DE359503C - Sicherung fuer Thermotelephonanlagen, bei welchen ein induktiver Widerstand in Reihemit dem Thermotelephon geschaltet ist - Google Patents
Sicherung fuer Thermotelephonanlagen, bei welchen ein induktiver Widerstand in Reihemit dem Thermotelephon geschaltet istInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21.SEPTEMBER 1922
R EI CH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 359503 KLASSE 21a GRUPPE 40
(N IjS7O VIIl\2i
a1)
Naamlooze Vennootschap De Nederlandsche Thermo-Telephoon Maatschappij
in Utrecht, Holland.
Sicherung für Thermotelephonanlagen, bei welchen ein induktiver Widerstand in Reihe
mit dem Thermotelephon geschaltet ist.
Die Erfindung "betrifft Thermotelephonanlagen, bei welchen in den Stromkreis des
Thermotelephons ein induktiver Widerstand eingeschaltet ist? Durch die bei einer Änderung
des magnetischen Feldes dieses Widerstandes auftretenden Selbstindu'ktionsströme
können die feinen Wollastondrähte, aus denen die Hitzleiter des Thermotelephons bestehen,
zerstört werden.
Eine Änderung des magnetischen Feldes, durch die das Thermotelephon gefährdende
Stromstöße auftreten können, tritt z. B. ein,
wenn der induktive Widerstand zu mehreren Stromkreisen, parallel geschaltet ist, von denen
einer das Thermotelephon enthält und ein anderer unterbrochen wird. Dies tritt auch
ein, wenn der induktive Widerstand, z. B. die Spute eines Gleichstromweckers, einem
Stromkreis angehört, in dem das Thermotelephon nicht liegt, aber bei Einschaltung des
ThermöteJephons hinter 'dieses gelegt wird.
ίο Nach der Erfindung ist das Thermotelephon gegen die Stromstöße dadurch gesichert,
daß an das Thermotelephon oder den induktiven Widerstand ein induktionsfreier Nebenschluß
gelegt ist. Durch diesen Nebenschluß können sich die vom induktiven Widerstand ausgehenden Stromstöße ausgleichen, so daß
eine Zerstörung der feinen Wollastondrähte des Thermotelephons vermieden ist.
Vorteilhaft dient als induktionsfreier Nebenschluß, sofern dieser an ein Thermotelephon
oder eine Drosselspule gelegt wird, ein Kondensator. Die vom induktiven Widerstand
ausgehenden oszillierenden Selbstinduktionsströme haben bekanntlich eine hohe ' 25 Frequenz. Da ein Kondensator hochfrequenten
Wechselströmen keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt, findet ein guter Ausgleich der Stromstöße statt, während bei
Anwendung der Sicherung für Thermotelephonanlagen mit 'Gleichstromweckern der
Gleichstrom nicht durch den Nebenschluß hindurchtreten kann, da der Kondensator den
Gleichstrom nicht hindurchläßt. Wird der Nebenschluß an ein Thermotelephon gelegt,
so ist der Widerstand', welcher der Kondensator den Sprechströmen entgegensetzt, wesentlich
höher als der Widerstand des Thermo^ telephone, so daß auch bei diesen Anlagen gesichert
ist, daß durch das Thermotelephon der für die normale Wirkungsweise erforderliche
Strom hindurchgeht. Bei Speisung des Thermotelephons durch einen Gleichstrom unter Einschaltung einer Drosselspule hat der
Kondensator noch den besonderen Vorteil, daß die Wirkung des Gleichstromes durch das
Mittel zur Sicherung des Thermotelephons gegen die von der Drosselspule ausgehenden
Stromstöße nicht beeinträchtigt wird, da der Gleichstrom durch den Kondensator nicht
hindurchtreten kann.
A1Is induktionsfreier Nebenschluß kann auch j
bei Weckerspulen eine bifilar gewickelte Spule
verwendet werden. Es liegt dann zwar auch das Thermotelephon der anderen Sprechstelle |
im Nebenschluß zur Weckerspule; wenn aber die durch diese Spule gebildete Stromquelle
für die oszillierenden Ströme infolge ihres eigenen Widerstandes nur eine begrenzte
Stromstärke hergeben kann, so erhält bei Einführung eines Nebenschlusses, infolge des ■
■großen Spannungsabfalles in der Spule, das ; Thermotelephon weniger Strom, so daß dieser
keine Gefahr mehr für die Hitzleit'er des Thermotelephons bildet. Da hierbei ein Teil
des Gleichstromes durch diese Spule fließt, muß natürlich deren Widerstand so groß sein,
daß der Wecker den au seinem Betrieb erforderlichen
Strom 'erhält. Die bifilare Wicklung hat zwar einen gewissen Stromverlust zur Folge, j edoch ist unter Umständen eine
derartige Spule einfacher herzustellen und leichter beschaffbar als ein Kondensator.
