AT390857B - Schaltungsanordnung zum vermitteln von datensignalen unterschiedlicher datensignalraten in einer datenvermittlungsanlage - Google Patents
Schaltungsanordnung zum vermitteln von datensignalen unterschiedlicher datensignalraten in einer datenvermittlungsanlage Download PDFInfo
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Description
Nr. 390 857
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Vermitteln von Datensignalen unterschiedlicher Datensignalraten in einer Datenvermittlungsanlage, die eine erste Koppeleimichtung für die Vermittlung von mit ersten, relativ niedrigen Datensignalraten auftretenden Datensignalen und eine zweite Koppeleinrichtung aufweist, die für die Vermittlung von zweiten, Hochgeschwindigkeits-Datensignale darstellenden Datensignalen dient, welche mit Datensignalraten auftreten, die höher sind als die genannten ersten Datensignalraten, wobei beide Koppeleinrichtungen jeweils Datensignale zuführende Zubringerleitungen und Datensignale wegführende Abnehmerleitungen aufweisen und wobei für die Einstellung der beiden Koppeleinrichtungen eine zentrale Steuereinrichtung vorgesehen ist.
Eine Schaltungsanordnung mit diesen Merkmalen ist durch DE-OS 25 38 638 bekannt, in der ein integriertes Nachrichtensystem für die Übertragung und Vermittlung von Bild-, Ton- und Datensignalen beschrieben ist, bei dem jedem angeschlossenen Fernsprechteilnehmer zwei gesonderte Glasfasern zugehörig sind und bei dem die einzelnen zu übertragenden Signale über die erwähnten Glasfasern jeweils im Zeitmultiplexverfahren übertragen werden. Für die Vermittlung der Bildsignale ist ein gesondertes Videokoppelfeld in der Fernsprechzentrale vorgesehen, wobei dieses Videokoppelfeld von der Steuerung der Fernsprechvermittlung mitgesteuert wird. Die betreffende Steuerung läuft dabei jedoch so ab, daß entweder nur das Videokoppelfeld oder nur das für die Übertragung von Femsprech- bzw. Datensignalen vorgesehene Koppelfeld entsprechend eingestellt wird. Damit sind aber im Grunde genommen gesonderte Auswerteeinrichtungen für die Einstellung der betreffenden Koppelfelder erforderlich, was einen an sich unerwünschten, gesonderten Schaltungsaufwand in der Fernsprechzentrale bedeutet
Im Zusammenhang mit nach dem Zeitvielfachprinzip arbeitenden Datenvermittlungsanlagen, bei denen die auch als Nachrichtenströme zu bezeichnenden Datensignalströme von Anschluß zu Anschluß über zentrale Einrichtungen geleitet werden, besteht ein wesentliches Merkmal darin, daß die Durchschaltekapazität von der Arbeitsgeschwindigkeit der zentralen Einrichtungen bestimmt wird. Die zentralen Einrichtungen zur Durchschaltung von Nachrichtenströmen sind dabei z. B. die des zentralen Arbeitsspeichers, dem die Aufgabe der eigentlichen Durchschaltung zugeordnet ist. Aufgrund dieser Tatsache sinkt die Anzahl der möglichen Anschlüsse im Prinzip in dem gleichen Verhältnis, in dem die Betriebsgeschwindigkeit der Anschlüsse steigt, also die Übertragungsrate steigt, mit der die zu vermittelnden bzw. durchzuschaltenden Datensignale auftreten.
Ein Vermittlungssystem, auf welches das vorstehend betrachtete Merkmal zutrifft, ist das als elektronisches Datenvermittlungssystem EDS bekannte und eingeführte Datenvermittlungssystem. Dieses bekannte Datenvermittlungssystem gestattet in seiner technischen Realisierung den Anschluß von Leitungen, über die Datensignale mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 9600 bit/s übertragen werden, in einer solchen Anzahl, die den Anforderungen von Fernschreib-, Text- und Datenkommunikationsnetzen voll genügt. Im Prinzip könnten auch Leitungen angeschaltet werden, über die Datensignale mit noch höheren Geschwindigkeiten, z. B. mit 48 bzw. 64 kbit/s übertragen werden.
