DE35845C - Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen

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DE35845C
DE35845C DENDAT35845D DE35845DA DE35845C DE 35845 C DE35845 C DE 35845C DE NDAT35845 D DENDAT35845 D DE NDAT35845D DE 35845D A DE35845D A DE 35845DA DE 35845 C DE35845 C DE 35845C
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DE
Germany
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punch
wheel
machine
production
parts
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35845D
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English (en)
Original Assignee
A. SCHRÖDER in Mettmann, Rheinprovinz
Publication of DE35845C publication Critical patent/DE35845C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric
    • A44B1/126Manufacture not otherwise provided for

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Vl
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Als vorgerichtete Theile für den herzustellenden Knopf werden vorausgesetzt: der Lappen aus Stoff, die Calotte aus Blech und die Butze aus Blech mit Pappdeckeleinlage und Lappen oder die Zwirnbutze.
Das Zusammensetzen und Pressen dieser Theile wird ausgeführt durch den Oberstempel A und die beiden Unterstempel B und C, welche in Fig. 1, 2 und 3 in vergröfsertem Mafsstabe im Durchschnitt dargestellt sind. Um deren Arbeiten zu erklären, sind in Fig. 4 bis -7 die auf einander folgenden Verbindungen und Formveränderungen der angeführten Theile schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 4, wie in den Unterstempel B die Calotte bx und der Lappen b2 eingelegt sind. In Fig. 5 hat der Unterstempel B diese beiden Theile in den Oberstempel A eingedrückt, dabei ist der Lappen stulpartig um die Calotte gelegt. In Fig. 6 wurde der zweite Unterstempel C mit eingelegter Butze c, an die Stelle des Unterstempels B geschafft und nun wird durch Niedergehen des Bolzens im Oberstempel der vorhin gebildete Lappenstulp einwärts gebogen. In diesem Zustande ist der Obertheil des Knopfes (Calotte mit Lappen) vorbereitet zur Aufnahme des Untertheils, der Butze C1. Durch ein weiteres Zusammenbringen der Theile wird die Verbindung ausgeführt und gleichzeitig die Calotte am Rande gestaucht, welche Operation mit »Pressen des Knopfes« bezeichnet wird. In Fig. 7 ist der fertige Knopf dargestellt.
Wie die drei Stempel die angeführten Arbeiten zu verrichten im Stande sind, ist an Fig. 1 bis 3 zu erklären.
Der Calottestempel B besteht aus der Büchse bs mit dem darin verschiebbaren Bolzen £4. Die Gestaltung der Flächen, welche mit den Knopftheilen in Berührung kommen, bestimmen sich nach der Form des Knopfes, für einen flachen Herrenknopf beispielsweise ist Fig. 2 mafsgebend, die verständlich wird, wenn man Fig. 4 damit zusammenhält. Die Büchse b3 ist über den Bolzen bi so weit verschiebbar, bis sie sich auf den Bund b5 aufsetzt; in dieser Lage ist der Bolzen so weit herausgetreten, dafs die Arbeit, Fig. 5, verrichtet werden konnte; die den Stempel umschliefsende Spiralfeder hat die Büchse wieder in die vorige Lage zu bringen.
Das Ueberschieben der Büchse, wie vorhin beschrieben, geschieht dadurch, dafs der Oberstempel A, dessen Büchsenuntertheil in den Stempel B pafst, niedergedrückt wird. Dieser Oberstempel besteht ebenso jvie der Unterstempel aus einer Büchse CL1 und einem Bolzen a2 mit dem Bund a& und . einer Spiralfeder mit demselben Zweck wie beim Stempel B. Die Mafsverhältnisse der arbeitenden Theile, namentlich der Bolzendurchmesser von A und B werden erklärlich aus Fig. 5, es mufs nur erwähnt werden, dafs die Spiralfeder von A, welche dem Zusammendrücken bei der eben beschriebenen Operation widerstehen soll, bedeutend stärker sein mufs als die Spiralfeder von B.
Die Büchse C2 des in Fig. 3 dargestellten zweiten Unterstempels C ist oben so geformt, dafs die Büchse des Oberstempels hineinpafst und der Rand der Knopfcalotte durch die Hohlkehle C3 umgelegt und an die Butze an-
geprefst wird, wie Fig. 7 nach dem Zusammendrücken zeigt. Der Bolzen C4 mit dem Bund C5 ist oben so ausgedreht, dafs dia in Fig. 6 dargestellte Butze passend aufgelegt werden kann, und die Spiralfeder, wie bei den vorigen Stempeln, ist noch stärker als die vom Oberstempel , damit sich die in Fig. 7 dargestellte und oben erläuterte Verbindung der Knopftheile vollziehen kann, wenn Ober- und Unterstempel zusammengedrückt werden.
