DE367292C - Vorrichtung zur Ausuebung oder Erhoehung des Stauchdruckes bei elektrischen Widerstandsschweissmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Ausuebung oder Erhoehung des Stauchdruckes bei elektrischen Widerstandsschweissmaschinen

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DE367292C
DE367292C DEM76465D DEM0076465D DE367292C DE 367292 C DE367292 C DE 367292C DE M76465 D DEM76465 D DE M76465D DE M0076465 D DEM0076465 D DE M0076465D DE 367292 C DE367292 C DE 367292C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/02Pressure butt welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Bei elektrischen Schweißungen nach dem Widerstandsschweißverfahren muß nach erfolgter Erhitzung der Schweißstellen durch Stromwärme ein beträchtlicher Stauchdruck auf die Schweißstelle ausgeübt werden, um die Schweißung zu vollenden. Im allgemeinen wird dieser Stauchdruck durch Spindel und Handrad ausgeübt. Auf diesem Wege können starke Kräfte nur dadurch aufgebracht werden, daß man mit großen Übersetzungen, also mit erheblichen Zeitverlusten arbeitet. Für das Gelingen der Schweißung ist es aber erforderlich, daß die erforderlichen Stauchdrucke möglichst momentan und in dem Augenblick zur Anwendung kommen, wo die Schweißstücke die richtige Temperatur erreicht haben. Um diese Aufgabe lösen zu können, wird gemäß der Erfindung von der potentiellen Energie eines unbelastet umlaufenden Schwungrades Gebrauch gemacht. Die Zeichnung gibt eine teilweise geschnittene Ansicht einer gemäß der Erfindung gebauten Schweißmaschine von vom.
Vermittels des Handrades h wird eine Welle w in Drehung gesetzt, auf der die Wurmschrauben S1 und S2 aufsitzen, die ihrerseits die Schraubenspindeln t% und t2 antreiben. Durch die Bewegung der Schraubenspindeln, die natürlich auch durch ein beliebiges anderes Getriebe bewirkt werden kann, wird der Stauchdruck zwischen den das Schweißgut haltenden Klemmbacken ausgeübt. Auf der Welle w sitzt nun außerdem noch ein Zahnrad ζ auf, das im ein auf tier Welle I sitzendes Rietzel r eingreift. Das Rietzel r ist auf einer Stirnseite mit einer Klauenverzahnung k versehen, die mit den entsprechenden Zähnen i zur Kupplung gebracht werden können, wenn bei Betätigung des Handhebels c vermittels der Zugstange & das Schwungrad α mit seiner Welle in der Richtung nach der Maschinenmitte angezogen wird. Das Schwungrad α läuft, durch einen Riemen oder in beliebiger anderer Weise angetrieben, im allgemeinen leer um. Die ihm erteilte Bewegungsenergie speichert sich als potentielle Energie auf, die sich im Augenblick des Einrückens der Kupplung i, k in kinetische Energie verwandelt, indem sie unter Vermittlung von Rietzelr, Zahnrads, Welle w, Getriebe s, t momentan einen sehr hohen Stauchdruck auf das Schweißstück ausübt. Natürlich wirkt hierbei auch noch die Antriebsenergie, die das Schwungrad in Umlauf versetzt, wenigstens teilweise mit. Nach Vollendung der Schweißung wird die Kupplung i, k vermittels des Handhebels c wieder ausgerückt und das Schwungrad a läuft weiter leer um.

Claims (1)

  1. 60 Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Ausübung oder Erhöhung des Stauchdruckes bei elektrischen Widerstandsschweißmaschinen, gekennzeichnet durch ein im allgemeinen leer umlaufendes, mit der Einrichtung zur Ausübung des Stauchdruckes kuppelbares Schwungrad.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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