DE3619829C2 - - Google Patents

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DE3619829C2
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Rolf 2854 Dedesdorf De Ronnenberg
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Seebeck Technoproduct 2850 Bremerhaven De GmbH
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Seebeck Technoproduct 2850 Bremerhaven De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/54Safety gear
    • B66D1/56Adaptations of limit switches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Klappblock mit Gattungs­ merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein solcher Klappblock ist aus der DE-PS 38 824 bekannt. Er dient zur Stützung und Umlenkung von Läufern, das sind Seile oder Taue, in Ausnahmefällen auch vorwiegend klein­ gliedrige Ketten, an Bord von Schiffen. Gebräuchlich sind Klappblöcke mit Backen, die die Seitenflächen der Seilrolle überdecken und durch Beschläge an sich diametral zur Achse des Lagerbolzens der Seilscheibe gegenüberliegenden Stellen miteinander verbunden sind. Dabei weist der eine Beschlagteil ein Gelenk und der andere Beschlagteil einen lösbaren Riegel auf, so daß die Backen zum Einlegen des Läufers in die Umfangsrille der Seilscheibe auseinandergeklappt oder wenigstens eine Backe zu dem genannten Zweck weggeklappt und beide Backen danach wieder fest miteinander verbunden werden können oder um auf umgekehrte Weise den Läufer aus der Umfangsrille der Seilscheibe herauszuwerfen. An dem einen Beschlag­ teil sind außerdem Mittel zum Aufhängen oder zur anderweitigen Verankerung des Klappblocks vorgesehen. Bekannt sind auch Klappblöcke mit mehreren Seil­ scheiben nebeneinander, die von der Erfindung in gleichem Maße berührt werden.
Bei Fahrten in kälteren Regionen, insbesondere in arktischen Gewässern, sind solche Klappblöcke relativ schnell vereist, so daß Eisbildung die Leicht­ gängigkeit der Seilscheibe behindert, was vor allem bei Verwendung des Klappblocks in Verbindung mit Meßgeräten erhebliche Schwierigkeiten auslöst, aber auch Formen annimmt, unter denen die Seilscheibe sich nicht mehr drehen läßt oder Brüche am Klappblock auftreten können. Die Nachteile erschweren die Benutzung von Klappblöcken vor allem an Bord von Schiffen, die sich für längere Zeit in arktischen Gewässern aufhalten, z.B. an Bord von Forschungs­ schiffen.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Ausbildung für Klappblöcke, die eine Vereisung ver­ hindert oder die das Abtauen einer Vereisung ermög­ licht.
Diese Aufgabe löst die Erfindung durch Ausbil­ dungsmerkmale nach dem Kennzeichen des Patent­ anspruches 1.
Auf diese Weise kann der Seilscheibe Wärme zugeführt werden, die sich im Material der Seilscheibe aus­ breitet und Vereisungen im Bereich der Umfangsrille und auch im Bereich des Lagerbolzens vermeidet. Bereits eingetretene Vereisungen können durch nach­ trägliches Einschalten der Heizkörper abgetaut werden, um die ursprüngliche Leichtgängigkeit der Seilscheibe im Klappblock wiederherzustellen. Zur Erzielung einer guten Wirkung dieses allgemeinen Erfindungsgedankens sind bei einer bevorzugten Ausführungsform die Backen außerhalb der Heizkörper unmittelbar neben der Umfangsrille der Seilscheibe gegen den Umfang der Seilscheibe abgedichtet, so daß die Backen zwischen sich die Umfangsrille freilassen. Besonders geeignet sind Rohrheizkörper, die elektrisch gespeist werden und auf der Innenseite der Backen angeordnet sind. Derartige Rohrheizkörper sind im Handel erhältlich und werden vorteilhaft in schalenförmigen Backen angeordnet, die in ihrer räumlichen Ausdehnung die zugewendete Seite der Seilscheibe überdecken. Diese schalenförmigen Backen bilden somit ein gewissermaßen halbseitiges Gehäuse, welches in seinem Innenraum die Rohrheizkörper aufnimmt. Um dabei einem möglichen Verschleiß zwischen der Kante der feststehenden Backen und dem Umfang der sich drehenden Seilscheibe vorzubeugen, ist an der Backeninnenseite ein die Rohrheizkörper umgebender Ring aus einem abriebfesten und Wärme schlecht leitenden Kunststoff befestigt, der den Spalt zwischen der Backe und der Seilscheibe an deren Umfang nehen der Umfangsrille abdichtet. Für die Außenseite der Backen empfiehlt sich die Anordnung einer Wärmedämmung, um Wärmeverluste soweit wie möglich zu vermeiden. Auf diese Weise kann der Klappblock mit einer relativ geringen elektrischen Energiezufuhr eisfrei gehalten werden.
