DE3586901T2 - Zeitvielfachvermittlungsanlage zur durchfuehrung eines rueckschleiftests. - Google Patents
Zeitvielfachvermittlungsanlage zur durchfuehrung eines rueckschleiftests.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zeitvielfachvermittlungsanlage zum Bedienen von Mehrfach-Teilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen, umfassend:
- ein Netz, das betriebsmäßig an die Teilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen angeschlossen ist zum Übertragen und Empfangen von Zeitmultiplexsignalen;
- eine Zeitmultiplexamtsleitung, die betriebsmäßig an das Netz angeschlossen ist, zum Bereitstellen des von dem Netz übertragenen Zeitmultiplexsignals als ein Ausgangs-Zeitmultiplexsignal für eine andere Vermittlungsanlage, und zum Bereitstellen eines Eingangs-Zeitmultiplexsignals an dem Netz als ein empfangenes Zeitmultiplexsignal; und
- eine Rückführungseinrichtung, die betriebsmäßig an die Zeitmultiplex-Amtsleitung angeschlossen ist, zum Empfangen des Ausgangs-Zeitmultiplexsignals und zu dessen Rückführung an die Zeitmultiplex-Amtsleitung als das Eingangs-Zeitmultiplexsignal während eines Rückschleifentests.
- Eine derartige Vermittlungsanlage ist aus der JP-A-57-147360 bekannt.
- Ein Kanaltestsystem für eine digitale Vermittlungsanlage vom TDM-System ist aus der JP-A-56-152394 bekannt.
- Bei einer Zeitvielfachvermittlungsanlage ist eine Zeitmultiplex-Amtsleitung zwischen einem Zeitmultiplex-Schaltnetz und einer Zeitmultiplex-Leitung vorgesehen. Diese Zeitmultiplex-Amtsleitung wandelt Signalpegel zwischen der Zeitmultiplex-Leitung und dem Schaltnetz, realisiert bipolare und unipolare Umwandlung und steuert außerdem Phasenanpassung.
- Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen ist ein Blockschaltbild eines wesentlichen Teils einer Zeitvielfachvermittlungsanlage. Teilnehmerschaltungen 9, 10 erfassen den aufgelegten und abgenommenen Zustand von Teilnehmerleitungen A und B und diese erfaßte Information wird an eine Zentralsteuereinrichtung (CC) 2 über einen Steuersignal-Empfangsspeicher (SRM) 7 und einen Signal-Empfangsverteiler (SRD) 4 übertragen. Wählsignale werden von den Teilnehmerleitungen A und B gesendet und werden über den Steuersignal-Empfangsspeicher 7 und den Signal-Empfangsverteiler 4 an die Zentralsteuereinrichtung 2 übertragen. Wenn bestimmt wird, daß ein Wählsignal einen Anruf an eine Teilnehmerleitung in einer anderen (d. h. entfernten) Vermittlungsanlage als Ergebnis einer Analyse des Wählsignals anzeigt, wird eine Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 aktiviert und ein Startsignal wird an die entfernte Vermittlungsanlage entsprechend einem vorgegebenen Zeitschlitz auf einer Zeitmultiplex-Leitung 19 gesendet. Ein Antwortsignal wird von der entfernten Vermittlungsanlage in Ansprechen auf das Startsignal erzeugt. Das Antwortsignal wird in einer Form so übertragen, daß es in einen vorgegebenen Zeitschlitz auf einer Zeitmultiplex-Leitung 20 eingefügt wird, so daß es von der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 empfangen und erfaßt wird, und wird dann an die Zentralsteuereinrichtung 2 gesendet.
- Fig. 2 ist eine Darstellung eines Sende-Rahmenformats für die Zeitmultiplex-Leitungen 19, 20, in der F ein Rahmensynchronsignal ist; D1, D2, . . . Daten darstellen, beispielsweise ein Sprach-PCM-Signal; C1, C2, . . . sind Steuersignale, beispielsweise ein Startsignal, ein Antwortsignal etc. und ein Rahmen besteht aus beispielsweise 24 Kanälen CH1 bis CH24.
- Der in Fig. 2 gezeigte Kurvenverlauf (b) ist ein Beispiel eines von der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 auf der Anrufseite gesendeten Steuersignals, während die Kurvendarstellung (c) ein Beispiel eines an die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 von der angerufenen Seite gesendetes Steuersignals ist. Die Steuersignale aus Fig. 2(b) und 2(c) entsprechen jeweils den Steuersignalen C1 und C2, wie in Fig. 2(a) gezeigt. Wenn beispielsweise ein Teilnehmer A einen Anruf tätigt, empfängt und akkumuliert die Zentralsteuereinrichtung 2 das von dem Teilnehmer A gesendete Wählsignal. Wenn als Ergebnis einer Analyse bestimmt wird, daß dieser Anruf an einen Teilnehmer geleitet werden muß, der von einer anderen Vermittlungsanlage bedient wird, aktiviert die Zentralsteuereinrichtung 2 die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12. Ein Startbefehl wird in einen Steuersignal-Sendespeicher (SSM) 6 über den Signal-Empfangsverteiler 4 geschrieben. Der Inhalt des Steuersignal-Sendespeichers 6 wird in einen vorgegebenen Zeitschlitz eingefügt und wird an die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 aus dem Netz 1 über einen Zentralumschalter 11 für digitale Leitungen übertragen.
