DE361111C - Mikrophonempfaenger, insbesondere fuer Unterwasserschallwellen - Google Patents

Mikrophonempfaenger, insbesondere fuer Unterwasserschallwellen

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DE361111C
DE361111C DES53689D DES0053689D DE361111C DE 361111 C DE361111 C DE 361111C DE S53689 D DES53689 D DE S53689D DE S0053689 D DES0053689 D DE S0053689D DE 361111 C DE361111 C DE 361111C
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Germany
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microphone
membrane
microphone receiver
pressure
attached
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DES53689D
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Submarine Signal Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

  • Mikrophonempfänger, insbesondere für Unterwasserschallwellen. Die Erfindung betrifft einen Mikrophonempfänger, insbesondere für Unterwasserschallwellen.
  • Bei solchen Mikrophonempfängern ist es bekannt, das Mikrophon an einem -schallverstärkend-en Körper zu befestigen, beispielsweise aus harzfreienn, weichem Fichtenholz oder auch aus Aluminium, welcher entsprechend nicht als resonanter, auf bestimmte Töne ansprechender Körper anzusprechen ist, sondern als ein solcher, der allgemein den Schall verstärkt. Mittels dieses sdhafiverstärkenden Körpers ist das Mikrophon an der Bordwand des Schiffes befestigt. Es ist ferner bekannt, das Mikrophon mit einem Resonanzkörper zu verbinden, der aus einem Teleskoprohr mit eingeschlossener, ihrer Länge nach veränderlicher Luftsäule besteht, um die Resonanzkörper für bestimmte Töne abzustimmen. Die Membran am Ende dieser Resonanzkammer kann hierbei aus einer Metallscheibe oder auch einer solchen aus anderem, nicht resonierenden Material bestehen. Sie befindet sich hierbei nicht unmittelbar in Berührung mit dem Außenwasser, sondern wird durch die Luftsäule des Resonators in Schwingungen versetzt.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung Bärin, das ein Mikrophon, und zwar vorteilhaft ein Trägh:eitsmikrophon, unmittelbar an einer an das Wasser stoßenden Membran aus einem Material befestigt ist, welches selbst keine merkliche Eigenschwingung der Membran zuläßt. Diese M em@bran besteht vorteilhaft aus dickem, an seinen Kanten eingespannten Gummi und hat eine Mittelöffnung, die durch eine das Mikrophon tragende Platte geschlossen ist.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ist ferner die, das die aperiodisch schwingende Gumrnimnembran an ihrer Kante auf einem gewölbten, durch sie geschlossenen Gehäuse befestigt ist, idessen Innenraum mit einem gasförmigen Druckmittel gefüllt ist, dessen Druck dem Flüssigkeitsdruck an ider anderen Seite das Gleichgewicht hält.
  • Der Vorteil der Anwendung einer solchen Membran aus aperiodisch schwingendem Material unter 1.inmittelbar-.er Berührung mit dem Wasser -ist der, das das an dieser Scheibe befestigte Mikrophon auf Geräusche jeder Art leichter anspricht als auf Schallwellen von bestimmter Frequenz.
  • Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen eines Schallempfängers mit der neuen Mikrophonanordnung.
  • Abb. z ist ein senkrechter Schnitt, Abb. 2 der Schnitt einer etwas abgeänderten Ausführungsform und Abb. 3 eine Ansicht der Aufnahmneseite der Vorrichtung nach Abb. 2.
  • In Abb. z besteht das Gehäuse aus zwei Teilen. A und B, die beide Flanschen a und b haben, die mittels Bolzen al- verbunden sind. Die Teile sind vorteillh aft halbkugelförmig, und wenn sie verbunden sind, ist eine Ringnut c gelassen, in welcher die Kante einer Membran C aus biegsamem. Gummi o. dgl. eingeklemmt ist, die :an ihrer Kante eine genügende Elastizität .hat, um zwisch°n den Halbkugeln A und B festgeklemmt zu werden und eine wasserdichte Verbindung zu liefern. Die Kammer in der Halbkugel A kann mit Wasser gefüllt sein, das nicht in die Halbkugel B übertreten kann. Die Füllung mit Wasser geschieht durch eine Öffnung, die durch einen Schraubenstopfen a= verschließbar ist.
  • Der Teil B ist mit einem Hals B' versehen, in dem eine Stopfbüchse bl sitzt, durch welche Leitungen d von dem Mikrophon D ausgehen, so das es mit dem üblichen Empfängerstromkreis verbunden werden kann. Die der Scheibe C ,gegenüberliegende Seite der Halbkugel B ist vorteilhaft bei BZ verstärkt, um das Gewicht des Wassers in der Kammer A auszugleichen.
  • . Die Membran C, welche aus Gummi oder anderem biegsamen Material hergestellt ist, trägt,das Mikrophon und besitzt keine Eigenschwingung. Sie hat eine Öffnung Cl von geeigneter Form und nur so groß, um das Mikrophon D aufnehmen zu können.
