DE1896434U - Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine. - Google Patents
Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine.Info
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Description
. 308 020*29.
werke körber & co. kg. Hamburg Bergedorf, d. 27. April 1964
Patent A/¥e
Torrichtung zum Zuführen von Hüllmaterial quer in die Verpaekungsbahn einer Packmaschine
Die Heuerung "bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen
von Hüllmaterial quer in die Verpackungsbahn einer Packmaschine, bei der das Hüllmaterial von einer Zuführförderwalze
einer Saugförderwalze übergeben wird, auf der es in Hüllzuschnitte zertrennt wird, welche von Saugförderscheiben
übernommen und in die Yerpackungsbahn eingefahren werden, wo sie durch Führungen U-förmig um den zu umhüllenden
Gegenstand herumgefaltet werden.
Die Neuerung bezweckt die Weiterausgestaltung und Verbesserung derartiger Vorrichtungen.
Bei ihnen ist der Zwischenraum bzw. Spalt zwischen den Saugförderscheiben,
welche die Hüllzuschnitte in die Verpackungsbahn einfahren, und den die U-förmige Faltung bewirkenden
Führungen von ausschlaggebender Bedeutung, weil bei zu geringem Zwischenraum das Einfahren bzw. Hineinbewegen der Hüllzuschnitte
behindert oder sogar vereitelt wird, so dass diese entweder gestaucht werden oder auf der oberen Führung für
das U-förmige Falten entlanggleiten und sich irgendwo in unzulässiger Weise an Teilen der Vorrichtung bzw. Packmasehine
festsetzen. Wird der Zwischenraum dagegen zu gross bemessen, so bricht in den Saugöffnungen der Saugforderscheiben
der Unterdruck zusammen, bevor der Hüllzuschnitt von diesen
abgezogen ist. Dadurch wird der Hüllzuschnitt nicht mehr ordnungsgemäss auf den Saugforderscheiben gehalten und kann
sich verschieben, so dass die U-förmige Faltung des Hüllzuschnittes nicht an der dafür vorgesehenen Stelle erfolgt
und die Umhüllung Ausschuss wird.
Bei der !Teuerung wird von der Erkenntnis ausgegangen, dass
optimale Ergebnisse erzielt werden, wenn der "besagte Zwischenraum
sich innerhalb eines bestimmten Bereiches hält und vorgeschlagen, die zum U-förmigen Palten der Hüllzuschnitte dienenden
Führungen mit einem Abstand zu den Saugforderscheiben
in der Grössenordnung zwischen 0,5 und 8 mm anzuordnen. Der
an der Vorrichtung einzustellende, genaue Wert innerhalb diedes Bereiches zwischen 0,5 und 8 mm muss von Pail zu Fall ermittelt
werden, da er von verschiedenen Faktoren abhängig ist, z.B. dem Material des Hüllzuschnittes, der Dicke des
Hüllzusehnittes, der Geschwindigkeit, mit welcher der Hüllzuschnitt auf den Saugforderscheiben transportiert wird, der
Flexibilität bzw. Steifigkeit des Hüllmaterials. Durch die Anordnung der für die U-förmige Faltung sorgenden Führungen
zu den Saugförderscheiben in einem Abstand in der neuerungsgemässen
Grössenordnung wird erreicht, dass der Unterdruck
in den Saugöffnungen der Saugförderscheiben beim Transport jedes Hüllzuschnitts stets aufrechterhalten bleibt und somit
die Hüllzuschnitte zuverlässig gehalten werden und sich nicht
verlagern können, und ferner, dass die Hüllzuschnitte immer
einwandfrei in die Verpackungsbahn hineingelangen können.
Bei der üblichen Ausführung der Vorrichtung ist die Zuführförderwalze
angetrieben; hierbei kämmt ein auf ihrer Welle angeordnetes
Zahnrad mit einem Zahnrad auf der Welle der Saugförderwalze.