Die oszillierenden Selbstindüktionsströme
könnten das Thermotelephon auch dann gefährden, wenn der Stromkreis, in dem das Thermotelephon liegt, offen ist lund das Telephon
lediglich mit einem Pol an einem Stromkreis angeschlossen ist, der einen induktiven
Widerstand enthält, dessen magnetisches Feld z. B. durch eine Stromunterbrechung eine
Änderung erfährt. In diesem FaMe kann die Kapazität des Thermotelephons so groß sein,
daß sich die oszillierenden Entladungen geltend machen.
Bei Verwendung eines Kondensators als induktionsfreier Nebenschluß hat sich herausgestellt,
daß die Lautstärke des Thermotelephons durch den Nebenschluß beeinträchtigt wird, wenn die gegenseitige Entfernung der
Sprechstellen und damit die Linienwiderstände groß werden.
Nach der Erfindung kann dies dadurch vermieden werden, daß der bei unterbrochenem
Sprechstromkrers im Nebenschluß zum Thermotelephon liegende Kondensator kurz nach
der Schließung des Sprechstromkreises ausgeschaltet .und kurz vor der -Unterbrechung
dieses Stromkreises wieder eingeschaltet wird. Diese Schaltung erfolgt vorteilhaft mit Hilfe
des zum Ein- und Ausschalten des Thermotelephone dienenden Schalters. Der Kondensator
ist dann während des Gesprächs ausgeschaltet, so daß er keine beeinträchtigende Wirkung auf die Schallwiedergabe ausüben
kann, während die hochfrequenten oszillierenden Ströme, die bisweilen durch die eingeschalteten
Spulen, z. B. die Weckerspule oder die Drosselspule, entstehen, sich während der
Unterbrechung des Sprechstromkreises zum größten Teile durch den Kondensator ausgleichen
können.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Schaltung nach der Erfindung
dargestellt.
Abb. ι zeigt das 'Schaltungsschema einer Thermotelephonanlage mit Gleichstromweckern,
Abb. 2 das Schaltungsschema einer Thermotel'ephonanlage. mit im Sekundärstromkreis
liegenden, durch eine Gleichstromquelle gespeisten Thermotelephonen und iao
Abb. 3 eine Abänderuragsform der Anlage nach Abb. 2.
Bei der in AtIb. ι dargestellten Thermotelephonanlage
sind von drei Sprechstellen I, II, III nur diejenigen Teile dargestellt, welche
durchaus zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind. In der Sprechstelle I ist das
Thiprmotelephon1 ι in der üblichen Weise an
einem beweglichen Umschalthaken 2 aufgehängt. Der Umschalthaken steht durch die
Leitung 3 mit der Batterie 4 in Verbindung, die an die Linienleitung 5 angeschlossen ist.
Von den Kontaktstücken 6, 7, zwischen welchen der Umschalthaken spielt, ist das Kontaktstück
6 durch eine Leitung 8 mit der Magnetspule 9 des Weckers verbunden, die an der
Linienleitung 10 liegt. Das Kontaktstück 7 steht durch eine Leitung 11, in die das Mikrophon
12 eingeschaltet ist, mit idem Thermotelephon1
ι in Verbindung, das durch eine Leitung 13 ebenfalls an die Linienleitung 10 gelegt
ist.
Von der Sprechstelle II ist nur der Schalter für die Schließung des Weckerstromkreises
dargestellt, nämlich der durch die Leitung 14 an die Linienleitung 5 angeschlossene Druckknopf
15 und das mit ihm zusammenwirkende Kontaktstück 16, welches durch die Leitung
17 an die Linienleitung 10 gelegt ist.
In der Sprechstelle III ist der Umschalthaken 18 durch eine Leitung 19 an die Linienleitung
5 und durch eine Leitung 20 an das Kontaktstück 21 des Schalters dieser Sprechstelle
gelegt. Der Druckknopf 22 ist durch eine Leitung 23 an die Linienleitung 10 angeschlossen,
während das Kontaktstück 24 durch eine Leitung 25, in die das Mikrophon
26 dieser Sprechstelle eingeschaltet ist, mit dem Thermotelephon 27 in Verbinidung steht.
Das Therimotelephon ist durch eine Leitung 28 mit dem Kontaktstück 29 verbunden, mit dem
der Umschalthaken 18 zusammenwirkt.
Wird bei dieser Schaltung in der Sprechstelle III das Thermotelephon 27 vom Haken
18 abgenommen, so daß dieser in die mit gestrichelten
Linien gezeichnete Lage kommt, in der er sich gegen das Kontaktstück 29 legt, und wird gleichzeitig in der Sprechstelle II
auf den Knopf 15 gedrückt, um den Wecker der Sprechstelle I zum1 Ertönen zu bringen,
so kann beim Loslassen des Druckknopfes 15 das Thermotelephon 27 durch die in der Magnetspule
9 des Weckers entstehenden Selbstinduktionsströme zerstört werden.