Bei einer Anzahl von 64-kbit/s-Anschlüssen je Datenvermittlungsanlage, wie sie für ein öffentliches Netz vorauszusetzen wäre, würde jedoch die Gesamtanzahl der an eine solche Vermittlungsanlage anschließbaren Leitungen so weit reduziert werden, daß die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems in unerwünschtem Maße sinken würde.
Es sind zwar Verfahren bekannt, welche die vorstehend geschilderte Begrenzung in der Durchschaltekapazität dadurch weiter hinausschieben, daß für die eigentliche Nachrichtendurchschaltung nicht der zentrale Arbeitsspeicher benutzt werden muß, sondern daß vielmehr ein besonderer Verbindungsspeicher zur Verfügung steht. Vermittlungssysteme, die nach diesem Prinzip arbeiten, leiten die empfangenen Signalisierungszeichen von den Systemanschlüssen her dem zentralen Rechner zur Verarbeitung weiter bzw. übernehmen Signalisierungszeichen vom Rechner und übermitteln sie an die angeschlossenen Leitungen. Die Nachrichten hingegen werden zwischen den Systemanschlüssen über einen besonderen Verbindungsspeicher ohne Zuhilfenahme und damit auch ohne Belastung des zentralen Rechners vermittelt ("Siemens-Zeitschrift", 50 (1976), Seiten 645 bis 654). Für die Übertragungsgeschwindigkeiten bis 9,6 kbit/s ist die vorstehend geschilderte Verfahrensweise vorteilhaft anwendbar. Eine Anwendung für Übertragungsraten von beispielsweise 64 kbit/s kommt jedoch aus folgenden Gründen nicht in Betracht: - bei einer 64-kbit/s Zeichengabe werden an die zentralen Teile (Programmsteuerung) der Vermittlungsanlage hohe Realzeitforderungen gestellt; - es gibt für die zuvorerwähnte Geschwindigkeitsklasse kein vom CCITT empfohlenes Zeichengabeverfahren, d. h. die erforderlichen Implementationen sind risikobehaftet; - bei einer Zeichengabe mit niedriger Geschwindigkeit (z. B. 200/300 Bd) müßte ein und derselbe Anschluß für unterschiedliche Geschwindigkeiten und ggfs, für unterschiedliche Betriebsweisen (Start/Stop, synchron) ausgelegt sein.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu zeigen, wie eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art auf relativ einfache Weise aufzubauen ist, um die Durchschaltekapazität des Datennetzes leicht erweitern zu können.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß die zentrale Steuereinrichtung zu einer Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage -2-
Nr. 390 857 gehört, in der die Vermittlung der mit den ersten Datensignalraten auftretenden Datensignale unter Verwendung eines zentralen Arbeitsspeichers erfolgt, daß wenigstens einem Teil der zu der ersten Koppeleinrichtung gehörenden Zubringerleitungen und Abnehmerleitungen jeweils eine der Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen bzw. eine der Hochgeschwindigkeits-Abnehmerleitungen zugeordnet ist und daß die Steuerung des Verbindungsaufbaues und des Verbindungsabbaues zwischen den Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen und den Hochgeschwindigkeits-Abnehmerleitungen über die genannte zweite Koppeleinrichtung unter Heranziehung der den betreffenden Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen und -Abnehmerleitungen zugeordneten Zubringer- bzw. Abnehmerleitungen erfolgt.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß mit einem insgesamt relativ geringen schaltungstechnischen Aufwand die Durchschaltekapazität des Datennetzes derart erweitert ist, daß ohne weiteres auf Hochgeschwindigkeitskanälen mit z. B. 64 kbit/s auftretende Datensignale vermittelt werden können, ohne daß dadurch die Kapazität der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage beeinträchtigt ist. Mit Rücksicht darauf, daß die erwähnte zusätzliche Koppeleinrichtung hinsichtlich ihrer Durchschaltefunktion von der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage entkoppelt ist, bringt die Erfindung überdies den Vorteil mit sich, daß bezüglich des Datenformates, der Übertragungsgeschwindigkeit und des Übertragungsverfahrens ein hohes Maß an Flexibilität erzielt ist, da gegebenenfalls vorzunehmende Änderungen lediglich die erwähnte zusätzliche Koppeleinrichtung betreffen.