- Die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 trennt den vorgegebenen Zeitschlitz (und die darin eingefügte Information) in einer Interface-Schaltung 13 und überträgt sie an eine Steuerschaltung 14. Wenn die Steuerschaltung 14 den Startbefehl bestimmt, sendet sie ein Startsignal an die entfernte Vermittlungsanlage. Wenn dieses Startsignal beim Zeitpunkt t1, wie in Fig. 2(b) gezeigt, an die Zeitmultiplex-Leitung 19 gesendet wird, beispielsweise für Kanal CH1, sendet die entfernte Vermittlungsanlage das Steuersignal C1 von Kanal CH1 als das Antwortsignal auf die Zeitmultiplex-Leitung 20.
- Wenn die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 das Antwortsignal zum Zeitpunkt t2, wie in Fig. 2(c) gezeigt, empfängt, wird es an die Steuer-Schaltung 14 über die Interface-Schaltung 13 übertragen. Die Steuerschaltung 14 bestimmt, daß es ein Antwortsignal für Kanal CH1 ist, das von der entfernten Vermittlungsanlage in Ansprechen auf das auf die Zeitmultiplex-Leitung 19 gesendete Startsignal für Kanal CH1 ist und sendet es an die Zentral-Steuereinrichtung 2 über den Steuersignal-Empfangsspeicher 7 und den Signalempfangs-Verteiler 4. Die Zentral-Steuereinrichtung 2 steuert das Senden von Wählsignalen entsprechend diesem Antwortsignal. Beispielsweise kann das Anrufsignal zum Zeitpunkt t3 (Fig. 2(b)) übertragen werden. Die entfernte Vermittlungsanlage empfängt das Anrufsignal und ruft den bestimmten Teilnehmer an. Wenn sie eine Antwort von dem bestimmten (d. h. angerufenen) Teilnehmer erfaßt, sendet die entfernte Vermittlungsanlage ein Antwortsignal entsprechend dem bestimmten Teilnehmer. Wenn die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 das Antwortsignal zum Zeitpunkt t4 (Fig. 2(c)) empfängt, wird das empfangene Antwortsignal an die Steuerschaltung 14 über die Interface-Schaltung 13 übertragen. Die Steuerschaltung 14 bestimmt, daß es ein Antwortsignal des angerufenen Teilnehmers ist und informiert die Zentral-Steuereinrichtung 2 über den Empfang des Antwortsignals über den Steuersignal-Empfangsspeicher 7 und den Signalempfangsverteiler 4. Die Zentral-Steuereinrichtung 2 steuert das Netz 1, in dem sie Sprachweg-Informationen in den Steuerspeicher 5 schreibt, wodurch sie es veranlaßt, einen Sprachpfad zwischen dem anrufenden Teilnehmer A und dem angerufenen Teilnehmer, der von der anderen Vermittlungsanlage bedient wird, herzustellen.
- Bei der Art von Schaltgerät, so wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein Testen wesentlich, um normale Vermittlungsoperationen, normalen Betrieb von Amtsleitungsschaltungen etc., zu überprüfen. Wie in dem Fall einer Vermittlungsanlage vom Raum-Teilungstyp, wird, wenn es erforderlich ist, die Anordnung einschließlich des Netzes 1 und der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 in der Zeitvielfachvermittlungsanlage zu testen, für eine normale Vermittlungsverbindung Testen durch Verbinden der Zeitmultiplex-Leitungen 19, 20, die an die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 angeschlossen sind, und durch Verbinden beispielsweise der Teilnehmer A und B mit der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 durchgeführt.
- Wenn eine Rückführungsschleife zwischen den Sende- und Empfangsseiten der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 hergestellt wird, wird das in Fig. 2 gezeigte und oben erklärte Steuersignal von der Interface-Schaltung 17 auf der Sendeseite gesendet und wird an die Interface-Schaltung 13 auf der Empfangsseite direkt als die in Fig. 2(d) gezeigte Kurvenform angelegt. Wenn dementsprechend das Startsignal von Kanal CH1 zum Zeitpunkt t1 an das entfernte Schaltgerät gesendet wird, ist es äquivalent zum Übertragen eines Startsignals für den gleichen Kanal CH1 zum Zeitpunkt t1 von der entfernten Vermittlungsanlage. Da jedoch die Steuerschaltung 14 eine Beendigungs-Prioritätsverarbeitung durchführt, wird eine Übertragung des Startsignals von Kanal CH1, der an die Zeitmultiplex-Leitung 19 von der Interface-Schaltung 17 gesendet werden soll, gestoppt. Als Folge davon wird auch das von der Interface-Schaltung 18 empfangene Startsignal gestoppt.
- Wie oben erklärt, wenn es erforderlich ist, einen Rückschleifentest durchzuführen, um nur durch Herstellung der Rückführungsschleife, die die Sendeseite und die Empfangsseite der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 verbindet, zu überprüfen, ob ein Anruf von dem anrufenden Teilnehmer A richtig an dem bestimmten Teilnehmer B beendet ist, dann ist der Rückschleifentest unmöglich. Der Grund hierfür liegt darin, daß das Startsignal an die Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 gleichzeitig mit einer Übertragung des Startsignals an die entfernte Vermittlungsanlage von der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 zurückübertragen wird.
- Somit besteht ein Nachteil darin, daß eine Verarbeitung erforderlich ist, um das zurückgeführte Startsignal als das Antwortsignal in der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 zu betrachten, so daß Testverarbeitungs-Prozeduren verwendet werden müssen, die sich von den gewöhnlichen Vermittlungsverarbeitungs-Prozeduren unterscheiden. Somit besteht ein Erfordernis für eine Zeitvielfach-Vermittlungsanlage, die einen Rückschleifentest unter Verwendung von normalen Vermittlungsverarbeitungen durchführen kann.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zeitvielfachvermittlungsanlage zu schaffen, die einen flexiblen Rückschleiftest unter Verwendung gewöhnlicher Vermittlungsverarbeitungsprozeduren und ohne Verwendung spezieller Verarbeitungsprozeduren für den Rückschleifentest realisieren kann.
