DE364280C - Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff waehrend des Aussetzens - Google Patents

Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff waehrend des Aussetzens

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DE364280C
DE364280C DEU7348D DEU0007348D DE364280C DE 364280 C DE364280 C DE 364280C DE U7348 D DEU7348 D DE U7348D DE U0007348 D DEU0007348 D DE U0007348D DE 364280 C DE364280 C DE 364280C
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/40Use of lowering or hoisting gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff während des Aussetzens. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff während des Aussetzens, im besonderen dann, wenn das Schiff eine dauernde Schlagseite hat, wenn es schlingert oder rollt. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient dazu, das Boot während des Aussetzens in einer gewissen Entfernung von der Bordwand zu halten. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der Rahmen, an dem der Boots-Läufer geführt wird, an der Bordwand heruntergleitet. Bei der einen Ausführungsform gemäß der Erfindung wird der Rahmen während des Heruntergleitens an der Bordwand mittels Elektromagnete gehalten. Der Rahmen besteht ferner aus zwei Teilen, die nachgiebig miteinander verbunden sind, wobei der eine Teil mit dem Boot und der andere mit dem Schiff in Verbindung steht. Der mit dem Schiff in Verbindung stehende Teil rollt oder gleitet bei der anderen Ausführungsform auf der Bordwand des Schifies entlang. Ferner sind besondere Vorrichtungen getroffen, wodurch der Rahmen, wenn das Boot von ihm entkuppelt wird, selbsttätig vom Boot freigegeben wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb, i und 2 die Innenbord- und die Außenbordstellungen des Bootes, Abb. j eine Ansicht auf das Boot und den Senkrahmen in der Außenbordlage, Abb. _ eine Ansicht in teilweisem Schnitt des Rahmens, Abb. j einen Längsschnitt der den Rahmen herunterlassenden Trommel, Abb. 6 das Boot in verschiedenen Stellungen beim Herunterlassen, Abb. 7 eine Ansicht der Einrichtung nach Abb. ö von oben, Abb. 8 die Ausführungsform bei einem gewöhnlichen Davit, Abb. g eine abgeänderte Anordnung des in den Abb. i bis h gezeigten Betriebes, Abb. io im vergrößerten Maßstabe eine Ansicht im teilweisen Schnitt der Vorrichtung nach Abb. cl.
  • Bei der in den Abb. i bis 6 gezeigten Anordnung sind die Elektromagnete a, b mit einer Senkwinde oder mit mehreren Senkwinden c verbunden, die getrennt, aber in Getriebeeingriff mit der gewöhnlichen Bootssenkwinde stehen, die in den Zeichnungen nicht dargestellt ist. jeder der Elektromagnete a und b hat zwei Paar Rollen d, welche zusammen mit dem Eisengehäuse einen Teil des magnetischen Feldes des Elektromagneten bilden, der durch eine Spule erregt wird, die auf einen im Innern befindlichen Kern angebracht ist. Die Rollen sind so angeordnet, daß sie, während sie auf der Schiffsbeplattung e haften, gleichzeitig auf dieser rollen. Die Magnete sind durch eine Stange f verbunden, die mit dem einen Magneten durch ein Kugelgelenk und mit dem anderen durch einen wagerechten Drehzapfen verbunden ist. Auf diese Weise können die 1Iagnete gewisse relative Bewegungen zueinander während der Senkbewegung ausführen, wenn sie über Unebenheiten laufen. jeder Magnet ist mit zwei Armen ' versehen, die, wenn außer Gebrauch, an die Bordwand geschwungen werden können. Diese Stangen sind an ihren äußeren Enden mit Klammern h versehen, die mittels einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einer aufschraubbaren Buchse hl, an dem Bootstakel oberhalb der Schäkel i befestigt werden können. Die Stangen ; sind miteinander durch biegsame Diagonalstreben i verbunden.
  • Ein Stoßdämpfer ist zwischen den Magneten und dem Boot angebracht, um zu verhindern, daß die Magnete mit Gewalt von der Schiffsseite abgerissen werden und ferner, um die besonderen Vorteile einer elastischen Verbindung zwischen dem Boot und dem Schiff während des Senkvorganges zu haben. _ Der Stoßdämpfer kann aus einer Feder oder, wie in der Abb. 1 im Schnitt dargestellt, aus einem Luftkissen oder Luftpuffer bestehen, der zwischen den beiden Teilen eines jeden Armes g eingeschaltet ist.
  • Wenn das Boot außenbords geschwungen worden ist, werden die Arme g an den Boots-Läufern festgeklemmt und das Boot wird durch die Bootswinde heruntergelassen. Die Elektromagnete a und b werden mit dem Boot unter Kontrolle einer Bandbremse cl heruntergelassen, die sich auf der Winde c befindet, die dazu dient, die elektrischen Leitungskabel h, welche zu den Magneten führen, ablaufen zu lassen. Die Magnete werden von einem elektrischen Generator gespeist, der durch einen Luftdruckmotor angetrieben wird. Die Trommel c ist außer Gebrauch mit dem Zahnrad c2 gekuppelt. Der Teil der Welle innerhalb der Trommel ist mit Gewinde versehen, und es ist auf dieses Gewinde die Nabe einer Scheibe c' geschraubt, die sich mit der Trommel dreht, sich aber frei in achsialer Richtung zur Trommel drehen kann. Die Scheibe c4 bewegt sich infolgedessen längs der Welle c3 während des Herunterlassens des Bootes und während des Herunterlassens des Rahmens. Beim letzten Teil dieser Bewegung kommt die j Scheibe e4 durch die Eingriffsnocken mit einer anderen Scheibe c5 in Eingriff, die lose auf der Welle e4 sitzt, aber durch eine Feder cl; mit einem sich nicht drehenden Teil der `Finde verbunden ist. Die Feder cl wird so aufgewunden und gleichzeitig zusammengedrückt, daß, wenn das belastete Boot beim Aufsetzen auf das Wasser freigegeben wird, die in der Feder aufgespeicherte Energie in der Lage ist, die Windentrommel in der umgekehrten Richtung zurückzudrehen. Auf diese Weise wird selbsttätig die Senktakellage nach oben gezogen und kommt nicht mit den Köpfen der Bootsbemannung und mit dem Boot selbst in Berührung.