Die Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage ist vorzugsweise eine asynchrone Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage, mit der als zweite Koppeleinrichtung eine mit eigener Durchschaltung arbeitende Raumvielfach-Koppeleinrichtung oder eine mit eigener Durchschaltung arbeitende Zeitvielfach-Koppeleinrichtung verbunden ist. Diese Maßnahme ist besonders als Übergangslösung von den heutigen Datennetzen zu einem zukünftigen Dienste integrierenden digitalen Netz von Vorteil.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Steuerung der zweiten Koppeleinrichtung von der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage über eine Steuerleitung erfolgt, die an der Zeitvielfach-Daten Vermittlungsanlage wie eine Zubringer- bzw. Abnehmerleitung angeschlossen ist und die eine Durchschalteinformation von der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage zu der zweiten Koppeleinrichtung hin in dem Fall überträgt, daß einer der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage zugeführten Wahlinformation ein gesondertes Klassenkennzeichen vorangestellt ist Dies hat den Vorteil, daß die zusätzliche Koppeleinrichtung besonders einfach eingestellt werden kann.
An Hand einer Zeichnung wird die Erfindung nachstehend an einem Ausfiührungsbeispiel näher erläutert
In der Zeichnung ist ausschnittsweise eine Zeitvielfach-Vermittlungsanlage (EDS-VST) des obenerwähnten elektronischen Datenvermittlungssystems dargestellt. Dabei sind lediglich eine Leitungsanschlußeinheit (LE) und eine Speichereinheit (SE) angedeutet. Die Leitungsanschlußeinheit (LE) ist über eine Steuerleitung (S) mit einer zusätzlichen Koppeleinrichtung (K) verbunden, die für die Durchschaltung von Datensignalen dient, welche auf Hochgeschwindigkeitsleitungen mit z. B. 64 kbit/s auftreten.
An der Koppeleinrichtung (K) sind (nj) Zubringerleitungen (xj) und (n2) Abnehmerleitungen (x2) eines 64-kbit/s-Netzes angeschlossen. Genau so viele Zubringer- oder Abnehmerleitungen (yj, y2) für die Übertragung von Datensignalen mit einer Übertragungsrate bzw. Geschwindigkeit von z. B. 2400 bit/s sind an der Leitungsanschlußeinheit (LE) angeschlossen, um den Verbindungsaufbau und Verbindungsabbau über die Speichereinheit (SE) zu ermöglichen. Soll eine 64-kbit/s-Verbindung von der Leitung (xj) zur Leitung (x2) hergestellt werden, so muß zuvor eine 2400-bit/s-Verbindung von der Leitung (yj) zur Leitung (y2) aufgebaut werden. Nachdem der Verbindungsweg besteht, kann auch die 64-kbil/s-Verbindung durchgeschaltet werden.
Grundsätzlich würde für die Zeichengabe auch eine Geschwindigkeit von z. B. 300 Bd (Start-Stop) ausreichen. Es ist jedoch vorteilhaft, mit einer Übertragungsrate von 2,4 kbit/s (synchron) zu arbeiten, weil in diesem Fall die Verbindung von Teilnehmeranschlüssen mit der Vermittlungsanlage vereinfacht ist. Darüber hinaus stehen bei der synchronen Betriebsweise Schnittstellen gemäß der CCITT-Empfehlung (X.21) zur Verfügung, welche in einfacher Weise eine automatische Wahl vom jeweils angeschlossenen Endgerät gestatten und außerdem die Möglichkeit bieten, den betreffenden 2400-bit/s-Kanal zusätzlich zu einem 64-kbit/s-Hochgeschwindigkeitskanal parallel für Kommunikationszwecke zu nutzen, z. B. im Sinne einer Vorwegnahme möglicher künftiger Dienste eines Dienste integrierenden digitalen Netzes. Bei Anwendung der Erfindung ist demzufolge die Zuordnung eines besonderen Kanals zu einer bestehenden Datenvermittlungsanlage für die Signalisierung ein Merkmal zukünftiger 64-kbit/s-Anschlüsse in einem Dienste integrierenden digitalen Netz (ISDN).
