DE359194C - Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohlen fuer Schuhwerk - Google Patents

Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohlen fuer Schuhwerk

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DE359194C
DE359194C DEU7105D DEU0007105D DE359194C DE 359194 C DE359194 C DE 359194C DE U7105 D DEU7105 D DE U7105D DE U0007105 D DEU0007105 D DE U0007105D DE 359194 C DE359194 C DE 359194C
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Germany
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sole
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soles
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DEU7105D
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/32Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels by adhesives

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohlen für Schuhwerk. Bei Schuhen mit Gummisohlen werden die Sohlen der Regel nach durch Aufkleben oder Aufvulkanisieren befestigt, weil Nähte oder Nägel die Gummisohle zerreißen. Am besten für die Befestigung solcher Sohlen wäre das bei Lederschuhwerk mit leichten biegsamen Sohlen allgemein benutzte Wendeverfahren, bei welchem der Schuh mit der linken Seite nach auswärts auf den Leisten gebracht und an eine an der Sohle angebrachte Nährippe angenäht wird. Danach wird der Schuh wieder umgekehrt. Die Anwendung dieses Verfahrens bei Gummisohlen scheitert aber daran, daß an der Gummisohle nicht ohne weiteres eine Nährippe angebracht werden kann und die Naht in der Gummimasse nicht halten würde. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Anwendung des Wendeverfahrens dadurch ermöglicht, daß an der Gummimasse der Sohle eine Nährippe ausgebildet ist, die ähnlich wie die gebräuchlichen Gemsohlen mit einem Verstärkungsbelag überzogen ist. Dieser Verstärkungsbelag ist aber durch Aufvülkanisieren mit der Sohlenmasse verbunden. An sich war es bereits bekannt, Gummisohlen aus Gummimasse und Textilstoffen zusammenzusetzen und an dem Rande mit Querrippen zu versehen, einerseits um Kosten zu ersparen, und andererseits um eine größere Festigkeit zu erzielen und dem Schuh ein besseres Ansehen, ähnlich einem gestuppten Schuh, zu geben. Es war aber noch nicht bekannt, bei einer derartig zusammengesetzten Sohle eine mit Textilstoff überzogene Nährippe anzuwenden, welche die Vereinigung der Sohle mit dem Schaft durch die Wendenaht gestattet. Die Nährippe ist an der Innenseite unterschnitten, damit die Stiche der Wendenaht an der unteren Stelle der Rippe angebracht werden können. Der über die Außenfläche der Rippe vorstehende Sohlenrand wird mit eingeprägten Nuten versehen. Diese dienen dazu, die Verbindung zwischen dem an dieser Stelle sichtbaren Textilüberzug und der Gummimasse zu verstärken. Diese Nuten reichen zweckmäßig nicht bis zur äußeren Sohlenkante, und auch der Überzugsstoff ist nicht bis zu dieser Kante ausgedehnt, damit an der Außenkante keine Fasern des Textilstoffes hervorragen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. z ist ein Schaubild, teilweise im Schnitt, einer gemäß der Erfindung vorbereiteten Sohle.
  • Abb. 2 ist eine Einzelansicht in vergrößertem Maßstabe.
  • Der Körper 2 der Sohle besteht aus Gummi und ist entsprechend der längsweisen und seitlichen Krümmung des Leistenbodens vorgeformt. An dem Sohlenkörper 2 ist eine Nährippe oder Lippe 4 ausgebildet. Damit das Oberleder fester mit dem Sohlenkörper verbunden werden kann, wird auf die Oberfläche der Sohle ein Faserstoffstreifen 8, beispielsweise Segeltuch, aufgebracht. Die äußeren Enden des Streifens 8 erstrecken sich jedoch nicht über die abgesetzte Sohlenkante hinaus, sondern endigen in kurzer Entfernung von der äußeren Sohlenkante. Der Faserstoffbelag wird zweckmäßig zur Zeit des Vorformens der Sohle auf die letztere aufgebracht, so daß der Faserstoff vor der Vulkanisation fest an dem Gummikörper anhaftet. Die Nählippe 4 wird durch den Faserstoff erheblich verstärkt.
