DE36370C - Maschine zur Herstellung von Pfeffermünzkuchen und dergl - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Pfeffermünzkuchen und dergl

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DE36370C
DE36370C DENDAT36370D DE36370DA DE36370C DE 36370 C DE36370 C DE 36370C DE NDAT36370 D DENDAT36370 D DE NDAT36370D DE 36370D A DE36370D A DE 36370DA DE 36370 C DE36370 C DE 36370C
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DE
Germany
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frame
machine
slide
cakes
coin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36370D
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English (en)
Original Assignee
A. PÜRSCHEL in Kopenhagen V. Vodroffsvej Nr. 18, Dänemark
Publication of DE36370C publication Critical patent/DE36370C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0242Apparatus in which the material is shaped at least partially by a die; Extrusion of cross-sections or plates, optionally the associated cutting device
    • A23G3/0247Devices for cutting, modelling of sections or plates; Embossing, punching, e.g. stamping tools
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    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mittelst welcher die in einem Kessel befindliche heifse Pfeffermünzkuchenmasse oder dergl. in so kleine Mengen abgetheilt werden soll, wie sie der Gröfse der fertigen Kuchen entsprechen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die Maschine in oberer Ansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 3,. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der Maschine.
In dem Gestell X ist die Welle A gelagert, welche von Hand mittelst der Kurbel L gedreht werden kann. Diese Welle A trägt den halbkreisförmig gebogenen Rahmen D, an welchem der Kessel B für die flüssige Pfeffermünzzuckermasse mittelst der Bolzen W befestigt ist.
Der Rahmen D hängt mit seinen beiden Enden in der Welle A, während der Scheitel mittelst der Schraube D1 an einer Hebe- und Senkvorrichtung aufgehängt ist. Letztere ist auf eine Ausladung X des Gestelles aufgesetzt und besteht im wesentlichen aus einer senkrechten Schraubenspindel F, die in dem Rahmen F1 gelagert ist.
Die Schraubenspindel ist an ihrem unteren Ende mit einem Schneckenrade G versehen, in welches die Schnecke H auf der Welle J1 eingreift.
Letztere dreht sich gleichzeitig mit der Wellet, infolge der Stufenscheiben J und K und der Schnur K\
Auf der Spindel F gleitet die Mutter E, die durch Gelenk E1 und Zapfen i?2 mit der Schraube Z)1 des Kesselrahmens in Verbindung steht. Dreht man die Kurbel L, so wird die Mutter E langsam nach oben geschraubt und das hintere Ende des Rahmens D mit dem Kessel hebt sich; wodurch die Zuckermasse über den vorderen ausgezackten Rand C desselben zum Ausfliefsen gebracht wird.
Ist der Kessel vollständig geleert, so wird die Mutter E wieder herabgeschraubt, indem man den Eingriff der Schnecke H und des Rades G löst und nun durch Drehen an der Handkurbel M den Rahmen D mit dem Kessel B senkt. Die Auslösung von Hl aus G, welche nur zu dem Zwecke erfolgt, um ohne Rückwärtsdrehen der Kurbel L die Mutter E schnell abwärts gelangen zu lassen, geschieht in der Weise, dafs man das rechte Lager JV der Welle J1, Fig. 3, durch Lösen des Vorsteckstiftes O ] und Seitwärtsbewegung des Griffes O verschiebt, wodurch der Eingriff von H in G aufgehoben wird.
Die dickflüssige Zuckermasse, welche durch das Hochheben des Kessels am vorderen Rande C desselben zum Ueberfliefsen gebracht wird, soll gleichzeitig in kleine Mengen, von der Gröfse der Kuchen abgetheilt werden. Zu diesem Zwecke ist der vordere Rand C des Kessels ausgezackt, Fig. 1; ein Absteifdraht u bewegt sich dicht über diesen Rand in der Curve, wie Fig. 5 zeigt, theilt dadurch eine gewisse, stets gleiche Menge der Masse ab, schiebt dieselbe vor sich her und läfst sie durch den ausgezackten Rand auf Bleche fallen.
Die Bewegung des Abstreifdrahtes geschieht auf folgende Weise:
Bei ß, zwischen dem Rahmen D und dem Kessel B in der Nähe der Welle A, ist an dem Rahmen D die Platte a, Fig. 4, mittelst der Schrauben a1 a1 befestigt. Auf diese Platte a
sind die Leisten α2 α1 geschraubt, welche dem Schieberblech b nur eine auf- und abgehende Bewegung gestatten.