Das Thermotelephon 27 wird beim Abnehmen vom Haken 18 in den Wecker Stromkreis
geschaltet, indem der Strom von der Batterie 4 durch Leitung 3, Kontaktstück 6, Leitung
8, Magnetspule 9, Leitung 10, 23, Kontaktstück 24, Leitung 25 zum Thermotelephon
27 fließt und zurück durch Leitung 28, Kontaktstück 29, Haken 18, Leitungen 19 und 5
zur Batterie 4. Durch Schließung des Schalters 15, 16 wird der parallel zur Batterie^
liegende Stromkreis mit den Leitungen 17, 14 zugeschaltet und beim öffnen des Schalters
wieder abgeschaltet. Beim Abschalten dieses Stromkreises ändert sich das magnetische Feld
der Magnetspule 9 so stark, daß in dem Weckerstromkreis Stromstöße auftreten,
durch die das eingeschaltete Thermotelephon 27 zerstört wind.
Dies ist bei dem in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbei'spiel dadurch vermieden, daß
durch die Leitungen 30, 31 die bifilar gewickelte, also induktionsfreie Spule 32 in den
Nebenschluß an die Magnetspule 9 (des Weckers gelegt ist. Die in dieser Spule auftretenden
oszillierenden Ströme treten zum größten Teil durch die Spule 32 'hindurch, so
daß ihre Spannung rasch sinkt und der durch das Thermotelephon 27 fließende Teil der
oszillierenden Ströme die Hitzleiter nicht mehr gefährdet. Hierbei ist der Widerstand
der Spule 32 so groß, daß beim Schließen des Weökerstromkrei'ses auch der zum Betrieb des
Weckers erforderliche Strom durch die Spule 9 fließt.
Die Selbstioaduktiansströme können das
Thermotelephon 27 auch gefährden, wenn sein Stromkreis offen ist, es also, wie bei der
in Albb. 1 mit voll ausgezogenen Linien dargestellten
Lage, nur einpolig an der Magnetspule 9 liegt, zumal wenn die Leitung hinter dem Telephon noch weitergeht. Die Stromstöße
sind auch dann deutlich im Telephon hörbar. Insbesondere ist dies der Fall, wenn .
die offene Linie an einer anderen Leitung des
Wedkerstromkreises entlangführt, was bei dieser Anlage durch Herstellung gewisser
Verbinidungen leicht eintreten kann. Auch in diesen Fällen ist das Thermotelephon 27 durch
die Spule 32 gesichert.
An die Stelle der bifilar gewickelten Spule kann auch ein Kondensator treten, der entweder
im Nebenschluß zur Weckerspule 9 öder auch zum Thermotelephon und Mikrophon
26 liegt.
Abb. 2 zeigt d'i'e Anordnung der Sicherung für Thermotelephonanlagen mit Übertragern
und zur Einstellung der günstigsten LaUtwifkung durch einen Dauergleichstrom gespeisten
Tbermoteleplionen. Die Thermotelephone45
5^d in ll^en aus der Sekundärspule
46 und den Linienleitungen 47, 48 bestehenden Sefkundärstromkreis eingeschaltet. Die
Primärstromkreise sind in der üblichen Weise durch 'die Batterie 49, die Primärspule 50 und
die Mikrophone 51 gebildet.
Die Thermotelephone 45 werden durch eine Gleichstromquelle 52 gespeist, die als Zenträlbatterie
für idi'e beiden dargestellten Sprech- 12a stellen ,dient und daher mittels der Verfcindungsleitungen
53, 54 zwischen die Linien-
859503
leitungen 47, 48 geschaltet ist. Um zu erreichen, daß die Sprechströme sich nicht durch
die Zentralbatterie 52 ausgleichen, sondern zum Thermotelephon 45 der anderen Sprechstelle
gelangen, ist in die Verbindungsleitung 54 eine Drosselspule 55 geschaltet, die bekanntlich
Wechselströme nicht hind'urchtreten läßt. In den Nebenschluß an das Thermotelephon
45 jeder Sprechstelle ist ein Kondensator 56 gelegt, der dem Gleichstrom einen größeren Widerstand entgegensetzt als das
Thermotelephon.
