DE360446C - Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form

Info

Publication number
DE360446C
DE360446C DEL47468D DEL0047468D DE360446C DE 360446 C DE360446 C DE 360446C DE L47468 D DEL47468 D DE L47468D DE L0047468 D DEL0047468 D DE L0047468D DE 360446 C DE360446 C DE 360446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tip
plane
steering
folded
folder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL47468D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sapal SA
Original Assignee
Sapal SA
Publication date
Priority to DEL47468D priority Critical patent/DE360446C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE360446C publication Critical patent/DE360446C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/38Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths
    • B65B11/40Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/42Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a combination of straight and curved paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren und Igaschine zum Einhüllen von Gegenständen parallelepipedischer Form. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zum Einhüllen von Gegenständen parallelepipedischer Form, bei welchen nach schlauchförmigem Herumfalten der Umhüllung um rlen Gegenstand an den überstehenden Enden der Umhüllung mittels eines Falters je zwei zur Bildung einer Verschlußklappe notwendige Seitenlappen mit gemeinsamern, in der Mittelebene des Gegenstandes liegendem# Zipfel vorgefaltet werden, wonach diese Seitenlappen unter Überlappung derselben durch Vorbeiführen an Lenkflächen umgelegt werden. Das Eigentümliche dieses Verfährens besteht darin, daß der Zipfel von der 2dittelebene abgelenkt und mit dem einen Seitenlappen in entgegengesetztem Sinne umgelegt wird, als wie der andere Seitenlappen zwecks Anlegens an den Gegenstand vorher umgelegt wurde, wobei die Lage der beim Urnlegen des Zipfels entstehenden Faltlinie derart gewählt wird, daß die die Spitze der Verschlußklappe bildende Stoßstelle der beiden an den Gegenstand angelegten, nunmehr in eine Ebene gebrachten und einander Überlappenden Seitenlappen annähernd in die Tvlittelebene zu liegen kommt. Die Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens ist derart eingerichtet, daß die Vorrichtung zum Ab- lenken des Zipfels von der Mittelebene und zum Umlegen desselben zur Wirkung gelangt, bevor die beiden umgelegten Seitenlappen aneinandergepreßt werden.
  • Die Zeichnung stellt die Maschine, welche zur Ausfüfirung des Verfahrens gemäß der-Erfindung dient, in einem Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. i ist teils die Seitenansicht undi teils ein Schnitt der Maschine unter Weglassung aller zum Verständnis der Erfindung entbehrlichen Organe.
  • Abb.:2 und 3 zeigen je eine Einzelheit in größerem Maßstab.
  • Abb. 3a und 3b sind entgegengesetzte Seitenansichten und Abb. 3c eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Abb. 3- Abb.4 ist ein Schnitt nach LinieIV-IV der Abb. 2.
  • Abb.5 ist ein Schnitt nach Linie V-V der Abb. 2, und Abb. 6 ist eine Draufsicht im Sinne des Pfeiles VI der Abb.:2.
  • Abb. 7 bis ii veranschaulichen perspektivisch die unterschiedlichen Stufen des Einhüllens.
  • Auf der drehbaren Welle i ist eine sternförmige Scheibe 2 fest angebracht, welche sechs symmetrisch angeordnete feste Backen 3 trägt. Führungen 4 mit parallelen Gleitflächen sind an der Scheibe:2 derart vorgesehen, daß darin die Kolbenstangen 5 der Kolben 6 sich iii radialer Richtung hin und her bewegen können. An der Scheibe:2 sind ferner Drehachsen 7 für bewegliche Backen 8 vorgesehen, die an Doppelhebeln 9, io angebracht sind, deren Arme 9 durch Zugfedern i i derart beeinflußt sind, daß die Backen 8 sich den Backen 3 zu nähern suchen, womit sechs aus den Backen 3 und 8 zusammengesetzte Zangen gebildet werden.