- Die Zeitvielfachvermittlungsanlage der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Einrichtung zum Austauschen von Informationen in vorgegebenen Zeitschlitzen eines Zeitmultiplexsignals und eine Einrichtung zum Zurückführen der ausgewechselten Information an ein Netz. Somit kann bestimmt werden, ob Information auf einem empfangenen Kanal von der anderen Vermittlungsanlage gesendet wird und der empfangene Kanal kann durch gewöhnliche Vermittlungsverarbeitungsprozeduren getestet werden.
- Entsprechend einem Aspekt der Erfindung ist die Zeitvielfachvermittlungsanlage, wie anfangs definiert, dadurch gekennzeichnet, daß:
- die Zeitmultiplex-Amtsleitung eine Einrichtung zum Austauschen von Zeitschlitzen enthält, die den jeweiligen Teilnehmer- und/oder Amtsleitungen zugeordnet sind, die an das Netz angeschlossen sind, wenn der Rückschleifentest durchgeführt werden soll;
- die Austauscheinrichtung eine Buffer-Speicherschaltung zum Austauschen der Zeitschlitze umfaßt;
- die Buffer-Speicherschaltung einen Bufferspeicher enthält, zum Speichern von Daten und eine Einrichtung zum Austauschen der Reihenfolge, in der die Information in den Zeitschlitzen aus dem Buffer-Speicher ausgelesen wird;
- eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung; und
- eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung.
- Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die anfänglich definierte Zeitvielfachvermittlungsanlage dadurch gekennzeichnet, daß:
- die Rückführungseinrichtung angeordnet ist, um die Zeitschlitze, die den jeweiligen Teilnehmer- und/oder Amtsleitungen zugeordnet sind, die an das Netz angeschlossen sind, auszutauschen und um das Eingangs-Zeitmultiplexsignal mit ausgetauschten Zeitschlitzen an die Zeitmultiplex-Amtsleitung während des Rückschleifentestes zurückzuführen, wobei die Amtsleitung das Eingangszeitmultiplexsignal mit ausgetauschten Zeitschlitzen als das empfangene Zeitmultiplexsignal an dem Netz bereitstellt;
- die Rückführungseinrichtung eine Buffer-Speicherschaltung zum Austauschen der Zeitschlitze enthält;
- die Buffer-Speicherschaltung einen Buffer-Speicher zum Speichern von Daten enthält, und eine Einrichtung zum Austauschen der Lese-Reihenfolge der in dem Buffer-Speicher gespeicherten Daten;
- Eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung; und
- eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung.
- Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Zeitvielfachvermittlungsanlage vorgesehen, die an wenigstens eine andere Vermittlungsanlage angeschlossen ist, um Mehrfachteilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen zu bedienen, umfassend:
- ein Netz, das an die Teilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen betriebsmäßig angeschlossen ist, zum Übertragen eines ersten Zeitmultiplexsignals und zum Empfangen eines zweiten Zeitmultiplexsignals;
- eine Zeitmultiplex-Amtsleitung, die mit dem Netz und einer anderen Vermittlungsanlage betriebsmäßig verbunden ist, zum Empfangen des ersten Zeitmultiplexsignales und zum Bereitstellen eines dritten Zeitmultiplexsignals als einen Ausgang an der anderen Vermittlungsanlage, wobei die Zeitmultiplex-Amtsleitung ein viertes Zeitmultiplexsignal von der anderen Vermittlungsanlage empfängt, und zum Bereitstellen des zweiten Zeitmultiplexsignals an dem Netz; und
- eine Rückführungseinrichtung, die betriebsmäßig mit der Zeitmultiplex-Amtsleitung verbunden ist, zum Empfangen des dritten Zeitmultiplexsignals und zum Zurückführen des dritten Zeitmultiplexsignales an die Zeitmultiplex-Amtsleitung als das vierte Zeitmultiplexsignal während eines Rückschleifentests, dadurch gekennzeichnet, daß:
- die Zeitmultiplex-Amtsleitung eine Einrichtung zum Austauschen von Zeitschlitzen enthält, die jeweiligen Teilnehmer- und/oder Amtsleitungen zugeordnet sind, die an das Netz angeschlossen sind, wenn der Rückschleifentest durchgeführt werden soll;
- wobei die Austauscheinrichtung umfaßt:
- eine erste Buffer-Einrichtung zum Empfangen des ersten Zeitmultiplexsignals und zum Abgeben des dritten Zeitmultiplexsignals; und
- eine zweite Buffer-Einrichtung zum Empfangen des vierten Zeitmultiplexsignals und zum Abgeben des zweiten Zeitmultiplexsignals an das Netz;
- wenigstens eine der Buffer-Einrichtungen einen Buffer-Speicher enthält, zum Speichern von Daten, und eine Einrichtung zum Austauschen der Reihenfolge, mit der die Information in den Zeitschlitzen von dem Buffer-Speicher ausgelesen wird, wobei die Austauscheinrichtung umfaßt:
- einen Lesesteuer-Speicher, der an den Buffer-Speicher angeschlossen ist, wobei der Lesesteuer-Speicher einen ersten Abschnitt zum Bereitstellen einer Leseadresse zum Lesen von Daten aus dem Buffer-Speicher während eines gewöhnlichen Schaltprozesses und einen zweiten Abschnitt besitzt zum Bereitstellen einer Leseadresse zum Lesen von Daten aus dem Buffer-Speicher während des Rückschleifentests; und eine Schalteinrichtung zum Wählen entweder des ersten oder zweiten Abschnittes des Lesesteuer-Speichers, um die Leseadresse zum Lesen von Daten aus dem Buffer-Speicher als das Ausgangszeitmultiplexsignal bereitzustellen;
- eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung; und
- eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der Zeitmultiplex-Amtsleitung.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie sie in die Praxis umgesetzt werden kann, wird nun beispielhaft auf die bei liegenden Zeichnungen Bezug genommen.