Auf dem Schieber b sind die beiden flachen Führungsstifte η befestigt, die in Schlitzen m eines Schiebers c gleiten, so dafs letzterer nur eine hin- und hergehende Bewegung machen kann. Zwei Schienen / /, die durch Schrauben /1Z1 an a1 befestigt sind, überdecken den Schieber c und damit auch den darunter befindlichen Schieber b, so dafs ein Abheben der Schieber b und c von der Grundplatte α nicht stattfinden kann. Der Schieber c ist durch den Zapfen i1 und die Kupplungsstange hl mit dem Zapfen z2 des Hebels h verbunden, welcher bei i seinen Drehpunkt auf der Grundplatte a hat und oben in den Arm /ϊ2 ausläuft, auf welchen der Kurbelstift g der Welle A wirkt.
Auf dem Schieber c ist ferner der Arm d befestigt, auf welchen ein ander.er Kurbelstift f der Welle A wirkt. Der Schieber c ist ferner mit einem nierenförmigen Ausschnitt r2 versehen, welcher durch Einsetzen des entsprechenden Mittelstückes zu einer Curvenbahn r vervollständigt wird.
.Das Mittelstück wird von vorn mittelst der Leiste q und der Schrauben ql auf dem Schieber c befestigt.
In der so hergestellten Curvenbahn r läuft ein auf der Grundplatte α befestigter Stift s und zwingt dadurch, wenn die Welle A gedreht wird und daher der Antrieb auf die Arme ft2 und d seitens der Stifte g und f erfolgt, die Schieber b und c, in ihren Führungen a1 und m sich derart zu verschieben, wie es der Curve r entspricht. Die Feder k sorgt für den Rückgang der Schieber b und c, wenn die Stifte f und g nicht mehr auf die Arme d und h2 wirken.
Ein mit d .und c verbundener Arm e wird daher relativ zu der Grundplatte α und demgemäfs auch relativ zu dem Rahmen D und der Kesselvorderkante C die in Fig. 5 dargestellte Curve beschreiben.
Der Arm e trägt die Abstreifstange u mittelst des. Armes o. Der auf der anderen Seite des Rahmens symmetrisch gelegene Arm ο wird mit dem ersten Arm ο durch die Verbindungsstange ρ gekuppelt. Der Abstreifer u kann durch Haken t mit Schraube straffgespannt werden.
Die abgestreiften kleinen Zuckermengen fallen durch und über den ausgezackten Rand auf langsam sich fortbewegende Bleche, die in der Zeichnung nicht angegeben sind. Die Fortbewegung der Bleche geschieht mittelst Transportbänder P, Fig. ι und 2, welche über zwei Walzen Q. Q vorn und hinten an dem Gestell laufen. Die Walzen sind in zwei Trägern Y Y gelagert, die durch Bolzen Y1 mit dem Gestell X verbunden sind.
Der Antrieb der Walzen erfolgt durch eine Schnur i?1, die über Schnurrolle R auf der Walze Q. und einer Rolle S läuft, welche mit dem Zahnrade U fest verbunden ist.
Letzteres dreht sich auf einer am Gestell X angeordneten Welle T und wird von einem Zahnrade V auf der Welle A angetrieben.
Die Maschine arbeitet nun wie folgt:
Nachdem der Kessel B mit Zuckermasse gefüllt ist und die Bleche, auf welche die geformten Kuchen fallen sollen, auf die Transportbänder gelegt sind, dreht man nur die Kurbel L ununterbrochen herum. Dadurch wird der Kessel L von hinten her langsam gehoben, der Abstreifer u schiebt bei jedem Umgang der Kurbel eine gewisse Menge der Masse vor sich her, zertheilt sie dadurch, dafs er sie über den gezackten Rand C des Kessels B schiebt, von wo sie auf die darunter befindlichen, sich langsam fortbewegenden Bleche fallen.
Ist der Kessel leer, so schaltet man die Verbindung der Schnecke H mit Schneckenrad G aus, senkt den Kessel durch Drehen an der Kurbel M, füllt den Kessel wieder und die Arbeit kann dann fortgesetzt werden, nachdem die Schnecke H wieder eingerückt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Maschinen zur Herstellung von Pfeffermünzkuchen u. dergl. die Vorrichtung zur Bewegung eines Abstreifdrahtes u . nach einer Curve r, Fig. 5, mit Hülfe der Schieber b und c, der Arme W1 und d und der Kurbelstifte g und f in Verbindung mit der Vorrichtung zum Heben des Kessels B, gekennzeichnet durch die Schraube F mit Schneckenantrieb G H und Uebertragung J K.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36370D Maschine zur Herstellung von Pfeffermünzkuchen und dergl Expired - Lifetime DE36370C (de)

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