Für den empfindlichen Klappblock mit den Ausbil­ dungsmerkmalen nach der Erfindung ist eine Sicherung gegen Zerstörung besonders angebracht. Es wird daher nach einem weiteren Erfindungsgedanken eine Zer­ störungssicherung aus einem Endlagenschalter für Verdickungen des Seiles vor deren Einlauf in die Rille der Seilscheibe vorgeschlagen. Dieser Endla­ genschalter weist vorteilhaft ein aufklappbares Schaltgewicht mit einem Seilgatt auf, so daß das Seil dieses Seilgatt frei passieren kann, einkommende Verdickungen des Seiles dieses Schaltgewicht jedoch anheben, um somit den Schaltvorgang auszulösen, der zur Abschaltung des Antriebes für die Bewegung des Seiles führt.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist auf der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch einen Klappblock und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Klappblocks ent­ sprechend Fig. 1.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung des Erfindungs­ gedankens bei einem Klappblock mit nur einer Seilscheibe 1, an deren Umfang eine Umfangsrille 2 für den Läufer ausgebildet ist. Diese Seilscheibe 1 ist zwischen zwei Backen 3 und 4 um ein mittiges Lager 5 frei drehbar gelagert. Die beiden Backen 3 und 4 sind an sich diametral zur Achse des Lagers 5 gegenüberliegenden Stellen durch einen Beschlag miteinander verbunden, von denen das untere Beschlagteil 6 eine Gelenkverbindung 7 mit der einen Backe 4 und das obere Beschlagteil 8 eine lösbare Verriegelung 9 aufweist, so daß die eine Backe 4 von der anderen Backe 3 weggeklappt werden kann, um den Läufer in die Umfangsrille 2 der Seilscheibe 1 einlegen und auch aus dieser Umfangsrille wieder herauswerfen zu können. Vorteilhaft ist die gelenkige Verankerung beider Backen 3 und 4 am unteren Beschlagteil 6 und eine entsprechende Gestaltung der Verriegelung 9 im oberen Beschlagteil 8, so daß der Läufer nach beiden Seiten ausgeworfen werden kann. Mit dem oberen Beschlagteil 8 ist eine Öse 10 zum Aufhängen des Klappblocks bzw. zur anderweitigen Verankerung verbunden.
Im Falle des Beispieles sind die Backen 3 und 4 scheibenförmig ausgebildet und überdecken die Seilscheibe 1 in ihrer ganzen Ausdehnung. An der Innenseite jeder Backe 3 und 4 ist ein Ring 11 bzw. 12 aus einem abriebfesten Kunststoff befestigt, der den Spalt zwischen der Backe 3 bzw. 4 und dem Umfang der Seilscheibe 1 neben der Umfangsrille 2 abdichtet. Das Material dieses Kunststoffringes 11 bzw. 12 leitet Wärme sehr schlecht, besitzt einerseits eine hohe Abriebfestigkeit und andererseits einen geringen Reibungskoeffizienten, so daß die freie Drehbarkeit der Seilscheibe 1 zwischen den Backen 3 und 4 möglichst nicht behindert wird. Auf der Außenseite decken Wärmedämmungen 13 und 14 die Backen 3 und 4 ab, um Wärmeverluste nach außen soweit wie möglich zu verhindern. Für diesen Zweck geeignet sind Be­ schichtungen aus künstlichem Schaumstoff oder auch kaschierte Platten eines Wärmedämmstoffes. Vor dem Einlaufen des Läufers 15 in die Umfangsrille 2 der Seilscheibe 1 passiert der Läufer 15 ein Seilgatt 16 eines Schaltgewichts 17, welches ebenfalls auf­ klappbar ausgeführt ist, um den Läufer 15 in das Seilgatt 16 einbringen zu können. Das Schaltgewicht 17 ist über Schubstangen 18 und 19 mit einem elektrischen Schalter 20 verbunden und bildet zusammen mit diesem den Endlagenschalter. Ein­ kommende Verdickungen des Läufers 15 können das Seilgatt 16 nicht passieren, so daß das Schaltgewicht 17 angehoben wird und dabei den elektrischen Schalter 20 betätigt, der den Antrieb für die Bewegung des Läufers 15 abschaltet. Auf diese Weise werden Zerstörungen des relativ teuren Klappblocks mit den Ausbildungsmerkmalen nach der Erfindung verhindert.