- In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1 ein Blockschaltbild eines wesentlichen Teils einer herkömmlichen Zeitvielfachvermittlungsanlage;
- Fig. 2(a) ein Diagramm eines Sende-Rahmenformats für Zeitmultiplexleitungen;
- Fig. 2(b), 2(c) und 2(d) Kurvenverläufe von Steuersignalen, die von einer Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 gesendet und empfangen werden;
- Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Zeitvielfachvermittlungsanlage entsprechend der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 ein Diagramm eines Rahmenformats, wie bei der Zeitvielfachvermittlungsanlage aus Fig. 3 angewendet;
- Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Beispiels eines Buffer-Speichers 160, der als Zeitschlitz-Austauscheinrichtung für die Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 aus Fig. 3 verwendet wird;
- Fig. 6(a), (b) und (c) Diagramme zum Erklären einer Rückschleifentest-Operation, die von der Zeitvielfachvermittlungsanlage der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird; und
- Fig. 7 ein Blockschaltbild eines wesentlichen Teils eines Ausführungsbeispieles einer Zeitvielfachvermittlungsanlage entsprechend der vorliegenden Erfindung, wobei mehrere Vielfachleitungen vorgesehen sind.
- Fig. 3 ist ein Blockschaltbild eines wesentlichen Teils eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Zeitvielfachvermittlungsanlage entsprechend der vorliegenden Erfindung. Eine Einrichtung zum Austauschen von Information in vorgegebenen Zeitschlitzen ist irgendwo in der Rückschleife 21, einem Buffer-Speicher 150 oder einem Buffer-Speicher 160 vorgesehen. Die Rückführungsschleife 21 verbindet Zeitmultiplex-Leitungen 19 und 20, ist aber bei den gewöhnlichen Sprachverarbeitungsprozeduren, während denen ein Austauschen zwischen den bestimmten Zeitschlitzen nicht durchgeführt wird, nicht hergestellt.
- Wenn ein Rückschleifentest ausgeführt werden soll, wird durch Verbinden der Zeitmultiplex-Leitungen 19 und 20 beispielsweise als eine U-Verbindung eine Rückführungsschleife 21 gebildet. Die Rückführungsschleife 21 ist mit einer gepunkteten Linie in Fig. 3 angedeutet, da sie die Einrichtung zum Austauschen von vorgegebenen Zeitschlitzen enthalten kann. Wenn das Startsignal von der entfernten Vermittlungsanlage an die Zeitmultiplex-Leitung 19 von der Interface-Schaltung 17 gesendet wird, wird es der Interface-Schaltung 18 über die Rückführungsschleife 21 und die Zeitmultiplex-Leitung 20 eingegeben.
- Entsprechend einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung enthält der Buffer-Speicher 160 die Einrichtung zum Austauschen von Informationen in wenigstens zwei Zeitschlitzen. Deswegen wird von dem Startsignal nicht mehr angenommen, daß es für den gleichen Kanal wie der das Startsignal sendende Kanal vorgesehen ist. Wenn das Antwortsignal gesendet wird, wird es von der Rückführungsschleife 21 zurückgeführt, und Zeitschlitze werden wiederum von dem Buffer-Speicher 160 so ausgetauscht, daß das Antwortsignal an den Kanal, der das Startsignal gesendet hat, zurückgeführt wird. Somit kann ein Rückschleifentest durch gewöhnliche Vermittlungsanlagen-Verarbeitungsprozeduren realisiert werden.
- Obwohl das Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 zwei Teilnehmerleitungen A, B offenbart, wobei eine der Leitungen eine Amtsleitung oder beide der Leitungen Amtsleitungen sein können (das gleiche gilt für folgendes in Fig. 6 und Fig. 7).
- Fig. 4 ist ein Diagramm zum Erklären der oben beschriebenen Operationen. Fig. 4(a) ist ein Signal, das an dem Buffer-Speicher 150 von der Interface-Schaltung 13 angelegt wird, wobei Daten (beispielsweise Sprach-PCM-Signale) nicht gezeigt sind. Wenn beispielsweise Teilnehmer A einen Anruf für den Rückschleifentest absetzt, wird das Startsignal in den Buffer-Speicher 150 von dem Steuersignal C1 von Kanal CH1 geschrieben. Eine Phasensteuerung wird ausgeführt, so daß die Phase an diejenige der Zeitmultiplex-Leitung 19 angepaßt ist und das Signal aus Fig. 4(b) wird auf die Zeitmultiplex-Leitung 19 von der Interface-Schaltung 17 gesendet. In diesem Fall wird das Signal aus Fig. 4(b) der Interface-Schaltung 18 von der Zeitmultiplex-Leitung 20 (als das Signal aus Fig. 4(c)) eingegeben, nachdem es über die Rückführungsschleife zurückgeführt worden ist.
