DE360255C - Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder - Google Patents

Steuerung fuer Lufthaemmer mit getrenntem Baer- und Pumpenzylinder

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DE360255C
DE360255C DEK78420D DEK0078420D DE360255C DE 360255 C DE360255 C DE 360255C DE K78420 D DEK78420 D DE K78420D DE K0078420 D DEK0078420 D DE K0078420D DE 360255 C DE360255 C DE 360255C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Steuerung für Lufthämmer mit getrenntem Bär- und Pumpenzylinder. Zusatz zum Patent 307541. Bei der Luftharnmersteuerung nach Patent 307541 ist keine besondere Einstellung vorgesehen, welche ermöglicht, sichere Einzelschläge zu geben. Ein Einzelschlag wird bei der geschützten Einrichtung dadurch erzielt, dafi man denBär in die Höchststellung bringt, dann die Steuerung rasch für starken Reihenschlag einstellt und, sol:ald der Bär aufgeschlagen hat, sofort die Steuerung in die Stelhing für Hochhalten zurückführt, damit der Bär nicht noch einen weiteren Schlag geben kann. Dies erfordert gespannte Aufmerksamkeit des Hainnierfübrers und längere Einü'.,ting für diese Art, den Hammer zu steuern. Die vorliegende Erfindung gestattet sichere 11110 1.edueine Erzieltnig von I:inzelschlägeii beliebiger Stärke. Abb. i veranschaulicht eine diesl,ezügliche Anordnung bei einer Lufthammersteuerting nach Patent 3075d11.
  • Die zum Pumpenzylinder führenden Kanäle f, und f, sind durch einen Uinleitungskanal s verl tinden, der sich durch einen Drehschieber t al:sperren läßt. Der Schieber enthält ein nach f, sich öffnendes Ventil ii, (las al-er auch in den Kanal s eingebaut sein kann. Eine Feder oder ein Gewicht sticht stets den Schiel-er t so zu drehen, daß er den Kanal s verschließt. Soll ein Einzelschlag gegeben werden, so wird der Schieher t durch irgendein an und für sich bekanntes Mittel derart mit dein Gestänge, welches die beiden anderen Stetierschieher hetätigt, gekuppelt, daß der Schieber t beim Einstellen der Steuerung für Hochhalten des Bären den Kanal s schließt, so claß bei niedergehendem Pumpenkolben keine Luft über den Bär gelangen kann. Bei dem nun folgenden Einstellen für starkem Schlag wird a1 er der Kanal s freigegeben (siehe Abb. i). Der aufsteigende Pumpenkölben wirft dann den Bären atif das Schmiedestück. Beim \iedergelien-schafft dagegen der Pumpenkolben die Luft, welche sich im unteren Raum der Punipe befindet, durch den Umlaufkanal s und Ventil ii in den Raum über den Koll-en, und der Bär verharrt auf dein Schmiedestück.
  • Abb.2 stellt eine Einrichtung dar, durch welche der Hilfsschieber t zwecks Erzielung von Einzelschlägen mit dem Steuergestänge der beiden anderen Schieber gekuppelt werden kann. Auf der Spindel w des Hilfsschiebers t ist eine mit einer Lücke versehene Schei? e z auf gekeilt, die eine Lieder i in eine solche Stellung zu hringen sucht, daß der Schieber t den Kanal s abschließt. Lose sitzt auf der Spindel w der Hehel x, der durch Gestänge mit der Spindel v des o'.:eren der beiden Steuerschiel-er verl;unden ist und eine Klinke p trägt, die zurückgeschlagen ist, wenn kein Einzelschlag gegeben werden soll. Der Hilfsschieber schließt dann unter Wirkung der Feder i den Kanal s ab. Wird die Klinke in die Lücke der Scheibe z eingelegt, so nimmt das Steuergestänge den Hilfssschieher derart mit, daß dieser l:ei Einstellung der Steuerung für starken Schlag den Kanal s freilegt und ein Einzelschlag gegeben wird. Abb. 3 und 4. stellen eine Abänderung der Ausführung nach Abb. i dar, hei welcher der sonst ruhende Hilfsschiel:er um etwa 9o° zu drehen ist, wenn man einen Einzelschlag erzielen will. Der Umleitungskanal s verbindet jetzt uninittell#ar leide Schiehergehäuse; das lZiicl~schlag@-entil ii t:efindet sich im oberen Steuerschie'..er, und zwar in solcher Lage gegen den Kanals, <laß die Öffnung 2 unter dein Ventil ii l@ei Einstellung des Schiebers für starken Schlag sich mit der Ausmündung des Kanals s deckt. Der untere Schieber ist so gestaltet, claß er die untere Mündung des Kanals s bei keiner Einstellung verdeckt.
  • Will nian einen Einzelschlag geben, so 1 ringt man den HilfsscUieber t durch Drehung tim go= in die gezeichnete Stellung, iifnet also den Umleitungskanal s. Der obere Steuerschieber, welcher den Kanal s sonst verdeckt, gibt ihn nach Einstellung der Steuerung für starke Reihenschläge frei, so daß nunmehr wie 1-,ei der Ausführung nach Abb. i ein Einzelschlag gegeben wird.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SPRI'cHE: i. Steuerung für Lufthämmer nach Patent 307541 zum Geben von Einzelschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungskanäle (f" f,) zwischen Pumpen- und Bärzylinder durch einen Umleitungskanal (s) verbunden sind, der gewöhnlich durch einen in ihm angeordneten Hilfsclrehschiel#er (t) abgeschlossen ist und nur, wenn ein Einzelschlag gegeben werden soll, nach Einstellung der Steuerung für starken Reihenschlag den Durchgang durch den Kanal (s) freigibt, und zwar mittels eines in ihm angeordneten Rückschlagventils (ii), (las sich nur in der Richtung nach dem oberen Verbindungskanal (f,) öffnet.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß lose auf der Spindel (w) des Hilfsdrehschiel-ers (t) ein mit dem Gestänge der 1#eiden anderen Schiel:er verbundener, eine Klinke (p) tragender Hebel (x) sitzt, und daß die Klinke in eine Lücke einer auf der Spindel (w) aufgekeilten Scheike (z) einzulegen ist, wenn ein Einzelschlag gegeben werden soll.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Umleitungskanal (s) die Gehäuse der beiden Steuerschie#:er unmittelbar miteinander verbindet und das Rückschlagventil (ti) im o'-eren Schiel-er sell,.st angeordnet ist.
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