  • Diese selbsttätig nach oben gerichtete Bewegung der Senktakellage wird gleichzeitig dazu benutzt, um dem Boot im Wasser eine vom Schiff aus weggerichtete Steuerung zu geben. Dies erfolgt mittels einer biegsamen Verbindung zwischen dem vorderen Elektromagnet und dem Bootsheck, so daß das Boot hart zur Seite wendet und vom Schiff freikommt. Die Leine oder die sonstwie verwendete biegsame Verbindung wird dann abgeschnitten.
  • Um das Abhaken des Bootes von der Senktakellage zu erleichtern, ist eine besondere Haken- und Freigabevorrichtung vorgesehen, die in der Abb. 6 veranschaulicht ist. Das untere Auge i jeden Bootläufers ist mit einem Körper in gelenkig verbunden, an welchem ein Doppel-Hebel ml angelenkt ist, auf den das Gewicht des Bootes übertragen wird. Dieser Arm wird nach oben entgegen der Last durch einen Sicherheitsstift na' und einen Rollenanschlag n, der vorzugsweise eingestellt werden kann, gehalten. Beide Anschläge kommen mit der Rückenkante des drehbar gelagerten Armes oder Hakens rnl inEingriff. Der Anschlag n ist drehbar an dem Block m befestigt und wird die Bewegung des Anschlages um seine Achse in der normalen Lage durch den Sicherheitsstift 1n2 auf der einen Seite und einen festen Anschlag auf der anderen Seite begrenzt. Die Biegung oder Kurve der Fläche, welche mit dem Rollenanschlag in Eingriff kommt, ist so, daß die Rolle n nicht das Bestreben hat, von der Rückenkante des Hakens abzulaufen und sich gegen den Sicherheitsstift zu legen. Die Anwendung einer geringen Kraft am oberen Ende des angelenkten Anschlages genügt, um zu verursachen, daß die Rolle längs der Eingriffsfläche läuft und den Stift m2 zu- rückbewegt, um die Teile außer Eingriff miteinander zu bringen. Ferner liegen der Mittelpunkt der Krümmungslinie des Hakens und die Achse des Drehzapfens der Rolle ia so zueinander, daß die Annäherung der Rolle an dem Sicherheitsstift m2 den Druck auf letzteren freigibt.
  • Bei der in den Abb. g und zo dargestellten Ausführungsform wird die Erfindung in Verwendung mit Klappdavits gezeigt. In diesem Falle werden die Seile oder Taue, welche das Boot und die Elektromagnete tragen, gleichzeitig von derselben Winde aufgewunden, welche ähnlich beschaffen ist wie die in der Abb. 5 dargestellte Winde. Ferner ist eine Vorrichtung zur Längenänderung der Arme g angebracht unter gleichzeitiger Verwendung der Feder-Puffer-Anordnung zwischen dem Boot und dem Elektromagneten. Diese Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse v, in dem eine Schnecke y1 mit Kurbel y3 und ein Schneckenrad y2 lagern. Das Schnekkenrad v2 ist mit einem kleinen Zahnrad versehen, das mit einer Zahnstange Y" kämmt, die an dem Außenende des Armes g angeordnet ist.
  • Um ferner zu ermöglichen, daß die Rollen d an den Elektromagneten a über Unebenheiten hinweggehen, ist der Eisenkörper, wie es bei dl dargestellt ist, abgefaßt. Die Rollen und ihre Lager und die Lagerstfitzen bilden einen Teil. des Elektromagnetkernes. Die Erregerspule d2 wird auf einen Rahmen d3 aufgewunden, welcher diese Elemente umfaßt.
  • Nachdem das Boot in die zum Senken notwendige Lage gebracht ist, kann das Gewicht des Bootes benutzt werden, um einen Druck der Elektromagnetrolle auf die Seite des Schiffes auszuüben, indem die Davits eine solche Lage einnehmen, daß die Bootstakel eine nach außen gerichtete Schräglage haben. Die Erfindung kann ferner durch Weglassen des elektromagnetischen Teiles vereinfacht werden. Dies ist in der Ausführungsform nach den Abb. 6 und 7 veranschaulicht, bei der je ein Arm g in eine Rolle g1 endigt, die sich gegen die Schiffsseite legt und das Boot in einer gewissen Entfernung von der Schiffsseite während des Senkvorganges und während der Freigabe des Bootes hält. Die Rollen werden durch das Gewicht des Bootes selbst gegen, das Schiff gedrückt, indem die Davits, nachdem sie nach außen geschwungen worden sind, um das Boot in die Senkstellung zu bringen, mehr oder weniger wieder aufgerichtet werden.
  • Auch hier ist eine Stoßdämpfungsvorrichtung zwischen dem Boot und Senkrahmen vorhanden. Wie in der Abb. 6 dargestellt, besteht der Arm g aus zwei Teilen. Der außenbords liegende Teil ist starr mit dem Takelblock des Bootes verbunden. Der Innenbordteil trägt die Rolle g1 und ist durch einen Gelenkzapfen an dem Außenbordteil angebracht. Zwischen beide Teile g und g1 ist eine Spannfeder g2 eingeschaltet.
  • Bei der Verwendung der Drehdavits kann das Gewicht des Bootes benutzt werden, um eine feste Berührung zwischen den Rollen des Senkrahmens und der Schiffsbeplattung zu gewährleisten. Dieses geschieht entweder durch teilweises Schwingen der Davits nach Innenbord oder durch die in der Abb. 8 dargestellte Vorrichtung, bei welcher die Bootsläufer in der Nähe ihrer oberen Enden nach Außenbord zu gezogen werden. Dies erfolgt durch eine kleine Hilfswinde t, die an dem Davit angebracht ist und dessen Seil 1l in einer Führungsrolle t2 endigt, die auf der Außenseite des Bootsläufers liegt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRücHE:--z. Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff während des Aussetzens, gekennzeichnet durch einen Rahmen, der am Bootstakel aufgehängt ist und an der Bordwand heruntergleitet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen während des Heruntergleitens an der Bordwand mittels Elektromagnete gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus zwei Teilen besteht, die nachgiebig miteinander verbunden sind, und von denen der eine mit dem Boot, der andere mit dem Schiff in Verbindung steht. -1. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen selbsttätig frei vom Boot zurückgezogen wird wenn das Boot von der Bootstakel freigegeben ist.
DEU7348D 1919-05-13 1921-01-07 Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff waehrend des Aussetzens Expired DE364280C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB364280X 1919-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE364280C true DE364280C (de) 1922-11-21

