DE360768C - Raederpaar, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Raederpaar, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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DE360768C
DE360768C DEU6574D DEU0006574D DE360768C DE 360768 C DE360768 C DE 360768C DE U6574 D DEU6574 D DE U6574D DE U0006574 D DEU0006574 D DE U0006574D DE 360768 C DE360768 C DE 360768C
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wheels
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wheels according
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DEU6574D
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OTTO ULSCHT
SIGO KUHN
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OTTO ULSCHT
SIGO KUHN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0003Wheel bodies characterised by use of non-metallic material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Räderpaar, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. Mit der Erfindung wird bezweckt, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge die Räder und die Radachsen derart erstellbar zu machen, Jaß sie :mit geringen Mitteln in kürzester Zeit und unter Benötigung weniger gelernter oder leicht anlernbarer Arbeitskräfte sowie geringen Eisenbedarfes erzeugt werden können.
  • Hierzu werden .die einzelnen Räderpaare mit ihrer Achse zweckmäßig aus einem Stück Eisenbeton hergestellt, ferner wird bei der Armierung darauf gesehen, daß dies einerseits die an den Übergangsstellen der Achse in die Räder liegende Betonmasse gegen Drehungsspannungen sichert und anderseits innerhalb ider Achse isowohl den Biegungs- als den auch' dort auftretenden Drehungsspannungen Rechnung trägt.
  • Zur Sicherung der an den genannten Übergangsstellen liegenden Betonmassen gegen Drehungsspannungen wird die in sonst bekannter Weise zylinderförmige Armierungseinlage der Eisenbetonachse an ihren beiden Enden zu einem flanschartigen Aus= breiten in den beiden Rädern gebracht.
  • Um: in der Achse sowohl den Biegungsals den auch dort auftretenden Drehungsspannungen Rechnung zu tragen, erhält die Achse selbst außer einer Längsarmierung zur Aufnahme der Biegungsspannungen noch eine Quereinlage zur Aufnahme :der Drehungsspannungen. Diese Quereinlage kann aus :einzelnen oder spiralförmig zusammenhängenden Ringen bestehen, die entsprechend mit der Längsarmierung verbunden:werden, so daß sie mit dieser zusammen einen :starren geflochtenen Zylinder bilden, in welchem die Hauptmasse der Achse ein gebettet liegt. Dieser Zylinder kann sich durch entsprechende Führung der Längsarmierungsstabenden an seinen beiden Enden flanschartig ausbreiten und mit diesen Ausbreitungen in die Betonmasse der Räder eingreiten, so dali die Betonmasse der Achse auch noch zwischen den beiden Rädern eingeklammert liegt. Um außer den ,genannten Umklammerungen der Hauptbetonmasse der Achse durch den erwähnten Armierungszylinder auch. noch ein Zusammenhalten der Betonmasse innerhalb derselben zu erzielen, kann diese in verschiedener Richtung noch von Verankerungsstäbendurchzogen werden, die schräg zur Längsachse des Armierungszylinders liegen und mit ihrem einen Ende fest mit dem Armierungszylinder verbunden sind. Solche Verankerungsstähe können dadurch erstellt werden, daß idie Quereinlage aus mehreren kurzen Spiralen besteht, von denen jede in zweigerade, idie Verrankerungsstäbe bildende Schenkel ausläuft, :derart, :daß sich diese, von den Endflächen der Spirale aus gesehen, rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig kreuzen. ' Bei Benutzung solcher kurzer spiralförmiger Quereinlagen werden diese alsdann so zueinander innerhalb der Radachse angeordnet, daß die Veranlagungsschenkel jeder nachfolgenden Quereinlage die Radachse in einer anderen Richtung als die Verankerungsschenkel oder vorhergehenden Quereinlage durchziehen, so daß sich die Verankerungsschenkel aller Quereinlagen, von einem der beiden Enden .des Armierungszylinders aus ;gesehen, in :diesem sternförmig kreuzen. Ferner wird bei Verwendung kurzer spiralförmiger Quereinlagen zweckmäßig jede nachfolgende uni etwa einen halben Ring in die vorhergehende hineingeschoben.
