzmetalle enthält, beide gleichzeitig durch Ausfällen -oder Eindampfen gewinnt. Die besten Ergebnisse sind erzielt worden, wenn man einer ammoniakalischen Lösung von - Kadmiumkarbonatlösung mit etwa ioo g Kadmiumgehalt eine Lösung von Nickeloxyd in Ammoniak mit etwa q. g Nickelgehalt zusetzt.
  • Man kann selbstverständlich die Zusätze in bekannter Weise auch nachträglich dem, festen Produkt beimischen, doch hat die Fällung aus gemeinsamer Lösung den Vorteil, daß eine innigere und gleichmäßigere Durchmischung des aktiven Materials mit den Zusätzen erzielt wird.

Claims (3)

  1. P4TENT-ANSPRuc$: r. Kadmiumelektrode für alkalische Sammler, dadurch gekennzeichnet, daß als aktives Material ein aus einer komplexen Kadmium I-Ammoniak-Lösung gewonnenes schwer lösliches Kadmiumsalz verwendet wird, das bei der Formation in Kadmiumschwamm umgewandelt wird.
  2. 2. Ausführungsform, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit den schwer löslichen Kadmiumsalzen die als Zusatz dienenden Verbindungen, z. B. von Eisen, Nickel, Quecksilber oder Kupfer, niedergeschlagen werden.
  3. 3. Ausführungsform, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Kadaniumsalzen vor oder nach ihrer Ausfällung unlösliche bzw. schwer lösliche Salze, z. B. von Eisen, Nickel, Quecksilber oder Kupfer, in an sich bekannter Weise beigemischt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173155B (de) * 1958-10-08 1964-07-02 Varta Ag Staendig gasdicht verschlossene alkalische Akkumulatorenzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1173155B (de) * 1958-10-08 1964-07-02 Varta Ag Staendig gasdicht verschlossene alkalische Akkumulatorenzelle und Verfahren zu ihrer Herstellung

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