DE360949C - Tasteninstrument mit zwei hintereinanderliegenden, auf dasselbe Hammersystem wirkenden Klaviaturen - Google Patents

Tasteninstrument mit zwei hintereinanderliegenden, auf dasselbe Hammersystem wirkenden Klaviaturen

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DE360949C
DE360949C DEM73888D DEM0073888D DE360949C DE 360949 C DE360949 C DE 360949C DE M73888 D DEM73888 D DE M73888D DE M0073888 D DEM0073888 D DE M0073888D DE 360949 C DE360949 C DE 360949C
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acting
keyboard instrument
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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    • G10C3/30Couplers, e.g. for playing octaves
    • GPHYSICS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Tasteninstrument mit zwei hintereinanderliegenden, auf dasselbe Hammersystem wirkenden Klaviaturen. Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent kann der einzelne Saitenhammer durch drei Vorrichtungen in Bewegung gesetzt werden; je einmal durch eine Taste der beiden Klaviaturen und weiterhin durch die Oktavkuppelvorrichtung. Um nun diese drei Anschlagmöglichkeiten unabhängig voneinander zu machen, werden gemäß der Verbesserung zwischen dem den Hammerstößer bewegenden Glied. der Mechanik' und den dieses Glied beeinflussenden, von den Tasten oder dem Oktavkuppler aus betätigten Stoßteilen selbsttätige Auslösungen angeordnet.
  • In der Zeichnung ist schematisch die Klaviermechanik mit ihren wesentlichen Teilen wiedergegeben, und zwar in einem Längsschnitt durch die Tasten. Hierbei ist a eine Taste der oberen Klaviatur, b eine solche der unteren Klaviatur. Gemäß dem Hauptpatent sollen die in der gleichen Linie hintereinander liegenden Tasten Töne anzuschlagen gestatten, die um eine Oktave auseinanderliegen. Die Tastenhebel sind deshalb schräg geführt, was durch die teilweise Scbraffur in der Zeichnung zum Ausdruck gebracht ist. Das gleiche trifft für den Schlaghebel c des Oktavkupplers zu, der ebenfalls von einer Taste aus betätigt wird, die um eine Oktavspanne von derjenigen, die in gleicher Linie mit dem Hammer liegt, Abstand hat. Dieser Oktavkuppler wird durch das Pedal d wahlweise eingerückt. Der Oktavkupplerhebel c kann dann durch eine der Tasten b durch Vermittlung seiner Stoßstange e bewegt werden. f ist dasjenige Glied (Brücke) der Mechanik jedes Hammers, das sowohl von dem Hebel a als auch von dem Hebel b und dem Oktavkupplerhebel c beeinflußt werden kann. An ihm sitzt der Stößer g, der auf den nicht dargestellten Hammer einwirkt. Wäre nun z. B. zwischen dem Tastenhebel a und dem Glied f keine Auslösung, so würde bei niedergedrückter Taste a weder durch den Tastenhebel b noch durch den Oktavkuppelhebel c eine Betätigung des Gliedes f und damit des Stößers g und seines Hammers möglich sein. Durch die Erfindung sind nun zwischen dem Glied f und dem Tastenhebel a sowohl als auch dem Tastenhebel b und dem Hebel c selbsttätig wirkende Auslösungen h, i angebracht, die ermöglichen, daß das- Glied f sofort nach erfolgtem Anschlag in seine Ruhelage zurückschnellt, gleichgültig, ob der betätigende Hebel a, b oder c niedergehalten wird oder nicht. Der Hebel b und der Oktavkuppelhebel c wirken, wie dargestellt, auf das gleiche Vermittlungsglied k, das am Hebel b nach oben kippbar angelenkt ist. Bei dieser Anordnung ist zwischen dem Glied f und den Hebeln b und c nur eine Auslösung i nötig. Diese Auslösungseinrichtungen sind in der Zeichnung nur schematisch, dargestellt entsprechend einer Ausführungsform, wie sie bei den Hämmern als selbsttätige Auslösung schon längst gebräuchlichist. Es kann dafür jede Auslösungsart und -form der Repetitionsmechaniken verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tastenmusikinstrument nachPaten@347167, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem den Stößer (g) eines Hammers bewegenden Glied (f) und den dieses beeinflussenden Tastenhebeln (a, b) oder dem Oktavkupplerhebel (c) selbsttätig wirkende Auslösungen (h, i) angeordnet sind, die dem Glied (f) sofort nach Anschlag die Rückkehr in die Ruhelage unabhängig von der Lage des angeschlagenen Hebels gestatten.
DEM73888D Tasteninstrument mit zwei hintereinanderliegenden, auf dasselbe Hammersystem wirkenden Klaviaturen Expired DE360949C (de)

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