  • Der auf dem abgesetzten Sohlenrand aufliegende Teil des Faserstoffes wird durch Einprägung einer Anzahl von Rippen und Nuten io in den Gummikörper eingebettet. Hierdurch wird die durch Vulkanisation hergestellte Verbindung zwischen dem Faserstoff und dem abgesetzten Sohlenrand erheblich verstärkt, da die Vulkanisationsflächen durch Einprägen der Nuten und Rippen eine Vergrößerung erfahren. Die Rippen io verlaufen radial, so daß dem abgesetzten Rand der Gummisohle das Aussehen einer gedoppelten Ledersohle verliehen wird. Durch das Vorhandensein der Rippen und Nuten io wird auch die Übergangsstelle des Stoffstreifens in den Gummikörper der Sohle unsichtbar gemacht. - Die Abb. 2 läßt erkennen, daß die Rippen io nicht bis zu der Kante 12 der Sohle reichen. Es verbleibt somit ein freier Rand 14, der die übliche Bearbeitung der Sohlenkante 14 ermöglicht, ohne eine unansehnliche und gefranste Kantenfläche der Sohle zu hinterlassen. Im Falle die Rippen io mit der Sohlenkante abschneiden, so entsteht während der Vulkanisation ein Grat an der Sohlenkante, dessen Entfernung einer umständlichen Bearbeitung bedarf. Die Rippen und Nuten werden während des Vorformens der Sohle hergestellt, und die Kante der Sohle kann ohne Schwierigkeit in' der erforderlichen Weise fertiggemacht werden.
  • Es ist nicht nur sehr wichtig, sondern auch sehr schwierig, die Stiche der das Oberleder mit der Sohle verbindenden Einstechnaht in unmittelbarer Nähe der Basis der Nählippe anzubringen: Dies ist besonders schwierig, wenn die inneren und äußeren Wandungen der Nählippe im wesentlichen senkrecht zu der Sohlenfläche verlaufen. Wenn die Stiche nicht tief genug in der Nählippe liegen, so wird nicht nur die Naht geschwächt, sondern das Oberleder kann auch nicht in der erforderlichen Weise in den Winkel zwischen der Nählippe und der abgesetzten Sohlenkante 6 hineingezogen werden. Die Nadel der Einstechnähmaschine sucht an' einem Punkte in den - Zwischenstoff einzudringen, der der Einstechbewegung den geringsten Widerstand bietet, so daß die Nadel gegen das obere Ende der Nählippe abgelenkt wird. Die Stiche nehmen auch nicht die erforderliche Lage mit Bezug auf die Nählippe ein, wenn der Arbeiter den Schuh der Maschine i .n zu niedriger Lage darbietet. Abb. 2 läßt erkennen, daß die äußere Seite oder Nählippe 4 im wesentlichen rechtwinklig zu der abgesetzten Sohlenkante ist, so daß das Oberleder sich derselben glatt anschmiegen kann. Die innere Seite 2o der 1@Tählippe ist aufwärts und einwärts zu geneigt, so daß eine unterschnittene Fläche entsteht. Dies wird zweckmäßig durch Verdicken des oberen Lippenteiles bewerkstelligt, damit der durch die Basis der Rißlippe gebildete Zwischenstoff nicht geschwächt wird. Es ist erklärlich, daß der übliche Rißführer der Einstechnähmaschine den Schuh durch Vorhandensein der unterschnittenen Lippenseite ohne besonderes Zutun des Arbeiters in der beabsichtigten Lage halten kann. Die schräge Wandung 2o entspricht tatsächlich dem üblichen Sohlenriß einer Ledersohle und ermöglicht die Vereinigung einer Gummisohle mit dem Oberleder ebenso wie das Einstechen eines mit einer Ledersohle versehenen Schuhes.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohle für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gummimasse der Sohle eine an der Innenseite unterschnittene Nährippe (4) ausgebildet ist, die mit einem Verstärkungsbelag (8) überzogen ist und die Befestigung der Sohle an einem Schaft - mittels einer Wendenaht gestattet.
  2. 2. Sohle nach Ansprüchi, bei welcher die durch Vulkanisation geschaffeneVerbindung des Sohlenrandes mit dem Verstärkungsbelag durch quer zu dem Sohlenrand verlaufende eingeprägte Rippen oder Nuten verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen oder Nuten (io) in kurzer Entfernung von der Sohlenkante endigen:
  3. 3. Sohle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- der Überzugstoff (4) schmaler ist als die -Sohle und nicht bis zur Sohlenkante reicht.
DEU7105D 1916-09-29 1920-06-18 Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohlen fuer Schuhwerk Expired DE359194C (de)

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DEU7105D Expired DE359194C (de) 1916-09-29 1920-06-18 Aus Gummimasse und Textilstoff zusammengesetzte Sohlen fuer Schuhwerk

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DE (1) DE359194C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029264B (de) * 1955-10-31 1958-04-30 Alfons Saum Schuhbodenteil, insbesondere Fussbett

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029264B (de) * 1955-10-31 1958-04-30 Alfons Saum Schuhbodenteil, insbesondere Fussbett

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