DE358403C - Befestigung von Turbinenschaufeln - Google Patents

Befestigung von Turbinenschaufeln

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DE358403C
DE358403C DE1920358403D DE358403DA DE358403C DE 358403 C DE358403 C DE 358403C DE 1920358403 D DE1920358403 D DE 1920358403D DE 358403D A DE358403D A DE 358403DA DE 358403 C DE358403 C DE 358403C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/3023Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses
    • F01D5/303Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot
    • F01D5/3038Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot the slot having inwardly directed abutment faces on both sides
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/32Locking, e.g. by final locking blades or keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft die Befestigung· der letzten Schaufel einer Reihe von Turbinenschaufeln, die mit einem ader mehreren seitlichen Einschnitten versehen ist, in die entsprechende Vorsprünge an den Seiten der Befestigungsnuten der Trommel eingreifen. Sie ist (besonders geeignet für Ausführungen, bei denen eine Schaufel in einem Stück mit einem Füll- oder Zwischenstück hergestellt oder an diesem befestigt ist.
Bd derartigen Ausführungen ist es üblich, dieBefestigungsnut mit einer seitlichen Aussparung zu versehen, um die Schaufeln und Zwischenstücke in 'die Nut einführen zu können.
Diese Aussparung wird nahher durch ein oder mehrere Verschlußstücke geschlossen, so daß die Schaufeln und Zwischenstücke in der Nut selbst festgehalten werden. Es ist jedoch schwer, das Verschlußstück oder das zuletzt
ao eingeführte Verschlußstüok auf der Trommel richtig festzumachen, da es radial eingeführt und durch Schrauben, Auftreiben oder ähnliche Mittel befestigt werden muß.
Es ist daher erwünscht, daß das zuletzt eingeführte Verschlußstück nur zu einem geringen Teil den radialen Kräften ausgesetzt wird, die die Schaufeln und Zwischenstücke herauszuziehen suchen, da sonst die Vorteile der sicheren. Befestigung der letzteren in der Nut verlorengehen, soweit die der Aussparung gegenüberliegenden Schaufeln usw. in Betracht kommen.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, wurde vorgeschlagen, den Querschnitt der Aussparung (in einer Ebene parallel zu den Nutwänden) so zu gestalten, daß die Seiten unterschnitten sind, und ein Verschlußstück vom gleichen Querschnitt, aber von geringerer Breite als die Ausparung vorzusehen, so daß das Verschlußstück gegen die Nut hin und
von ihr weggeschoben wenden kann. Das Verschlußstück wird aus der Nut herausgeschoben, bis alle Schaufeln und Zwischenstücke eingeführt sind, dann wird es an diese herangeschoben. Es ist so geformt, daß es mit den umlaufenden Vorsprüngen usw. der Schaufeln und Zwischenstücke übereinstimmt. Der äußere Teil der Aussparung wird dann mit einem Füll- oder Schlußstück ausgefüllt.
ίο Bei solchen Ausführungen ist jedoch die Breite der Aussparung (senkrecht zu den Nutwänden gemessen) groß, wodurch die Trommel geschwächt wird. Auch entstehen große Schwierigkeiten bei der Herstellung der Unterschneidung der Aussparung, da diese nur ein offenes Ende besitzt.
Die Erfindung bezweckt nun eine Befestigung, bei der die Schaufeln und Zwischenstücke in einer Nut sämtlich gegen radiale
ao Zugkräfte gehalten werden, ohne daß die oben beschriebenen Nachteile in Kauf zu nehmen sind.
Die Erfindung besteht darin, daß das Verschlußstück und die zu seiner Aufnahme dieas nende Aussparung in Richtung des Umfanges so lang gemacht wird, daß das Verschlußstück drei oder mehr einzelne Schaufeln und Zwischenstücke übergreift. Das Verschlußstück wird nach Einschiebung des letzten Zwischenstückes eingeführt und so gehalten, daß es das zuletzt eingeführte Zwischenstück in radialer Richtung festhält, während es selbst in radialer Richtung durch die nebenliegenden Zwischenstücke gehalten wind, die in radialer Richtung durch die umlaufende Nut, in die die Schaufeln eingeschoben sind, gesichert sind.
Die in Richtung des Umfanges gerechnete Länge der Aussparung ist zweckmäßig ein \rielfaches der Länge der Zwischenstücke, die so angeordnet werden, daß jedes Ende der Aussparung etwa vor der Mitte der zugekehrten Seite eines Zwischenstückes liegt, und es wird ein Feststellstück von ungefähr der gleichen^Länge, aber geringerer Breite als die Aussparung verwendet, dessen eine Seite mit den Vorsprüngen der Zwischenstücke übereinstimmt, während sich die andere Seite gegen ein oder mehrere Schlußstücke legt, die die Aussparung ausfüllen und verhindern, daß das Feststellstück außer Eingriff mit den Zwischenstücken kommt.
