DE36168C - Selbstthätige Holzzuführungs-Vorrichtung für Sägemaschinen - Google Patents
Selbstthätige Holzzuführungs-Vorrichtung für SägemaschinenInfo
- Publication number
- DE36168C DE36168C DENDAT36168D DE36168DA DE36168C DE 36168 C DE36168 C DE 36168C DE NDAT36168 D DENDAT36168 D DE NDAT36168D DE 36168D A DE36168D A DE 36168DA DE 36168 C DE36168 C DE 36168C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- wood
- feeding device
- jaws
- sliding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 17
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B25/00—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees
- B27B25/02—Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees with feed and pressure rollers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zuführungsapparat hat den Zweck, die auf eine Sagemaschine aufgelegten dicken Bretter
oder Bohlen behufs Auftrennens in dünnere Bretter dem Sägenblatt gleichmäfsig und selbstthätig
in dem Mafse zuzuführen, als das letztere wegschneidet; derselbe findet Verwendung sowohl
an Gattersägen mit vertical schneidenden Blättern als auch an Band- und Kreissägen.
Der Apparat ist in Fig. 1 in der vorderen Ansicht mit Schnitt durch das Schaltwerk, in
Fig. 2 im Querschnitt, in Fig. 3 im Grundrifs mit Schnitt durch Ständer B dargestellt. Fig. 5
und 6 stellen die Gleitbacken g g1 mit Weglassung aller übrigen Theile dar.
Eine horizontale rahmenförmige Plätte A trägt den senkrechten, mit Ausschnitt versehenen
Ständer B, an welchen die Platte C flach angeschraubt ist. Letztere ist mit zwei eingehobelten,
über einander liegenden schwalbenschwanzförmigen Nuthen versehen, in welchen zwei ebenso geformte Schieberplatten ffu
Fig. i, 2 und 6, gleiten. Mit diesen Schieberplatten sind die. senkrecht zu ihnen, gewöhnlich
parallel zum Sägeblatt S stehenden Gleitbacken g gx (in Fig. 5 und 6 besonders dargestellt)
starr verbunden. Letztere bilden die Führung des dem Sägeblatt S zuzuführenden
Holzes und sind, um die Führung desselben möglichst genau und sicher zu bewerkstelligen,
unmittelbar vor der Zahnung des Blattes angeordnet, Fig. 2, 3 und 5. Durch ihre starre
Verbindung mit den Schiebern ffx sind die Gleitbacken
g gi quer zur Schnittrichtung des Holzes unter sich parallel leicht zu verschieben, und
sind durch die Gestänge h Zj1, Fig. 1 und 3,
sowie durch den an Platte C um einen festen Punkt ο drehbaren Winkelhebel w derart in
gegenseitigem Zusammenhang, dafs, wenn die eine Gleitbacke sammt der mit ihr starr verbundenen
Schieberplatte sich seitwärts verschiebt, die andere dann genau denselben Weg, jedoch in umgekehrtem Sinne beschreibt; sie
werden sich also stets gleichmäfsig parallel von oder gegen einander bewegen und erhalten
durch ein an dem Winkelhebel w angehängtes Gewicht G das stetige Bestreben, zusammenzurücken,
pressen mithin ein zwischen beiden hindurchgleitendes Holzbrett nach Mafsgabe des
durch das Gewicht erzeugten Druckes zusammen und bilden somit eine sehr sichere und genaue Führung für das erstere. Da der
Druck, den beide Backen auf das Holz ausüben, von beiden Seiten derselbe ist, so wird
ein etwa ungleich dickes Brett an einer dickeren oder dünneren Stelle die Backen ganz gleichmäfsig
aus einander drücken bezw. zusammenführen; wenn also die Backen so eingestellt sind, dafs bei Beginn des Schnittes derselbe
genau das Brett halbirt, so wird die vom Sägeblatt beschriebene Schnittlinie stets genau in
der Mitte der beiden Oberflächen des Holzes bleiben, was in Fällen, wo ein Brett der ganzen
Länge nach genau halbirt werden soll, von Wichtigkeit ist.