- Das in den Buffer-Speicher 160 über die Interface-Schaltung 18 geschriebene Signal ist rahmensynchronisiert mit dem Netz 1, welches ein Austauschen zwischen den Kanälen CH1 und CH2 zur Folge hat. Somit wird das Signal aus Fig. 4(d) (mit ausgetauschten Zeitschlitzen) an die Interface-Schaltung 13 von dem Buffer-Speicher 160 angelegt. Somit wird das Startsignal des Steuersignals C1 des Kanals CH1 an den Kanal CH2 (entsprechend dem Teilnehmer B) übertragen und das Startsignal wird nicht an den Kanal CH1 entsprechend dem Teilnehmer A zurückgeführt.
- Das Antwortsignal wird an den Buffer-Speicher 150 von der Interface-Schaltung 13 als das Steuersignal C2 des Kanals CH2, wie in Fig. 4(a) gezeigt, angelegt und wird an die Zeitmultiplex-Leitung 19 von der Interface-Schaltung 17 (wie in Fig. 4(b) gezeigt) gesendet. Das Signal wird von der Rückführungsschleife an die Zeitmultiplex-Leitung 20 zurückgeführt und wird der Interface-Schaltung 18 in der in Fig. 4 gezeigten Form eingegeben. Das in den Buffer-Speicher 160 über die Interface-Schaltung 18 geschriebene Signal ist mit dem Netz rahmensynchronisiert, welches ein Austauschen zwischen Kanälen CH1 und CH2 zur Folge hat. Somit wird das Steuersignal C2 an den Kanal CH1 (wie in Fig. 4(d) gezeigt) übertragen und wird als das Antwortsignal entsprechend dem vorher übertragenen Startsignal von dem Kanal CH1 entsprechend dem Teilnehmer A verarbeitet.
- Im Kanal CH1 wird ein Wählsignal gesendet, wenn das Antwortsignal empfangen wird. Das Wählsignal wird von Kanal CH2 empfangen und beispielsweise wird der Teilnehmer B angerufen. Das Antwortsignal für Teilnehmer B wird an die Interface-Schaltung 18 über die Interface-Schaltung 17 und die Rückführungsschleife 21 als das Steuersignal C2 von Kanal CH2 angelegt. Nachdem jedoch die Kanäle in dem Buffer-Speicher 160 ausgetauscht werden, wird das Antwortsignal der angerufenen Partei auf dem Kanal CH1 für die anrufende Partei empfangen. Somit beginnt der Fernmeldeverkehr.
- In diesem Ausführungsbeispiel ist die Rückführungsschleife 21 so gezeigt, wie sie an die Ausgänge der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 angeschlossen ist. Jedoch ist es auch möglich, ein Rückführungssignal innerhalb der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 vorzusehen, beispielsweise durch Verbinden der Ausgänge von Buffer-Speichern 150 und 160 durch eine Rückführungsschleife 21'. Außerdem kann die Rückführungsschleife 21 (oder 21') von einer Schalt-Schaltung gebildet werden, die zum Zeitpunkt eines Rückschleifentests unter der Steuerung der Steuerschaltung 14 geschlossen wird.
- Fig. 5 ist ein Beispiel der Einrichtung zum Austauschen von bestimmten Zeitschlitzen, die in dem Buffer-Speicher 160 enthalten ist. In dem Lesesteuer-Speicherbereich CMA eines Lesesteuer-Speichers 23 werden Adressensignale aufeinanderfolgend gespeichert, entsprechend den Adressen 0...n eines Buffer-Speichers 22, während in einem Lesesteuer-Speicherbereich CMB beispielsweise Adressensignale so gespeichert werden, daß die Adresse 1 zum Zeitpunkt t1, die Adresse 3 zum Zeitpunkt t2 und die Adresse 2 zum Zeitpunkt t3 gelesen werden, um die Signale an den zweiten und dritten Adressen des Buffer-Speichers 22 auszutauschen. Ein Leseadressensignal, das von dem Zähler 26 gesendet wird, enthält ein unteres Adressensignal von dem Lesesteuer-Speicher 23 und ein oberes Adressensignal wird über einen EIN-AUS-Schalter 27 erhalten. Beispielsweise wird ein Zugriff auf den Bereich CMA durch Schalten des Schalters 27 in einen AUS-Zustand erreicht.
- Bei dem gewöhnlichen Schaltprozeß werden Daten D1...Dn+1 und Steuersignale C1...Cn+1 von Kanälen CHn+1...CHn aufeinanderfolgend in die Adressen 0...n des Buffer-Speichers 22 entsprechend von Schreibadressensignalen geschrieben, die von dem Zähler 26 gesendet werden. Der Buffer-Speicher 22 wird von dem Leseadressensignal, das von dem Lesesteuer-Speicher 23 gesendet wird, ausgelesen. Wenn die Schaltung aus Fig. 5 als der Buffer-Speicher 160 der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 verwendet wird, wird das Schreibadressensignal in Synchronisation mit einem Taktsignal gewonnen, das von dem Signal extrahiert ist, das von der Zeitmultiplex-Leitung 20 empfangen wird und das Leseadressensignal wird mit dem Taktsignal in dem Netz 1 synchronisiert. Als Folge davon kann eine Phasenangleichung zwischen der Zeitmultiplex-Leitung 20 und dem Netz 1 gesteuert werden.
- Während des Rückschleifentests, wenn der Schalter 27 in einen EIN-Zustand geschaltet wird und die Rückführungsschleife 21, wie oben beschrieben, gebildet wird, wird das in die Adresse 3 geschriebene Signal zum Zeitpunkt t2 gelesen und das in die Adresse 2 geschriebene Signal wird zum Zeitpunkt t3 gelesen, so daß die Position der Zeitschlitze bezüglich ihrer Position in dem Buffer-Speicher 22 ausgetauscht wird. Somit werden die Kanäle CH1 und CH2, wie oben erklärt, ausgetauscht.