Eine weitere vorteilhafte Eigenschaft besteht darin, daß ein solch» Anschluß im Sinne eines Basisdienstes als Anschluß der 2400-bit/s- Daten- bzw. Textkommunikationsklasse betrachtet werden kann, der volle Zugangsmöglichkeit in dieser Klasse besitzt. In dem Falle aber, daß dieser Anschluß die 64-kbit/s-Klasse benutzen will, sendet er während des Verbindungsaufbaus ein entsprechendes Klassenzeichen, das der Vermittlung angibt, daß eine Verbindung über die zusätzliche Koppeleinrichtung (K) aufzubauen ist.
Dies könnte folgende praktische Anwendung finden: Der Teletex-Dienst wird im Bereich der Deutschen Bundespost in der Klasse Datex 2400 betrieben. Untersuchungen haben ergeben, daß Teletex dann von seiner Wirtschaftlichkeit einbüßt, wenn Texte übertragen werden sollen, die bereits vorgefertigt worden sind, ohne daß sie in einem von den Teletex-Geräten verwertbaren Speicherinhalt verfügbar sind (z. B. Anlagen zu einem Brief) -3-
Claims (3)
- Nr. 390 857 oder daß Teletex deshalb nicht benutzt werden kann, weil graphische Vorlagen übertragen werden sollen ("Der Femmelde-Ingenieur", Heft 11/1979). Ein Teilnehmer könnte nun für die Teletexübertragung grundsätzlich den Teletex-Dienst benutzen. In den Fällen aber, in denen eine Faksimileübertragung für die Übertragung von graphischen Anlagen oder Bildern der obenbeschriebenen Art kostengünstiger bzw. technisch erforderlich ist, könnte der Textbrief per Teletex (2400 bit/s) übertragen werden und parallel dazu könnte über das gemäß der Erfindung erweiterte Datennetz die Faksimileübertragung mit z. B. 64 kbit/s erfolgen. Die Verbindungsprozedur kann unter Anlehnung an die Zeichnung im einzelnen nach folgendem Verfahren ablaufen: Zur Herstellung einer Verbindung von (xj) nach (x2) muß der Anschluß (xj/y^) die Wahlinformation über die Leitung (y^) an die Vermittlungsanlage (EDS-VST) senden. Ein Klassenkennzeichen, welches der Wahlinformation vorangestellt ist, teilt dem Programm mit, daß es sich hiebei um eine Verbindung im 64-kbit/s-Netz handelt. Mit Hilfe des in der Vermittlungsanlage eingelagerten Programms wird nun eine Verbindung über den Anschluß (y2) zum gewünschten Teilnehmeranschluß aufgebaut. Dabei kann der Anschluß (y2) eine Anschlußleitung unmittelbar zu einem Teilnehmeranschluß oder eine Verbindungsleitung zu einer anderen Zeitvielfach-Vermittlungsanlage sein. Wenn der gewünschte Teilnehmeranschluß frei ist, wird in der zu betrachtenden Zeitvielfach-Vermittlungsanlage entsprechend der Signalisierung nach der CCITT-Empfehlung (X.71) das Freizeichen empfangen. Aufgrund des empfangenen Freizeichens wird dann eine entsprechende Steuerinformation der betreffenden Zeitvielfach-Vermittlungsanlage (EDS-VST) über die Steuerleitung (S) zur Koppeleinrichtung (K) übertragen. Diese Steuerinformation teilt der Koppeleinrichtung (K) mit, daß die Leitung (xj) mit der Leitung (x2) zu verbinden ist. Die Information, die zur Bildung der gewünschten Steuerinformation benötigt wird, ist aufgrund der bis dahin abgelaufenen Verbindungsaufbauprozedur im zentralen Speicher (SE) vorhanden. In der Rückwärtsrichtung muß der Vermittlungsanlage (EDS-VST) über die Steuerleitung (S) die erfolgte Durchschaltung von (xj) nach (x2) mitgeteilt werden. Danach wird dem Anschluß (xj/yj) das Verbunden-Signal über die Leitung (yj) übermittelt Die rufende Teilnehmerstation quittiert dieses Signal an ihrer Endgeräteschnittstelle durch Senden des Betriebsbereitschaftsignals für die Datenübertragung, und sie leitet daraufhin auf der 64-kbit/s-Leitung die Datenübertragung ein. Die Verbindungsauslösung geschieht in entsprechender Weise wie zuvor erläutert