Da der Winkelhebel w eine Bewegung der beiden Backen g g1 nur in beschränktem Mäfse
gestattet, so mufs für die verschiedenen vorkommenden Holzdicken die Entfernung der Backen
entsprechend in gröfseren Grenzen verändert werden können . und sollen dieselben doch in
jeder Stellung mit dem Gestänge h H1 und dem
Druckhebel w wieder verbunden sein. Dies
geschieht auf einfache Weise dadurch, dafs die Angriffspunkte i I1 der Zugstangen h Ij1 an den
Schieberplatten fj\ etwas verschoben werden, und zwar durch Einsetzen der Scharnierstifte i I1
in mehr oder weniger weit entfernte Löcher. Sollen z. B. die Backen näher zusammengerückt
werden, als in Zeichnung dargestellt, so wird der Scharnierstift i der oberen Zugstange h in
ein weiter nach rechts gelegenes Loch des Schiebers f, der Scharnierstift I1 der unteren
Zugstange Ji1 in ein weiter nach links gelegenes
Loch des Schiebers fx eingesteckt; dadurch
sind beide Backen gleichmäfsig zusammengerückt worden und doch wieder in gleicher
Weise in engen Grenzen verstellbar, wie vorher bei weiter aus einander gerückten Backen.
Wenn es sich darum handelt, ein dickeres Brett nicht nur zu halbiren, sondern in einzelne
dünne Bretter von bestimmten Dicken zu zerlegen, so wird die Zugstange h von der
Schieberplatte f abgehängt, letztere sodann sammt der Gleitbacke g in einer bestimmten,
der Dicke des Abschnittes entsprechenden Entfernung e der Backe g vom Sägenblatt S,
Fig. ι und 3, eingestellt, mittelst der Druckschraube d festgestellt und dient dann als fester
Anschlag für das daran weggleitende Holz, während die andere Backe in diesem Falle als
Druckplatte dient und in dem Mafse, als nach Abschnitt eines Brettes das Holz dünner wird,
nachrückt, dabei stets dasselbe fest an die feststehende Backe anpressend. .Auf diese Weise
kann eine dicke Bohle in lauter einzelne, gleich dicke Bretter zerlegt werden.
Um den nöthigen Widerstand in der Vorschubrichtung des Holzes zu leisten, enden die
Gleitbacken g g1 unten in Zapfen X, Fig. 1, 2
und 6, die in einem länglichen Schlitze L der Fundamentplatte A geführt sind. In der Richtung
quer zum Vorschub gestattet dieser Schlitz eine freie Bewegung der Gleitbacken, während
sie in der Richtung des Vorschubes gehalten sind.
Um beide Gleitbacken g gY gleichzeitig gegenüber
dem Sägeblatt seitwärts verstellen zu können, befinden sich an den beiden Enden der Platte C zwei Schlitze m mx. In diesen
Schlitzen gleiten die viereckigen Schraubenbolzen η H1 , Fig. ι und 3, die durch die
Platte C und die Ständerplatte B hindurchgehen und hinter der letzteren mittelst Muttern
fest angezogen werden können. Diese Schraubenbolzen
besitzen zwei Absätze, der eine Ab-■ satz yy-y legt sich beim Anziehen der Muttern
fest gegen die Ständerplatte B und fixirt die Schrauben auf ihr, während der Absatz Z Z1
dazu dient, die Platte C zu sichern; er gestattet derselben jedoch, sich in horizontaler
Richtung auf den Schraubenbolzen η K1 nach
Mafsgabe des Spielraumes der Schlitze hin und her zu bewegen. Der Bolzen M1 dient zugleich
als Mutter für eine an der Platte C befestigte und mit Handrad versehene Stellschraube q,
mittelst welcher die erstere sammt den Gleitbacken g g1 und dem Gestänge h h1 W horizontal
hin und her bewegt und das Holz somit sehr bequem und genau gegenüber dem Sägeblatt eingestellt werden kann.