- Wie oben beschrieben, ist in einem Ausführungsbeispiel der Buffer-Speicher 160 in der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 mit dem Adreßzähler 26 und dem Lesesteuer-Speicher 23, wie in Fig. 5 gezeigt, ausgerüstet. Der Lesesteuer-Speicher 23 besteht im allgemeinen aus einem Nur-Lese-Speicher (ROM) mit einer vergleichsweise kleinen Kapazität. Alternativ kann ein RAM (wahlfreier Zugriffsspeicher) als der Lesesteuer-Speicher 23 verwendet werden. In diesem Fall werden die Inhalte der RAM-Schaltung zum Zeitpunkt des Rückschleifentests zurückgeschrieben, um die Lesereihenfolge des Buffer-Speichers 22 zu ändern. Dementsprechend ist es leicht, den Bereich CMA, der von normalen Schaltprozessen verwendet wird, und den Bereich CMB, der von dem Rückschleifentest verwendet wird, vorzusehen. Es ist außerdem möglich, den Schalter 27 in einem derartigen Aufbau einzubauen, um eine automatische Operation in Ansprechen auf einen Befehl zum Rückschleifentest zu realisieren. Außerdem kann, wie oben angedeutet, in alternativen Ausführungsbeispielen die Austauscheinrichtung aus Fig. 5 in den Buffer-Speicher 150 oder als eine in die Rückführungsschleife 21 eingefügte Vorrichtung eingebaut werden, anstelle in den Buffer-Speicher 160.
- Fig. 6 ist ein vereinfachtes Diagramm zum Erklären des Betriebs der vorliegenden Erfindung, wobei die Übertragungsrichtung von der Zeitmultiplex-Leitung an das Netz als aufwärts definiert ist, während die Übertragungsrichtung von dem Netz 1 an die Zeitmultiplex-Leitung als abwärts definiert ist. Wenn der Teilnehmer A und der Teilnehmer B durch die Rückführungsschleife 21 über die Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 (wobei die Abwärts-Zeitmultiplex-Leitung an die Aufwärts-Zeitmultiplex-Leitung durch die Rückführungsschleife 21 angeschlossen ist) verbunden sind, wird ein Zeitschlitz i dem Teilnehmer A zugeordnet, während ein Zeitschlitz j dem Teilnehmer B in dem Netz 1 zugeordnet wird. Die Daten von Teilnehmer A werden in dem Zeitschlitz i in der Abwärts-Vielfachleitung zwischen dem Netz und der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 gesetzt. Da die Zeitschlitze in dem Abwärts-Buffer-Speicher der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 nicht ausgetauscht sind, werden zwischenzeitlich die Teilnehmerdaten in den Zeitschlitzen I und J der Zeitmultiplex-Leitung nur nach der Übertragung von i nach I und j nach J gesendet. Da die Zeitschlitze in dem Abwärts-Buffer-Speicher der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 ausgetauscht (d. h. I nach j, J nach i) sind, werden die Daten von Teilnehmer B in dem Zeitschlitz i gesetzt, während die Daten von Teilnehmer A in dem Zeitschlitz j in der Aufwärts-Vielfachleitung zwischen der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 und dem Netz 1 gesetzt werden. Wenn das Startsignal durch Einleiten eines Anrufs von dem Teilnehmer A an die Abwärts-Zeitmultiplexleitung von der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 erzeugt wird, wird es entsprechend von der Rückführungsschleife 21 zurückgeführt und dann an die Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 von der Aufwärts-Zeitmultiplexleitung angelegt, wodurch Information in dem Zeitschlitz i (entsprechend dem Teilnehmer A) mit Information in dem Zeitschlitz j (entsprechend dem Teilnehmer B) ausgetauscht wird. Als Folge davon wird das Antwortsignal entsprechend dem Startsignal von Teilnehmer A durch Austauschen von Zeitschlitzen i und j erzeugt. Somit kann der Rückschleifentest durch gewöhnliche Vermittlungs-Verarbeitungsprozeduren ausgeführt werden.
- Fig. 6(b) ist ein Diagramm des Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, wobei die Zeitschlitz-Austauschfunktion von dem Buffer-Speicher 150 in Fig. 3 durchgeführt wird. Da der Zeitschlitz i in den Zeitschlitz j auf der Abwärts-Zeitmultiplexleitung geändert ist, während der Zeitschlitz j in den Zeitschlitz I auf der Abwärts-Zeitmultiplexleitung in dem Abwärts-Buffer-Speicher geändert ist und das Austauschen von Zeitschlitzen nicht in dem Aufwärts-Buffer-Speicher durchgeführt wird, kann unter Verwendung der gewöhnlichen Vermittlungsverarbeitungsprozeduren der Rückschleifentest durch Austauschen des Zeitschlitzes i von Teilnehmer A und des Zeitschlitzes j von Teilnehmer B und Herstellen der Rückführungsverbindung der Zeitmultiplex-Amtsleitung 120 mit der Rückführungsschleife 21 durchgeführt werden.
- Fig. 6(c) ist ein Diagramm des Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, wobei die Zeitschlitz-Austauscheinrichtung als zusätzliche Vorrichtung zu der Rückführungsschleife 21 hinzugefügt ist. Der Zeitschlitz i von Teilnehmer A und der Zeitschlitz j von Teilnehmer B kann von der Vorrichtung in der Rückführungsschleife 21 ausgetauscht werden, so daß der Rückschleifentest von den gewöhnlichen Vermittlungs-Verarbeitungsprozeduren realisiert werden kann.