  • 12 ist eine mit dem die Umhüllung liefernden Papierband 13 beschickte Rolle, von welcher aus das Band durch die Führungen 14 und 15 geht. Zwischen letzteren wird das Band durch die Schere 16 zerschnitten, wodurch ein viereckiges Papierhlatt 17 entsteht, das sich an der Führung 18 und an der verstellbaren Unterlage ig stützt.
  • 2o ist eine zur Einführung des einzuhüllenden Gegenstandes 2 1 in der zur Wellenachse i gleichlaufenden Richtung dienende Kapsel. Dieselbe besitzt eine Öffnung 22, durch welche hindurch ein schwingender Stoßarm :23 in das Innere der Kapsel:2o und darüber hinaus bis in die Nähe der jeweilig in Reihe mit der Kapsel 2o befindlichen Zange 3, 8 gelangen kann.
  • :24, '25 sind obere und 26 eine untere Führungsrolle. 27 ist eine kreisbogenförmig gebogene Führungspfatte.
  • Um die feste AchSe28 ist ein Doppelhebel 29, 3o drehbar gelagert, welcher an dem> einen Ende eine Winkelplatte 3 1 trägt, während er an dem anderen Ende an das WinkelstÜck 32 angelenkt ist. Letzteres ist seinerseits mit der Lenkstange 33 gelenkig verbunden, welche durch nicht dargestellte Antriebsorgane auf und ab bewegt wird.
  • An einer zweiten festen Achse 34 ist ein Doppellhebel 35, 36 drehbar -befestigt, welcher an dem einen Ende an die Lenkstange 33 angelenkt ist und - an dem anderen Ende einen gabelförmigen Falter 37 trägt (Abh. 3 bis 3c)-jeder der beiden Zinken dieser Gabel ist keilförmig ausgebildet und weist neben der flachen Basis 39 zwei symmetrische konvergierende Flächen 40 und 41 auf, die an den Kanten 38' und 38" zusammentreffen, so daß eine Nase 38 gebildet wird. Der Übergang von der Basis 39 zu der Nase 38 ist abgerundet und bildet eine kleine Fläche 38"', welche der Scheibe 2 zugekehrt ist.
  • Die Nase 38, welche von der Ebene der Scheibe 2 weiter entfernt liegt als die Basis 39, ist ferner so gelegen, daß eine Senkrechte von der Nase 38 auf die Ebene der Scheibe 2 nidlit auf die Basis 39 selbst, sondern auf deren Verlängerung trifft.
  • Die Anordnung ist eine solche, daß die Nas 38 am unteren Ende der Schwingungsbahn des Falters 37 sich in der Mittelebene 48, 48 (Abb. io) des gerade an dieser Stelle vorbeigeführten Gegenstandes befindet.
  • An einem Träger 42 (Abb. 1, 2, 4, 5, 6) sind- die Lenkflächen 43 und 44 fest angebracht. Es sind auf entgegengesetzten Seiten der Scheibe 2, zwei solche Träger miteinander zugekehrten Lenkflächen in solchem Abstand voneinander vorgesehen, daß die Zangen 3, 8 mit den von ihnen gehaltenen Gegenständen zwischen den Trägern hindurchgehen können. Die beiden Lenkflächen 43, 44 sind doppelt gekrünimt, und zwar ist die eine der Welle i näher gelegene Lenkfläche 43 geneigt zu der anderen Lenkfläche 44. Die Krümmung der beiden Lenkflächen setzt sich zusammen aus einer solchen, die mit dern Umfang der Scheibe:2 gleichlaufend ist, und einer zweiten, die hierzu quergerichtet ist. Die Neigung der beiden Lenkflächen 43, 44 zueinander ist eine wechselnde, wie aus den Abb. 4 und' 5 hervorgeht. Äm stärksten ist diese Neigung an der Stelle 46 und am schwächsten an der Stelle 47. Die Ste114547 liegt wie die Stelle 46 in der Mittelebene 48 (Abb. 2) des Gegenstandes, jedoch dem letzteren näher als die Stelle 46. Die Abnahme der Neigung von der Stelle 46 bis zur Stelle 47 ist nicht stetig, so daß die Fläche 43 in zum Scheibenumfang quergerichtetem Sinne stärker gekrünnut erscheint als die Lenkfläche 44.