  • Die Räder selbst: erhalten metallene Laufreifen -und; metallene Achszapfen, (die in den gebräuchlichen Achshaltern oder Achsbüchsen laufen und mittels Metallfutters auswechselbar in Ader Radachse sitzen können.
  • In der Zeichnung ist ein :derartiges Untergestell eines Eisenbahnwagens durch, Abb. z in einer Draufsicht dargestellt. Die Abb. a zeigt ein dazu gehöriges Räderpaar mit seiner Achse links im Schnitt und rechts: in Ansicht. Die Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Achsre, die Abb:. 4 die verschiedenen Stellungen der Verankerun:gsschenkel der Quereinlagen und Abb-. 5 einer Quereinlage selbst in sohaubildlicher Darstellung.
  • Das beispielsweise aus Längsträgern a, den Kopfschwellen b, den Querträgern c und zwei zweckmäßig bogenförmigen, mit zur Aufnahme des. Pufferdruckes .dienenden Längsversteifungsrippen d bestehende Untergestell ist in einem oder aus, mehreren entsprechend miteinander verbundenen Stücken aus Eisenbeton hergestellt und ruht in sonst bekannter Weise mittels. Federn auf den sogenannten Achsbuchsen. Die metallenen: Puffer e sind gleichfalls in üblicher Weise an dem Untergestell angeordnet.
  • Die Räderpaare n sind je zusammen mit ihrer Achse i in einem Stück aus Eisenbeton hergestellt und mit metallenen Achszapfen k versehen. Diese laufen in üblicher Weise je in einem Achshalter oder einer Achsbüchse o. Die Lagerung der Achszapfen k in ider Radachse erfolgt je mittels einer metallenen Futterbüchse p. In diesen Futterbüchsen können die Achszapfen k, z. B. durch Einschrauben- oder Einkeiuen, leicht auswechselbar befestigt sein:. Die Futterbüchsen selbst erhalten zur besseren Druckverteilung auf die Eisenbetonmassen des Rades. je eine Stirnfläche q, die außen satt an dem Rad anliegt oder in dieses eingelassen ist. Zweckmäßig erhält .diese Stirnfläche bei jeder Futterbüchse .einen nach-,ein- und auswärts vorspringenden Ringflansch r, dessen innerer Teil verankernd wirkt, und dessen äußerer Teil einen Ölschutz bildet, .der verhindert, daß Öl von .der Lagerung des Achszapfens an die Betonmasse des Rades gelangt. Die Lauffläche der Räder wird j e durch einen den Spurkranz s tragenden Metallreifen t gebildet. Die metallenen Laufflächen können abnehmbar angeordnet sein, indem sie z. B. je auf einen .metallenen Lagerring t' aufgeschoben sitzen, der auf entsprechende Weise, z. B. :durch metallene Zapfen oder einen. m..-tallenen Ring u, mit der Betonmasise des Rades verankert ist. Auf ähnliche Weise wie die Achszapfen k können alle zu Verbind'ungszwedken dienenden, in der Betonmasse des Wagens zu befestibrnenden Bolzen u. ,dgl. Metallteile mittels Metallfutter aus-,vechselbar angeordnet werden.
  • Die Armierung der Räder besteht zweckmäßig aus konzentrisch ineinanderliegenden Drahtringen v und diese miteinander verbindenden, radialen Drahtstäben w. Diese Arinierung kann bei jedem Rad ein- oder mehrfach angeordnet sein. So ist sie nach Abb. 2 -links beispielsweise doppelt angeordnet. Dabei sind die radialen Stäbe w der inneren Armierungsanlage beispielsweise durch Verlängerung und Abblegen der die Längsarmierung der Achse bildenden Draht- .oder Metallstäbe x gebildet.
