DE365595C - Federnde Taste - Google Patents

Federnde Taste

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DE365595C
DE365595C DES53761D DES0053761D DE365595C DE 365595 C DE365595 C DE 365595C DE S53761 D DES53761 D DE S53761D DE S0053761 D DES0053761 D DE S0053761D DE 365595 C DE365595 C DE 365595C
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lever mechanism
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/16Mounting or connecting key buttons on or to key levers

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Federnde Taste. Es ist bekannt, daü alle Schreibmaschinen hinsichtlich ihrer Konstruktion, insbesondere des Typenhebelwerks, der Wagenkonstruktion und der Walze, immer nur für eine bestimmte Maximalbeanspruchung durch den Schreiber berechnet sind. Häufig werden durch zu groben Anschlag die Schreibmaschinen in der Weise zerstört, daü Teile des Typenhebelwerks brechen, die Typen und Walzen sich vorzeitig- abnutzen und das Farbband sehr schnell verschleißt.
  • Diesem Übelstand wird gemäß der Erfindung durch eine neue Tastenanordnung derart abgeholfen, daü der *auf die Taste ausgeübte Schlag auf das zugehörige Typenhebelwerk durch eine Feder übertragen wird, deren Ruhespannung gleich der höchst zulässigen Anschlagskraft ist.
  • Die Einschaltung von federnden Gliedern in die Taste selbst oder in die Tastenstange ist an sich bekannt, jedoch sind diese Federn bisher ausschließlich zu dem Zwecke angeordnet, um den Anschlag des Fingers auf die Taste elastisch zu machen, und zwar dadurch, daü die Federspannung so gering ist, daü beim Auftreffen des Fingers auf die Taste zunächst eine allmählich sich steigernde Kompression der Feder eintritt und erst nach einer gewissen Zusammendrückung das Typenhebelsystem in Tätigkeit tritt.
  • Es hat bei diesen Einrichtungen also die Feder den Zweck, den Finger des Schreibers zu schonen. Aus dieser Anwendung ergibt sich, das die Federn eine so schwache Vorspannung haben müssen, das sie als Sicherungsfedern gegenüber Überbeanspruchungen des Hebelsystems nicht dienen können. Im Gegensatz hierzu erhält gemäß der Erfindung das Tastensystem eine Zwischenfeder, welche den Schlag auf das Hebelsystem überträgt. Diese Feder ist aber im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen von vornherein mit einer sehr kräftigen Vorspannung bzw. Ruhespannung eingesetzt, nämlich derart, das diese Vorspannung der normalen Anschlagskraft entspricht. Es wird also bei normalem Anschlage praktisch eine Kompression der Feder gar nicht eintreten. Die Taste ist zwar in sich elastisch, eine wirkliche Deformation der Feder aber kommt erst dann zustande, wenn der Tastenanschlag zu grob wird.
  • Gegenüber den bekannten federnden Tasten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand aber auch vorteilhaft durch die Einfachheit seiner Konstruktion derart, das die Tastenstange im unteren Teil als ein hohles Federgehäuse ausgebildet ist und ihre Feder sich gegen einen quer hindurchgesteckten Bolzen abstützt. Dadurch wird die Konstruktion außerordentlich einfach, und es wird ferner noch der Vorteil erreicht, das die Tasten an der Tastenplatte nur einfach .geführt zu werden brauchen, ohne das ein Wackeln oder Zittern der Tastenstange befürchtet werden muß. Dies liegt daran, das durch die Feder die Taste an dem zugehörigen Hebel stets mit einer gewissen Spannung hält, und das von vornherein eine Neigung zum Vibrieren unterbunden ist, was aber andererseits nur dadurch ermöglicht wird, das die Feder, wie oben erwähnt, eine der höchst zulässigen Anschlagskraft entsprechende Vorspannung erhält.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigen Abb. i die mit einer Feder ausgerüstete Taste in Verbindung mit einem Typenhebelwerk beliebiger Art, Abb. 2 die senkrechte Tastenstange im senkrechten Mittelschnitt, Abb.3 die Tastenstange in Verbindung mit dem angelenkten Teil des Typenhebelwerks in vergrößertem Masstabe, Abb. q. einen Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. 3. Die Tastenstange a, auf welcher der Tastenknopf b beliebiger Art befestigt ist, ist in ihrem unteren Teil hohl ausgebildet. In dem nach unten offenen Hohlraum c ist eine Spiralfeder d eingelegt. Die Tastenstange ist verbunden mit .dem Hebelteil e durch .einen quer durch die Langlöcher f gelegten Stift g, der an beiden Seiten umgenietet ist. Der Teil e ist also mit Hilfe des Stiftes g in der Tastenstange in den Langlöchern f mit einem gewissen Spiel beweglich. Die Spannfeder d legt sich unten gegen den Stift g und drückt diesen daher an die tiefste Stelle des Langloches f. Die .Spannung der Feder ist in der Ruhestellung so groß, das sie der höchst zulässigen Anschlagskraft entspricht. Sie wird beispielsweise so stark dimensioniert, das die Maschine sechs Durchschläge schreibt, ohne das die Feder bei dem hierfür erforderlichen Anschlag zusammengedrückt wird. Wird die Taste von einem groben Schreiber stärker angeschlagen, so wird die Überlastung nicht stoßweise auf das Typenhebelsystem übertragen, sondern von der Feder d, welche jetzt zusammengedrückt wird, allmählich aufgenommen. Das Typenhebelsystem ist daher von Überbeanspruchungen durch zu starken Tastenanschlag entlastet. Je nach der Stärke der Bauart der Schreibmaschine wird die Feder mit verschiedener Vorspannung zwischen Taste und Typenhebelsystem eingeschaltet. Insbesondere für leichtere Maschinen, welche allzu grobe Behandlung nicht vertragen, ist die Einschaltung der Maximalfederspannl:raft zwischen Taste und dem Typenhebelwerk eine besonders vorteilhafte Sicherung gegen Zerstörung der Maschine.
  • Die Feder wird entsprechend dem vorhandenen Typenhebelwerk zweckdienlich ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENT=ANSPRÜCHE: i. Federnde Taste für Schreibmaschinen, bei: welcher der auf die Taste ausgeübte Schlag auf eine Feder übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, das diese Feder mit einer der höchstzulässigen Anschlagskraft entsprechenden Vorspannung eingesetzt ist. ?. Taste nach Anspruch i, die mit einer Stange versehen ist, dadurch gekennzeichnet, das die Tastenstange (a) im unteren Teil als hohles Federgehäuse (c) ausgebildet ist, deren Feder (d) sich gegen einen quer durch den unteren Teil der Tastenstange hindurchgesteckten Stift (g) des anschließenden Teiles (e) des Typenhebelwerks abstützt.
DES53761D 1920-07-17 1920-07-17 Federnde Taste Expired DE365595C (de)

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DES53761D DE365595C (de) 1920-07-17 1920-07-17 Federnde Taste

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DES53761D DE365595C (de) 1920-07-17 1920-07-17 Federnde Taste

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DE365595C true DE365595C (de) 1922-12-18

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DE (1) DE365595C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2692038A (en) * 1949-05-11 1954-10-19 Olympia Werke West Gmbh Key for office machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2692038A (en) * 1949-05-11 1954-10-19 Olympia Werke West Gmbh Key for office machines

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