  • Die Kante 45 der Lenkfläche 43 verläuft bis zur Stelle 47 der Ebene der Seheibe:2 näher als die Kante 49 der Lenkfläche 44, welche bis zur Stelle 5o annähernd der Kante .45 parallel ist.
  • Auf diese Weise ist zwischen den beiden Kanten 45 und 49 tin SPalt 52, gebildet, welcher in der Längsrichtung annähernd konzentrisch zur Wellenachse i ist und dessen Querschnitt zu der Mittelebene 48, 48 (Abb. 2 und io) des Gegenstandes, welche bei dem Umlauf desselben stets parallel zur Wellenachse i ist, geneigt verläuft. Die Stelle 46, d. i. der Anfang des Spaltes 52, liegt, wie aus Abb. 3 liervorgeht, etwas vor dem unteren Ende der Schwingungsbahn des -Falters 37, so daß dessen Nasen 38, wie in Abb. 3 gezeigt, etwas in den SPalt 52 eintreten.
  • An den Stellen 47 und 5 1 beginnend (.,»\#,1)b.:2), entfernen sich die beiden Kanten -#5 und 49 voneinander, so daß eine Erweiterung 53 entsteht, deren Rand. mit 55 bezeichnet ist. Die beiden Lenkflächen 43 und 44 gehen in eine um die Erweiterung 53 herum verlaufende Fläche 54 über. Dieselbe hat annähernd kegelförmige Gestalt, da die Kante 55 weiter vom einztiwic1Zelnden Gegenstand entfernt ist, als die Grenzlinie 56, an welcher die Fläche 54 in die Ebene 57 übergeht, welch letztere ganz dicht an dem vorbeigeführten Gegenstand liegt. Der Übergang der Lenkfläche43 in die Kegelfläche54 verläuft steiler als derjenige der Lenkfläche 44, da die Stelle 47 näher am Gegenstand gelegen ist als die Stelle5i.
  • 58 ist ein schwingender Arm und 59 eine Führung (Abb. i).
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Uaschine ist folgende: Der in die Kapsel:2o eingebrachte Gegenstand wird durch den Stoßarrn 23 vorgestoßen, wobei er das als Hülle dienende Papierblatt 17 mitnimmt und, zwischen den Führungsrollen 24, :25, :26 hindurchgehend, zwischen die Backen 3 und 8 eingeschoben wird. Das Papier-blatt und die Entfernung der Unterlage ig von der Kapsel:2o sind so bemessen, daß der Gegenstand an drei Seitenflächen von der Hülle umfaßt wird, während ein Teil a der letzteren überhängt (Abb. i). Dieser Überhängende Teil a wird beim Übergang. der gefüllten Zange 3, 8 in die nächste um 6o' versetzte Lage, was durch absatzweise Drehung der Scheibe 2 bewirkt wird, im Vorbeigleiten, an der Führungsplatte 27 von letzterer umgelegt. In der nächsten Haltestelle der Zange wird der Teil a durch die Winkelplatte 31 in die Zange 3, 8 eingeschoben und mit dem anderen Papierblatteil b zur überlappung gebracht, so daß die Umhüllung nunmehr schlauchförm#ig um den Gegenstand herumgefaltet ist (Abb. 1, 7 und 8). Nach einer weiteren Drehung der Scheibe:2 um 6o' gelangt die Zange 3, 8 in die Lage. in welcher mittels des Falters 37 die zur Bildung der Verschlußklappen 6o (Abb. io und i i) notwendigen Seitenlappen 61, 62 mit geineinsamein, in der Mittelebene 48, 48 des Gegenstandes liegz#iidem Zipfel 63 vorgefaltet werden (Abb. 7). Dieses VGrfalten wird durch den Falter 37 an beiden gegenüberliegenden Seiten des Gegenstandes durch Herabschwingen auf die den Gegenstand seitlich überragenden Teile c, d der Hülle bewerkstelligt, und zwar in folgender Weise: Die Ausinessung des Gegenstandes, gemessen von (lei* einen Mittellinie 48 zur anderen Mittelliiiie48 (Abb. io), entspricht annähernd dem Abstand zwischen den Basisflächen 39 der beiden Zinken des Falters 37, wobei zwischen :eder Basisfläche und der benachbarten Seite des Gegenstandes ein gewisses Spiel übrig gelassen wird. jeder Zinken des Falters 37 führt die parallelepipedische Form des überragenden Hüllenteiles in diejenige nach Abb. 7 über. indem die Basis 39 die in der Abbildung oberen Hüllenlappen c an den Gegenstand lierandrückt und, die Nase 38 den in der Abb,'1(Itin", unteren Lappen d nach unten mit L, nimmt und ausbiegt, wobei der Zipfel 63 gebildet wird, während die beiden Seitenlappen (ii und 02 sich, an die beiden Fläch-en 4o iiii(1 -[i des Falters 37 anlegen. Die Fläche #3 8... des Falters 37 läßt gleichzeitig einen Übergang von der ebenen Fläche der an den Gegenstand angelegten Lappen nach dem Zipfel 63 entstehen.
  • In Abb. 3 ist die relative Lage des Falters 37, des Gegenstandes und des Teiles 42, nachdem das Vorfalten bewirkt wurde, dargestellt, wobei man sich vergegenwärtigen muß, daß ZD der gezeichnete Falterzinken. und die Lappen 61 lind 62 nicht mit dem gezeichneten Teil des Trägers -1.2, sondern mit dem gegenüberliegenden zusammenarbeiten, mit anderen Worten, daß der (vom Besebauer aus) vordere Teil 42, welcher init den vollgezeichneten TÜlen des Falterzinkens zusammenarbeitet, weg enomnien gedacht ist. Die Nase 38 des #,9 111 Falterzinkens und somit der Zipfel 63 sind hierbei in den Spalt 5-- an der Stelle, wo derselbe beginnt, eingetreten, und die Lappen k# 61 und 62 liegen zum Teil an den Lenkflächen -13 und 4-[. Nunmehr geht der Falter 37 zurück, und es wird nun die Zange 3, 8 weiterbewegt, wobei die Zipfel 63 voran in der Bewegungsrichtung liegen. Dabei kommt zunächst die Lenkfläche43 zur Wirkung und becsinnt den an ihr anliegenden Seitenlappen 6#:, an den Gegenstand anzulegen (Abb. 3 und 9). Gleichzeitig beginnt der Zipfel in den Spalt 52 einzutreten; die Kante45 der Lenkfläche,43, welche an der Stelle46 der Scheibe 2 näher liegt als die Zipfelspitze, fängt an, den Seitenlappen 6-, allmählich umzubi#gen (Abb. 9), wobei die Ablenkung des Zipfels dadurch unterstützt wird ' daß der andere Seiteiilappcn 61 beginnt, von der Lenkfläche 44 in entgegengesetztem Sinne wie der Seitenlappen 62 umgelegt zu werden. Der Seiteillappen 62 wird so von der Lenkfläche 4,3 immer näher an den Gegenstand angelegt, und zwar bis der Gegenstand zur Stelle 47 (Abb. 2) gelangt, wo die Kante 45 in den Zipfel eine Faltlinie 64 einknickt (Abb. 9 und i o). Abb.. i o zeigt die Seitenlappen 6 1 und 62 nach dem Aufeinanderfalten, nachdem der Lappen61 von der Lenkfläche44 v oi ilstäiidig umgeleg 't worden ist. Die Faltlinie64, die durch die Stelle47 der Kante45 erzeugt worden ist, verläuft derart, daß der Schnittpunkt 66 der Faltlinie 64 mit der Faltliiiie 65 (Abb. 9 und io) des Seitenlappens 62 sich annähernd in der Mittelebene 48, 48 des Gegenstandes befindet, indem die Stelle _[# der Kante 4,5 zuletzt mit der Faltlinie 65 in Berührung gekommen ist (Abb. 2).