Family

ID=10388047

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU7348D Expired DE364280C (de) 1919-05-13 1921-01-07 Vorrichtung zum Freihalten des Bootes vom Schiff waehrend des Aussetzens

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DE (1) DE364280C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2841246A (en) * 1953-07-27 1958-07-01 Shell Dev Ship's overside elevator
DE1141909B (de) * 1958-10-29 1962-12-27 Burness Corlett & Partners Ltd Einrichtung zum Be- und Entladen von Schiffen, Silos od. dgl.
DE3216051A1 (de) * 1982-04-29 1983-11-10 ZF-Herion-Systemtechnik GmbH, 7990 Friedrichshafen Verladeeinrichtung fuer gegenueber einem wasserspiegel relativ bewegliche lasten

Cited By (3)

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US2841246A (en) * 1953-07-27 1958-07-01 Shell Dev Ship's overside elevator
DE1141909B (de) * 1958-10-29 1962-12-27 Burness Corlett & Partners Ltd Einrichtung zum Be- und Entladen von Schiffen, Silos od. dgl.
DE3216051A1 (de) * 1982-04-29 1983-11-10 ZF-Herion-Systemtechnik GmbH, 7990 Friedrichshafen Verladeeinrichtung fuer gegenueber einem wasserspiegel relativ bewegliche lasten

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