DE366160C - Selbsttaetige Umleitstation fuer Bergwerksseilbahnen mit Oberseil - Google Patents
Selbsttaetige Umleitstation fuer Bergwerksseilbahnen mit OberseilInfo
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- DE366160C DE366160C DEK78927D DEK0078927D DE366160C DE 366160 C DE366160 C DE 366160C DE K78927 D DEK78927 D DE K78927D DE K0078927 D DEK0078927 D DE K0078927D DE 366160 C DE366160 C DE 366160C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/02—Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Zur Umführung des Zugseiles in Bogenstationen von Bergwerksseilbahnen mit Oberseil
sind bereits paarweise an einem gemeinsamen Balancehebel angebrachte Pendelrollen
versucht worden, welche durch den Seildruck eingestellt und gesteuert werden und beim
Durchgleiten des Mitnehmers seitlich ausweichen können, wodurch die Seilbahnlinie
erhalten bleibt. Hierbei erfolgt das Aus-ίο weichen der ersten Rolle beim Anlaufen des
Mitnehmers radial, der hierbei auftretende Stoß wird um so größer, je größer die Seilspannung
auf die zweite Rolle wirkt.
Bei einer solchen Anordnung wirken die Umleitrollen zufolge der großen Drücke und
der ungünstigen Druckübertragung förmlich als fest verlagerte Rollen, so daß die am Mitnehmer
auftretenden Stöße bei stärkeren Seilspannungen ein Entgleisen der Förderwagen herbeiführen können.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur selbsttätigen stoßfreien Umführung
des Seiles für einen Tangentenwinkel bis herab zu 90 ° und darunter mit voller Sicherheit und bei den größten Zugspannungen.
Ein leichtes Ausweichen der Rollen beim Durchang der Mitnehmer und eine ungestörte
Seilführung ist gesichert.
Das Wesen der Erfindung liegt in der Anbringung der Umführungsrollen paarweise an
je einem ein- und zweiarmigen Lenker, welche zur gegenseitigen Druckübertragung mit einer Gelenkstange gekuppelt sind, so daß
sie eine in sich abgeschlossene Hebelgruppe bilden. Die Verlagerung der Drehbolzen der
Lenker erfolgt außerhalb der Förderbahn in der Seilkurvenebene unter einer gewissen
Neigung der Lenker in der Richtung der Fahrt, wobei das Längen- und Hebelverhältnis
der Lenker ein verläßliches und leichtes Umsteuern beim Vorbeigleiten des. Mitnehmers
auch bei der größten Zugspannung im Förderseil ohne jeden Stoß und die Erhaltung
der Mittel führung des Seiles ermöglicht.
Die Drehpunkte sämtlicher Lenker der Führungsrollen sind in Trägerbahnen, konzentrisch
zum Kurvenmittelpunkt gelagert, die von Stützträgern der Konstruktion gehalten sind, wodurch volle Freiheit in der Verteilung
der Rollen erreicht wird. Die Anzahl der Rollenpaare richtet sich nach der Seilkürvenlänge
und deren Krümmung. Da die Drehpunkte der Lenker von der Seilkurve ziemlich weitab liegen, so ist zur genauen Führung der
Rollenpaare in der Seilkurvenebene eine gute Unterstützung wesentlich. Zu diesem Zweck
werden die Enden der Lenker durch kleine Tragrollenpaare außerhalb der Führungsrolle
getragen und auf dem ganzen Wege ihrer Auslenkung durch Kreisbogenschienen geführt.
Die Führungsrollen sind an den Lenkern vertikal beweglich angebracht, um beim
Durchgehen vollgeladener Förderwagen durch die Umleitstation (oder auf der ganzen Seilstrecke)
keine Stoßwirkung zu verursachen und eine freie Beweglichkeit nach aufwärts zuzulassen. Zu diesem Zweck ist die untere
Fläche der Führungsrolle völlig glatt und bombiert ausgebildet.
Die Zeichnung zeigt eine Umleitstation gemäß der Erfindung unter rechtem Winkel mit
drei Rollenpaaren für das Voll- und Leergeleise in einem Ausführungsbeispiel. Danach
besteht das Traggerüst für die ganze Station aus drei radial auf Betonpfeilern oder Eisenstützen verlagerten, wagerechten
Trägern Γ zum Tragen von einfachen und doppelten, zur Seilkurvenbahn konzentrischen
U-Trägern, von denen die letzteren (C/2) zur
Aufnahme der Augenlager der Lenkerdrehpunkte für die Rollenpendel H1 und H2 bestimmt
sind, während die einfachen Träger U1
die äußeren Gehänge G für die Laufschienen 6" der Tragrollen r aufnehmen.
Abb. ι ist die Draufsicht auf die Bogenstation, Abb. 2 in größerem Maßstabe eine Längsansicht eines Rollenlenkers H mit seiner Unterstützung, den Konstruktionsträgern T und U und "der Verlagerung einer Führungsrolle R2.
Abb. ι ist die Draufsicht auf die Bogenstation, Abb. 2 in größerem Maßstabe eine Längsansicht eines Rollenlenkers H mit seiner Unterstützung, den Konstruktionsträgern T und U und "der Verlagerung einer Führungsrolle R2.