  • Das Mikrophon D wird an der Membran C vorteilhaft mittels einer Scheibe E und eines Ringes Er befestigt, so daß die Scheibe E die Öffnung Cl an der Wasserseite abschließt, während der Ring El als Klemmring an der gegenüberliegenden Öffnungsseite liegt, wobei die Verbindung und Anbringung durch Schrauben e erfolgt, welche die Scheiben gegen die Gummimembran wasserdicht anpressen. Ein Teil der Mikrophondose D ist fest an der Scheibe E durch einen Zapfen oder in anderer Weise angenietet, während beide Teile des Mikrophons in bekannter Weise verbunden sind, um als Trägheitsdose zu wirken.
  • Die Halbkugel A ist in an sich bekannter Weise mit Wassergefüllt. Infolge der Stärke des Gehäuses ist oder !der Tauchtiefe entsprechende Druck an der Außenseite ohne Einfluß auf die Beanspruchung der Membran C oder ihrer Befestigung.
  • Bei der Ausführungsform nach Abh. 2 ist ebenfalls dafür gesorgt, daß an beiden Seiten der Scheibe C unabhängig von der Wassertiefe ein gleicher Druck herrscht. Während bei Abb. i ein Druckunterschied durch den Teil A verhindert ist, welcher die Scheibe gegen das äußere Wasser abschließt, @st dies bei Abb. 2 dadurch verhindert, daß die Kammer im Gehäuse B als Druckluftkammer ausgebildet ist, welche mit Luft unter genügendem Druck gefüllt ist, um dem Druck an der anderen Seite der Scheibe C entsprechend der Sinktiefe zu widerstehen. In diesem Falle ist die Halbkugel A bis auf den Ring AZ weg: gelassen, welcher die Scheibe C mittels tler Bolzen & wie bei der vorigen Ausführungsform festhält.
  • Der Teil B ist mit demselben Teil in Abb. i identisch, mit Ausnahme der durch den Stopfen b' geschlossenen Öffnung. Wenn dieser Stopfen entfernt ist, kann die Kammer in .der Halbkugel B mit Luft von dem gewünschten Druck gefüllt werden, worauf der Stopfen b1 wieder angebracht wird.
  • Auf diese Weise hat in beiden Fällen die das Mikrophon tragende aperiodisch schwingende Membran zu beiden Seiten bleichen Druck.
  • Das Wesentliche tbei der Erfindung ist die Befestigung des Mikrophons auf einer Membran aus einem Material, das keine Eigenschwingung besitzt, so daß es unmittelbar auf Geräusche oder sonstige aperiodische Vibrationen anspricht und daß die aufgenommenen Schwingungen in keiner Weise durch periodische Schwingungen der Membran beeinflußt werden. Das Gehäuse besteht am besten aus einem Material, das durch Wasser nicht angegriffen wird. Während der Mikrophonträger (Membran) vorteilhaft aus Gummi ist, so kann hierfür auch ein anderes Material gebraucht werden, das keine Eigenschwingungen zuläßt.
  • Durch die beschriebene Anordnung ist das Mikrophon in solcher Weise angebracht, daß es besonders auf Geräusche anspricht, obgleich es auch für Schallwellen bestimmter Schwingungszahl benutzbar ist. So ist es sehr empfindlich für das Geräusch sich nähernder Schiffe und kann mit Vorteil auf kleinen Booten benutzt werden, von denen es von Zeit zu Zeit ausgehängt werden kann, sobald sich die Gelegenheit bietet.
  • Ein solcher aperiodisch schwingender Mikrophonhalter kann auch in anderer Weise als gezeichnet angebracht sein, aber wenn er so angebracht ist, daß der Druck auf beiden Seiten gleich ist, ergibt sich ein besseres Ergebnis. Die Membran C braucht nicht rund zu sein, sie kann auch eckig oder anders geformt sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Mikrophonempfänger, insbesondere für UnterwasseTschaldwellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikrophon, vorteilhaft ein Trägheitsmikrophon, unmittelbar an einer an das Wasser stoßenden Menibran aus einem Material befestigt ist, welches keine merkliche Eigenschwingung der Membran zuläßt.
  2. 2. Mikrophonempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus dickem, an seinen Kanten eingespannten Gummi besteht.
  3. 3. Mikrophonempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aperiodisch schwingende Membran eine Mittelöffnung hat, die durch eine das Mikrophon tragende Platte geschlossen ist. q.. Mikrophonempfänger nach Anspruch i, .dadurch ,gekennzeichnet, daß die aperiodisch schwingende Membran an ihrer Kante auf einem gewölbten, durch sie geschlossenen Gehäuse befestigt ist, welches eine Kammer bildet, die hinter der Scheibe mit einem gasförmigen Druckmittel gefüllt ist, dessen Druck dem Flüssigkeitsdruck an der anderen Seite das Gleichgewicht hält.
DES53689D 1918-04-25 Mikrophonempfaenger, insbesondere fuer Unterwasserschallwellen Expired DE361111C (de)

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