Wenn nun die meist als Gummiwalze ausgebildete Zuführförderwalze wegen einseitiger Abnutzung und der
hieraus resultierenden Gefahr des Verziehens des Hüllmaterials abgedreht werden musste, war auf Grund des nun
kleineren Durchmessers der Zuführförderwalze eine Änderung der Zentrale der beiden besagten Antriebszahnräder notwendig,
die nur durch den Einbau neuer Zahnräder mit einer passenden Zentrale zu erreichen war, wenn die Zuführförderwalze
mit dem abgedrehten Durch-messer wieder an der
Saugförderwalze anliegen sollte.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung wird eine solche
Vorrichtung in dieser Beziehung dadurch verbessert, dass die Zuführförderwalze als nicht angetriebene, federbelastete
Walze ausgebildet ist, die lediglich durch ReibungsSchluss
mit umläuft, wobei ihr Mantel sowohl wie bekannt aus elastischem Material, etwa Gummi, Kunststoff oder dergleichen,
gefertigt werden kann als auch auf Grund dessen, dass die Zuführförderwalze federnd an der Saugförderwalze anliegt,
aus unelastischem Material bestehen kann. Dadurch,dass der Antrieb der Zuführförderwalze entfällt, ist bei einem
eventuellen Abdrehen auf Grund einseitiger Abnutzung eine getriebetechnische Anpassung nicht mehr erforderlich. Die
Zuführförderwalze kann vielmehr so oft, wie die Dicke ihres Mantels es zulässt, abgedreht werden, ohne dass Spiel zwischen
ihr und der Saugförderwalze entstünde, da sie durch die neuerungsgemässe Federbelastung stets gegen die Saugförderwalze
gedrückt wird.
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WERKE KÖRBER & CO. KG. HAMBURG _ 4 _ ^
In der Regel kommt bei einer Vorrichtung der hier in Rede stehenden Gattung als Hüllmaterial eine billige Kunststofffolie
zur Anwendung. Derartige Folien besitzen jedoch den Mangel, dass sie meistens elektrostatisch aufgeladen sind
und als Folge dieser Aufladung die aus ihnen gefertigten Hüllzuschnitte auf der Saugförderwalze haften bleiben, d.h.
die Übergabe der Hüllzuschnitte von der Saugförderwalze auf die Saugförderscheiben ist mit Schwierigkeiten verbunden.
Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, ist es üblich, die Hüllzuschnitte im Übergabebereich zwischen Saugförderwalze
und Saugförderscheiben mittels Druckluft von der Saugförderwalze abzublasen und sie gleichzeitig gegen die Saugförderscheiben
zu blasen, um sie zwangsläufig in den Wirkungsbereich der Saugöffnungen der letzteren zu bringen.
Bei diesem Abblasen tritt bei breiten Hüllzuschnitten jedoch
der Nachteil ein, dass die Hüllzuschnitte durchgebogen werden
und sich verziehen, was später unschöiaussehende Faltenbildungen
an den fertigen Umhüllungen der zu verpackenden Gegenstände ergibt. Um dies zu vermeiden, wird gemäss einem
weiteren Merkmal der Neuerung der Saugförderwalze ein mechanisches Mittel zum Ablösen der Hüllzuschnitte von ihrer Oberfläche
und Zuleiten derselben an die Saugforderscheiben zugeordnet.
Dieses Mittel wird in Bewegungsrichtung hinter dem Übergabebereich zwischen Saugförderwalze und Saugförderscheiben
und nahe diesem angeordnet. Im Hinblick auf das leicht zu deformierende und zu beschädigende Hüllmaterial wird der mit
den Hüllzuschnitten in Berührung kommende Teil des Mittels
nachgiebig
zum Ablösen zweckmässigi ausgebildet. Ein solches Mittel kann
zum Ablösen zweckmässigi ausgebildet. Ein solches Mittel kann
zum Beispiel eine Bürstenwalze sein oder eine Walze mit flexiblen Abstreifflügeln. Das Ablösen der Hüllzuschnitte
von der Oberfläche der Saugförderwalze mit Hilfe eines mechanischen Mittels kann durch Anwendung von Druckluft
unterstützt werden. Im Gegensatz zu der bekannten Art der Anwendung von Druckluft dient hier aber die Druckluft lediglieh
dazu, das Ablösen derHül!zuschnitte durch das mecha-
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nische Mittel zu unterstützen.
nische Mittel zu unterstützen.