Auf der Zeichnung ist
Abb. ι ein Grundriß und
Ab. 2 ein Schnitt durch einen Teil einer Turbinentrammel.
Abb. 3 bis 7 sind Schnitte, die Abänderungen zeigen. j Abb. 8 ist ein Grundriß einer geänderten Ausführung.
Abb. 9 und 10 zeigen im Grundriß und Querschnitt eine Befestigung, bei der auf jeder Seite der Nut eine Aussparung vorgesehen ist.
Abb. 11 zeigt im Grundriß eine Ausführungsform der Erfindung, bei der eine Schaufel und ihr Zwischenstück aus zwei Teilen hergestellt wird.
Abb. 12 zeigt die Schaufel mit dem Zwischenstück vor dem Einsetzen, so daß die Art der Teilung deutlich erkannt werden kann.
Bei der Anordnung nach den Abb. 1 und 2 besitzt das aus Stahl hergestellte Feststellstück A, das in Wirklichkeit die Wand der Nut H ergänzt, eine Länge von zwei Schaufelteilungen. Die gewöhnlich mit den Zwischenstücken in einem Stück gefertigten Schaufeln sind so eingeschoben, daß die Mitte je einer Schaufel E, F vor dem Ende des Stückes A liegt.
Die Aussparung für das Stück A besitzt die gleiche Länge, ist aber breiter als das Stück yi. Die äußere Seitenwandung der Aussparung ist unterschnitten. Das Feststellstück A wird durch zwei Füllstücke B, D aus Messing, Kupfer oder einem anderen geeigneten Baustoff, das in die Aussparung hineingetrieben wind, in Eingriff mit den Schaufeln E, G, F gehalten. Die Wand des Fest- go Stellstückes, die sich gegen die Füllstücke legt, ist mit Vorsprüngen versehen ader glatt ausgeführt.
In Abb. 3 ist das Feststellstück A auf der Innenseite mit mehreren Vorsprüngen/ und sind die Schaufeln mit entsprechenden Vertiefungen versehen. Bei der Ausbildung nach Abb. 4 ist die Aussparung C nicht nach außen unterschnitten, sondern an der äußeren Wand mit Rillen oder Vertiefungen versehen. Es sind hier drei Füllstücke B, D, K in Anwendung gekommen, deren unterster zweckmäßig aus Stahl besteht, um den seitlichen Kräften einen größeren Widerstand entgegensetzen zu können.
Bei der Ausbildung nach Abb. 5 greifen die Vorsprünge der Nutwand und des Feststellstückes im wesentlichen rechtwinklig in die Schaufel ein, so daß die radialen Schaufelausziehkräfte keine Komponenten in der Querrichtung haben, die die eingetriebenen oder Schlußstücke zusammenzudrücken suchen.
Soweit die radialen Ausziehkräfte in Betracht kommen, ist bei dieser Ausführung jede Schaufel und jedes Zwischenstück sicher an der Trommel befestigt. Die Zwischenstücke in der Nut vor den Enden der Aussparung und das Feststellstück werden sicher durch die Vorsprünge der Nutwänide gehalten. Das Feststellstück A wird durch diese beiden Zwischenstücke in radialer Richtung
gehalten, während das zuletzt eingeführte Zwischenstück vor der Mitte des Feststellstückes durch den Vorsprung am Feststellstück gehalten wind, das selbst befestigt ist. Die eingetriebenen Schlußstüoke sind mithin nicht den Schaufelziugkräften ausgesetzt, ihre einzige Wirkung- besteht daher darin, die Feststellstücke in Eingriff mit den davorliegenden Zwischenstücken zu halten.
ίο Bei 'der Ausführung- nach den Abb. 6 und 7 ist die äußere Wand ider Aussparung C unterschnitten und mit Rillen versehen. Die äußere Seite des Feststellstückes A, die mit den Schlußstücken zur Anlage kommt, ist in gleicher Weise geneigt zur senkrechten Mittelebene der Schaufeln. Die fest eingetriebenen Schlußstücke B, D und K werden also hierbei in gewissem Umfang zur Aufnahme der radialen auf das Feststellstück und die anschließenden Schaufeln und Zwischenstücke ausgeübten Zugkräfte beitragen. Diese Ausführung empfiehlt sich dort, wo es auf kurze Aussparungen ankommt, wie in Abb. 8 dargestellt ist.
Sind die Zwischenstücke so gestaltet, daß das letzte nicht von der Seite, sondern nur radial eingeführt werden kann, so können auf beiden Seiten Aussparungen vorgesehen werden, wie das in Abb. 9 und 10 dargestellt ist.
In beiden Aussparungen C wenden dann F-eststellstüoke A, A1 und Schlußstücke B, D, K sowie B1, D1, K1 angebracht.
Bei der in Abb. 11 und 12 dargestellten Ausführungsform, bei der nur auf einer Seite eine Aussparung benutzt wird, ist der in Abb. 12 schraffiert gezeichnete Teil L der letzten Schaufel G aus einem besonderen Stück hergestellt. Der Hauptteil G der Schaufel kann dann in der in Abb. 11 mit punktierten Linien dargestellten Lage eingeschoben und dann idurch eine kleine Drehung in die richtige Lage gebracht werden. Der Ergänzungsteil L wind darauf für sich eingefügt und schließlich, wie in den vorigen Fällen, das Feststellstück A und die Schlußstücke B.
In gewissen Fällen, in denen nur ein kleiner Teil L für sich herzustellen ist, kann dieser Teil mit dem Feststellstück A aus einem Stück bestehen.