In der Zeichnung sind Rohrheizkörper 21 mit ge­ strichelten Linien in spiralförmiger Anordnung dar­ gestellt. Anstelle solcher Rohrheizkörper 21 sind auch segmentförmige Rohrheizkörper handelsüblich. Geeignet sind jedoch auch andere Heizvorrichtungen, gegebenenfalls solche, die nicht mit elektrischer Energie, sondern unmittelbar mit Wärme gespeist werden. Die Wahl der geeigneten Heizkörper hängt unter anderem auch von der räumlichen Gestaltung des Klappblocks und von der Anordnung einer oder mehrerer Seilscheiben 1 nebeneinander innerhalb des Klapp­ blocks ab. Bei letzteren Anwendungsfällen ist zwischen den nebeneinanderliegenden Seilscheiben je­ weils ein Damm vorgesehen, in den die Heizkörper eingebettet oder auf dessen Oberfläche die Heizkörper 21 befestigt sind. Anstelle der weiter oben erfolgten Erläuterung kann die Gelenkverbindung zwischen den Backen 3 bzw. 4 und einem Beschlagteil auch an der Oberseite vorgesehen sein, so daß die Verriegelung der beiden Backen 3 und 4 unten erfolgt.

Claims (8)

1. Klappblock, dessen Seilscheibe zwischen den Backen drehbar gelagert ist und dessen Backen im Beschlag gelenkig miteinander verbunden sowie miteinander verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Seilscheibe (1) zugewandten Innenseite der Backen (3, 4) Heizkörper (21) angeordnet sind.
2. Klappblock nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Backen (3, 4) außerhalb der Heizkörper (21) neben der Umfangsrille (2) der Seilscheibe (1) gegen den Umfang der Seilscheibe (1) abgedichtet sind und die Umfangsrille (2) zwischen sich nach außen freilassen.
3. Klappblock nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch gespeiste Rohr­ heizkörper (21) auf der Innenseite der Backen (3, 4) angeordnet sind.
4. Klappblock nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (3, 4) ein schalen­ förmiges, die zugewendete Seite der Seilscheibe (1) überdeckendes und in seinem Innenraum die Heizkörper (21) aufnehmendes Gehäuse bilden.
5. Klappblock nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Backeninnenseite ein die Heizkörper (21) umgebender Ring (11, 12) aus einem abriebfesten und Wärme schlecht leitenden Kunststoff befestigt ist, der den Spalt zwischen der Backe (3, 4) und der Seilscheibe (1) an deren Umfang abdichtet.
6. Klappblock nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (3, 4) auf der Außen­ seite eine Wärmedämmung (13, 14) aufweisen.
7. Klappblock nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zerstörungssicherung aus einem Endlagenschalter (17, 20) für Verdickungen des Läufers (15) vor dem Einlauf in die Umfangsrille (2) der Seilscheihe (1) vorgesehen ist.
8. Klappblock nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß der Endlagenschalter ein aufklappbares Schaltgewicht (17) mit einem Seilgatt (16) aufweist.
DE19863619829 1986-06-12 1986-06-12 Klappblock Granted DE3619829A1 (de)

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