DE299754C - - Google Patents

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DE299754C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 19. DEZEMBER 1919
KLASSE 31c GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Formen einseitig offener Hohlkörper, welches gewährleisten soll, daß die Kerne genau und fest in der Form sitzen, so daß sie sich beim Gießen nicht schief stellen, wodurch ungleichmäßig starke Wandungen entstehen. . · .
Bei den bisherigen Verfahren verfuhr man
so, daß nach dem Aufstampfen und Herausnehmen des mit einer Kernmarke versehenen Modells der Kern mit einem entsprechenden Ansatz von Hand in die Form der Kernmarke hineingedrückt und gegebenenfalls mittels einer Verschraubung oder einer Versplintung gehalten wurde.
Hierbei ergab sich leicht ein Schiefstellen des Kernes.
Das Wesen des neuen Verfahren, welches für die Handformerei und insbesondere auch bei Anwendung von Rüttelformmaschinen ausgeübt werden kann, besteht darin, daß ein Kern mit einem verstärkten und durch seine Gestaltung gegen Verschieben nach oben und unten gesicherten Kopf, mit seinem Schaft im Modell steckend, mit diesem und seinem Kopf eingestampft wird, so daß er beim Herausziehen des Modells mit seinem Kopf unverrückbar in der Form sitzen bleibt.
Die Fig. 1 bis 3 der Zeichnung geben Anwendungsarten des Verfahrens wieder:
Die Modelle α nach Fig. 1, welche eine Höh-
• lung von der Form ■ des Kernes aufweisen, sind mittels Schrauben auf einer Modellplatte d befestigt. Die Kerne b werden mit dem Schaft in die Höhlung der Modelle so hineingesteckt, daß sie mit dem Bund ihres Kopfes k auf der oberen Fläche des Modells fest aufliegen; Die Kopfform h ist so gewählt, daß der Kern weder durch seine eigene Schwere nach unten sinken, noch durch den Auftrieb beim Gießen nach oben hinausgedrückt werden kann. Um dem Kern genügend Halt gegen Verbiegen zu geben, erhält er in bekannter Weise eine Hohlspindel e, die zur guten Luftabführung mit vielen Querlöchern versehen· ist. Nachdem der Formkasten voll Sand gestampft ist, wird er gewendet, die Platte d entfernt, und die Modelle α werden aus dem Sand herausgezogen. Die Kerne b bleiben unverrückbar fest in der Form sitzen und gewährleisten eine durchaus gleichmäßige Wandstärke. Nachdem der gegebenenfalls unterteilte Formkasten c auf einen für sich aufgestampften Unterkasten gesetzt ist, ist die Form fertig zum Gießen.
Bei Rüttelformmaschinen, welche den Sand dadurch verdichten, daß sie die Modellplatte mit dem mit Sand gefüllten Formkasten heben und, ihn stoßweise auffangend, plötzlich fallen lassen, würden die Kerne bei dem- Stampfen der Maschine zerbrochen werden. Deshalb . schraubt man die mit dem Hohlraum i, der genau der Form des Kernes entspricht, versehenen Modelle α auf der Modellplatte d fest, wie Fig. 2 zeigt, und steckt in diesen Hohlraum einen Holzstöpsel f hinein.
Dann wird der Kasten mit Sand gefüllt und aufgerüttelt, der Stöpsel f herausgezogen und der Kern b, der mit einem Kopf h nach Fig. 3 versehen ist, in den Hohlraum i so hineingesteckt, daß er mit dem Bund des
Kopfes h auf der oberen Fläche des Modelles α aufliegt. Der Kopf h hat eine solche Form, daß der Kern weder durch seine eigene Schwere nach' unten sinken, noch durch den Auftrieb beim Gießen nach oben hinausgedrückt werden kann. Der zwischen der aufgerüttelten Form und dem Kopf des Kernes h entstehende Hohlraum g wird nun mit Handstampfern vollgestampft. Dann werden die ίο Modelle α mit der Platte d aus der Form herausgezogen, der Kern bleibt unverrückbar fest in7;der Form sitzen und gewährleistet eine durchaus gleichmäßige Wandstärke. Nachdem der Formkasten c auf den für sich aufgestampften Unterkasten gesetzt worden ist, ist er fertig zum Gießen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Formen einseitig offener Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern mit einem verstärkten und durch seine Gestaltung gegen Verschieben nach oben und unten gesicherten Kopf, mit seinem Schaft im Modell steckend, mit diesem und seinem Kopf eingestampft wird, so daß er beim Herausziehen des Modells mit seinem Kopf unverrückbar in der Form sitzen bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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