- Unter Bezugnahme auf das Ausführungsbeispiel aus Fig. 7 werden ein Netz 31 und eine Zeitmultiplex-Amtsleitung 32 über zwei Leitungen der Aufwärts-Vielfachleitung und über zwei Leitungen der Abwärts-Vielfachleitung verbunden. Ein Buffer 33 der Zeitmultiplex-Amtsleitung 32 ist mit der Funktion zum Multiplexen von Signalen auf der Abwärts-Vielfachleitung in die einzelne Leitung auf der Abwärts-Zeitmultiplexleitung ausgestaltet, während ein Buffer 34 mit der Funktion des Demultiplexens der Multiplexsignalen auf der einzigen Leitung der Aufwärts-Zeitmultiplexleitung in die zwei Leitungen der Aufwärts-Vielfachleitung versehen ist. Derartige Multiplex- und Demultiplex-Operationen werden unter Verwendung der Buffer-Speicher 33 und 34 ausgeführt. Während des Rückschleifentests ist, wie in dem Fall des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels, wird eine Einrichtung zum Austauschen der Zeitschlitze in entweder dem Abwärts-Buffer 33, dem Aufwärts-Buffer 34 oder der Rückführungsschleife 21 eingeschlossen. Als Folge davon kann der Rückschleifentest von den gewöhnlichen Schaltverarbeitungsprozeduren realisiert werden.
- Obwohl das Ausführungsbeispiel aus Fig. 7 nur zwei Leitungen pro Vielfachleitung offenbart, kann die vorliegende Erfindung auch zur Verwendung mit Zeitvielfach-Vermittlungsanlagen mit einer Vielfachleitung ausgelegt werden, die das Netzwerk 31 und die Zeitmultiplex-Amtsleitung 32 verbindet, die eine Anzahl von Leitungen einschließt.
- Wie oben beschrieben, realisiert die vorliegende Erfindung das Austauschen von Zeitschlitzen während des Rückschleifentests, indem eine Austauscheinrichtung zum Austauschen der Zeitschlitze in der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 (32) oder in der Rückführungsschleife 21 vorgesehen ist. Wenn das Startsignal von der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 (32) gesendet wird, wird es als Folge davon empfangen und als das Startsignal von einem anderen Zeitschlitz verarbeitet. Wenn außerdem das Antwortsignal gesendet wird, wird es als das auf das Startsignal ansprechende Antwortsignal verarbeitet. Dementsprechend kann der Rückschleifentest unter Verwendung lediglich gewöhnlicher Vermittlungsanlagen-Verarbeitungsprozeduren und ohne Verwendung spezieller Verarbeitungsprozeduren für den Rückschleifentest durch die Verbindung der Rückführungsschleife 21 mit der Zeitmultiplex-Amtsleitung 12 (32) realisiert werden.
Claims (5)
1. Zeitvielfachvermittlungsanlage zum Bedienen von
Mehrfachteilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen,
umfassend:
ein Netz, das an die Teilnehmerleitungen (A, B)
und/oder Amtsleitungen betriebsmäßig angeschlossen
ist, zum Übertragen und Empfangen von
Zeitmultiplexsignalen;
eine Zeitmultiplex-Amtsleitung (120), die
betriebsmäßig an das Netz (1) angeschlossen ist, zum
Bereitstellen des von dem Netz (1) übertragenen
Zeitmultiplexsignals als ein
Ausgangs-Zeitmultiplexsignal für eine andere
Vermittlungsanlage, und zum Bereitstellen eines
Eingangs-Zeitmultiplexsignals an dem Netz (1) als ein
empfangenes Zeitmultiplexsignal; und
eine Rückführungseinrichtung (21), die betriebsmäßig
an die Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) angeschlossen
ist, zum Empfangen des Ausgangs-Zeitmultiplexsignals
und zu dessen Rückführung an die
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) als das
Eingangs-Zeitmultiplexsignal während eines
Rückschleifentests,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) eine Einrichtung
(21', 150) oder (160) zum Austauschen von
Zeitschlitzen enthält, die den jeweiligen Teilnehmer- und/oder
Amtsleitungen zugeordnet sind, die an das
Netz (1) angeschlossen sind, wenn der
Rückschleifentest durchgeführt werden soll;
die Austauscheinrichtung eine Buffer-Speicherschaltung
(150, 160) zum Austauschen der Zeitschlitze umfaßt;
die Buffer-Speicherschaltung einen Bufferspeicher
(150, 160) enthält zum Speichern von Daten und eine
Einrichtung zum Austauschen der Reihenfolge, in der
die Information in den Zeitschlitzen aus dem
Buffer-Speicher ausgelesen wird;
eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes (1) und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120); und
eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes (1) und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120).