Sehliesslich besteht ein Kennzeichen der Neuerung noch darin, dass die Saugöffnungen der Saugforderscheiben als in Umfangsrichtung
sich erstreckende, längliche Mulden ausgebildet sind, in welchen die Saugkanäle münden. Hierbei werden die Mulden
zu einer über den gesamten Umfang der Saugförderscheiben sich erstreckenden Muldenreihe formiert und diese Muldenreihe nahe
der der Verpackungsbahn zugekehrten Seitenfläche der Saugförderscheibe angeordnet, wobei ihre Breite nur einen Bruchteil
der Breite der SaugfOrderscheibe einnimmt. Diese Ausbildung
und Anordnung der Saugöffnungen der Saugforderscheiben
gestattet es, mit einem Paar Saugförderscheiben für sämtliche zu umhüllenden Packungsformate auszukommen, d.h. die Saugförderscheiben
und damit die gesamte Vorrichtung werden hierdurch formatunabhängig. Demgegenüber muss bei der bekannten
Ausbildungsform auf Grund ihrer lOrmatabhängigkeit bei Änderung
des zu umhüllenden Packungsformates jeweils das Saugforderscheibenpaar
durch ein dem anderen Format angepasstes neues Saugforderscheibenpaar ausgetauscht werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Neuerung in vereinfachter Darstellung wiedergegeben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Zuführen von Hüllmaterial quer in die Verpackungsbahn
einer Packmaschine,
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht der Vorrichtung, wobei aber nur das linksseitige Ende veranschaulicht
ist,
Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1, in welcher die oberhalb der Saugförderscheiben
liegenden Teile nicht gezeichnet sind, Fig. 4 die Vorderansieht einer Saugförderscheibe der
Vorrichtung nach den Figuren 1 bis 3, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 die Seitenansicht der Saugforderscheibe nach
Fig. 5 die Seitenansicht der Saugforderscheibe nach
Fig. 4, zur Hälfte im Schnitt und Fig. 6 einen Ausschnitt aus der Saugförderscheibe
gemäss den Fig. 4 und 5 in vergrösserter Darstellung.
Die Vorrichtung zum Zuführen von Hüllmaterial in Form eines von einem Hüllmaterialband 1 abgeschnittenen Hüllzuschnittes
quer in die Verpackungsbahn 2 einer nicht weiter veranschaulichten Packmaschine besteht im wesentlichen aus der Zuführförderwalze
3 mit vorgeschalteter Umlenkförderwalze 4, einer Saugförderwalze 5 sowie zwei Saugforderscheiben 6, 7·
Die Zuführförderwalze 3 mit einem Mantel aus Gummi ist lose drehbar auf einer Achse 8 gelagert, die von zwei um eine
an der nicht dargestellten Grundplatte der Packmaschine befestigten Achse 9 schwenkbaren Armen 10 gehalten wird.
Eine an der Maschinengrundplatte fixierte Feder 11 greift an einem der Arme 10 an und versucht die Arme 10 im Uhrzeigersinn
um die Achse 9 zu verschwenken, wodurch die Zuführförderwalze 3 stets an die Saugförderwalze 5 gedrückt
wird.
Die Saugförderwalze 5 weist an ihrem Mantel eine Vielzahl Ausnehmungen 12 auf, welche sowohl als Saugöffnungen als
auch als Blasöffnungen dienen und mit axialen Kanälen 13
verbunden sind, die stirnseitig an der Saugförderwalze 5 vor einem drehfest gelagerten Steuerring 14 münden und bei der
Drehbewegung der Saugförderwalze 5 mit einer Saugluftkammer
und einer Druckluftkammer 16 nacheinander zeitweilig in Verbindung
kommen. Die Saugluftkammer 15 des Steuerringes 14 ist mittels Rohrleitung 17 an eine nicht dargestellte Saugluftquelle,
seine Druckluftkammer 16 mittels Rohrleitung an eine ebenfalls nicht gezeichnete Druckluftquelle angeschlossen.
Die Saugförderwalze 5 dient gleichzeitig als Schneidunterlage für eine Messerwalze 19 >
deren Messer 20 das Hüllmaterialband 1 in Hüllzuschnitte 21 zerschneidet.
Die zu beiden Seiten der Verpackungsbahn 2 angeordneten Saugförderscheiben
6, 7 besitzen je eine über ihren gesamten Umfang
sich erstreckende Reihe Saugöffnungen in der Form von länglichen Saugmulden 22 (vergl. Fig. 4 bis 6). Die Reihe
Saugmulden 22 jeder Saugförderscheibe 6 bzw. 7 ist nahe der
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der Verpackungsbahn 2 zugekehrten Seitenfläche der Saugförderscheibe
angeordnet. Die Breite der Saugmulden 22 beträgt, wie aus Pig· 5 ersichtlich ist, nur einen Bruchteil
der Breite der Saugförderscheibe 6 bzw. 7. Je zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgende Saugmulden 22
sind mit einem radialen Kanal 23 verbunden, und zwar die
eine direkt und die andere über einen schrägen Kanal 24. Jeder Kanal 23 ist an einen axialen Kanal 25 angeschlossen,
der in der von der Verpaekungsbahn 2 abgekehrten Stirnseite der SaugfOrderscheibe 6 bzw. 7 vor einem drehfest
angebrachten Steuerring 26 mündet, mit dessen an eine nicht dargestellte Saugluftquelle über die Rohrleitung 27 angeschlossene
Saugluftkammer 28 er bei der Drehbewegung der Saugförderscheiben 6 bzw. 7 zeitweilig in Verbindung gelangt.
