DE358757C - Selbsttaetig schliessendes Tintenfass - Google Patents

Selbsttaetig schliessendes Tintenfass

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DE358757C
DE358757C DEM74110D DEM0074110D DE358757C DE 358757 C DE358757 C DE 358757C DE M74110 D DEM74110 D DE M74110D DE M0074110 D DEM0074110 D DE M0074110D DE 358757 C DE358757 C DE 358757C
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Germany
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Expired
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DEM74110D
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PAUL ZEPF
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PAUL ZEPF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/002Caps or closure means for ink receptacles

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Selbsttätig schließendes Tintenfaß. Es sind Tinten- und ähnliche Gefäße bekannt, bei denen der Deckel des Gefäßes durch einen mittels einer Feder verriegelten Stift in der Offenlage gehalten und durch ein Kniegelenk geschlossen wird, sobald das Gefäß umfallen oder zum Wegstellen angehoben oder gekippt werden sollte.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Bauart dahin verbessert, daß -man das Gefäß auch in seiner Ruhelage nach Bedarf schließen kann. In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt; es zeigen: Abb. i und 2 einen Längsschnitt des Tintenfasses, geschlossen und geöffnet, Abb. 3 eine Unteransicht der Abb. i und Abb. 4 den Vorgang beim gewollten Schließen des Deckels mittels einer Druckknopfeinrichtung gemäß der Erfindung.
  • Eine Sockelplatte i ist gegen den Boden hin hohl ausgeführt und weist einen senkrechten Pfeiler 2 auf, in den das Tinten- oder ähnliche Gefäß 3 eingestellt wird. In einer Führung 4, 5 des Pfeilers 2 ist ein Verri aelungsstift 6 geführt, der mit seinem oberen Ende 7 die Nase 8 eines Kniehebels 9, io sperren kann. Der letztere Teil des Kniehebels io ist als Hohlkörper ii ausgebildet, in dem eine Gummiplatte 12, die unter dem Druck einer Feder 13 steht und von einer Schraube 14 gehalten ist, so eingelagert wird, daß sie sich der Oberfläche 16 des Gefäßes 3 selbsttätig anpassen kann. Der Deckelrand ist mit einem geriffelten Vorsprung 15 ausgestattet, um den Deckel leicht öffnen zu können. An dem senkrecht ausliegenden Teil des Kniehebels 9 ist eine Regelschraube 18 angeordnet. Der Deckel ist um eine Achse 17 am Pfeiler :2 drehbar gelagert. Das untere freie Ende der K niehebelhälfte 9 ist als zapfenförmiger Vorsprung i9 ausgeformt, der in dem Quersteg einer federnden Platte 2o geführt ist. Die letztere ist durch einen Schraubenbolzen 21 auf der Innenseite des Sockels i befestigt und kann nach Abb. 2 nach unten hin ausfedern. In einem nach Art eines Laigenbockes ausgeführten und nach unten zeigenden Vorsprung 22 am Sockel i ist in einem Querbolzen 23 ein einseitig kippbarer Hebel 24 mit einem zur Beschwerung dienenden Gewicht 25 eingelagert. Der Hebel 24 weist eine nach Art einer Kimme ausgeführte Einkerbung 26 auf (Abb. 3), in die eine Sperrfeder 27 eingreift. Des weiteren ist in einer Durchbreehung 28 des Hebels 24 das untere Ende des Verriegelungsstiftes 6 mittels eines Querbolzens 29 gelenkig angeschlossen. Das eine Ende dieses Bolzens springt seitlich über den Hebel 24 hervor (Abb. 3) .und lagert mit diesem Vorsprung 30 in einer Aussparung 31 eines um den Bolzen 32 in Zapfen 33 schwingbaren Auslösehebels 34, der durch eine in seine Kerbe 35 eingreifende und bei 37 befestigte Blattfeder 36 beeinflußt ist. Gegen das Ende des Hebels 34 ist ein Druckknopf 38 ausgelegt, der beim Niederdrücken nach Abb. 4 unter Spannung der Feder 36 eine Abdrückung des Bolzens 30 veranlaßt, wodurch der Verriegelungsstift 6 seine verriegelnde Stellung (Abb. 2) gegenüber der Nase 8 frei-,gibt. Dieser Fall tritt dann ein, wenn mit Willen der Deckel von Hand geschlossen werden soll.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn man das Gefäß zur Ingebrauchnahme von der in Abb. i gezeichneten Stellung in diejenige nach Abb. 2 bringen will, wird der Deckel hochgeklappt, wobei sich die Nase 8 hinter den Stift 6 verriegelt; gleichzeitig wird auch durch den Zapfen i 9 die Feder 2o gespannt. Hierbei nimmt die Ebene der Teile 9 und io (Abb. 2) eine geknickte Richtung im Gelenk 39 ein, deren Verlauf durch die Regelschraube 18 gegenüber dem Teil 4 so verändert werden kann, daß die Spannung der Feder 2o stärker oder schwächer wird. Die verriegelnde Stellung wird dadurch gesichert, daß sich das Gewicht 25 am Boden aufsetzt und unter Vermittelung ides Hebels -4 .den Stift 6 in der Sperrstellung hochhält. Zur Schließung des Deckels 1i, die, wie bekannt, stets selbsttätig erfolgt, kann man sich zweierlei Vorgänge bedienen.
  • Man kann gemäß der Erfindung den Druckknopf 38 nach unten drücken, wodurch der Stift 6 den Riegel 8 freigibt und durch die -sofort einsetzende Wirkung der Feder 2o der Kniehebel 9, io ausgeknickt und der Deckel i i auf seinen Sitz 16 angedrückt wird. Dieser Vorgang ergibt sich auch in bekannter Weise beim Versuch des Gefäßes, umzufallen. Denn sobald sich ider Sockel i vom Boden nur auch ein klein wenig entfernt, schwingt der Hebel 24 um den Bolzen 23 und zieht so den Verriegelungsstift 6 aus dem Eingriff mit der Nase 8 heraus, so daß alsbald unter der Einwirkung der Feder 2o die Wirkung des Kniehebels eintritt und das Gefäß abgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcFI: -Beim Umfallen oder Anheben selbsttätig schließendes Tintenfaß, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Verriegelungshebel (9, io) des Deckels (io) eine Druckknopf einrichtung (38, 34) zum Auslösen der Verriegelung (6, 8) verbunden ist.
DEM74110D 1921-06-14 1921-06-14 Selbsttaetig schliessendes Tintenfass Expired DE358757C (de)

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DE (1) DE358757C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2453288A (en) * 1944-12-14 1948-11-09 Henry W Walden Counterbalanced pivoted closure
US4003610A (en) * 1975-02-18 1977-01-18 General Cable Corporation Terminal housing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2453288A (en) * 1944-12-14 1948-11-09 Henry W Walden Counterbalanced pivoted closure
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