DE367118C - Wagenkipper mit beschleunigtem Antrieb - Google Patents

Wagenkipper mit beschleunigtem Antrieb

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DE367118C
DE367118C DED40022D DED0040022D DE367118C DE 367118 C DE367118 C DE 367118C DE D40022 D DED40022 D DE D40022D DE D0040022 D DED0040022 D DE D0040022D DE 367118 C DE367118 C DE 367118C
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Germany
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tipper
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accelerated drive
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DED40022D
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DUESSELDORFER MASCHB AKT GES V
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0379Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers using a tipping platform without ring-like structure
    • B65G2814/038Driving means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Wagenkipper mit beschleunigtem Antrieb. Gegenstand der Erfindung ist das Triebwerk eines Kippers für Eisenbahnwagen; ihr Zweck die Erzielung einer günstigeren Belastung des Antriebsmotors während des, ganzen Kippvorganges trotz wechselnden Lastmomentes, einer Beschleunigung der Kippbewegung mit fortschreitendem Kippen zur Herbeiführung einer guten Entleerung der Wagen und besonders eines stoßfreien Anhebens und Wiederabsetzens der Plattform. Dies wird dadurch erreicht, daß das Antriebgestänge für die zu einem Winkel ausgebildete Kipperplattform .durch einen bei Beginn der Kippbewegung in vollkommener Strecklage befindlichen Kniehebel gebildet wird, dessen mittlerer Gelenkpunkt mit gleichförmiger Geschwindigkeit auf einem Kreisbogen bewegt wird.
  • Eine Ausführungsform ist in der Zeichnung Abb. i und 2 schematisch dargestellt.
  • Die Kipperplattform a. ist zu einem Winkel ausgebildet und im Scheitelpunkt b drehbar gelagert. An dem senkrecht nach unten ragenden Schenkel greifen Zugstangen c an, die mit dem beig drehbar, aber fest gelagerten Triebwerksrahmen d im Punkte f durch ein Gelenk verbunden sind. Der Bewegungsantrieb erfolgt durch den Motor h und die Zwischenräder i, h auf die um die Gelenkbolzen f drehbaren Ritzel 1, die in zwei um den Festpunkt g in Kreisform angeordnete Zahnstangen nv eingreifen und eine zwangläufige Führung der Gelenke f herbeiführen. Durch Bewegung der Ritzel wird das Einknicken des Kniehebels c-d, ein Anziehen der Zugstangen c und die Kippbewegung .der Plattform bewirkt.
  • Eine andere Ausführungsform zeigt Abb. 3. Hier ist das ganze Triebwerk durch Gegenkurven p geführt. Der Festpunkt g und die Zugstangen d sind durch Druckrollen o ersetzt, die sich auf mit .den Zahnstangen gleichlaufende Schienenringe zz stützen. Statt der Kreisbogen können hierbei zur Beeinflussung der Beschleunigungsverhältnisse auch andere zweckentsprechende Kurven gewählt werden.
  • Beim Beginn des Kippens steht also die Bewegungsrichtung der Gelenkpunkte f der mit dem Triebwerksrahmen einen gestreckten Kniehebel bildenden Antriebszugstangen c senkrecht zur Zugrichtung derselben, während diese selbst gegenüber dem Drehpunkt b den größtmöglichen Krafthebelarm x haben. Im weiteren Verlauf dagegen wird die gleichförmige Bewegung der Gelenkpunkte f immer mehr in die Richtung der Zugstangen c abgelenkt, bis sie zum Schluß mit dieser zusammenfällt, während der Hebelarm x verringert wird. Die Übersetzung ändert sich also stets proportional dem Lastmoment, so daß der Antriebsmotor gleichmäßiger beansprucht und daher kleiner gewählt werden kann. Außerdem wird hierdurch eine starke Beschleunigung in der En:dstellting erreicht, die das Entleeren des Wagens in günstiger Weise beeinflußt, während beim Niederlassen der Plattform ein ruhiges stoßfreies Aufsetzen erfolgt. Gegenüber den bisher bekannten Wagenkippern, die eine gleichmäßige Motorbelastung oder eine Beschleunigung des Kippvorganges anstreben, zeigt die angemeldete Bauart nachstehende Vorteile: die Einführung des Kniehebels in der Weise, daß die ihm eigenen Vorteile voll zur Wirkung kommen. Es sind wohl Kipper bekannt, die in ähnlicher Weise zwei aneinander anschließende Lenker ins Triebwerk einschalten, jedoch ist der Kraftantrieb hierbei immer an die äußeren Enden, die Lastwirkung an das Gelenk verlegt, so daß die bekannten Vorteile der starken Übersetzung des Kniehebels nicht zur Wirkung kommen und sogar in .das Gegenteil verkehrt werden. Bei der vorliegenden Erfindung ist neu die Verlegung des Kraftantriebes an den Kniehebelgelenkpunkt; der Vorteil ist eine starke Übersetzung, also geringe Antriebskraft, langsames Anfahren bei Beginn der Bewegung und langsames Wiederaufsetzen beim Rückgang des Kippers, daher Vermeidung aller Stöße, kein Stromstoß im Kraftmotor, da der Motor fast unbelastet anfährt und somit Zeit zur Erreichung der vollen Tourenzahl gewinnt. Alle diese Vorteile werden hierbei erreicht mit bewährten Konstruktionselementen. Es sind bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 keine Druckrollen auf einer Kurvenbahn vorhanden mit großen Flächendrucken und großer Abnutzung, sondern reine Stirnrädergetriebe und Zugstangen mit einfachen Gelenken. Ausgeschaltet sind elastische Zugorgane, wie Seile und Ketten, durch deren Bruch ein Abstürzen des. Kippers erfolgen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wagenkipper mit beschleunigtem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht zur Kipperplattform (a.) stehender Arm durch eine Gelenkstange (c an ein Gelenk (f) angeschlossen ist, das sich angenähert zuerst senkrecht zur Gelenkstange (c) und dann in Richtung der Gelenkstange auf einem Kreisbogen bewegt, so daß beim Kippen eine günstige Belastung des Antriebsmotors und eine starke Beschleunigung des Kippvdrganges herbeigeführt wird.
  2. 2. Wagenkipper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (f) sich mit Druckrollen (o) in gekrümmten Schienen führt, zu denen Antriebszahnstangen Bleichlaufen.
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