Wie die Abbildung zeigt, stehen die Lenkerpaare in der Fahrtrichtung geneigt
gegen die Seilbahn. Der erste Lenker ist einarmig, der zweite zweiarmig und um dasselbe
Maß über seinen Drehpunkt b2 hinaus verlängert, um welchen der Angriffspunkt der
Verbindungsstange V des Lenkerpaares von dem Drehpunkt b1 des einarmigen Hebels H1
absteht.
Die Stangen V verbinden die so bestimmten Angriffspunkte C1 und C2. Die Rolle d2 wird
dann um das gleiche Maß nach außen gelenkt wie die Rolle d1 beim Durchgang des Mitnehmers
nach innen gedrängt wird.
Die Drehzapfen der Lenker liegen weit außerhalb (d. h. innerhalb) der Seilkurvenbahn
in einer zu dieser konzentrischen Kreislinie.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich die günstigste Lage der Lenkerverlagerungspunkte
&1, b2 ergibt, wenn man den Brechungswinkel der Seillinie der Ablenkungsrolle halbiert
und diesen halben Winkel nach der Fahrtrichtung teilt. Diese Teilungslinie wird weiter nach rückwärts verlängert bis zu einer
für alle Verlagerungspunkte der Lenker gemeinsamen inneren Kreisbogenlinie, die durch
die Träger U2 festgelegt ist. So geneigte Lenker sichern ein verläßliches Umführen
beim Vorbeigleiten der Mitnehmer auch bei den denkbar größten Zugspannungen.
Es wird beim Durchfahren der Kurve demnach zunächst der einarmige Rollenhebel der
betreffenden Hebelgruppe zum Ausweichen nach innen gelangen und nach dem Vorbeigehen
des Mitnehmers unter dem Einfluß des vermehrten Seildruckes auf die zweite Rolle
des Hebelpaares in seine Lage selbsttätig zurückkehren.
Die Tragrollen r haben nicht nur das Eigengewicht der Lenker an den Enden
aufzunehmen, sondern auch die Vertikalkomponente des Seildruckes auf die Führungsrollen R1, R2. Die Gesamtanordnung sichert
die geringsten Drücke in den Lenkerdrehpunkten b1, b2 und die geringsten Bewegungswiderstände.
Die Rollenbolzen d1, d2 sind in ihren mit
Anschlagstücken α versehenen Führungen in den Lenkern vertikal verschiebbar und nur
mit dem Oberteil der zweiteiligen Führungsrolle fest verbunden, während der untere,
bombierte Rollenteil als Kappe für_ die Bolzenmutter ausgebildet ist.
Die Einrichtung bietet vermöge der federnden
Wirkung des Förderseiles auf die schräg gestellten Lenker ein leichtes elastisches
Durchgleiten der Mitnehmer an den Umleitrollen, demnach ein sehr ruhiges Durchfahren
der Förderwagen ohne Unterbrechung des Schienenstranges und durch die klare konzentrische
Anordnung und Lagerung der Rollenlenker volle Freiheit in der Rolleneinteilung sowie einen leichten Einbau der Umleitstation,
ohne Betriebsstörung und mit geringem Materialaufwand.
Claims (3)
1. Selbsttätige Umleitstation für Bergwerksseilbahnen
mit Oberseil und durch den Seildruck einstellbaren, seitlich ausweichenden
Pendelrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen an ein- und zweiarmigen, in der Seilebene
liegenden Lenkern (H1, H2) sitzen, die paarweise untereinander gekuppelt, in der
Fahrtrichtung geneigt zum Zugseil stehen, in solcher Anordnung und solchen Hebelverhältnissen,
daß sich die Rollendrücke ausbalancieren.
2. Selbsttätige Umleitstation nach Anspruch i, dadurch'gekennzeichnet, daß das
Ende der Rollenhebel mittels Tragrollenpaaren (r) auf Führungsbahnen (S) gestützt
ist, die an zur Seilkurvenbahn konzentrischen Trägern (U1 und U2) der
Tragkonstruktion gehalten sind, von denen der innere (U2) zur Lenkerverlagerung
bestimmt ist.
3. Selbsttätige Umleitstation nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsrollen (R1, R2) mit ihren Drehbolzen (d1, d2) in den Bolzenlagern nach
aufwärts verschiebbar sind und ihr unterer Teil als Kappe für die Bolzenmutter mit
glatter bombierter Unterfläche ausgebildet ist, zum Zwecke selbsttätigen Aufsteigens
von Rolle und Bolzen beim Auftreten von Widerständen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK78927D DE366160C (de) | Selbsttaetige Umleitstation fuer Bergwerksseilbahnen mit Oberseil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK78927D DE366160C (de) | Selbsttaetige Umleitstation fuer Bergwerksseilbahnen mit Oberseil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366160C true DE366160C (de) | 1922-12-30 |
Family
ID=7233418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK78927D Expired DE366160C (de) | Selbsttaetige Umleitstation fuer Bergwerksseilbahnen mit Oberseil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366160C (de) |
-
0
- DE DEK78927D patent/DE366160C/de not_active Expired
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