Es kann vorkommen, dafs eine Bohle oder ein Brett mit rechteckigem Querschnitt nach
einer Diagonale des Querschnittes aufgetrennt werden soll, Fig. 4. Um dies zu bezwecken,
wird die Platte C aus der horizontalen in eine geneigte Lage gebracht. Die Gleitbacken g gx
stellen sich dann aus der parallelen in eine \vinklige zu dem Sägeblatt. Dies geschieht,
indem die erwähnten Schrauben η ny in zwei in
der Ständerplatte B befindlichen Schlitzen TT1,
Fig. i, 3 und 4, verschoben werden. Die Mittellinien dieser Schlitze bilden Theile eines
Kreisumfanges vom Punkte K als Mittelpunkt, welcher Punkt in der Richtungslinie des Sägeschnittes
und zugleich auch in ungefähr der halben Höhe der gröfsten Durchgangsöffnung für Holz liegt. Das ganze System, bestehend
aus Platte C, Schrauben WH1, Gestänge h Ji1 w
und den Gleitbacken g g1 , dreht sich demnach,
an der Ständerplatte B anliegend, um diesen Punkt K und kann in beliebigen Stellungen
jedesmal durch Anziehen der Schraubenmuttern η U1 festgestellt werden. Das Holz wird infolge
dessen in geneigter Stellung dem Sägeblatt zugeführt, Fig. 4, während alle Functionen
des Gestänges h H1 n>, wie oben beschrieben,
in Kraft bleiben.
Den zweiten Haupttheil unserer gesammten Einrichtung bildet das Schaltwerk, bestehend
aus den schmalen, gezahnten Schakrädern t und Z1, die mit ihren Achsen in den Gleitstücken
ν und V1 gelagert sind und durch die Schneckentriebe ρ und P1 angetrieben werden.
Die Gleitstücke ν und V1 mit sammt den Schalträdern
sind in einer Führung der Grundplatte A horizontal verschiebbar. Die auf der Antriebswelle
r sitzenden Schnecken ρ und px werden
von zwei an den Gleitstücken angegossenen Knaggen u gabelförmig umfafst und schieben
sich infolge desselben gleichzeitig mit ersteren, während zwei in die Welle r eingelassene
lange Keile für das Mitnehmen in der Umdrehungsrichtung der Welle in jeder Stellung
der Schnecken sorgen. Durch ein aufserhalb der Grundplatte A sitzendes Schaltrad mit
Sperrklinke bei ruckweiser Schaltung oder eine Riemscheibe bei gleichmäfsiger Schaltung werden
die Welle r sowie durch Vermittelung der Schneckengetriebe die Schalträder t und Jf1 in
Umdrehung versetzt. An den Naben der Gleitstücke ν V1 sitzen zwei Knaggen α ax, in welche
zwei an einem in die Ständerplatte B geschraubten Bolzen r aufgehängte federnde Bügel
MM1 eingreifen. Diese beiden Federn
sitzen oben, scharnierartig über einander greifend, lose auf dem Bolzen R und sind in einem
Abstand von ihrem Aufhängepunkt, der ungefähr gleich der Hälfte ihrer ganzen Länge ist,
durch eine Zugschraube N mit Kurbel verbunden. So lange kein Holzbrett zwischen
den Schalträdern sich befindet, üben diese Bügel keinen Federdruck aus, sobald aber das
Brett eingeschoben ist, werden sie mittelst der Schraube N zusammengeschraubt und drücken
infolge dessen die Schalträder fest an das Holz an, dabei vom Angriffspunkte der Zugschraube
aus abwärts elastisch wirkend. Die Einrichtung, dafs die Bügel MM1 um den Bolzen R drehbar
sind., gestattet, dafs bei einer Einstellung bezw. Verschiebung des Holzes quer zur Schnittrichtung
die Schalträder sammt dem Bügelsystem dieser Verschiebung folgen können, ohne
Veränderung des auf das Holz beiderseitig ausgeübten Federdruckes.
