DE360720C - Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine - Google Patents
Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener HohlsteineInfo
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Description
- Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine. In dein Patent 359204 ist eine Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine beschrieben, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß der geradlinig geführte Kern nicht in einem Führungsgehäuse, sondern frei im Preßkopf liegt, so daß er sich unmittelbar in der Masse hin und her bewegen kann. Obwohl diese Presse sich zur Herstellung einkammeriger Hohlsteine vorzüglich bewährt hat, so erweist sie sich zur Herstellung mehrkamrneriger Hohlsteine als weniger brauchbar, weil die Anbringung mehrerer Kerne auf einem gemeinsamen Kernhalter konstruktive Schwierigkeiten verursacht und weil außerdem bei der Zurückführung der Kerne aus dem Mundstück in den Preßkopf die 'Vorschubgeschwindigkeit der äußeren Strangteile sich infolge der durch die konische Gestalt des Mundstückes bedingten Ouerschnittsveränderung der Durchtrittskanäle gegenüber dem zwischen den parallel geführten Kernen liegenden und daher immer gleichen Querschnitt besitzenden Mittelteil verändert, wodurch Ungleichmäßigkeiten in der Steinbildung hervorgerufen werden.
- Die Erfindung ist nun eine Weiterausbildung der Strangpresse nach dem Hauptpatent und bezweckt, diese letztere auch für die Herstellung mehrkammeriger Hohlsteine einzurichten. Das wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Kerne schwingbar im Preßkopf angeordnet sind, so daß sie ihre hin und her gehende Bewegung statt geradlinig auf einem Kreisbogen ausführen. Infolge dieser Ausbildung werden die Vorzüge, welche sich aus der hin und her gehenden Bewegung der Kerne unmittelbar in der Masse ergeben, gewahrt und gleichzeitig die vorstehend hesprochenen Nachteile der geradlinigen Führung der Kerne beseitigt.
- Die Luftzuführung in die sich bildenden Hohlräume kann in gleicher Weise wie nach dem Hauptpatent durch Hohlausbildung der Kerne und ihrer Tragarme geschehen. Sie kann jedoch auch in der Weise erfolgen, daß die Vollwand bei ihrer Bildung nicht vollständig geschlossen wird, sondern eine kleine Öffnung frei läßt, durch die während der Bilclung des Hohlraumes die Außenluft Zugang erhält. Es hat sich bei Versuchen gezeigt, daß man es bei dem unmittelbar in der 1lasse hin und her gehenden Kern durch Veränderung des Kernhubes in der Hand hat, die Vollwand vollständig oder nur teilweise zu schließen. Bei der Zurückbewegung des Kernes in den Preßkopf drängt sich nämlich die unter Pressung stehende Masse von allen Seiten gleichmäßig um den Kern herum, so daß der Hohlstrang hinter dem Kern sich birnenförmig zusammenschließt. Je nach der Größe des Weges, den der Kern aus dem Mundstück in den Preßkopf zurücklegt, kann man es nun regeln, daß der Zusammenschluß der Wandungen des Hohlsteines vollständig oder nur teilweise erfolgt, so daß im letzteren Fall eine mehr oder minder große Öffnung in der Steinstirnwand erhalten bleibt. Man ist auf diese Weise von der Verwendung jeglicher Hilfsmittel zur Zuführung der Außenluft in den Steinhohlraum befreit, indem man lediglich die Hubgröße des Kernes einzustellen braucht.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
- Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Preßkopf und das Mundstück, wobei sich die Kerne im Mundstück befinden und der Strang als Hohlstrang das Mundstück verläßt.
- Abb. 2 zeigt dieselbe Ausführungsform, wo-1-.ei jedoch die Kerne teilweise in den Preßkopf zurückgeführt sind und sich hinter ihnen die Masse von allen Seiten gleichmäßig zur Bildung der Vollwand zusammenschließt.
- Abb. 3 entspricht sonst der Abb. i und zeigt jedoch die Kerne so' weit in den Preßkopf zurückgeführt, daß sich hinter ihnen eine vollkommen geschlossene Vollwand bildet.
- Abb.4 zeigt eine Stirnansicht der gebildeten Hohlsteine und Abb.5 veranschaulicht schematisch eine Ausführungsform des Antriebes der Kerne und der Verstellbarkeit ihrer Hubgröße, wobei die Abbildung im Verhältnis zu Abb. i tim 9o° gedreht ist.