Während dies Gesprächs liegt die Drosselspule
55 in !beiden Gleichstromkreisen der miteinander verbundenen Sprechstellen. Wird
nun z. B. durch Anhängen des Thermotelephons 45 an einer Sprechstelle der Sekundärstromkreis
unterbrochen, so wind die Drosselspule 55 allein 'hinter das Thiermotelephon 45
der anderen Sprechstelle geschaltet. Durch die Stromunterbrechung tritt 'dine plötzliche
Änderung in dem magnetischen Felde der Drosselspule 55 ein, und es entstehen durch
Selbstinduktion 'Stromstöße, welche durch das Thermotelephon 45 der anderen Sprechstelle
fließen. Diese Stromstöße finden einen Ausweg durch den in den Nebenschluß an das
Thermotelephon gelegten Kondensator 56.
Der Kondensator kann auch in den Neben-Schluß
zur Drosselspule 55 gelegt werden, wenn die Entfernungen zwischen den Sprechstellen
nicht zu groß sind, da (sonst das Gespräch undeutlich werden würde.
Um bei Verwendung eines Kondensators diesen zur Vermeidung einer Beeinträchtigung
der Lautstärke, die insbesondere 'bei großen gegenseitigen Entfernungen der Sprechstelle
sich geltend machen würde, während des Gespräches auszuschalten, wirkt nach AWb. 3 der
Umschälthaken 33 mit einem 'Kontaktstück
34 zusammen, das durch eine Leitung 3 5 mit dem Thermotelephon 36 verbunden ist. Dieses
sei an den Sprecihstromkreis durch die Leitung· 37 angeschlossen. Das Kontaktstück
34 kann sich gegen das Kontaktstück 38 legen, das durch die Leitung 39 mit dem Sprechstromkreis
verbunden ist, in den das Mikrophon 40 eingeschaltet ist. Der Haken 33 ist durch 'eine Leitung 41 an einen Konidensator
42 angeschlossen, der durch eine Leitung 43 an die Leitung 37 gelegt ist.
Bei ununterbrochenem Sprechstromkrei'se. liegt der Kondensator 42 im Nebenschluß
zum Thermotelephon 36, da der Haken 33 das Kontaktstück 34 berührt. Wird das Thermotelephon
vom Haken 33 abgenommen, so kommt zunächst das Kontaktstück 34 mit dem Kontaktstück 38 in Berührung, wodurch
der Sprecbstromkreis geschlossen wind, da der Strom von der Leitung 37 durch das
Thermotelephon 36, die Leitung 35, Kontaktstück 34 und 38 zur Leitung 39 fließt. Erst
dann hebt sich der Haken 33 vom Kontaktstück 34 ab, so daß der Nebenschluß, in dem
der Kondensator 42 liegt, unterbrochen wird, dieser also während des Gespräches ausgeschaltet
ist. Beim Wiederäufhängen des Thermotelephons kommt der Haken 33 zunächst mit dem Kontaktstück 34 in Berührung,
so daß der Kondensator 42 in den Nebenschluß zum Thermotelephon 36 gelegt
wind, worauf die Kontaiktstücke 34 und 38 voneinander getrennt werden, was die Unterbrechung
des iSprechstromkreises zur Folge hat.
An Stelle des Kondensators 42 kann auch ein induktionsfreier Widerstand unmittelbar
vor dem öffnen des Stromkreises in die Nebenschlußleitung 41 gelegt werden, da ein
Kondensator und ein induktionsfreier Widerstand in bezug auf die hier erzielte Wirkung
gleichwertig sind. Dieser Widerstand wird zweckmäßig so klein als möglich gewählt, so
daß praktisch das Thermotelephon vor der wirklichen Unterbrechung des Stromkreises
kurzgeschlossen wird.
Claims (3)
1. Sicherung für Thermotelephon-•anlagen, bei welchen ein induktiver
Widerstand in Reibe mit dem Thermotelephon geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an das Thermotelephon oder den induktiven Widerstand ein induktionsfreier Nebenschluß gelegt ist, durch
den sich vom induktiven Widerstand ausgehende Stromstöße ausgleichen können,
so daß, infolge der großen 'Stromstärke in dem Kreise, die für das Thermotelephon
verfügbare Spannung sinkt.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bei unterbrochenem
Sprechstromkreis (37, 39) im Nebenschluß zum Thermotelephon (36) liegende Kondensator (42) kurz nach der Schließung
des Spnechstromkreises ausgeschaltet und kurz vor der Unterbrechung dieses
Stromkreises wieder eingeschaltet wird.
3. Sicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein-
und Ausschalten des Kondensators (42) der Schalter (33, 34, 38) für das Thermotelephon
(36) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN17870D DE359503C (de) | 1919-04-26 | 1919-04-26 | Sicherung fuer Thermotelephonanlagen, bei welchen ein induktiver Widerstand in Reihemit dem Thermotelephon geschaltet ist |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE359503C true DE359503C (de) | 1922-09-21 |
Family
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Family Applications (1)
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1919
- 1919-04-26 DE DEN17870D patent/DE359503C/de not_active Expired
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