Claims (9)

  1. Patent- Ansprüche:
    ι . Befestigung von Turbinenschaufeln, bei der die Schaufeln und Zwischenstücke in der Trommelnut durch seitliche Vorsprünge der Nutwände gehalten werden und eine Aussparung an der Seite der Nut zur Einführung der Zwischenstücke vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung länger ausgeführt ist, als das zuletzt einzuschiebende Zwischenstück und teilweise auch die neben dem letzten Zwischenstück liegenden Stücke übergreift.
  2. 2. Befestigung von Turbinenschaufeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aussparung ein Feststellstück von ungefähr der gleichen Länge, aber geringerer Breite als die Aussparung verwendet wird, dessen Innenseite den Vor-Sprüngen der Zwischenstücke entsprechend gestaltet ist, während die äußere Seite sich gegen ein oder mehrere Schlußstücke legt, die die Aussparung ausfüllen und verhindern, daß das Feststellstück außer Eingriff mit den Zwischenstücken kommt.
  3. 3. Befestigung von Turbinenschaufeln nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wandung der Aussparung mit Rillen versehen oder unterschnitten ist.
  4. 4. Befestigung von Turbinenschaufeln nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich gegen die Schlußstücke legende Seite des Feststellstückes im gleichen Winkel zur Nutebene geneigt ist, wie die äußere Wand der Aussparung.
  5. 5. Befestigung von Turbinenschaufeln nach den Ansprüchen 2 und 4, .dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schlußstücke verwendet werden, von denen das unterste aus Stahl, die übrigen aus einem Weichmetall gefertigt sind.
  6. 6. Befestigung von Turbinenschaufeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seite der die Schaufeln aufnehmenden Nut eine Aussparung mit Feststellstück und Schlußstück vongesehen ist.
  7. 7. Befestigung von Turbinenschaufeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zuletzt eingeführte Zwischenstück vor die Mitte der Aussparung verlegt ist.
  8. 8. Befestigung von Turbinenschaufeln nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aussparung so gewählt ist und die Zwischenstücke derart eingeführt sind, daß diq Enden der Aussparung etwa vor der Mitte einer Anlagefläche eines Zwischenstückes liegen.
  9. 9. Befestigung von Turbinenschaufeln nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Aussparung gleich der Länge von zwei Zwischenstücken ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920358403D 1918-02-21 1920-07-04 Befestigung von Turbinenschaufeln Expired DE358403C (de)

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GB3114/18A GB123400A (en) 1918-02-21 1918-02-21 An Improved Turbine Blade Attachment.

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DE358403C true DE358403C (de) 1922-09-09

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DE1920358403D Expired DE358403C (de) 1918-02-21 1920-07-04 Befestigung von Turbinenschaufeln

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DE1150689B (de) * 1959-07-10 1963-06-27 Siemens Ag Schaufelschloss fuer einen Laufschaufelkranz
ITFI20130117A1 (it) * 2013-05-21 2014-11-22 Nuovo Pignone Srl "turbomachine rotor assembly and method"

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GB123400A (en) 1919-02-21
US1328640A (en) 1920-01-20
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