G-emäss Fig. 3 besitzt gede Saugförderscheibe 6 bzw.
einen Steuerring 26.
Zum Ablösen der Hüllzuschnitte 21 von der Saugförderwalze und Zuleiten derselben an die Saugförderscheiben 6, 7 ist
eine Bürstenwalze 29 in Förderrichtung gesehen hinter dem Übergabebereich zwischen der Saugöförderwalze 5 und den
Saugförderscheiben 6 und 7 angeordnet. Die Messerwalze 19, die Saugförderwalze 5, die Bürstenwalze 29 und die Saugförderscheiben
6 und 7 werden von der Hauptwelle der Verpackungsmaschine
her über die üblichen Kraftübertragungen angetrieben, wobei der Antrieb entweder kontinuierlich oder
intermittierend erfolgen kann.
Die zu umhüllenden Gegenstände, die hier im Beispiel die Form
von Blöcken 30 haben, werden in der Yerpackungsbahn 2 durch an einer nicht dargestellten, in Abhängigkeit vom Hauptantrieb
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der Paekmaschine angetriebenen förderkette "befestigte
Mitnehmer 31 transportiert bzw. gegen den zugeordneten
Hüllzuschnitt 21 geschoben. Oberhalb und unterhalb der Verpackungsbahn 2 und diese mit bildend sind zwei den Saugförderscheiben
6 und 7 nachgeschaltete Führungen 32 und angeordnet, welche das ü-förmige falten der Hüllzuschnitte
21 bewirken. Zum Zuführen der Hüllzuschnitte 21 in die Verpackungsbahn 2 ist zwischen den Saugförderscheiben 6,
und den führungen 32, 33 ein Abstand bzw. Zwischenraum 34
(fig. 1) "vorgesehen. Zwischen den führungen 32, 33 zu beiden Seiten der Verpackungsbahn 2 ist je ein falter 35
bzw. 36 zum falten der Stirnseiten der Umhüllung der
Blöcke 30 angeordnet, wie die fig. 3 erkennen lässt.
Arbeitsweise der Vorrichtung:
Das über die Umlenkförderwalze 4 und die durch friktion umlaufende Zuführförderwalze 3 auf die Saugförderwalze 5
gelangende Hüllmaterialband 1 kommt zunächst auf dieser in den Sog der im Bereich der Saugkammer 15 als Saugöffnungen
fungierenden Ausnehmungen 12 und wird durch das Messer 20 der Messerwalze 19 in Hüllzuschnitte 21 zerschnitten. Bei
seinem Transport auf der Saugförderwalze 5 gelangt jeder Hüllzusehnitt in den Übergabebereich zwischen letzterer
und den Saugförderscheiben 6, 7. Die im Übergabebereich placierte Druckluftkammer 16 beaufschlagt die Ausnehmungen
im Mantel der Saugförderscheibe 5> die nun zu Blasöffnungen
werden und jeden Hüllzuschnitt 21 von der Oberfläche der Saugförderwalze 5 ablösen, so dass er leicht von der Bürsten-
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walze 29 erfasst und vollends von der Saugförderwalze 5 abgehoben und den Saugförderscheiben 6, 7 zugeleitet
werden kann. Auf den Saugförderscheiben 6, 7 kommt jeder Hüllzuschnitt 21 in den Einfluss ihrer Saugmulden 22 und
wird mit deren Hilfe gehalten und durch den Zwischenraum hindurch in die Yerpaekungsbahn 2 eingefahren. Sobald ein
Hüllzuschnitt 21 die richtige lage zu dem ihm zugeordneten, zu umhüllenden Block 30 erreicht hat, wird der Block 30
und mit ihm sein Hüllzuschnitt 21 von dem Mitnehmer 31
zwischen die Führungen 32 und 33 geschoben. Dabei werden
die beiden Enden des Hüllzuschnittes 21 von den Saugförderscheiben 6, 7 abgezogen und der Hüllzuschnitt U-förmig um
den Block 30 herumgefaltet (vergl. Fig. 1). Kurze Zeit,
nachdem das U-förmige Falten begonnen hat, gelangen durch das von dem Mitnehmer 31 verursachte Weiterschieben der
Block 30 und sein Hüllzuschnitt 21 in den Wirkungsbereich der Falter 35 und 36, welche die Stirnseitenfalze 37 der
Umhüllung falten.