  • Bei dem weiteren Vorwärtsschalten der Scheibe 2 tritt die Spitze des Zipfels 63 in die Erweiterung 53 ein (Abb. i und 2). Der Rand 55 der Erweiterung 53 befindet sich in einer Entfernung von der benac * hbarten Fläche des einzuhüllenden Gegenstandes:2i, welche größer ist als die Entfernung der Zipfelspitze von der genannten Fläche. Infolgedessen trifft bei der weiteren FortbewegLing des Gegenstandes die Zipfelspitze- auf die Fläche 54 auf und wird durch diese letztere allmählich auf die Eberie 57 geleitet. Geht dann der Gegenstand selbst an der dicht an ihm angrenzenden Ebene 57 vorbei, so werden die beiden Seitenlappen 61, 6?- fest an den Gegenstand angedrückt, wobei die Faltlinie 6, (Abb. io) gebildet wird, und dabei glattgepreßt.
  • Die Hülle besitzt nunmehr die Gestalt nach Abb. io. Um dieselbe in die endgültige Form nach Abb. i i überzuführen, 6edarf es nur noch des Umlegens der Verschlußklappen 6o an den eingehüllten Gegenstand. Dieses Umlegen der Verschlußklappen 6o an den Gegenstand gemäß Abb. i i wird mittels beiderseits der Führung 59 angebrachter, nicht gezeichiieter schiefer Flächen bewerkstelligt, an denen der Gegenstand beim Ausstoßen aus der Zange 3, 8 vorbeigeführt wird. Das Ausstoßen des Ge'genstandes aus der Zange in die Führung .59 wird durch den mittels des schwingenden Armes 58 _antreibbaren Kolben 6 an der nächsten Aufenthaltsstelle der Zange bewirkt, die diametral gegenüber der Einlegestelle gelegen ist. In der Führung 59 wird der Gegenstand durch die nachfolgenden Gegenstände allmählic1-i# weiterbefördert. - Der Vorzug der beschriebenen Vorrichtung besteht darin, daß die Verschlußklappen 6o in sauberer Art her-estellt werden können. ZD 'Nian hat bis Jetzt diese Verschlußklappen so b Olebildet, daß die nach Abb - 7 vorgefaltete t' flülle zwecks Umlegens der Seitenlappen an schrägen Lenkflächen vorbeigeführt worden ist, und zwar mit dem Zipfel 63 nach hinten gerichtet.
  • Es ist klar, daß es ohne ein vorheriges Umlegen des Zipfels, welches Verfahren bis jetzt Überhaupt nicht bekamit war, an den einen der beiden Seitenlappen 61 oder 62 nicht möglich. ist, diese beiden Seitenlappen, die sich ja oben überlappen Lind unten in einer Spitze zusammenstoßen, in eine und dieselbe Ebene umzulegen, ohne diese Spitze zu zerknüllen (Abb. 8). Das Umlegen des Zipfels in regelmäßiger Weise derart, daß die Faltung der beiden Seitenlappen nach deren Überlappen ein symmetrisches Aussehen erhält, wird ferner dadurch wesentlich erleichtert, daß der vorangehende Zipfel in erster Linie und erst dann die Seitenlappen, anfallgend vom Zipfel nach rückwärts, der Behandlung seitens der Lenkflächen unterworfen werden, wäfirend, wenn man wie bisher umgelzehrt veriahren und den Zipfel erst zum Schluß mit den Lenkflächen in Berührung bringen würde, ein Umlegen des Zipfels überhaupt ausgeschlossen oder wohl sehr schwierig wäre.

