DE358442C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger Gussformen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger GussformenInfo
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- DE358442C DE358442C DEK77550D DEK0077550D DE358442C DE 358442 C DE358442 C DE 358442C DE K77550 D DEK77550 D DE K77550D DE K0077550 D DEK0077550 D DE K0077550D DE 358442 C DE358442 C DE 358442C
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- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 9. SEPTEMBER 1922
AM 9. SEPTEMBER 1922
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 358442 KLASSE 31 c GRUPPE 5
(K7755° VIIs ι cj
F. G. Kretschmer & Co. in Frankfurt a. M.
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger Gußformen.
Bisher hat man geteilte Formet! für Formmaschinen immer so hergestellt, daß das Modell
auf einer Modellplatte befestigt wurde, auf diese der Formkasten genau aufgesetzt
und dann der Formsand eingestampft oder gerüttelt wurde. Hierbei war nötig, daß neue
zu den Modellplatten passende Formkasten beschafft wurden, um nach Entfernen der Modellplatte
die beiden Hälften bei Zusammenfügen der Formkasten genau aufeinanderpassend
zu erhalten. Das war bei vielen Formmaschinen mit alten und ausgearbeiteten Formkasten nicht möglich.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen
nicht nur die Formplatten ganz erspart, sondern auch die Verwendung beliebiger alter
Formkästen ermöglicht werden, sowohl für Formmascbinen als für das Formen ohne solche.
Zu diesem Zweck ist statt der Befestigung des Modells in dem oberen Formkasten, von
unten durch eine untergelegte Modellplatte, eine Befestigung von oben oder von der Seite
to oder auf beide Weisen die erstere mit Hilfe einer besonders aufgelegten Modellhalteplatte
eingeführt. Von dieser gehen Schraubenbolzen nach unten, an welchen das Modell aufgehängt
wird. Auch kann es gegen die Seitenwand des Kastens ebenfalls durch Schrauben
oder Keile verklemmt werden, so daß es freischwebend ohne Unterlage einer Modellplatte
in dem Oberkasten sitzt. Diese Befestigungsweise ist für den Oberkasten von besonderem Vorteil, kann natürlich aber auch
für den Unterkasten verwendet werden. Daraus ergibt sich dann eine einfache Aufeinanderfolge
der Maßnahme der Modellbefestigung oder eine Fornielung und Vereinigung
der Kästen.
Abb. ι ist ein Vertikalschnitt durch die beiden Formkasten, Abb. 2 eine Draufsicht,
die Modellhalteplatte teilweise weggebrochen. A ist der Unterkasten mit der Modellhälfte
a. B ist der Oberkasten mit der anderen Modellhälfte b. C ist die Modellhalteplatte,
welche auf dem Kasten B mittels der Bügel m und Schraubenbacken η befestigt ist
und mit den Durchbrechungen c und den Schlitzen d versehen.
In diesem Schlitzen sind die Schrauben/ mit Muttern g festgestellt und die Schlitze d
so verteilt, daß es möglich ist, die unteren Enden der'Schrauben/ in Muttergewinde an
dem Modell b einzuführen, um so die Lage des Modells gegen den Formkasten genau einzustellen.
Das Muttergewinde befindet sich in Plättchen £, die auf dem Modell aufgeschraubt
sind. Um seitliche Verschiebungen zu vermeiden, kann unter Umständen die Einführung von Keilstücken h zwischen dem
Modellramd und den Seitenwänden des Formkastens nützlich sein oder seitliche Schrauben^»
durch die Wand des Formkastens geführt werden, oder eine sonstige Verspreizung Anwendung finden.
Das Verfahren bei Benutzung der neuen Modelhalteplatte ist das Folgende: Die Form in dem Unterkasten wird in bekannter Weise oder wie' oben angegeben hergestellt und gewendet und die Fläche mit einer Polierschaufel glatt ,gestrichen. Das Modell für den Oberkasten wird nun unmittelbar mit Dübeln q o. dgl. auf den Boden des Modells des Unterkastens aufgesetzt, der Oberkasten in 6u markierter Lage, etwa· durch Anhalten an den rechten Rand1 des Oberkastens k aufgebracht und auf den Oberkasten die durchbrochene Modellhalteplatte C aufgelegt und befestigt.
Das Verfahren bei Benutzung der neuen Modelhalteplatte ist das Folgende: Die Form in dem Unterkasten wird in bekannter Weise oder wie' oben angegeben hergestellt und gewendet und die Fläche mit einer Polierschaufel glatt ,gestrichen. Das Modell für den Oberkasten wird nun unmittelbar mit Dübeln q o. dgl. auf den Boden des Modells des Unterkastens aufgesetzt, der Oberkasten in 6u markierter Lage, etwa· durch Anhalten an den rechten Rand1 des Oberkastens k aufgebracht und auf den Oberkasten die durchbrochene Modellhalteplatte C aufgelegt und befestigt.
Die Schrauben/ werden eingeführt und die richtige Lage des- Modells hergestellt; dann
wird der Oberkasten von dem Unterkasten wieder entfernt und auf die Platte der Formmaschine
gestellt und durch die Durchbrechungen c mit Sand gefüllt und gerüttelt oder
sonstwie durch Stampfen oder Pressen behandelt. Dann werden die beiden Modelle entfernt,
und1 der Oberkasten kann leicht in seine
genaue Stellung von vorhin wieder auf dem Unterkasten befestigt werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung geteilter
Guß formen, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die obere Modellhälfte (b) in bekannter
Weise unmittelbar auf die untere eingeformte Hälfte (a) aufgesetzt und der
Oberkasten (B) aufgebracht ist, das Modell an einem Deckel (C) des Oberkastens
oder an den Wänden oder an beiden befestigt wird, worauf der Oberkasten abgenommen
und das Modell eingeformt wird, und dann nach Entfernung der ModeHe
die beiden Kasten wieder vereinigt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, bestehend in einer abnehmbaren
Mod'ellhalteplatte (C) mit in das Kasteninnere ragenden einstellbaren
Schrauben (/).
3. Vorrichtung nach Anspruchs, gekennzeichnet
durch die Anordnung von Schlitzen (d) zur Befestigung der Schrauben
(/) und von Durchbrechungen (c) zum Einfüllen von Sand.
4. Vorrichtung nach Anspruchs, gekennzeichnet
durch mit Muttergewinde versehene Plättchen (i) auf dem Modell.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK77550D DE358442C (de) | 1921-05-10 | 1921-05-10 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger Gussformen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK77550D DE358442C (de) | 1921-05-10 | 1921-05-10 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger Gussformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358442C true DE358442C (de) | 1922-09-09 |
Family
ID=7233043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK77550D Expired DE358442C (de) | 1921-05-10 | 1921-05-10 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zweiteiliger Gussformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358442C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009041899A1 (de) * | 2009-09-18 | 2011-03-31 | Wobben, Aloys | Gießerei-Formkasten |
| DE102010003824A1 (de) * | 2010-04-09 | 2011-10-13 | Aloys Wobben | Gießerei-Formkasten |
-
1921
- 1921-05-10 DE DEK77550D patent/DE358442C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009041899A1 (de) * | 2009-09-18 | 2011-03-31 | Wobben, Aloys | Gießerei-Formkasten |
| DE102010003824A1 (de) * | 2010-04-09 | 2011-10-13 | Aloys Wobben | Gießerei-Formkasten |
| DE102010003824B4 (de) * | 2010-04-09 | 2016-09-15 | Wobben Properties Gmbh | Gießerei-Formkasten |
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