Die vorstehenden Erläuterungen haben somit gezeigt, daß die Anbindung der Koppeleinrichtung (K) an der Zeitvielfach-Vermittlungsanlage (EDS-VST) als rein periphere Einrichtung über die vorhandene Schnittstelle dieser Vermittlungsanlage geschieht, wobei die Steuerleitung (S) zur Übertragung der Steuerinformation den gleichen Status einnimmt, wie die Leitung (yj) bis (yQ). Die in der elektronischen Datenvermittlungsanlage eingelagerten Organisations- und Sicherungsprogramme brauchen wegen des Anschlusses der Koppeleinrichtung (K) nicht geändert zu werden. Der Verbindungsaufbau und der Verbindungsabbau kann unter Heranziehung der vorhandenen Hard- und Softwarekomponenten der betrachteten elektronischen Datenvermittlungsanlage äbgewickelt werden. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung zum Vermitteln von Datensignalen unterschiedlicher Datensignalraten in einer Datenvermittlungsanlage, die eine erste Koppeleinrichtung für die Vermittlung von mit ersten, relativ niedrigen Datensignalraten auftretenden Datensignalen und eine zweite Koppeleinrichtung aufweist, die für die Vermittlung von zweiten, Hochgeschwindigkeits-Datensignale darstellenden Datensignalen dient, welche mit Datensignalraten auftreten, die höher sind als die genannten ersten Datensignalraten, wobei beide Koppeleinrichtungen jeweils Datensignale zuführende Zubringerleitungen und Datensignale wegführende Abnehmerleitungen aufweisen und wobei für die Einstellung der beiden Koppeleinrichtungen eine zentrale Steuereinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Steuereinrichtung zu einer Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) gehört, in der die Vermitdung der mit den ersten Datensignalraten auftretenden Datensignale unter Verwendung eines zentralen Arbeitsspeichers (VE) erfolgt, daß wenigstens einem Teil der zu der ersten Koppeleinrichtung (EDS-VST) gehörenden Zubringerleitungen (yj) und Abnehmerleitungen (y2) jeweils eine der Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen (xj) bzw. eine der Hochgeschwindigkeits-Abnehmerleitungen (x2) zugeordnet ist und daß die Steuerung des Verbindungsaufbaues und des Verbindungsabbaues zwischen den -4- Nr. 390 857 Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen (xj) und den Hochgeschwindigkeits-Abnehmerleitungen (X2) über die genannte zweite Koppeleinrichtung (K) unter Heranziehung der den betreffenden Hochgeschwindigkeits-Zubringerleitungen und -Abnehmerleitungen (xj, x2) zugeordneten Zubringer- bzw. Abnehmerleitungen (yi> y2) erfolgt. 5
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage eine asynchrone Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) ist, mit der als zweite Koppeleinrichtung (K) eine mit eigener Durchschaltung arbeitende Raumvielfach-Koppeleinrichtung oder eine mit eigener Duichschaltung arbeitende Zeitvielfach-Koppeleinrichtung verbunden ist. 10
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der zweiten Koppeleinrichtung (K) von der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) über eine Steuerleitung (S) erfolgt, die an der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) wie eine Zubringer- bzw. Abnehmerleitung (yj, y2) angeschlossen ist und die eine Durchschalteinformation von der Zeitvielfach- 15 Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) zu der zweiten Koppeleinrichtung (K) hin in dem Fall überträgt, daß einer der Zeitvielfach-Datenvermittlungsanlage (EDS-VST) zugeführten Wahlinformation ein gesondertes Klassenkennzeichen vorangestellt ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung 20
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