2. Zeitvielfachvermittlungsanlage zum Bedienen von
Mehrfachteilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen,
umfassend:
ein Netz (1), das betriebsmäßig an die
Teilnehmerleitungen und/oder Amtsleitungen
angeschlossen ist, zum Übertragen und Empfangen von
Zeitmultiplexsignalen;
eine Zeitmultiplex-Amtsleitung (120), die
betriebsmäßig an das Netz (1) angeschlossen ist, zum
Bereitstellen des von dem Netz (1) übertragenen
Zeitmultiplexsignals als ein
Ausgangs-Zeitmultiplexsignal für eine andere
Vermittlungsanlage und zum Bereitstellen eines
Eingangs-Zeitmultiplexsignals für das Netz (1) als ein
empfangens Zeitmultiplexsignal; und
eine Rückführungseinrichtung (21), die betriebsmäßig
mit der Amtsleitung (120) verbunden ist, zum Empfangen
des Ausgangs-Zeitmultiplexsignals und zu dessen
Rückführung an die Amtsleitung (120) als das
Eingangs-Zeitmultiplexsignal während eines
Rückschleifentests,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückführungseinrichtung (21) angeordnet ist, um
die Zeitschlitze, die den jeweiligen
Teilnehmer- und/oder Amtsleitungen zugeordnet sind,
die an das Netz (1) angeschlossen sind, auszutauschen
und um das Eingangs-Zeitmultiplexsignal mit
ausgetauschten Zeitschlitzen an die
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) während des
Rückschleifentestes zurückzuführen, wobei die
Amtsleitung (120) das Eingangszeitmultiplexsignal mit
ausgetauschten Zeitschlitzen als das empfangene
Zeitmultiplexsignal an dem Netz (1) bereitstellt;
die Rückführungseinrichtung eine
Buffer-Speicherschaltung (150, 160) zum Austauschen
der Zeitschlitze enthält;
die Buffer-Speicherschaltung einen Buffer-Speicher
(150, 160) zum Speichern von Daten enthält und eine
Einrichtung zum Austauschen der Lese-Reihenfolge der
in dem Buffer-Speicher gespeicherten Daten;
eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung; und
eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung.
3. Zeitvielfachvermittlungsanlage, die an wenigstens eine
andere Vermittlungsanlage angeschlossen ist, zum
Bedienen von Mehrfach-Teilnehmerleitungen und/oder
Amtsleitungen, umfassend:
ein Netz (1), das an die Teilnehmerleitungen und/oder
Amtsleitungen betriebsmäßig angeschlossen ist, zum
Übertragen eines ersten Zeitmultiplexsignals und zum
Empfangen eines zweiten Zeitmultiplexsignals;
eine Zeitmultiplex-Amtsleitung (120), die mit dem Netz
und einer anderen Vermittlungsanlage betriebsmäßig
verbunden ist, zum Empfangen des ersten
Zeitmultiplexsignales und zum Bereitstellen eines
dritten Zeitmultiplexsignals als einen Ausgang an der
anderen Vermittlungsanlage, wobei die
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) ein viertes
Zeitmultiplexsignal von der anderen Vermittlungsanlage
empfängt, und zum Bereitstellen des zweiten
Zeitmultiplexsignals an dem Netz (1); und
eine Rückführungseinrichtung (21), die betriebsmäßig
mit der Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) verbunden ist,
zum Empfangen des dritten Zeitmultiplexsignals und zum
Zurückführen des dritten Zeitmultiplexsignales an die
Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) als das vierte
Zeitmultiplexsignal während eines Rückschleifentests,
dadurch gekennzeichnet, daß:
die Zeitmultiplex-Amtsleitung (120) eine Einrichtung
zum Austauschen von Zeitschlitzen enthält, die
jeweiligen Teilnehmer- und/oder Amtsleitungen
zugeordnet sind, die an das Netz (1) angeschlossen
sind, wenn der Rückschleifentest durchgeführt werden
soll;
wobei die Austauscheinrichtung umfaßt:
eine erste Buffer-Einrichtung (150) zum Empfangen des
ersten Zeitmultiplexsignals und zum Abgeben des
dritten Zeitmultiplexsignals; und
eine zweite Buffer-Einrichtung (160) zum Empfangen des
vierten Zeitmultiplexsignals und zum Abgeben des
zweiten Zeitmultiplexsignals an das Netz;
wenigstens eine der Buffer-Einrichtungen einen
Buffer-Speicher (12) enthält, zum Speichern von Daten,
und eine Einrichtung (23, 27) zum Austauschen der
Reihenfolge, mit der die Information in den
Zeitschlitzen von dem Buffer-Speicher (22) ausgelesen
wird, wobei die Austauscheinrichtung umfaßt:
einen Lesesteuer-Speicher (23), der an den
Buffer-Speicher (22) angeschlossen ist, wobei der
Lesesteuer-Speicher (23) einen ersten Abschnitt zum
Bereitstellen einer Leseadresse zum Lesen von Daten
aus dem Buffer-Speicher (22) während eines
gewöhnlichen Schaltprozesses und einen zweiten
Abschnitt besitzt, zum Bereitstellen einer Leseadresse
zum Lesen von Daten aus dem Buffer-Speicher (22)
während des Rückschleifentests; und eine
Schalteinrichtung (27) zum Wählen entweder des ersten
oder zweiten Abschnittes des Lesesteuer-Speichers
(23), um die Leseadresse zum Lesen von Daten von dem
Buffer-Speicher (22) als das
Ausgangszeitmultiplexsignal bereitzustellen
eine Aufwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung; und
eine Abwärts-Vielfachleitung mit Vielfachleitungen
vorgesehen ist, zum Verbinden des Netzes und der
Zeitmultiplex-Amtsleitung.
4. Zeitvielfachvermittlungsanlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Buffer-Einrichtung den Buffer-Speicher und die
Einrichtung zum Austauschen der Zeitschlitze in dem
ersten Zeitmultiplex-Signal, wenn der
Rückschleifentest ausgeführt werden soll, einschließt.
5. Zeitvielfachvermittlungsanlage nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Buffer-Einrichtung den
Buffer-Speicher und die Einrichtung zum Austauschen
der Zeitschlitze in dem vierten Zeitmultiplexsignal,
wenn der Rückschleifentest ausgeführt werden soll,
einschließt.
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