Dieser Zuführungsapparat kann als selbstständiger Apparat auf den Tisch einer Bandoder
Kreissäge aufgesetzt werden, oder er findet seine Verwendung an Gattersägen mit vertical
schneidenden Blättern. In diesem Falle bleibt zweckmäfsig die Grundplatte A als solche sowie
die Ständerplatte B weg, und es wird die an letztere angeschraubte Platte C direct an
das aufrechte Gestell der Gattersäge angeschraubt. Die Führung für die Schalträdergleitstücke
ν V1 kann ebenfalls als Theil des
Gestelles der Säge ausgeführt werden.
Claims (3)
- Patent-Anspruch:EineselbstthätigeHolzzuführungs-Vorrichtung für Sägemaschinen, gekennzeichnet durch folgende gleichzeitig zur Anwendung kommende Einrichtungen:ι. durch zwei zur sicheren Führung des Holzes unmittelbar vor der Schneide, des Sägeblattes angeordnete Gleitbacken g und g± in ihrer gegenseitigen Verbindung und Verstellbarkeit durch das Gestänge h Tz1 w in der beschriebenen Weise;
- 2. durch eine zur Führung und Befestigung dieser Gleitbacken g g1 dienende Platte C in ihrer Verstellbarkeit sowohl in horizontaler, quer zum Vorschub liegender Richtung, als auch in verticaler Kreisebene um den Mittelpunkt K;
- 3. durch die Schaltung mittelst zweier schmalen Schalträder t und J1 in Verbindung mit den Schneckengetrieben ρ und P1 und den elastischen Bügeln M und M1.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36168C true DE36168C (de) |
Family
ID=311995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36168D Expired - Lifetime DE36168C (de) | Selbstthätige Holzzuführungs-Vorrichtung für Sägemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36168C (de) |
-
0
- DE DENDAT36168D patent/DE36168C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60010231T2 (de) | Holzbearbeitungsschablone | |
| DE3219539A1 (de) | Scherschneidemaschine | |
| DE36168C (de) | Selbstthätige Holzzuführungs-Vorrichtung für Sägemaschinen | |
| EP0478530B1 (de) | Schneidanlage zum Abschneiden von Stücken wählbarer Länge von einem Gitterrost | |
| DE63398C (de) | Vorrichtung zum Einspannen beliebig vieler Sägeblätter in Horizontalgatter | |
| DE8134202U1 (de) | Sortiervorrichtung | |
| DE93608C (de) | ||
| DE2810983C2 (de) | Mehrfachablängsäge | |
| DE16959C (de) | Maschine zum Schneiden von Spiegel- und Bilderrahmen-Leisten auf Gehrung | |
| DE953C (de) | Fräsmaschine zur Herstellung von Metallzungen für musikalische Instrumente | |
| DE3321573C1 (de) | Vollgatter für den Holzzuschnitt | |
| DE9104938U1 (de) | Stufenlos höhenverstellbares Spaltmesser mit Querschneide für alle liegenden Holzspalter | |
| DE39233C (de) | Oberflächen - Fräsmaschine | |
| DE51929C (de) | Maschine zum Schneiden von Schwalbenschwanz-Zinken | |
| DE64050C (de) | Apparat zum Nachschneiden von Verblend- und Formsteinen | |
| DE71864C (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden zweier Gehrungen | |
| DE327824C (de) | Holzbearbeitungsmaschine | |
| DE36421C (de) | Schutzvorrichtung an Holzhobelmaschinen | |
| DE131416C (de) | ||
| DE216498C (de) | ||
| DE1503972C3 (de) | Sägerahmen für eine Gattersäge mit Schnittbreitenverstellung bei laufendem Sägerahmen | |
| DE938627C (de) | Vorrichtung zum Zusammenpressen von Rahmenleisten, insbesondere fuer Fensterrahmen | |
| DE40911C (de) | Neuerungen an Maschinen zum Beschneiden von Schiefertafeln | |
| DE569051C (de) | Blechtafelschere mit feststehendem Unter- und auf und ab beweglichem Obermesser zum Schneiden von geraden oder schraegen Kanten | |
| DE137193C (de) |