- Schutzansprüche -
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Hüllmaterial quer in die
Verpackungsbahn einer Packmaschine, bei der das Hüllmaterial von einer Zuführförderwalze einer Saugförderwalze
übergeben wird, auf der es in Hüllzuschnitte zertrennt wird, welche von Saugförderscheiben übernommen
und in die Verpackungsbahn eingefahren werden, wo sie durch Führungen U-förmig um den zu umhüllenden Gegenstand
herumgefaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zum U-förmigen Falten der Hüllzuschnitte (21) dienenden
Führungen (32, 33) mit einem Abstand (34) zu den Saugförderscheiben (6, 7) in der G-rössenordnung zwischen
0,5 und 8 mm angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführförderwalze (3) als nicht angetriebene, federbelastete
Walze ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel der Zuführförderwalze (3) aus elastischem Material,
z.B. Gummi, gefertigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugförderwalze (5) ein mechanisches Mittel (29) zum
Ablösen der Hüllzuschnitte (21) von ihrer Oberfläche und Zuleiten derselben an die Saugförderscheiben (6, 7) zugeordnet
ist.
Jl(UUU/ WERKE KÖRBER & CO. KG. HAMBURG - 2 - | **J
WERKE KÖRBER & CO. KG. HAMBURG
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (29) zum Ablösen der Hüllzuschnitte (21)
in Bewegungsrichtung hinter dem Übergabebereich zwischen Saugförderwalze (5) und Saugförderscheiben (6, 7) und
nahe diesem angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5> dadurch gekennzeichnet,
dass der mit den Hüllzuschnitten (21) in Berührung
kommende Teil des Mittels (29) zum Ablösen nachgiebig ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass als Mittel zum Ablösen eine Bürstenwalze (29) dient.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugöffnungen der Saugförderscheiben (6, 7) als in Umfangsrichtung
sich erstreckende, längliche Mulden (22) ausgebildet sind, in welchen die Saugkanäle (23 bzw. 24)
münden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulden (22) zu einer über den gesamten Umfang der Saugförderscheiben
(6 bzw. 7) sich erstreckenden Muldenreihe formiert sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenreihe nahe der der Verpackungsbahn (2) zugekehrten
Seitenfläche der Saugförderscheibe (6 bzw. 7) angeordnet ist und ihre Breite nur einen Bruchteil der Breite der Saugförderscheibe
(6 bzw. 7) einnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048486 DE1896434U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048486 DE1896434U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1896434U true DE1896434U (de) | 1964-07-09 |
Family
ID=33172351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0048486 Expired DE1896434U (de) | 1964-04-29 | 1964-04-29 | Vorrichtung zum zufuehren von huellmaterial quer in die verpackungsbahn einer packmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1896434U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2535846A1 (de) * | 1974-08-14 | 1976-02-26 | Erca | Vorrichtung zum schrittweisen antrieb eines endlosen transportmittels |
| DE3241636A1 (de) * | 1982-11-11 | 1984-05-17 | Focke & Co, 2810 Verden | Vorrichtung zum herstellen von verpackungszuschnitten |
| DE19726376A1 (de) * | 1997-06-21 | 1998-12-24 | Topack Verpacktech Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden einer Schwächungslinie an einem Aufkleber |
-
1964
- 1964-04-29 DE DE1964H0048486 patent/DE1896434U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2535846A1 (de) * | 1974-08-14 | 1976-02-26 | Erca | Vorrichtung zum schrittweisen antrieb eines endlosen transportmittels |
| DE3241636A1 (de) * | 1982-11-11 | 1984-05-17 | Focke & Co, 2810 Verden | Vorrichtung zum herstellen von verpackungszuschnitten |
| DE19726376A1 (de) * | 1997-06-21 | 1998-12-24 | Topack Verpacktech Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden einer Schwächungslinie an einem Aufkleber |
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