Claims (2)

  1. PATr,NT-AN,qPRÜCIIE: i. Verfahren zum Einhüllen von Gegenständen parallelepipedischer Form, bei welchem nach schlauchförmigeni Herumfalten der Umhüllung tun den Gegenstand an den überstehenden Enden der Umhüllung mittels eines Falters je zwei zur Bildung einer Verschlußklappe notwendige Seitenlappen mit gemeinsamem, in der Mittelebene des *Gegenstandes liegeildem Zipfel vorgefaltet werden, wonach diese Seitenlappen unter Überlappung derselben durch Vorbeiführen an Lenkflächen umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zipfel (63) von der Mittelebene abgelenkt und samt dem einen Seitenlappen (61) in entgegen-,gesetztem Sinne umgelegt wird, als wie der andere Seitenlappen (62) zwecks Anlegens an den Gegenstand vorher umge-Z, legt wurde, wobei die Lage der beim Umlegen des Zipfeis entstehenden Faltlinie (64) derart gewählt wird, daß die die Spitze der Verschlußklappe (6o) bildende Stoßstelle (66) der beiden an den Gegenstand angelegten, nunmehr in eine Ebene Cre brachten und einander überlappenden Seitenlappen (61. 62) annähernd in die Mittelebene zu liegen kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch 0,ekennzeichnet daß die vorgefaltete Hülle mit dem Zipfel (63) voran an den Lenkflächen vorbeigeführt wird. 3. Masch#ine zur Ausführung des Verel fahrens nach Anspruch i und 2, dadurch "ekennzeichnet, daß zwei gekriü mute Lenkflächen (43, 44) vorgesehen sind, welche voneinander durch einen im, Querschnitt zur Mittelebene des Gegenstandes (Yeneigten Spalt (52) getrennt sind, in den einzutreten der Zipfel durch den zum #'orfalten der beiden Seitenlappen (61, 62) dienenden Falter (17) veranlaßt wird, und von denen zunächst die eine Lenkfläche (43) zur Wirkung kommt, indem sie sich alsbald der Bahnebene der vorbeigeführten Gegenstandsseite nähert und den einen Seitenlappen (62) an die Gegenstandsseite anlegt, wonach auch der andere Seitenlappen (61) von der zweiten in ihrem Verlauf voll der genannten Bahnebene weiter entfernten Lenkfläche (44) Über den erstgenannten Seitenlappen (62) allmählich umgelegt wird, wobei die erstgenannte Lenkfläche (43) mit ihrer den Spalt (52 einsäumenden Kante (45) den erstgenannten Seitenlappen (62# an einer Stelle (64) einknickt, die annähernd in der Mittelebene des- Gegenstandes liegt. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (52) etwas vor dem unteren Ende der Bahn des Falters (37) beginnt, und daß am anderen Spaltende die beiden gekrümmten Lenkflächen (43, 44) in eine einzige Fläche (5,4) übergehen, welche sich allmählich der Bahnebene des vorbeigeführten Gegenstandes nähert. 5. Maschine nach Anspruch 3 und 4 mit einer den Gegenstand nebst der um ihn gefalteten Hülle haltenden, um eine Achse rotierenden Zange und einem drehbar schwingenden Falter zum Vorfalten der Seitenlappen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (52) in Längsrichtung konzentrisch zur Drebachse (i) der Zange (3, 8) angeordnet ist, und daß die Drehrichtung der Zange (3, 8) mit derjenigen des Falters (3-) bei der Bildung des Zipfels (63) in gleichem Sinne verläuft.