Jeder der drei Stempel hat an seinem Bolzen einen Stift zum Einfügen in die Maschine, und zwar wird in jeden Zahn des Rades D, Fig. 8 bis 10, ein Unterstempel B eingesetzt und in jeden Zahn des mit dem vorgenannten zusammen arbeitenden Rades E ein Unterstempel C. Der Oberstempel A, Fig. 1, dagegen ist einem Gleitbolzen F eingepafst, welcher eine auf- und niedergehende Bewegung machen soll, und zwar genau über der Mitte der Centralen der beiden Räder; es sei hier auch gleich erwähnt, dafs nach jedem Aufgang des Stempels A die Räder um eine halbe Theilung zu schalten sind, so dafs abwechselnd die Unterstempel B und C unter den Oberstempel geschoben werden.
Die Construction der Maschine ist nun folgende:
Fig. 9 zeigt den Grundrifs, Fig. 8 und 10 zwei Seitenansichten, Fig. 11 den Gleitbolzen des Oberstempels, Fig. 12 die Schaltvorrichtung für das Rad D.
Die Platte G kann auf einen besonderen Tisch geschraubt werden und hat zwei Naben gl und g.2 für die Drehungsachsen der Räder D und E. Die Achse für E geht durch Rad und Platte und hat nur den Zweck, als Drehzapfen für das Rad zu dienen. Die zweite Achse hat zunächst denselben Zweck für das Rad D, sie ist jedoch noch zur Aufnahme einer Schaltscheibe d1 , Fig. 12, nach unten verlängert und mufs mit dieser Scheibe wie auch mit dem Rade gegen Verdrehung durch Keile gesichert sein. Auf der Platte G sind zwei Ständer g3 und gt mit zwei Verbindungsstücken gh und g6 befestigt, und in den Lagern der Ständer dreht sich die Achse g1 mit der Schnurscheibe ^8, welche durch irgend einen Motor bewegt und durch eine Ausrückvorrichtung g9 aufser Betrieb gesetzt werden kann, was als nebensächlich bemerkt sei. Von der Achse g7 soll die Bewegung des Oberstempels und die Räderschaltung abgeleitet werden.
Zu diesem Zwecke ist zunächst eine Excenterscheibe _/j, Fig. 11 und 8, aufgekeilt, welche in dem Excenterring/2 drehbar ist. Letzterer ist mit dem bereits früher erwähnten Oberstempelbolzen F aus einem Stück, so dafs sich dieser mit dem Oberstempel A bei jeder Umdrehung der Achse g7 in den durchbohrten Führungsstücken gh und ga einmal auf- und niederbewegt.
Zur Schaltbewegung ist der konische Räderbetrieb d2 und d3, Fig. 8, angeordnet, die verticale Achse d4 ist bei di und dä gelagert und unter der Platte G mit einer Scheibe d7 verbunden, welche excentrisch einen Zapfen ds, Fig. 12, trägt. Die früher genannte Schaltscheibe ö?[ hat doppelt so viel Zähne (20) als jedes der beiden Räder D und E. Unter der Scheibe d liegt auf deren Nabe drehbar der Klinkhebel a?9, Fig. 12, welcher von der Mutter und Unterlegscheibe der Drehungsachse des Rades D getragen wird. Der Hebel hat einen Zapfen d10; dieser wird mit dem Zapfen ds durch die Zugstange d11 verbunden. Auf dem Hebel liegt die Sperrklinke J12 mit der Feder di3, Fig. 12. Die konischen Räder haben gleiche Zähnezahl und die Excentridtät des Zapfens ds ist so zu wählen, dafs bei jeder Umdrehung nur ein Zahn der Scheibe J1 geschaltet wird, mithin rückt bei einer Umdrehung der Achse g7 das Rad D wie auch E um eine halbe Theilung vor. Kommt also augenblicklich in Fig. 9 durch den vorgeschobenen Zahn des Rades E ein Unterstempel C mit dem Oberstempel A in Arbeit, so kommt nach der nächsten Schaltung ein Stempel B an die Reihe.
Auf diese Weise führt die Maschine die im Eingänge erwähnten Knopfarbeiten aus, wenn eine Arbeiterin die Untertheile in die Stempel C und eine zweite die Obertheile in die Stempel B einlegt. Der fertige Knopf wird nebenher von der Arbeiterin weggenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen , bei welcher durch die Zähne eines Rades D die Oberböden und Lappen in den Unterstempeln .B und durch die Zähne eines zweiten Rades E die Butzen in den Unterstempeln C nach einander abwechselnd unter den Oberstempel A gebracht und die Theile dann zum fertigen Knopf verarbeitet werden, indem nach jeder Schaltung eines Zahnes ein Druck vom Oberstempel A stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35845D Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen Expired - Lifetime DE35845C (de)

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