- An den Preßzylinder a, der die übliche Förderschnecke b enthält, ist ein besonders gestalteter Preßkopf c mit Mundstück d angeschlossen. In seitlichen Ausbauchungen des Preßkopfes sind um Zapfen e Hebel f schwingbar gelagert, die die Kerne g tragen. An der Stirnseite sind die letzteren mit einer Einlage k aus Gips oder anderer, an Ton nicht haftender Masse versehen, welche das Abheben des Kernes von der gebildeten Vollwand beim Hubwechsel erleichtern. Die Zapfen e sind abgedichtet, durch den Preßkopf nach außen geführt und tragen dort Hebelarme i, die durch Schubstangen j an eine durch ein Spannschloß k mit Rechts- und Linksgewinde in der Länge verstellbare Stange-1 angeschlossen sind. Die Stange greift an einem Zapfen in an, .der in einer Schlitzführung n einer Kurbelscheibe o verstellbar ist. Die Kurbelscheibe sitzt auf der Hauptantriebswelle p der Maschine und erhält von dieser ihren Antrieb.
- Die Wirkungsweise ist die folgende: Befinden sich die Kerne g in der Stellung gemäß Abb. i, d. h. innerhalb des Mundstückes, so verläßt der Strang das Mundstück als Hohlstrang. Werden die Kerne nun durch Drehung der Kurbelscheibe o aus dem Mundstück heraus und in den Preßkopf zurückgeführt, so schließt sich hinter ihnen der Hohlstrang allmählich von allen Seiten nach der Mitte birnenförmig zusammen, wie dies Abb. 2 zeigt, und bildet in der Endstellung der Kerne.gemäß Abb. 3 die Vollwand. ' Werden nun die Kerne wieder nach vorwärts in (las Mundstück hineingeführt, so drücken sie, da sie sich schneller als die Masse bewegen, auf die Rückseite der gebildeten Vollwände und geben dieser hier glatte Flächen. Haben die Kerne ihre Endstellung im Mundstück erreicht, so erfolgt wiederum der Austritt des Stranges als Hohlstrang.
- Durch die Verstellung des Zapfens na in der fiehlitzführung n kann man den Hub der Kurbelscheibe o verändern, wobei die Länge der Stange L mittels des Spannschlosses h dein veränderten Kurbelhub angepaßt wird. Entsprechend dem Kurbelhub ändert sich auch (lie Hubgröße der Kerne g. Man kann sonach diese letztere derart einstellen, daß bei der Zurückführung der Kerne in den Preßkopf die Masse sich nicht vollständig, sondern bis auf eine kleine öffnung q (Abb. 4.) hinter ihnen schließt, durch welche bei der erneuten Bildung der Hohlstrangschicht die Außenluft in den gebildeten Hohlraum eintreten und den Druckausgleich mit der Außenluft herstellen kann. Diese in den Vollwänden bleibenden kleinen öffnungen sind für den Stein selbst kein Nachteil, sondern sie wirken im Gegenteil vorteilhaft und sind notwendig, weil sie das Austrocknen und das nachträgliche Brennen des Steines erleichtern.
- Gegebenenfalls kann der hin und her schwingende Kern natürlich auch zur Herstellung einkammeriger Hohlsteine Anwendung finden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH; Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine nach Patent 359204, dadurch gekennzeichnet, daß die frei im Preßkopf liegenden Kerne (g) auf Armen (f) gelagert sind, welche um seitlich der Mundstücksöffnung liegende Punkte (e) schwingbar sind, so daß sie sich auf Kreisbögen in der Masse von der Mundstücksöffnung nach innen und außen bewegen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK66682D DE359204C (de) | 1918-07-11 | 1918-07-11 | Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine |
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Applications Claiming Priority (2)
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| DEK66682D DE359204C (de) | 1918-07-11 | 1918-07-11 | Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine |
| DEK70895D DE360720C (de) | 1918-07-11 | 1919-11-11 | Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360720C true DE360720C (de) | 1922-10-06 |
Family
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Family Applications (2)
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| DEK70895D Expired DE360720C (de) | 1918-07-11 | 1919-11-11 | Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine |
Family Applications Before (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (2) | DE359204C (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1048214B (de) * | 1952-12-06 | 1958-12-31 | Francesco Merlini | Vakuumpresse fuer keramische Massen |
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1918
- 1918-07-11 DE DEK66682D patent/DE359204C/de not_active Expired
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1919
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE359204C (de) | 1922-09-21 |
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