DEL47468D Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form Expired DE360446C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL47468D DE360446C (de) Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL47468D DE360446C (de) Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE360446C true DE360446C (de) 1922-10-03

Family

ID=7272054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL47468D Expired DE360446C (de) Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE360446C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953687C (de) * 1944-02-26 1956-12-06 Rose Brothers Ltd Einwickelmaschine zum Herstellen von blockfoermigen Packungen
DE1020559B (de) * 1952-09-22 1957-12-05 Iaalpmaia Alpenland Maschb G M Vorrichtung zum Eindosen von eingewickelten stueckigen Guetern, insbesondere von Kaesestuecken
DE1121991B (de) * 1957-12-19 1962-01-11 G D Sas Di Enzo Seragnoli E Ar Vorrichtung zum Einwickeln von Gegenstaenden
DE1228554B (de) * 1964-06-19 1966-11-10 Focke Pfuhl Verpack Automat Vorrichtung zum allseitigen Umhuellen von Packungen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953687C (de) * 1944-02-26 1956-12-06 Rose Brothers Ltd Einwickelmaschine zum Herstellen von blockfoermigen Packungen
DE1020559B (de) * 1952-09-22 1957-12-05 Iaalpmaia Alpenland Maschb G M Vorrichtung zum Eindosen von eingewickelten stueckigen Guetern, insbesondere von Kaesestuecken
DE1121991B (de) * 1957-12-19 1962-01-11 G D Sas Di Enzo Seragnoli E Ar Vorrichtung zum Einwickeln von Gegenstaenden
DE1228554B (de) * 1964-06-19 1966-11-10 Focke Pfuhl Verpack Automat Vorrichtung zum allseitigen Umhuellen von Packungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69816353T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Gegenstandsgruppen, insbesondere Zigarettenpackungs-Gruppen
DE1636226B2 (de) Einwickelmaschine zum einwickeln von gegenstaenden in blaettern aus einschlagmaterial
DE360446C (de) Verfahren und Maschine zum Einhuellen von Gegenstaenden parallelepipedischer Form
DE69402806T2 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Verschlussstreifens auf Verpackungen
DE1900450B1 (de) Vorrichtung zum seitlichen Umhuellen einer Behaeltergruppe mittels eines Pappzuschnitts
DE2632967C2 (de) Vorrichtung zum Einhüllen von quaderförmigen Gegenständen, insbesondere Packungsgruppen
DE3441633C2 (de) Verpackungsmaschine für quaderförmige Gegenstände
DE10053666A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Umhüllen von Verpackungen von Produkten der tabakverarbeitenden Industrie
AT84627B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einhüllen von Gegenständen parallelepipedischer Form.
DE2637398C2 (de) Verpackungsmaschine
CH395845A (de) Vorrichtung an Einwickelmaschinen zum Umlegen von Einwicklerzuschnitten um kontinuierlich geförderte Gegenstände
DE69704829T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Zigarettenpackungen mit Kartonzuschnitten
DE1078930B (de) Maschine zum Einwickeln von blockartigen Gegenstaenden, z. B. Zigarettenpackungen
DE571517C (de) Brezelformmaschine
DE958999C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen buendelweisen Einwickeln von langen, stabfoermigen Gegenstaenden wie Makkaroni od. dgl.
CH111050A (de) Einwickelmaschine für Seifen und andere Stückwaren.
DE824777C (de) Verpackungsmaschine
DE19608967A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einschlagen von Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie in Packmaterialzuschnitte
US1378694A (en) Apparatus for wrapping up articles of parallelepiped form
DE1116142B (de) Vorrichtung zum Verpacken einer Gruppe von rechteckigen blockfoermigen Gegenstaenden in aus einem Zuschnitt zu bildende Kartons
DE1786472B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Aufgußbeuteln
DE1896434U (de) Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine.
DE950345C (de) Kreuzbodenbeutelmaschine
DE409179C (de) Einwickelmaschine fuer rechteckige Gegenstaende
DE2746431A1 (de) Vorrichtung zum einschlagen von gegenstaenden, insbesondere grossen gebinden