  • Außer dieser Längsarmierung ist in jeder Achse k noch die zur Aufnahme der Drehungsspannungen dienende Querarmierung vorgesehen. Diese besteht nach Abb. 2 links und' Abh. 3 bis 5 aus kurzen, mit den Längsarmierungsstäben x möglichst starr verbundenen Drahtspiralen y. Diese endigen an ihren beiden Enden je in einem Verankerungsschenkel z und z°, derart, @daß sich diese, von den End- oder Stirnflächen der Quereinlagen aus gesehen, rechtwinklig kreuzen, s. insbesondere Abb. 3 und 4. Das Einsetzen dieser kurzen spiralförmigen Drahteinlagen erfolgt, wie durch Abb.4 noch besonders veranschaulicht ist, derart, .daß' jede nachfolgende Quereinlage yi, y2, y3 ... mit ihren Verankerungsschenkeln z und, z°, z. B. um einen Winkel von. 45°, verdreht zu ider vorhergAenden angeordnet ist. Auf diese Weise wird .die Betonmasse der Achse, wie Abb-. 4 zeigt, innerhalb des durch die Quereinlagen und -den Längsarmierungsstäben gebildeten Armierungszylinders nach allen Richtungen -durchzogen und so :die Masse auf das wirksamste gegen .das windschiefe Auf- reißen durch Drehungsspannungen gesichert. Nach` Abb. 2 links ist ferner noch jede nachfolgende Quereinlage yl, y2,. y'... noch etwa mit einem halben Ring in die vorhergehende g esehoben.
  • Bilden, wie Abb.2 links zeigt, die Längsarmierungsstäbe x der Achse zugleich -die radialen Armlerungsstäbe w, z. B. der inneren Armierungslage der Räder, so ergibt sich ein Armierungszylinder, -der sich. an seinen Enden in den. Räidern flanschartig ausbreitet und beide Räderpaare miteinander verankert.
  • Erwähnt sei noch, daß der Armierungszylinder mit den Verankerungsschenkeln z und. z° insbesondere auch bei Eisenbetonsäulen Verwendung finden kann, .die einer starken Druckbelastung unterworfen sind" unter der die Gefahr besteht, @daß sich der obere Säulenteil schräg von dem unteren trennt und von Üiesem abgleitet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Räderpaar; insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, ,dhß das Räderpaar mit seiner Achse, aus schließlich der Achszapfen, aus einem Stück in Eisenbeton hergestellt und zur Sicherung der an den Übergangsstellen der Achse in: die Räder liegenden Betonmassen gegen Drehungspannungen die in sonst bekannter Weise zylinderförmige Armierungseinlage der Eisenbetonachse an ihren beiden Enden zu einem flanschartigen Ausbreiten in den beiden Rädern gebracht ist.
  2. 2. Räderpaar nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß idie zur Sicherung gegen Drehungsspannungen sich flanschartig in .den Rädern fortsetzende zylinderförmige Armierung der Eisenbetonachse zur Aufnahme der in der Achse selbst auftretenden Drehungsspannungen geeignete Quereinlagen besitzt und diese aus :kurzen spiralförmigen, an ihren beiden Enden mit Vexankerungsschenkeln versehenen Drahtkörpern bestehen.
  3. 3. Räderpaar nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß' sich; die beiden Verankerungssrhenkel jedes Drahtkörpers der Quereinlage, von Iden Stirnenden derselben gesehen, - rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig kreuzen.
  4. 4. Räderpaar nach Anspruch i und 3, ,dadurch gekennzeichnet, d'aß die einzelnen Drahtkörper der Quereinlage mit ihren Verankerungsschenkeln verdreht zueinander angeoridnet sind.
  5. 5. Räderpaar nach Anspruch i und 4, ,dadurch gekennzeichnet, daß' jeder nachfolgende Drahtkörper der Quereinlage mit einer Teilwindung in die Windungen des vorhergehenden Drahtkörpers eingreift.
  6. 6. Räderpaar nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß die Achszapfen sowie gegebenenfalls die zur Anwendung kommenden Verbindungsbolzen mittels Metallfutters auswechselbar in die Betonmasse eingelassen sind.
DEU6574D 1918-12-06 1918-12-06 Raederpaar, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE360768C (de)

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DE (1) DE360768C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864885C (de) * 1939-06-23 1953-01-29 Deutsche Bundesbahn Aus einem hohlen Mittelteil und zwei Radscheiben zusammen-geschweisster Radsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE864885C (de) * 1939-06-23 1953-01-29 Deutsche Bundesbahn Aus einem hohlen Mittelteil und zwei Radscheiben zusammen-geschweisster Radsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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